Looper- verschiedene Zeiten?

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ich hoffe die Frage wurde nicht schon gestellt, ich habe nichts dazu gefunden.
Gibt es einen Looper der folgendes kann, ein Beispiel:
Zuerst nehme ich eine kurze Sequenz auf, einen Klicktrack sozusagen.
Dann nehme ich den 2. Loop auf, ein Vielfaches so lange wie der Klicktrack und beide laufen dann synchron.
Das scheint mir eine simple Anforderung, trotzdem finde ich nicht heraus ob oder welcher Looper das kann
 

Ditto+ Looper kann das, habe ihn selber.
 
Das können alle zwei-Spur Looper, behaupte ich mal … zumindest neben dem schon genannten auch z.B. der Boss RC 500.
Die zweite Grundanforderung, nämlich wahlweise läuft immer nur einer der beiden Tracks (dies natürlich mit unterschiedlicher Länge, aber trotzdem synchron) können m.W. auch alle Zwei-Spur Looper. Auch übrigens LooperSoftware wie LoppyPro oder Quantiloop Pro.
 

moin, früher war ich mit jammam unterwegs, jetzt mit rc-600 und dem looper im ampero stomp II. alle können das.
gruß, horst
 
Hm, ich kenne den Ditto+ nicht, habe selbst den Ditto-Stereo. Wenn ich die ursprüngliche Frage richtig verstanden habe, geht es darum, dass man z. B. 4 Takte lang einen Beat aufnehmen will, dann will man aber diesen wiederholt wiedergeben lassen und dann z. B. 16 Takte lang eine Rhythmus-Gitarre ebenfalls aufnehmen. Das geht mit dem Ditto Stereo z. B. nicht. Die erste Loop-Aufnahme bestimmt die Länge der Loop und dann kann man darüber weitere Aufnahmen machen.
Wenn hier von Zwei-Spur-Loopern gesprochen wird, ist nicht Stereo gemeint nehme ich an?
 
  • Ersteller
  • #6
Ok noch mal das Beispiel- der erste Loop sei nur einen Takt lang. Jetzt lasse ich den laufen und nehme den 2. Loop auf der soll aber 12 Takte lang sein. So meine ich.
Die wenigen Looper mit denen ich zu tun hatte, konnten das jedenfalls nicht - oder ich habe sie gar nicht verstanden.

"Die erste Loop-Aufnahme bestimmt die Länge der Loop und dann kann man darüber weitere Aufnahmen machen."

so kenne ich es auch und genau das möchte ich nicht.
 
So hatte ich dich auch verstanden. 👍
 
"Die erste Loop-Aufnahme bestimmt die Länge der Loop und dann kann man darüber weitere Aufnahmen machen."

so kenne ich es auch und genau das möchte ich nicht.
Das gilt nur für die Looper, die nur eine Spur (und ggfs, dort Overdubs) aufnehmen können.
 
Sollte man es nicht lieber eine Loop nenne statt eine Spur? Denn ein Stereo-Looper wie der Ditto-Stereo hat ja zwei Spuren (links + rechts), aber eben nur eine Loop...
 
  • #10
Ja, oder Track (Mono/Stereo egal).
Er braucht also einen Looper, der zwei Tracks unterschiedlicher Länge simultan aufnehmen und abspielen kann. Gesteuert normalerweise über zwei unterschiedliche Schalter. Diese Geräte heißen meist 2-Spur (2-Track) Looper.

Bei den Looper Beschreibungen steht manchmal „kann 10 Spuren/Tracks“ aufnehmen. Das heißt aber nicht automatisch, dass Du diese 10 Spuren dann simultan abspielen kannst.
 
Grund: ergänzt
  • #11
Ich habe zwei Looper ausprobiert, welche mehrere Tracks hintereinander aufnehmen und dann einzeln aktivierbar abspielen können. Die geeigneten Looper erkennt man daran, dass sie mehrere Fußschalter haben und in der Regel ein Display (damit man die gespeicherten Tracks finden & auswählen und dann aktivieren kann). Sie fangen etwa bei 200 € an.
Imho spielt die Länge der Tracks keine Rolle. Was ich allerdings machen würde: Vor Ort ausprobieren, weil Handling, Display & Menüführung recht unterschiedlich sein kann und für die Praxis große Auswirkungen haben. Zusätzliche Features wie Drum patterns (Ja, Nein, wie viele) und Effekte für Gitarre, Vocals und Loops bedenken.

