Lohnt sich Gesangsunterricht noch?

  • Ersteller BloodyWrath
  • Erstellt am
Kein Sorge ...

Niemand nimmt dir übel, dass Du deine bekannte Lehrerin ein paar mal genannt hast.

Aber das hier:

leute die mit ihren lehrern prahlen!!!)

und das hier:
u sie beim Namen genannt habe war einfach nur so, weil ich dachte, ihr kennt sie vielleicht

... kommt praktisch aus Gleiche raus, nur einmal negativ formuliert und einmal etwas neutraler. Denn im Grunde spielt es ja keine Rolle, ob wir die Person kennen oder nicht.

Aber es ist OK: du darfst mit Recht auch ein bißchen stolz auf deine Lehrerin sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber es ist OK: du darfst mit Recht auch ein bißchen stolz auf deine Lehrerin sein.

Seh ich auch so. Mir war nur auch der Kontrast zwischen gar keinem Namen fuer den GL und vollen Namen plus Beruf fuer die Musicalsaengerin aufgefallen.
 
Buhu.... :( nein, ich wollt echt ned so rüberkommen...
 
Buhu.... :( nein, ich wollt echt ned so rüberkommen...
No, ist ja nix schlimmes, wennst von Ihr begeistert bist ;)
Schreibst halt in Zukunft "Carina" oder "Fr. Filipcic", dann versteht das auch niemand falsch ;)
 
Ich habe übrigens Gesangsunterricht bei Edda Moser und Montserra Cabbale :D:D

Hey, spaß! :D

Und wenn ich persönlich etwas sinnvolles zum Thread beisteuern kann: Klassischer Gesangsunterricht ist, wenn man Pop singen möchte, ein Hilfsmittel, dass meiner Meinung nach unentbehrlich ist, weil es konsequent die Basics trainiert, die man benötigt, um zu "singen" und zu "klingen".
 
Hiho,

ich hätte mal ne Frage zu Gesangsunterricht, die nicht unbedingt was mit dem Thread zu tun hat, aber nen neuen wollte ich dafür auch nicht aufmachen...
ist es normal, dass Musikschulen Gesangsunterricht in festen Verträgen von je 6 Monaten anbieten? Heißt das, dass wenn ich zB nach 2 Monaten feststelle, dass der Lehrer mir nicht weiterhilft, die 4 Monate trotzdem noch absitzen UND bezahlen muss? Gut, die Schule bietet zwar einen unverbindlichen (wenn auch nicht kostenlosen) Probemonat an. Aber irgendwie klingt mir das trotzdem doof. Kann mal einer sagen, ob das normal ist?
 
es kommt drauf an,versuch erst die stimme selbst zu trainieren und wenn dir das zu planlos und zu erfolgslos ist würd ich gesangsunterricht nahmen
 
Hallo,

die Handhabung in den Musikschulen ist absolut normal, ich finde einen 6-Monats-Vertrag statt einem Jahresvertrag sogar noch recht kulant. Vor allem, wenn dann noch ein Probemonat drin ist, nach welchem Du problemlos aus dem Vertrag herauskommst. Gesangslehrer verfahren oft auch nicht anders. Das hat unter anderem auch etwas mit Planbarkeit zu tun...

Viele Grüße
Klaus
 
Achso, okay. Ich kenn mich nicht aus, wie sowas gehandhabt wird, deswegen klang mir das erst ein bisschen Knebel-Vertrags-mäßig. :D
 
deswegen klang mir das erst ein bisschen Knebel-Vertrags-mäßig.

Gesangs bzw. Instrumentalehrer haben auch Familien zu ernähren, Miete zu zahlen usw...wie Klaus schon schreibt, man muß ja auch seine Finanzen planen können.
 
es kommt drauf an,versuch erst die stimme selbst zu trainieren und wenn dir das zu planlos und zu erfolgslos ist würd ich gesangsunterricht nahmen

Das würd ich wirklich nicht empfehlen! Wenn man selbst viel an der Stimme herumprobiert ohne professionelle Leitung, kann das die Stimme sehr schädigen und außerdem lernt man sich Fehler ein, die man später sehr schwer wieder wegbekommt!

Wenn man etwas selbst ein bisschen gefahrlos üben kann, dann zb Atemübungen, dann braucht man in der Gesangsstunde vl nicht so viel Zeit dafür.
 
