Looper - Verzweiflung bei der Suche nach dem richtigen Setup

von dadoc, 07.03.20.

  1. dadoc

    dadoc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.20   #1
    Hallo in die Runde!

    Ich suche seit einem Jahr nach dem für mich richtigen Looper-Setup, vielleicht könt ihr mir helfen?

    Was will ich? Ich gründe gerade ein kleines Akustik-Ensemble mit ner Sängerin und mir und wir haben so 2 mal Gitarren und Gesang und ich spiele ab und zu noch Cajon dazu. Meinen Part, bestehend aus Gitarre und Cajon will ich live loopen, vorproduziert wird nichts. Die Sängerin geht direkt in die PA.

    Die Stücke, die wir spielen, haben in der Regel mehrere Teile z.B. Intro - Strophe - Refrain - Bridge - Strophe - Refrain - Ende

    Damit das Loopen bei mir Sinn macht, brauch ich mndestens nen 2 Kanal Looper und auf jeden Fall einen, bei dem die Loops unterschiedliche Längen haben können (also vielfache voneinander sind). Der Aufbau eines Songs wäre dann beispielsweise: Track A bekommt den Rythmus z.B. 2 Takte lang und läuft von Anfang an, Intro spiele ich direkt und werde von Track A begleitet, auf Track B recorde ich dann live die Strophe (sagen wir mal 12 Takte) und lege mir die auf Track B zurecht, den Refrain und die Brigde spiele ich wieder direkt, nehme evtl. eines davon als Overdub auf Track A auf, falls direkt danach ein Solo kommt, lösche das per Undo und starte Track B zur nächsten Strophe und kann die dann z.B. verzieren. Da ich mit unterschiedlichen Looplängen arbeiten will, ist eine optische Anzeige, wo jeder einzelne Loop gerade steht unabdingbar.

    Da ist also ziemlich was los und ich komme mit keinem der von mir bislang getesten Looper wirklich hin, die habe ich alle wieder zurück geschickt: Digitech JamMan kann nur single Track und hat unsagbar laute Schalter, Boss RC-30 wie der Line6 JM4 kann nur Loops gleicher Länge, obwohl es ein 2 Track Looper sind, die ganzen Single Track Looper scheiden aus, weil ich damit die Loops nicht synchronisieren kann und der Ditto X4 und viele weitere wie Boomerang haben keinen Mikro-Eingang.

    Vom Budget her will ich nicht in die Hunderte kommen - ich weiß, dass ich ab 500 oder im Bereich von 800 EUR dann fündig werde, aber die Kohle hab ich nicht dafür. Da gäbe es dann den Boss RC300 oder den Pigtronix Infinity oder das Headrush Looperboard.

    Meine neueste Idee wäre, mein iPad (ich hab ein iPad Mini 2 oder ein Samsung Tablet A mit Android zur Auswahl) mit einem entsprechenden Board mit Fußschaltern erweitere und mir ne Software drauf lade. Nur da werde ich so gar nicht fündig, es gab mal das Alesis ioDock - aber das wurde wohl eingestellt und es passt nur fürs normale iPad.

    Deswegen die Frage an die Experten hier: Mit welcher App und welchem passenden Midi-Foot-Board kann ich entweder das iPad oder das Tablet A zur Loop-Station meiner Wahl machen? Mit den Fußschaltern will ich die Loop-Tracks Aufnehmen, Overdubben, stoppen, zwischen ihnen wechseln, alle starten, alle stoppen. Klingt nach 6 bis 8 programmierbaren Switches.

    Ich google schon seit Tagen udn find nix - deswegen bemühe ich euch und bitte um Rat!

    Viiiielen Dank dafür!
    Michael
     
  2. AndiPaulo

    AndiPaulo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.20   #2
    Boomerang (in seial oder serial sync mode) an nem kleinen Mixer wäre Ideal für dich.

    Serial mode:
    Man nimmt einen Part als Loop 1 auf. Entweder man bleibt auf dem Loop, man kann aber auch direkt den nächsten Part auf Loop 2 aufnehmen, dann direkt den nächsten usw.
    Kurz: Dukannst entscheiden ob du Parts einzeln aufnehmen willst oder in einem Rutsch durch.
    Du hast 3 oder 4 Loops. Der erste setzt das Timing, alle anderen Loops können das Vielfache davon sein. Bei Loopwechseln spielt der alte Loop fertig bevor zum neuen gewechselt wird.

    Serial sync mode:
    Funzt genau so, außer daß man nen kurzen Loop als erstes aufnimmt, 1 oder 2 Takte. die anderen Loops können ein Vielfaches vom ersten Loop sein. Also: 2 oder 3 Loops funzen wie serial mode, dazu haste ne Spur (zB für Percussion) die du extra an und ausschalten kannst.

