Loch für Mikro im Resofell der Base

von BigAir9.8, 04.01.08.

  1. BigAir9.8

    BigAir9.8 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.08   #1
    Hey!
    Ich, bzw meine Band, hat nächsten Monat einen Auftritt...ich werd zum ersten Mal mit Mikros spielen und für das Base-Mikro brauch ich dann ja ein Loch im Reso oder??
    Wie bekomm ich in mein Reso eins rein, oder muss ich ein neues Fell kaufen?


    Helft mir bitte ;)


    lg
     
  2. funky-monkey

    funky-monkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.08   #2
    Da gibts mehrere Möglichkeiten.
    Du kannst entweder ein Loch mit einer Schablone (CD oder ähnliches) von Hand schneiden oder ein Loch mit einer Dose reinbrennen.
    Du kannst natürlich auch ein neues Fell mit Loch kaufen. Ist am einfachsten, kostet aber auch.

    Kannst auch mal hier oder hier gucken. Ansonsten nochmal fragen oder die Suche benutzen.
     
  3. jordan mancino

    jordan mancino Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.08   #3
    du brauchst nich unbedingt n loch. es gibt auch mikros die legst du in die baSSdrum rein. oder hat deine bassdrum ne rosette? dann kannst du so auch n mikro rein tun. ich würde niemals nur wegen nem mikro n loch in das reso schneiden,weill sich der klang dadurch stark verändert.
     
  4. BigAir9.8

    BigAir9.8 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.08   #4
    positiv oder negativ verändert?

    lg
     
  5. e-R@Z0r

    e-R@Z0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.08   #5
    Kommt drauf an.
    Veränderungen sind:
    Weniger Beater-Rebound am Schlagfell
    Weniger Hall
    Knackiger Sound
    Kein dröhnender Basssound, weil die Luft entweichen kann. :great:
     
  6. jordan mancino

    jordan mancino Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.08   #6
    Eine Bewegung des Mikros um 1/2" kann große Klangunterschiede verursachen.

    Eine Platzierung nahe am Resonanzfell erzeugt weniger Definition und mehr „Boom“.
    Platzierung näher am Pad/Kissen unterdrückt Resonanzen und erhöht die Präsenz.
    Platzierung naher am Schlagfell betont das mittlere Attack, wärme verschwindet aber der tiefe, untere Frequenzbereich bleibt erhalten. Hierbei ist Vorsicht geboten, zu geringer Abstand zum Schlagfell kann ein clipping der Elektronik verursachen und das Mirkofon zerstören.
    Zwei Felle, kein Loch – 1 Mikro:
    Platzieren Sie das Mikro außen an der Schlagfellseite, aber nicht nach oben gerichtet. Versuchen Sie das Mikro Phasenverdreht anzuschließen, manchmal bekommt man dabei mehr punch.
    Zu viel Snareklang im BD Mikro:
    Kleben Sie einen Kartontrichter um das Mikro um unerwünschte hohe Frequenzen abzuhalten, oder richten Sie das Mikro abwärts in einem 35° Winkel auf den Schlagpunkt am Bassdrum Fell.
    Zwei Felle, kein Loch – 2 Mikros:
    Eine Phasendrehung bei einem der Mikros ist fast ein Muss, wenn auf beiden Seiten ein Mikro steht. Der Rest liegt jetzt in den Händen des Tontechnikers weil das richtige zusammenmischen der zwei Sounds ähnlich schwierig ist, wie ein umstimmen der Bassdrum Felle.
    Bei einer Aufnahme können sie ein großes Floor Tom vor die Bassdrum legen. Stimmen Sie das Tom sehr tief und platzieren Sie dort ein Großmembranmikrofon (diaphragm), um Schwingungen und tiefe Frequenzen einzufangen.

    Ein Loch größer als 7" wirkt so als wäre kein Resonanzfell montiert.
    Ein 7" Loch erzeugt ein Spielgefühl wie bei einer einseitig bespannten Bassdrum, bringt aber mehr Beater Attack zum Publikum rüber und bringt ein wenig vom Resonanzfellklang. Weiterhin ist es einfach ein Mikrofon zu platzieren und Dämpfungsmaterial im Kessel zu wechseln, wenn benötigt.
    Ein 4.5" oder 5" großes Loch, oder sogar zwei solche (versetzten) Löcher erleichtern ein wenig die Rebound Kontrolle am Pedal. Der Klang enthält mehr Resonanzanteile der Trommel, so dass der Klang stärker über das Resonanzfell gestimmt werden kann. Ein 4.5" großes Loch bereitet Probleme bei der Platzierung von großen Mikrofonen und/oder beim Bedämpfen des Kesselinneren.
    Kein Loch, sehr resonant, verursacht mehr Rebound oder Rückprall am Beater. Es kann schwierig werden den „Schlagklang“ vom Beater und gleichzeitig die Resonanz vom Kessel bei Abnahme mit nur einem Mikrofon zu bekommen. Die Bedämpfung verbleibt im Innern. Das Resonanzfell ist sehr dominant im Gesamtklang.


    aus der drum tuning bible
     
  7. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.08   #7
  8. Drummer-25

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  9. McGilberts

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    Erstellt: 08.01.08   #9
    is das eigendlich egal ob man die innen oder aussen an das loch klebt ?
     
  10. Puncher

    Puncher Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.01.08   #10
    Die Remo-Teile würde ich außen ankleben; das sieht sauberer aus. Die Warwick-Teile bedecken das Loch von beiden Seiten.
     
  11. derMArk

    derMArk Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.01.08   #11
    Wenn du das Locher selber schneiden willst, dann hol dir auf jeden Fall Verstärkungen!

    Wenn du dich einmal bissl verkantest beim Schneiden, dann entstehen minimal Risse. Auf die dauert reißt das Fell immer mehr! Würde dir zu dem Remo-Ding raten. Finde ich persönlich besser.

    Was du beim Auftritt noch beachten solltest, wenn du das Mikro in das Resoloch steckst, dass die Bass nicht nach vorne rutscht. Sonst kommt der Resolochrand gegen den Ständer und wenn es dann immer weiter rutscht beschädigt es unnötig das Fell. Hat mich nun schon ein Resofell gekostet. Muss ja net sein.
     
  12. evilmuck

    evilmuck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.08   #12
    alternativ zu den fellverstärkerringe, kann man aber auh dass gute alte gaffatape nehmen. also ich hab des so gemacht und bin ganz zufrieden damit.
     
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