Für die reine Information kannst Du auch einen Kundendienst anrufen, Thomann* & Music Store kann ich empfehlen.

X-Riff
 
  • Ersteller
  • #12
ja, ihr habt recht - bei den "Mehrspur" Loopern scheint das kein Problem zu sein. Jetzt muss ich nur noch entscheiden, welcher es sein soll... echt komplizierte Maschinen
 
  • #13
Wie gesagt: Wenn Du die Möglichkeit hast, gönn Dir ein paar Stunden und teste die in Frage kommenden Looper in einem größeren Musikgeschäft an. Du wirst recht schnell rausfinden, welches Handling Dir am besten taugt. Der Rest ist dann die Entscheidung, welche features Du tatsächlich brauchst - das hängt stark davon ab, was Du mit dem Looper anstellen willst. In Berlin solltest Du da gute Möglichkeiten haben.
 
  • #14
ich hätte dazu schreiben sollen, daß ich davon zwei hab', eben für zwei loops, die synchronisiert ŵerden.
mit 'nem rc-600 wäre er komplett ais dem schneider. ist eine budget frage .
 
  • #15
Jetzt muss ich nur noch entscheiden, welcher es sein soll... echt komplizierte Maschinen
Ja, das erschwert es, durch Antesten im Laden zu einer tragfähigen Entscheidung zu kommen.

Ich hab einiges ausprobiert und bin letztlich bei dem Boss RC 500 gelandet, weil er sehr weitreichend, bis hin zur Belegung der Taster (die zwar beschriftet sind, sich aber anders definieren lassen); gerade so wie man es braucht.
Klar, Einarbeitung ist nötig, und das gilt für alle Looper. Bei keinem nutzt man sofort alle Optionen bzw. kennt die überhaupt.

*​
 
  • #16
Hm, ich kenne den Ditto+ nicht, habe selbst den Ditto-Stereo.
Ich habe oben geschrieben, dass ich den Ditto+ habe und es damit geht! Keine Ahnung warum mir hier Leute etwas über ein Gerät erzählen wollen welches ich hier habe... :nix:

Der Ditto+ hat 99 Speicherplätze mit nur einem Loop. Ich kann es verwenden wie jeder normale Loop und der erste Loop bestimmt die Länge oder ich kann es auch so verwenden, dass wenn der Overdub länger ist als der erste Loop, dieser immer solange wiederholt wird um die Zeit aufzufüllen. Damit kann man z.B. Rhythmus (perkussiv mit der Gitarre) einspielen über einen Takt, dann eine Folge von vier Akkorde über vier Takte und danach z.B. einen Basslauf über 8 Takte usw.

In diesem Extended Mode kommt man, wenn man beide kleinen Taster links und rechts des Volumeregler länger gedruckt hält, man wird dann gefragt und muss bestätigen. So kommt man auch zurück in den normalen Modus. Was auch gut ist: hört man bei einem Overdub z.B inmitten eines Takt auf zu spielen und drückt den Schalter, spielt er zuerst die bereits aufgenommenen Loops zu Ende und loopt dann erst vom Anfang an.

Wenn ihr das nicht glaubt, könnte ihr euch das Video auf der Hersteller Site anschauen, ab ca. Minute 2:15.

EDIT
Und noch was: Wenn man die kleine rechte Taste gedrückt hält während man Strom anschließt, kann man Pong spielen (erstes Konsolenspiel in Squash Version). Links ist der Schläger den man mit dem Volumregler Steuer und in der Mitte kommt der Ball (wegen Belichtungszeit als Strich dargestellt..), kein Witz. :D

IMG_5939.jpeg
"Die erste Loop-Aufnahme bestimmt die Länge der Loop und dann kann man darüber weitere Aufnahmen machen."

so kenne ich es auch und genau das möchte ich nicht.
Doch, das willst du auch!
Wenn du nämlich dir im Extended Mode einen ganzen Song aufgebaut hast ist der irgendwann, von der Länge her fertig und du willst nur darauf z.B. solieren. In diesem Fall schaltest du den Looper wieder im Normalmodus und der Loop bleibt immer gleich lang und du kannst dann endlos darauf spielen ohne den Loop zu zerstören.
 