    Den Boomerang hängste bei nem Kleinmixer an nen Sendweg.

    Hier ein Looper-Überblick:
    http://www.livelooping.org/tools/


    Für Software-Looper:
    @owi fragen
     
  3. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.20   #3
    etwas später habe ich zeit dafür es näher zu behandeln. nur vorab:
    die android geräte sind wohl noch nicht, wenn überhaupt, soweit, dass dort looper drauf laufen können.

    dein ipad mini2 kann ios 12.4.5 vertragen. dort können die 3 folgenden looper prima ihren dienst tun.
    die entsprechenden looper sind loopy hd, quantiloop, group the loop. die 3 habe ich. es gibt noch einige loop apps, mit denen ich mich nicht auskenne.
    zum koordinieren der apps empfehle ich audiobus und aum. diese beiden apps können als hosts für die looper und andere musik apps dienen.
    zur fußbedienung der looper habe ich als einfachen, kostengünstigen vorschlag:

    korg nanopad2 (ebay kleinanzeigen) mit 16 pads. 8 davon, jedes 2., beklebst du mit einem button oder korkstückchen, auf den/das du zum bedienen trittst.
    fertig ist das fußpedal. per usb mit einem usb hub verbunden, kannst du nun so die looper bedienen, wie du das z-b- von hardwareloopern erwartest.
    du besitzt sicher auch ein sogen. camera connection kit (usb3 mit ladebuchse + usb anschluss/ altes usb2 cck). dort hinein kommt der hub per usb.
    gut wäre, du könntes den hub mit power (powerbank)versorgen. dann kannst du dort (hub)noch weitere usb sachen anschließen.
    z.b.:
    audiointerface: da kannst du alles nehmen, was keinen treiber benötigt (class compliant ist).
    benötigst du etwas mit batteriebetrieb, nimmst du ein entsprechendes. bevorzugst du netzstrom gepowerte, suchst du dir ein entsprechendes aus.
    das interface muss nur ohne treiber auskommen, einen usb anschluss besitzen und natürlich alle anschlüsse haben, die du benötigst.
    fast alles ist möglich. die auswahl ist groß. du benötigst kein interface mit lightningstecker oder dergleichen.

    auch bei den fußpedalen gibt es große auswahl. da gilt ebenfalls: kein treiber, usb anschluss oder, falls dein interface din midi buchsen besitzt, midi anschluss.

    berichte mal bitte, was du idealerweise haben möchtest.
    damit meine ich nicht die beschreibung dessen, was du mit dem looper machen möchtest. das hast du ja schon beschrieben (meine empfehlung: quantiloop pro).
    die hardware meine ich (ein- und ausgänge etc.).
     
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  4. dadoc

    dadoc Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.20   #4
    Hi ihr 2!

    Schon mal vielen Dank für die ersten Antworten!

    In die Richtung Boomerang hab ich auch schon gedacht, allerdings mag ich den in Sachen Bedienung nicht so gerne. Ich hatte auch schon nen Ditto X4 im Auge mit nem Mixer davor (ich hab ein für mich perfektes Yamaha MW10), aber dann fehlt mir dieser Mixer danach, denn für uns kleine Kombi reicht der Yamaha eben perfekt.

    Ich brauch eigentlich nicht viele Anschlüsse:

    Die Gitarre fahre ich über ein Zoom G5n, in dem ich mir das Signal vollständig aufbereite und komme mit 2 x 6,3 Klinke in Stereo dort raus - also brauch ich entweder 2 x 6,3 oder jeden anderen Stereo Stecker als Gitarreneingang.

    Dann komm ich mit nem Mikro an also XLR oder Klinke oder was auch immer - Phantomspeisung bei XLR wäre gut, kann aber auch mit nem aktiven Mikro arbeiten, dann reicht Klinke.

    Ideal wäre dann noch ein dritter Eingang mit nem kleinen Klinkenstecker, um z.B. von nem Tablet oder mp3-Player oder was auch immer Audio einzuspeisen.

    Als Ausgänge wäre dann ein Stereo Ausgang gut, idealerweise 2 x 6,3 Klinke plus ein Headphones Ausgang. ...oder geh ich dann über den Headphones-Ausgang des iPads raus?

    Midi usw. muss nicht sein, recorden kann ich über meinen Yamaha Mixer, in den ich mit dem Ausgangssignal reingehe.

    Ja und falls es die Tablet-Lösung wird, natürlich die Verbindung zum und vom Tablet für die App-Bedienung per Fußschalter und das Recording der Loops.

    Ist das zuviel verlangt? Ich frag mich bei den "aktuellen" Geräten schon, wie kreativ die Entwicklungsabteilungen der Hersteller sind.... also dass man so nen Looper zusätzlich mit ner App steuert oder dass der Bluetooth kann usw. das ist doch heutzutage alles kein Hexenwerk mehr, oder?