Also so gefährlich ist das nun auch wieder nicht, wenn man konsequent aufhört, wenns weh tut oder sich komisch anfühlt. Klar, wenn man jetzt jahrelang brüllt und falsch screamt, ist die Gefahr größer, dass die Stimmlippen verletzt werden, muss aber nicht. Bevor ich Gesangsunterricht genommen habe, hatte ich schon 5 Jahre lang in der Coverband gepresst gesungen und war auch mal heiser. Und ich, die nicht gerade eine sehr robuste Stimme hat (werde gerne schon nach ein einziges mal richtig versingen heiser), habe trotzdem keine Schwierigkeiten gehabt mir die Fehler abzugewöhnen. Kaputt ist meine Stimme auch nicht gegangen und das obwohl ich nicht selten heiser war. Wie sicher man beim Gesangsunterricht ist, hängt auch vom Lehrer ab. Einige haben ja schon gehört, dass ich mir dank schlechtem Unterricht fiese Technikfehler angeeignet habe und sogar eine Woche lang keine Stimme mehr hatte. Weil ich bei Heiserkeit konsequent meine Klappe gehalten habe, ist auch kein Schaden entstanden und die angelernten Technikfehler bin ich nach ein paar Monaten Gesangsunterricht bei jemand anderem auch wieder losgeworden.

Ja, die Stimme ist schon empfindlicher als andere Instrumente, aber so empfindlich, dass sie von autodidaktisch Lernen schon kaputt geht, nun auch wieder nicht. Ich finde es jedenfalls nicht schlimm, wenn man erst mal mit Unterricht wartet, wenn man sich den gerade nicht leisten kann. Wenn man sich den dann leisten kann, dann würde ich es schon empfehlen, weil es sich mit jemanden, der zeigt wo es lang geht, einfach schneller lernt und es einfach Riesenspaß macht, als alleine im stillen Kämmerchen.
 
Nur mal ganz nebenbei:

Eine Stimme geht nicht von ein paar mal falsch singen oder falscher Anwendung gleich kaputt. Bis sich der Schaden bemerkbar einstellt, muss man schon über Jahre - eventuell Jahrzehnte - seine Stimme ordentlich malträtiert haben.
 
Ich gebe Vali vollkommen recht !
Daß man sich ohne Gesangsunterricht die Stimme kaputtmacht und schwere Fehler angewöhnt, ist eine Mär. Wahrscheinlich von Gesangslehrern in die Welt gesetzt ;)
Wer immer schon gerne gesungen hat und dies regelmäßig zu Hause, in der Band oder wo auch immer tut, ist klar im Vorteil. Man kennt seine Stimme bereits, sie ist trainiert, man weiß in etwa, was man kann und woran man noch arbeiten muss.
Im übrigen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie Vali. Ich habe sehr früh mit dem Singen angefangen, auch öffentlich, und hatte erst Jahre später Unterricht. Stimmprobleme hatte ich selten und wenn, dann hatte ich mich schlicht und einfach übernommen. Oder zuviel geraucht. Manche Lehrer schaden einem auch mehr, als daß sie wirklich etwas bringen.
 
Ich bin da etwas geteilter Meinung.

Durch singen ohne Gesangsunterricht macht man sich mit Sicherheit die Stimme nicht zwangsläufig kaputt und muß sich auch nicht zwangsläufig schlimme Fehler angewöhnen.
Der Vorteil, ist, wie Bell schon schrieb, ganz klar, dass die Stimme trainiert ist und man sie gut kennt.

Es gibt aber eben auch Fälle, in denen der Stimme durch jahrelanges Pressen und "herumbrüllen" eben doch Schaden zugefügt wird.
Aber auch das dürften Einzelfälle sein.
Was ich aber öfter erlebe, ist dass man sich tatsächlich falsche "Techniken" angewöhnt hat, dass kann allerdings durch schlechten Gesangsunterricht genauso der Fall sein.

Ich denke beides ist möglich.

Trotzdem, man lernt Singen nur wenn man singt. Und wenn man auf sich achtet und nicht nur in extremen Bereichen singt, dann spricht überhaupt nichts dagegen auch ohnen GU zu singen.

Ich habe übrigens ebenfalls sehr früh mit dem Singen begonnen und am Anfang auch keinen Unterricht gehabt und auch meine Stimme hat das unbeschadet überstanden.

raven
 
Mal eine ganz andere Frage: Was kostet Gesangsunterricht?

Das jeder Lehrer andere Preise hat ist mir klar, aber in welchem Rahmen bewegen die sich?

Was sind "normale" Preise für 45 min / 60 min Gesangsunterricht?

Und macht es Sinn Gruppenunterricht (2-3 Leute) zu nehmen, oder lernt man da nicht wirklich was?

Danke
Janni
 
Mal eine ganz andere Frage: Was kostet Gesangsunterricht?