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  • #17
Ist ja alles mal interessant!
oder ich kann es auch so verwenden, dass wenn der Overdub länger ist als der erste Loop, dieser immer solange wiederholt wird um die Zeit aufzufüllen.
d.h. der Overdub verhält sich sozusagen wie der zweite Track. Was passiert da dann bei einem UnDo-Befehl? Bleibt der (kurze) erste Loop erhalten?

Was auch gut ist: hört man bei einem Overdub z.B inmitten eines Takt auf zu spielen und drückt den Schalter, spielt er zuerst die bereits aufgenommenen Loops zu Ende
D.h. er macht dann den Takt noch komplett, oder wie ist das zu verstehen?

schaltest du den Looper wieder im Normalmodus
wie schaltet man das dann? Geht das realistisch während des Spielens?
 
  • #18
d.h. der Overdub verhält sich sozusagen wie der zweite Track. Was passiert da dann bei einem UnDo-Befehl? Bleibt der (kurze) erste Loop erhalten?
UnDo bezieht sich soweit ich weiß nur auf das zuletzt aufgenommene. Müsste ich aber mal genau ausprobieren im extended Mode. Habe es gerade trocken getestet, er lässt den ersten Loop stehen und nimmt nur das letzte weg, allerdings meine ich, wenn man über die erste Looplänge gespielt hat, also der erste Loop verdoppelt wurde, bleibt die Verdoppelung bestehen.

Es ist ja auch so in der Folge der Tastendrucke: 1. Record, 2. Play, 3. Overdub....
Mit halten machst du einen Undo (während der Looper läuft).
Mit Doppelklick hältst du den Looper an.
Mit halten löscht du den Loop insgesamt (während der Looper steht).
D.h. er macht dann den Takt noch komplett,
Nicht ganz, er wiederholt den ersten Loop solange wie es nötig ist um ihn auf mindestens die Länge des Overdub zu bringen.

Beispiel: erste Aufnahme 4 Takte, bei der zweiten Aufnahme (1. Overdub) spielst du 6 Takte und drückst dann die Taste. Der Looper spielt dann bis zum 8 Takt da er den ersten Loop mit 4 Takte zwei Mal spielen muss und dann erst beginnt er von vorne. Das kann man beliebig overdubben. Ist auch gut so damit die Loops alle im Takt bleiben, auch wenn du mal nicht rechtzeitig klickst.
wie schaltet man das dann? Geht das realistisch während des Spielens?
Wie oben geschrieben, die zwei kleinen Tasten gedrückt halten. Muss ja jetzt nicht in einer Live-Situation sein und zuhause ist das kein Problem. Ich finde das gut weil wenn du z.B. in der vollen Länge der vorherigen Aufnahmen spielen willst bist zum letzten Ton, musst du schon genau die Taste treffen damit er nicht einen zweiten Lauf beginnt und somit sich dein Gesamtloop von der Zeit verdoppeln würde.

Müsste auch mal testen ob man zwischen den Mode umschalten kann während es läuft oder man dazu anhalten muss.
Macht er nicht, gerade getestet, Umschaltung geht nur bei stehendem Looper.

Natürlich ist das nur relevant wenn man aufnimmt, wenn man den Loop nur abspielt um darauf zu solieren ist das ja egal. Aber auch in dieser Situation könnte man es fehlbedienen indem man z.B. Richtung Ende des Loops versehentlich auf Record drückt statt es anzuhalten und dann würde er ja auch einen zweiten Lauf starten.

Klingt alles komplizierter als es wirklich ist, wenn man vor dem Gerät steht.

Eigentlich habe ich mir den Ditto+ nur wegen diesem extended mode geholt, und wegen der 99 Speicherplätze, hatte früher einen Ditto X2. Geil ist halt bei Ditto die Soundqualität des aufgenommenen und da er bei mir auch oft im Signalweg bleibt, den True Bypass.
 
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  • Ersteller
  • #19
Das ist ein wirklich cooler, minimalistischer Ansatz!
Der Dito x4 scheint das auch zu können. Ok - ich muss mich wohl mal auf den Weg machen..

Ich wäre halt gebraucht Geräten auch nicht abgeneigt, sieht so aus als ob der Boss RC 300 das auch konnte, der 600 sowieso - der scheint aber Zuverlässigkeitsprobleme zu haben.
 
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  • #20
Zuverlässigkeitsprobleme
der rc 600 hat bei mir keine ... bis jetzt.
ist halt 'ne riesen komplexe kiste aber unglaublich flexibel, gerade auch was das starten, stoppen und overdubben der loops angeht.
 
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