    Aber ich hab das Gefühl, ihr könt mir weiter helfen, wofür ich sehr dankbar bin!

    Viele Grüße, Michael
     
  5. Gast268730

    Gast268730 Guest

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    Erstellt: 07.03.20   #5
    Schon mal daran gedacht den looper über Aux / Send als quasi Effekt in den Yamaha Mixer einzuschleifen? So die benötigten Signale auf diesem zu loopen und das geloopte dann wieder über einen extra Kanal oder Return der Summe zuumischen.
    Spart den zweiten Mixer .
    Ob der looper dann eine oder acht Spuren haben muss ist natürlich eine andere Frage.
    Ich mag den Dito looper
    Wurde dir jedoch evtl einen empfehlen den du linken kannst. Boss oder Digitech zum Beispiel
    Die kannst du dann in verbindung mit aux/send kanälen am mixer beliebig erweitern.
    Hättest zu zBsp. einen Rhythmus , einen lead und einen vocal Kanal , bist flexibel und die drei Geräte laufen wunderbar in Time.

    Nur so ne Idee
     
  6. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.20   #6
    ja, dann hast du ja schon mal die möglichkeit, mit dem ausprobieren von quantiloop pro z.b. anzufangen.
    du besorgst dir für dein ipad einen hub. den powerst du. entweder mit einem dazugehörigen netzteil oder per powerbank. wenn du dazu fragen hast, bitte gezielt stellen...
    den hub verbindest du mittels des cck (camera connection kit), welches sicher bei deinem ipad dabei war, mit dem ipad.
    jetzt kannst du zum anfang entweder deinen mixer oder dein gitarreneffektgerät per usb mit dem hub verbinden.
    beides zusammen per usb am ipad geht leider nicht. das ipad erkennt jeweils nur eins als interface.

    nun installierst du auf dem ipad quantiloop pro und guckst mal ins manual des loopers, damit du den ein wenig nach deinen wünschen konfigurieren kannst, wenn dir die voreinstellungen nicht zusagen. aber zu beginn wäre das mit der werkseinstellung auch erstmal ok.
    auch da kann ich dir empfehlungen geben.

    du hast jetzt zwar noch keine fußbedienung, kannst aber schon mal ausprobieren, wie es geht.
    und das ganze kostet nicht viel, weil ja schon das meiste da ist.

    ausprobieren kannst du den looper aber auch noch einfacher, wenn du ihn erstmal installierst, dann einen kopfhörer an dein ipad anschließt, um kein feedback zu produzieren, um nun mit dem eingebauten ipad mikrofon aufzunehmen. auch hier benötigst du zunächst keine fußbedienung. der looper, wie auch die beiden anderen, die ich nannte, lassen sich per touchscreen bedienen.

    wenn du für die drum loops, die du aufnehmen willst, mal einen weiteren looper ausprobieren willst, der sich super einfach mit quantiloop pro synchronisieren und dort einbinden lässt, lädtst du dir loopy hd runter.

    du kannst zum probieren mal beide installieren, synchronisieren, in beiden aufnehmen, abspielen
    (kopfhörer ans ipad und aufnahme mit eingebautem mikro, bedienung per touchscreen).
    der eine kostet ungefähr 10, der andere ca. 5 euro.

    wenn du dann verstanden hast, was du da besitzt, willst und brauchst du keinen hardware looper mehr.
    zum spaß kannst du dann zwar noch mit hardware loopern spielen, musst es aber nicht mehr, um deine ziele zu erreichen.
    du kannst jederzeit syncfähige hardwarelooper in deine ipad looper einbinden, wenn du möchtest.

    wenn du die looper ausprobiert hast, können wir hier gern weitermachen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 07.03.20, Datum Originalbeitrag: 07.03.20 ---
    was bedeutet denn ´ linken ´ ? meinst du synchronisieren?
     
  7. Gast268730

    Gast268730 Guest

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    Erstellt: 07.03.20   #7
    Ja, das meinte ich.
    "Synchronisieren"

    Die IPad Lösung von @owi ist natürlich auch sehr fein

    Bzgl Fußbedienung des IPad via USB Midi:
    Fürs erste wäre das evtl. ne Idee.
    Funktioniert erstmal ganz gut.
     