Das passt eigentlich nicht zum Thema, zudem es zu dieser Frage bereits einige Threads gibt (Suchfunktion nutzen)

Das jeder Lehrer andere Preise hat ist mir klar, aber in welchem Rahmen bewegen die sich?

Einzelunterricht im Rahmen zwischen 20 und 50 Euro pro Einheit je nach Region, Art (Klassik, Pop etc) und Organisation des Unterrichts / der Schule (z.B. Privat, Student, Musikschule) ... Ausnahmen nach oben und unten möglich. Der Durchnitt liegt wohl bei ca 25-30 Euro.



Und macht es Sinn Gruppenunterricht (2-3 Leute) zu nehmen, oder lernt man da nicht wirklich was?i

Als Anfänger ? Suboptimal - vor allem, wenn die Talente unterschiedlich verteilt sind. Aber es käme sicher auf einen Versuch an. Wenn man Chor- oder Satzgesang lernen will, ist das natürlich was anderes.

Wenn Du weitere Fragen dazu hast : Bitte PN, dann verschiebe ich das in enen eigenen Thread. Oder eben die SuFu nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gebe Vali vollkommen recht !
Daß man sich ohne Gesangsunterricht die Stimme kaputtmacht und schwere Fehler angewöhnt, ist eine Mär. Wahrscheinlich von Gesangslehrern in die Welt gesetzt ;)
Wer immer schon gerne gesungen hat und dies regelmäßig zu Hause, in der Band oder wo auch immer tut, ist klar im Vorteil. Man kennt seine Stimme bereits, sie ist trainiert, man weiß in etwa, was man kann und woran man noch arbeiten muss.
Im übrigen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie Vali. Ich habe sehr früh mit dem Singen angefangen, auch öffentlich, und hatte erst Jahre später Unterricht. Stimmprobleme hatte ich selten und wenn, dann hatte ich mich schlicht und einfach übernommen. Oder zuviel geraucht. Manche Lehrer schaden einem auch mehr, als daß sie wirklich etwas bringen.

War bei mir genauso - bis auf's Rauchen. Ich hab' in meinem jugendlichen Leichtsinn damals täglich stundenlang Heavy Metal gesungen und mich eigentlich fast ständig damit übernommen. Es war allerdings in einem Ausmaß und mit einer gewissen Blindheit von mir, sodaß ich heute von Glück sagen kann, daß ich keine Stimmschäden davongetragen hab'. Eine Zeit lang hatte ich 6 Bands gleichzeitig, d.h. von Sonntag bis Freitag Proben und jeden Samstag einen Gig :eek: Bekloppt! Auf der anderen Seite war das aber auch die Trainingsphase, die mir eine beachtliche Power beschert hat, zu der ich bei umsichtigerem Vorgehen wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Manchmal ist unerschrockenes (und evtl. gedankenloses) Vorpreschen eben von Erfolg gekrönt. Kontrolle war eher Fehlanzeige, die mußte mir mein GL dann einpeitschen :D
Jedenfalls ermutige ich meine Schüler immer, einfach wild draufloszuprobieren, dadurch lernt man am meisten und es macht den meisten Spaß, was wiederum zu mehr Motivation führt etc. Die Dosis macht das Gift. Wenn man in sich hineinfühlen kann und merkt wann's genug ist, gibt's in der Regel keine Probleme. Wenn man es zu sehr übertreibt, braucht man auch schonmal ein Fünkchen Glück...

Aber das mit den antrainierten Fehlern, was weiter oben genannt wurde, kann ich auch bestätigen. Wenn man alleine drangeht, besteht durchaus die Gefahr, daß man sich Dinge angewöhnt, die man nur sehr schwer wieder ausmerzen kann. Von falscher Aussprache bis zur Kopfhaltung und was auch immer. Deshalb empfehle ich normalerweise 1-2 Stunden zu nehmen, damit man zumindest grob in die richtige Richtung gedreht wird. Danach kann man ja erstmal alleine losstiefeln und später, sofern Bedarf besteht, sich weitere Wegweiser holen. Es gibt ein paar Fehler, die jeder mal gemacht haben sollte/muß - aber andere kann man sich durchaus ersparen...
 
Hi,

Ich habe erst mit 45 Jahren mit Gesangsunterricht angefangen und obwohl ich mein Leben lang quasi alles "falsch" gemacht habe, kann ich jetzt nach über 1 Jahr mit Stolz auf eine Stimmentwicklung blicken, wo Heiserkeit, Brüchigkeit und null Höhen keine Rolle mehr spielen. Also mit 16 hast Du da noch alle Möglichkeiten.:)
 

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