Liedbegleitung - Wie weitermachen?

von Sebi2310, 05.04.08.

  1. Sebi2310

    Sebi2310 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.08   #1
    Hallo,

    ich spiele seit inzwischen 12 Jahren Klavier. Musste vor 3 Jahren mit dem Unterricht aufhören um mich auf meinen Schulabschluss und meine Ausbildung konzentrieren zu können. Inzwischen nehme ich seit geraumer Zeit Orgelunterricht. Ich will natürlich auch am Klavier nicht ewig auf der stelle treten und will im Bereich moderner Liedbegleitungen weiter arbeiten.
    Bisher sa das bei mir so aus:
    Linke Hand: Basslinien (Oktaven, Durchgangsbässe,...)
    Rechte Hand: Melodiestimme mit Akkorden unterlegt

    Vor- und zwischenspiel: wenn überhaupt nur eine passage des Stückes. Jetzt ist es aber ganz häufig so das die melodie nur stört. :D (in der Klavierstimme). Während der Strophen will ich die Melodie zwar nicht kommplett raus lassen aber sie auch nicht mehr stur nachspielen. Häufig spiele ich mit gitarren und Sängern zusammen, da klingt das einfach nur doof. Ich will eher zu anderen Lick`s und improviesierten melodien übergehen.
    Ich weiß allerdings nichtmal welche Tonleitern sich dafür eigenen.

    außerdem möchte ich mehr mit Akkorden und rythmen arbeiten um so mehr schwung in meine begleitungen zu bringen. (und vielleicht in Zukunft auch mal ein anständiges Vorspiel zu bringen).

    Meine Basslinien könnten auch mal wieder einen auffrischungskurs vertragen. Ich hab viel vergessen (fast mehr als ich je gelernt habe :D).

    Die Form in der die Lieder notiert sind ist: Melodie in noten mit darüberstehenden Akkorden.
    Mein Problem ist das ich keine ahnung habe wonmit ich anfangen soll oder wie das überhaupt geht.
    Kann mir jemand gute Bücher dazu empfehlen (oder noch besser Online-tutorials :D), oder tipps hierzu geben? Wieder unterricht kommt für mich z.Z. leider nicht in frage.
    Ich hab übrigens die neue Harmonielehre Band 1 da. (hab mich mal durchgearbeitet, die hälfte verstanden und 1/3 vergessen :D, werde ich gelegentlich wieder mal lesen)
    Danke für eure Hilfe.
    mfg.
    Sebastian
     
  2. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 05.04.08   #2
  3. oberlutz

    oberlutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #3
    Hallo,

    ein recht einfaches aber immerwieder gutes Mittel ist es, die Akkorde die über dem Text stehen, zu zerpflücken und über der Klaviatur zu verteilen und natürlich zu erweitern, den Grundton im Bass, und die Höhen auf der linken Hand. Dabei wird das Piano zum Teil der Rhythmusgruppe, man kann aber immer gut ausbrechen und noch was draufimprovisieren.
    Mit etwas Übung und Kreativität kann man sehr ordentlich mitspielen.
    Ganz wichtig ist, dass Gitarre und Klavier nicht an den selben Stellen Soli oder eben Melodiestimmen spielen, da kommt man sich ins Gehege.

    Lutz
     
  4. oberlutz

    oberlutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.08   #4
    Da hab ich noch was vergessen:

    Akkorde auf dem Klavier: A-Dur Akkord = A Cis E (Soll heißen: A-Dur Tonleiter und davon Grundton - Terz - Quinte).
    Nach diesem Schema bekommst Du jeden Akkord auf's Klavier
    Beim A7 kommt dann noch die Septe dazu, A9 = None, Amin7 = verminderte Septe,
    Asus4 = keine Terz, sondern Quarte; Asus2 = keine Terz, sondern Sekunde; .....

    Wenn Du noch Fragen hast, frag einfach

    Lutz
     
  5. Sebi2310

    Sebi2310 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.08   #5
    Entschuldigt das ich erst ejtzt wieder reinschau, ich hatte in letzter zeit viel um die Ohren.

    Ich spiele seit längerem im bass mit grundtönen und hab die akkorde in die Rechte gelegt. Das mit den skalen ist mir inzwischen auch klar. Ich finde nur irgendwie keinen richtigen anfang. Akkorde und ihren aufbau kenne ich übrigens ziemlich gut :D

    Ich hab von dem Autor das buch Rock Piano schon durchgelesen. War nicht begeistert davon, hat mich eigentlich nicht wirklich weiter gebracht.
    Ist das groove buch anders aufgebaut? Amazon gibt da nicht viel her.

    danke für die Antworten.
    Sebastian
     
  6. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.04.08   #6
    Dann nimm Quinten und Septimen dazu, bilde Basslinien wie ein echter Bassist das in den verschiedenen Stilen macht. Dazu mußt du gute Basslinien analysieren und ihre Konstruktionsprinzipien verstehen.

    Wieso? Woran scheitert's?

    Wieso? Wo liegt das Problem mit diesem Buch? Wenn du dir das beantworten kannst, kannst du doch viel besser nach einem Alternativbuch suchen. Probleme mit Didaktik und Vermittlung mußt du halt selbst in den Griff bekommen, wenn du auf einen Lehrer verzichtest.

    Schau's dir mal in einem Musikalienladen an, hier in einem Posting kann man das Buch nicht ausreichend darstellen, sodaß du auf dieser Grundlage vernünftig urteilen könntest. Es behandelt in mehreren Kapiteln unterschiedliche Grooves und ihre Darstellung auf dem Klavier. Dazu werden die Funktionen, die die Instrumente einer Band ausfüllen, aufs Klavier übertragen.

    Harald
     
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