  8. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #8
    @chick guevara, synchronisieren kannst du bestimmte looper per midi clock.
    leider geht das bei den digitech loopern nicht so einfach. nur die neueren lassen sich mit einem digitech eigenen code untereinander synchronisieren.
    wenn man zb. einen digitech solo xt per midi clock irgendwo einbinden will, benötigt man einen in frankreich gefertigten kleinen kasten, der mehr kostet als der looper selbst. ich habe den, sonst aber wohl die wenigsten.
    die von dir ebenso vorgeschlagenen boss looper können nur manche und unter bestimmten bedingungen synchronisiert werden
    (rc 50, rc 300, rc 505). die sind leider nicht sehr preisgünstig.
    jedenfalls sind diese von dir vorgeschlagenen digitech und boss looper nicht unbedingt das, was gewünscht war (zu teuer oder zu wenig funktionen).
    mal sehen, wohin die reise geht.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20, Datum Originalbeitrag: 08.03.20 ---
    besser als diese lösung ist aber ein richtiger usb midi controller.
    ich hatte als preiswerteste lösung ein korg nanopad2 vorgeschlagen (ebay kleinanzeigen ca. 30 €), das an jedem 2. pad einen aufgeklebten button bekommt.
    dann hat man 8 buttons + das touchpad, das auch per fuß bedient werden kann. mit 9 bis 10 schaltflächen kommt man bei den ios loopern schon ganz schön weit.
    außerdem hat das nanopad2 insgesamt 4 programmierbare scenes.
    falls die eine 8fache lösung nicht genügt, schaltet man einfach auf eine der 3 weiteren um.
     
  9. dadoc

    dadoc Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #9
    Hallo wieder!

    Das ist ja lustig mit der zerlegten Tastatur... ich hätte sogar noch welche im Keller...

    Euren Tips - herzlichen Dank owi und chick! - folgend habe ich mal herumprobiert...

    Ausgangs Setup:

    Gitarre geht in Zoom und von dort in den Yamaha, wo ich das Signal mit anderen Quellen (Gesangsmikro, Cajon-Mikro usw.) mische. Am USB Port des Yamahas hängt ab und zu ein Laptop, wo ich mit Cubase aufnehme.

    Ausprobiert hab ich:

    iPad Mini via Kamera-/USB-Adapter mit dem Zoom verbunden - führt zur Fehlermeldung auf dem iPad, das Device würde zuviel Power benötigen und könne deswegen nicht verwendet werden. Hab das recherchiert und herausgefunden, dass ich einen USB-Adapter mit Power-In brauche, dann tritt das angeblich nicht mehr auf. Vorerst gehts hier also nicht weiter...

    Dann hab ich das iPad über den USB-Adapter mit dem USB des Yamaha MW10 verbunden und ich hab ein Signal aufs iPad bekommen und konnte vom iPad auch was in den Mixer schicken. Auf diese Art kann ich also alles loopen, was über den Mixer geht. Die Fußsteuerung fehlt noch und eigentlich will ich ja nur 2 Quellen loopen. Auf dem iPad hab ich die free Version von Quantiloop und werde zusätzlich mal LoopyHD probieren. In Quantiloop konnte ich via Einstellungen USB als In und Out wählen, hab auch den Audioausgang über die kleine Klinke als Out getestet, was auch ging und eigentlich besser ist, weil ich das dann feiner abmischen kann, als nur per USB-Volume.

    Aus diesem Test ergab sich für mich, dass es erstens mal grundsätzlich so gehen kann und dass die SW-Looper viel mehr meine Anforderungen erfüllen, als die HW-Looper. Jetzt muss ich es noch schaffen, nur die beiden Signale von Gitarre und Cajon-Mikro zu loopen und die Fußsteuerung dranhängen. Wie würdet ihr das umsetzen? Ich hab überlegt, ein kleines Midi/Audio-Interface vor das iPad zu hängen, über das ich die Signale dann aufs iPad und von dort wieder in den Mixer bekomme. Allerdings müsste Signal eingeschleift sein, damit meine ich parallel, da ich nicht davon abhängig sein will, dass das iPad der einzige Signalweg ist. Per Midi könnte ich doch dann Fußschalter anstecken, oder? Wüsstet ihr, welche da in Frage kommen?

    Die Idee per Aux und Return ist super (Danke chick!), das werde ich auch mal testen, allerdings weiß ich noch nicht, wie ich das Signal transportiere - USB geht da ja nicht, also wirds die Audiobuchse des iPad sein, oder? Ich geh mal wieder in Keller und werde berichten ;-)

    Bis später!
     
