eiegntlich isses ganz einfach:
Das X3live ist der Nachfolger des XTlive. Neben der größeren Auswahl von Effekten/Amps (die sich beim XTlive aber auch durch "Modelpacks" erweitern lassen), heißt das vor allem:
-bessere Qualität vieler Ampmodels
-insgesamt etwa doppelte Rechenleistung
-deshalb kann das X3 jetzt auch wie zwei Prozessoren parallel arbeiten, unabhängig voneinander. Du könntest also Gitarre und Bass gleichzeitig bearbeiten.
-mehr Anschlüsse und verbesserte USB-Funktionalität (zB auch symmtrische Ein-/Ausgänge, soweit ich weiß)
Bei 100 Differenz spricht also alles für das neuere Teil, das XTlive wäre eher interessant, wenn du es vorwiegend nur live einsetzen willst und ein sehr günstiges Gebrauchtangebot findest.
Allerdings bin ich, wie bei allen Line6 Geräten, mit der Beeinflussung des Direktsignal nicht zufrieden, da bleibt mir zu viel Klang auf der Strecke. Mein XTlive, dass ich fast nur für Delays und Modulationseffekte nutze, hängt deshalb in einem selbstgebauten parallelen Looper, ich stelle es also auf 100% Effekt und mische das Output-Signal dann mit dem Direktsignal der Gitarre. Dieser Looper hier tut ziemlich genau dasselbe, wie meiner:
http://uk-electronic.de/onlineshop/product_info.php/cPath/105_190/products_id/1014?osCsid=447f67aa85ed415c8e1af5abe7811df3
Für nicht-Bastler gibt es den von MEK auch fertig...
Ich halte das bei so manchem digitalen Modelling-Scheißerle für eine praktikable Lösung. Warum müssen die Mistdinger immer das ganze Signal durch die Digitalisierung jagen und damit versauen? Eigentlich wäre es doch ganz simpel, so eine analoge Mischstufe gleich mit einzubauen... Aber das würde ja die Materialkosten um 2,50 hochtreiben
mfg, Immo