  10. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #10
    schaltet ios dann nicht die usb verbindung ab und benutzt nur noch die kopfhörerbuchse am ipad? oder hast du sowohl über usb (mixer) als auch über die ipad kopfhörerbuchse das out signal des loopers gehört?

    wenn du den mixer per usb mit dem ipad verbunden hast, brauchst du den aux weg nicht bzw. kannst ihn nicht mit dem ipad nutzen ohne ein weiteres audiointerface.
    wenn ein solches da ist, kannst du den auxweg am mixer folgendermaßen einsetzen, wenn nur das interface mit dem ipad per usb verbunden ist, nicht der mixer auch noch:
    interface out an mixer aux return, mixer aux send an interface input.

    bei der syncronisation gibt es in beiden apps eine einstellung ´ ableton link ´. die muss überall aktiv sein (alle möglichkeiten dort aktivieren),dann laufen beide apps synchron miteinander.

    du kannst im moment doch, wenn du den mixer am usb in des ipads hast, ein mikrofon in den mixereingang stecken und prima loopen.

    wenn du mit dem mixer die ganze band abmischst und du nur deine gitarre, stimme, cajon loopen willst, die anderen leute aber nicht, dann ist es gut, wenn du
    ein interface (kann auch ein kleiner usb mixer sein, so wie der, den du schon hast, wenn er die benötigten ein- und ausgänge hat) für dich allein zum loopen hast
    und das dann in einen mixereingang (gesamtmixer) oder den return einspeist, damit vom gesamtmixer das gesamte signal auf die boxen/pa gehen kann.

    richtig, das sagte ich ja schon. der usb hub sollte bzw. muss gepowert sein.

    du brauchst den hub ebenfalls für die verbindung einer entsprechenden usb fußsteuerung mit dem ipad.
    der hub hat dann erstmal die verbindung zum ipad und zur stromversorgung und dient als usb eingang für alles weitere angehängte zeug, das du so brauchst (interface oder usb mixer, fußsteuerung/en).

    als fußsteuerung kannst du ja mal deine alten usb pc tastaturen benutzen oder das nanopad2 von korg entsprechend mit buttons bekleben oder dir auch gleich
    ein pedal deiner wahl zulegen.
    wenn du ein din midi pedal aussuchst, musst du auch ein usb to midi interface dazu besorgen, dass wiederum in den usb hub gesteckt wird. da genügt dann aber eine günstige kabelversion.

    wenn du grundsätzlich weißt, was und wie du es haben möchtest, können sicher auch produktvorschläge gemacht werden.
    auch die einbindung in den signalweg und konfiguration des/der looper/s kann dann erfolgen.
     
  11. dadoc

    dadoc Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #11
    Danke danke danke!!! Du bist echt der Hit! Ich habe weiter getestet und gegoogelt...

    Zu deiner ersten Frage: Ich hab das Signal wahlweise via USB oder aus dem Kopfhörerausgang des iPads nehmen können. Allerdings nur bei Quantiloop, bei Loopy bin ich nicht weiter gekommen - s.u. Der Signaleingang war in Quantiloop immer USB, Ausgang wahlweise USB oder Kopfhörer.

    Aktuelle Idee zum Signalweg:

    Mit einem zusätzlichen Interface z.B. TC-Helicon (https://www.thomann.de/de/tc_helicon_go_guitar.htm) das Aux-Signal von meinem MW10 abgreifen und dann mit dem iPad verbinden (wenn ich das richtig verstanden habe, geht das über die Klinke des TC Helicon in beide Richtungen In und Out), das geloopte Signal ausm iPad dann via 6,3 Klinke des Helicon Verstärker-Ausgangs in den Return Eingang meines Mixers. Das hat den riesen Vorteil, dass ich über den vorhandenen Mixer auch mehrere Signale auf den Aux legen kann zum Loopen und das alles mit einem relativ einfachen Interface. Via USB bekomme ich halt immer nur alle Signale aus dem Mixer ins iPad und das haut bei Gigs dann nicht hin. Jetzt zum Probieren ists gut, aber nur vorübergehend.

    Und zur Looper-Steuerung:

    Per USB-Adapter mit Ladefunktion (z.B. https://www.amazon.de/dp/B08151MSSG/) ein Fussschalter-Board ans iPad zur Steuerung der Looper SW. Da ist mir noch nicht klar, obs auch reine USB Boards gibt oder ob das unbedingt dann Midi sein muss? Würde es das hier z.B. schon tun: https://www.thomann.de/de/harley_benton_mp_100_midi_foot_controller.htm Die Frage ist, ob das mit Quantiloop funzt?

    Mit LoopyHD werde ich nicht glücklich, ich habs nicht geschafft, dass es den Signaleingang via Lightning erkennt. Da war immer nur das iPad interne Mikro an und ich hab nichts gefunden, wo ich umstellen konnte. Ich hab den Loopy Kauf wieder gecancelt.

    Wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege, dann komme ich mit 16,- EUR für Quantiloop, 20,- für den USB Hub, 119,- für den Fußschalter und 23,- für das Interface hin. Jetzt darf nur mein iPad nicht abkacken ;-)

    Was meinst du?

    Viele Grüße!
    Michael
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20, Datum Originalbeitrag: 08.03.20 ---
    ...mir fällt gerade noch ein - damit wird dieser Thread auch für andere Looper-Fans wieder interessant, dass ich ja auch einen Ditto X4 zwischen die Aux und Return Buchsen hängen könnte, dann wäre das ein vernünftiges Setting mit nem 2 Kanal HW-Looper.

    Ist auch ne Überlegung wert ;-)
     
  12. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #12
    schade, denn gerade loopy hd ist der stabilste und einfachste ios looper.
    das könnte dein drum looper sein.
    nun sagt mir das leider gar nichts ´ signalweg via lightning ´.
    wenn du deinen mixer per usb an das ipad angeschlossen hast, geht das audiosignal auch ins ipad und kommt in loopy an.
    in loopy gibt es 388FAAA8-A04A-4BE8-A623-4893754DCCD4.png 388FAAA8-A04A-4BE8-A623-4893754DCCD4.png diese ansicht zur auswahl des eingangs. die ansicht kannst du hoch und runter scrollen. musst mal ein bisschen probieren.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20, Datum Originalbeitrag: 08.03.20 ---
    das interface ist kein usb interface sondern eins für die kopfhörerbuchse des ipads. das benutzt keinen eigenen signalprozessor sondern den ipad internen.
    das ist leider gar nicht gut.
    ausserdem ist es nur gut für gitarrensignale, nicht für audio allgemein.
    du brauchst ein usb interface.
    bei der auswahl helfe ich gern. aber such mal selber erst ein bisschen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20 ---
    das ding ist kein original apple produkt und wird im laufe der zeit, wenn es denn überhaupt funktioniert, die funktion wahrscheinlich einstellen, zumal apple solche
    produkte im laufe von softwareupdates ausbremst.
    wenn du das ipad mit strom versorgen willst und gleichzeitig usb sachen dranhängen willst, brauchst du das hier:
    https://www.thomann.de/de/apple_lig...o7yK9MDoy9e48Jio8F4boM1Z_IekwItRoCtikQAvD_BwE

    weiterhin benötigst du einen usb hub, z.b.:

    https://www.amazon.de/Anker-Datenhu...t=&hvlocphy=9043405&hvtargid=pla-563423874865

    oder

    https://www.amazon.de/Hama-USB-Port...eywords=usb+hub&qid=1583695026&s=ce-de&sr=1-7

    die o.g. hubs benötigen noch strom, den du per powerbank in eine der usb buchsen leiten musst (richtiges kabel besorgen...),

    oder du nimmst einen netzgepowerten hub, z.b.

    https://www.amazon.de/atolla-Netzte...eywords=usb+hub&qid=1583695212&s=ce-de&sr=1-8

    es gibt auch günstigere gepowerte. das sind alles nur beispiele. du hast viel auswahl.

    es genügt in jedem fall ein usb2 hub mit ausreichend usb buchsen für deinen zweck.
    ...und bitte immer an die notwendige power denken.
     
  13. murmichel

    murmichel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #13
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  14. owi

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    Erstellt: 08.03.20   #14
    die ios looper sind schon ganz schön schlau. du machst im zusammenhang mit der fußsteuerung sogen. bindings.
    d.h, du drückst einen taster des pedals und der looper erkennt das signal. nun kannst du diesem signal eine looperfunktion zuweisen
    oder mehrere.
    das harley benton ding geht grundsätzlich, wäre mir für das gebotene aber zu teuer. ausserdem darf man sich nicht von der anzahl der vorhandenen taster betören lassen. sie sind nicht alle für den looper geeignet.
    du bist nie auf meinen vorschlag mit dem korg nanopad2 eingegangen. traust du dich nicht es mit aufklebbaren buttons zu versehen oder ist es dir sonst irgendwie nicht sympatisch?
    preiswerter geht es nicht. zumindest für den anfang..
    6452F777-E460-47CB-AE24-10CCF195DE25.jpeg
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20, Datum Originalbeitrag: 08.03.20 ---
    https://www.ebay.de/sch/actition/m.html?_nkw=&_armrs=1&_ipg=&_from=

    diese controller sind super stabil, funktionieren und sind preiswert.

    es gibt sie zum teil als 5pin midi oder usb versionen.

    allerdings sind die schalter nicht so leise wie richtige pedale.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20 ---
    wenn es nicht auf die benötigte stromversorgung und die größe ankommt, ist auch dieser controller sehr beliebt:

    https://www.thomann.de/de/behringer_fcb_1010.htm

    der ist programmierbar (wie auch das korg nanopad2). es gibt ihn gebraucht auch für wenig geld.

    wenn du einen 5pin midi controller ans ipad anschließen willst, benötigst du noch ein interface, z.b.
    https://www.thomann.de/de/thomann_midi_usb_1x1.htm
    es gibt auch welche mit mehreren eingängen, aber das o.g. sollte genügen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20 ---
    vorsicht ist die mutter der porzellankiste...
    aber du gehst ja auch mit anderer hardware vorsichtig um. ausserdem überlege mal, wie lange du das ipad jetzt schon hast. und es läuft immer noch.
    was soll da passieren?
    jedes gerät kann mal irgendwann kaputt gehen. dann hast du ja auch nicht immer einen ersatz dabei.
    ein bisschen mut zur lücke gehört zum geschäft dazu.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20 ---
    https://www.thomann.de/de/ik_multimedia_irig_blueboard.htm
    auch das irig blueboard geht als fußpedal.
    es verbindet sich mit dem ipad per bluetooth.
    mir hat es aber zu wenige taster.
     
  15. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.20   #15
    ich habe mir das manual mal angesehen.
    das gerät ist zwar nicht gerade preisgünstig, dürfte aber alles mitbringen, was Michael benötigt.
    wenn es denn gut funktioniert, kann man dort mit zwei klinken reingehen und ausserdem noch ein mikrofon anschließen.
    einen linken und rechten ausgang hat es auch und ebenfalls einen xlr ausgang(rechts) + kopfhörerbuchse.
    die taster lassen sich so einstellen, dass alle cc-meldungen senden können. die braucht man für die/den looper.
    ausserdem sind noch pedale anschließbar, mit denen zb. die lautstärke vom looper geregelt werden kann etc...
    die stromversorgung erfolgt über usb 5 volt extern (powerbank oder netzteil).
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.03.20, Datum Originalbeitrag: 08.03.20 ---


    da ist mal ein video über das gerät.
     
  16. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.20   #16
    eigentlich brauchst du nur deinen schon vorhandenen mixer per usb mit dem ipad zu verbinden. ein interface erübrigt sich, wenn du in quantiloop
    z.b. die signale deiner kollegin auf kanal 1 legst (pan ganz nach links) und alles, was geloopt werden soll kommt auf kanal 2 (pan ganz nach rechts im eingang).
    in quantiloop deaktivierst du für kanal 1 (deine kollegin) bei input alle spuren. das signal geht durch auf den ausgang ohne geloopt zu werden.
    für deine signale lässt du die spuren alle aktiviert. sie werden geloopt und kommen ebenfalls im ausgang an.
    als ausgang stellst du kanal 1+2 ein. so bekommst du alle signale auf den ausgang des mixers.
    es kann sein, dass der hauptausgang des mixers nicht erreicht wird und du das gesamtsignal aus dem monitorausgang oder kopfhörerausgang nehmen musst, um es an die boxen/pa zu senden.
    so kannst du mit zunächst wenig aufwand mal probieren, wie das projekt durchgeführt werden kann.
    später kannst du ja immer noch erweitern.
    beim fußpedal musst du natürlich jetzt schon mal eine entscheidung treffen.
     
  17. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.20   #17
    pan im mixer natürlich, nicht in quantiloop
     
  18. dadoc

    dadoc Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.20   #18
    Hi owi,

    ich hab dir gerade alle meine Kekse gegeben, 1000 Dank für deine Mühen - bis spät in die Nacht! Wow!

    Mir ist auf jeden Fall durch den Austausch mit dir klar gewoerden, wie ich da rangehen werde. Da ich sowieso einen gepowerten USB Hub brauche, kann ich mit dem Zoom G5n via diesem Hub ins iPad. Dann hab ich einen 10 Jahre alten Zoom H2 Recorder, den ich als USB Mikro testen kann (fürs Cajon) und wenn das passt, kann ich den später noch gegen ein USB Mikro tauschen, weil der H2 für die Bühne viel zu empfindlich ist. Ebenfalls via USB hole ich mir das Nanopad2 zur Steuerung von Quantiloop oder LoopyHD mit den Füßen.

    Den Ausgang aus dem iPad mache ich über die Audio-Buchse des Tablets und hab dann die Möglichkeit, das auf einen Stereokanal des Mixers zu legen (und wenn mal was schief geht, kann ich den auch schnell mal stumm drehen ;-) ) Ich könnte auch über den USB Hub in den Mixer, das nimmt mir aber die Möglichkeit, über USB und Laptop ne Aufnahme von alledem zu machen.

    Damit hab ich alles, was ich brauche und weil ich via USB gehe, brauch ich kein Audiointerface! Welche Looper SW es am Ende wird, werde ich heraustesten weil aktuell die Präferenz zwar Quantiloop ist, aber Loopy wird sehr gelobt, also schau ich mir das auch noch an. Und ich kann in dem Setting sogar zur Gaudi mein Android Tablet anschliessen und mit ner Android Looper App spielen.

    Ich bin dir und den anderen hier im Thread sehr dankbar für eure Hilfe, ihr habt mich um ein gutes Stück weiter gebracht. DANKE! Ich war vor 10-15 Jahren einigermassen aktuell, was Technik anbelangt, aber da ist so viel passiert, was an mir vorbei ging.... jetzt bi ich wieder etwas mehr on track ;-)

    Herzliche Grüße!
    Michael
     
  19. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.20   #19
    hallo Michael,
    leider gehen ein paar sachen nicht so wie du denkst:
    wenn du den hub per cck ans ipad angeschlossen hast, kannst du nur mit einem audio interface dort rein. ios erkennt immer nur das zuletzt verbundene, also nur eines von allen möglichen angeschlossenen (du kannst zwar mehrere anschließen, hast aber nur das letzte funktionsfähig).
    für das was du willst, eignet sich nur der yamaha mixer. dort steckst du dein gitarreneffektgerät rein, dein mikro rein, (beides auf einen kanal einstellen -panning/balance).
    dann schließt du die komponenten deiner kollegin an den mixer an und drehst (panning/balance) sie auf den anderen kanal (du hast ja nur zwei bei dem stereomixer).
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20, Datum Originalbeitrag: 10.03.20 ---
    wenn der mixer per usb am ipad hängt, kannst du ihn als mixer vor dem ipad benutzen und auch am ausgang des mixers nach dem ipad.
    da kannst du ja immer ran und die pegel regeln. da kann nichts schief gehen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20 ---
    aufnahmen von eurer gesamten performance kannst du auch auf dem ipad machen. da kannst du dir den pc komplett sparen.
    es gibt noch mindestens zwei apps, die ich auch zu beginn des threads mal genannt hatte:
    audiobus, aum. (ich würde beide kaufen und mich damit beschäftigen...)die kosten ja vergleichsweise wenig gegenüber pc oder mac software oder irgendwelche hardware. du ahnst noch nicht was damit alles im verbund mit anderen apps möglich ist.
    auch da helfe ich dir gern.
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20 ---
    genau, du hast den mixer. der genügt als audiointerface und als basis für aufnahmen etc...
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20 ---
    genau, dann brauchstbdu noch selbstklebende buttons
    https://www.amazon.de/SBS-Teflongle...06&hvtargid=pla-347790546216&psc=1&th=1&psc=1

    die hintere reihe (4 buttons) müssen etwas erhöht werden, damit du sie beim treten besser triffst.
    da klebst du unter diese buttons kleine stückchen kork, die du aus einer, wenn vorhanden, korkfliese ausschneidest (4-6 mm stark).
    du kannst auch aus irgendeinem anderen material etwas derartiges ausschneiden (sperrholz, hartfaserplatte, plastik, egal was...).
    zum befestigen auf dem nanopad nimmst du am besten sowas (oder ähnlich)
    https://www.ebay.de/i/113797991659?...1CeUQPrRWQ_fdugezsWPEySGMMXlX_FMaAs_NEALw_wcB

    und oben drauf (auf den kork (oder gleichwertig) kommen dann die teflongleiter.

    fertig ist das fußpedal, usb kabel dran und rein in den hub...
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20 ---
    quantiloop ist für das beschriebene vorhaben die beste wahl. zur ergänzung, als drum app, kannst du loopy hd nehmen und als drummer in quantiloop einbinden.
    wenn du in quantiloop die drums startest, läuft loopy los und stoppt, wenn quantiloop die drums stoppt oder ganz gestoppt wird.
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20 ---
    wenn du die köpfhörerbuchse des ipads benutzt, schaltest du damit das usb gerät (also deinen mixer) stumm.
    das würde ich also besser unterlassen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.03.20 ---
    danke für die süßigkeiten...ist keine mühe, macht spaß...ich bin oft nachtaktiv. dann bin ich ziemlich alleine auf der welt und kann gut mit relativ klarem kopf arbeiten.
    das gewirr am tage verschlafen ich dann einfach für ein paar stunden. das hat auch etwas.
     
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  20. owi

    owi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.20   #20
    so, jetzt habe ich das gerät mal mit quantiloop ausprobiert und festgestellt, dass es in mancher beziehung nicht geeignet ist, speziell für diesen looper, da die controllerwerte am gerät nicht eingestellt werden können.
    das mag für verschiedene anwendungen genügen, für quantiloops vielfältige funktionen mit jeweils einem taster klappt das leider nicht mit den vorhandenen möglichkeiten des geräts.
    auch gefallen mir einige funktionen bzw. deren fehlen in der audiosektion nicht für den gesamtpreis (z-b- fehlende pegel in der displayanzeige. es werden nur die
    db werte angezeigt, die eingangspegel lassen sich nicht gut justieren...etc...).
    wer mehr infos benötigt, sollte es für den gedachten zweck besser selbst ausprobieren. ich will damit die qualitäten des geräts nicht abwerten, sondern habe nur die eignung aufgrund meines nutzerverhaltens für quantiloop bewertet.
     
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