Lücken zwischen Inlays und Griffbrett - tolerierbar oder no-go?

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Mister Spock
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Und dann war es nichtmal wirklich einfach einen Gitarrenbauer im 200km Umkreis zu finden,
Und dann haste gedacht, is auch egal, dann nehm ich halt einen in 10.000 km Abstand, oder was?

Dass bei einer Einzel-Anfertigung aus USA eine Rückabwicklung quasi unmöglich ist, das hätte ein erwachsener Mensch ahnen können. Deshalb halte ich diese Aktion für hochgradig unsinnig. Du hast viel Geld verpulvert, machs nicht noch schlimmer. Versuch, draus zu lernen.
Ich möchte hier logischerweise nicht alles kleinlich aufdecken, aber ich sag mal so, ich habe keine 23 % auf den Preis draufgezahlt.
Auch das noch ... Na dann sind dir ja wirklich die Hände gebunden.
 
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Aber ich schließe mich dahin gehend an, dass der Hals seiner Bestimmung zu geführt wird.. Vorher noch mal das Fretboard ordentlich ölen und polieren.. und dann einfach spielen das Teil..
Ich würde vor dem Einbau erst mal den Hals grade stellen und dann mit Gitarrenhalslineals und Fretrocker checken ob da nicht noch Abrichtarbeiten erforderlich sind, denn wie schon weiter vorn angemerkt: fertig bearbeitet sind diese Bünde nicht. Das Dotgedöns und die Oberfläche vom Griffbrett sind für die Bespielbarkeit ziemlich egal, aber die Bünde halt nicht. Und da frage ich mich ob vom Vertreiber darauf hingewiesen wurde, dass Einstellarbeiten auf den Käufer zukommen können.
Beim Hals für meine Jazzmaster den ich neulich in UK gekauft habe stand das fett gedruckt unter dem Angebot.
 
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Ups, ich sehe gerade: Das war ja nicht das erste Mal, dass du dich über eine Lieferung aus den USA ärgerst...

Saiten verlaufen schief bei neuer Gitarre

Ich wundere mich, dass man nach solchen Situationen weiterhin solche Risiken eingeht, wo man doch weiß, dass man ohne Kulanz des Verkäufers quasi gar nichts machen kann. Naja, wie oben gesagt: jeder wie er will...
 
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Ich wundere mich, dass man nach solchen Situationen weiterhin solche Risiken eingeht, wo man doch weiß, dass man ohne Kulanz des Verkäufers quasi gar nichts machen kann. Naja, wie oben gesagt: jeder wie er will...
wenn du das schon verlinkst und mich dumm dastehen lassen willst, mach es doch wenigstens ganz:
wie rauskam, war es meine eigene Schuld, weil ich das Vintage String Spacing falsch eingeschätzt habe. ABM Tremolo mit anderer Übersetzung besorgt, Problem behoben.

Und gerade weil der Hals super war/ist, habe ich das ganze ja ruhigen Gewissens nochmal da bestellt.

Schon geil, wie sich einige Leute hier darüber ergötzen können, wenn einem sowas passiert.
Die Eingangsfrage, ob sowas (die Inlay-Lücken) in Ordnung ist, und ob man das zur Not hier beheben lassen kann, wurde hinreichend und einstimmig geklärt.
Warum man jetzt noch jemanden dümmer machen muss als nötig, leuchtet mir an dieser Stelle nicht mehr so ganz ein und ich weiß auch nicht, wie oft ich noch schreiben muss, dass der erste Hals einwandfrei war und man deshalb und wegen unzähliger Internet-Postings davon ausgeht, dass die Qualität immer gut bei Musikraft ist.
 
C_Lenny
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Schon geil, wie sich einige Leute hier darüber ergötzen können, wenn einem sowas passiert.
Jooh, das Kind ist nunmal leider in den Brunnen gefallen, und es ist hier nun genug darüber philosophiert worden. Weitere diesbezgl. Nachkarterei sollte daher unnötig sein :engel:.

LG Lenny (für die Moderation)
 
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murle1
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Ich habe alles mitgelesen, und frage mich warum hat er denn keinen Hals in D. bauen lassen? Die Antworten habe ich nicht so richtig verstanden..
Und dass er keinen Gitarrenbauer in D. findet, der unter 3000€ eine Tele baut, oder unter 600€ einen Hals in passender Zeit anfertigt nach seinen Wünschen, ist nicht richtig. Ich HÄTTE es können, und andere Gitarrenbauer in D. auch. Aber er hat mich nicht angesprochen. . Und auf Entfernung, wie hat er dann Einfluss genommen auf die Holzauswahl, bzw. Qualität?? Aber es ist nun geschehen, und ich könnte es heute nicht mehr (um einem Werbungsvorwurf zu begegnen)
Es gibt einen Spruch der zutrifft: Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah? Warum alles in den USA bestellen? Dort werden keine besseren Gitarren gebaut als hier bei uns. Es "ärgert" mich einfach: Ich baue seit vielen Jahren Gitarren, und einige davon sollen sehr gut sein ;-) , und das für Preise bei denen mir viele den Vogel zeigen (meine Frau z.B.) Und dennoch wird in den USA bestellt und Geld rausgeschmissen!! Das meine gewerblichen Kollegen natürlich etwas mehr verlangen müssen, weil sie davon leben, ist verständlich. Aber auch dort hätte er bekommen was er sich gewünscht hat.
 
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superafro182
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wie schon gesagt, mir war Fender Licensed Headstock wichtig.
Davon abgesehen hast du auch schon vor einem Jahr gesagt, dass du keine Aufträge mehr animmst, und natürlich habe ich bei ein paar Gitarrenbauern angefragt. Ich denk mir das doch nicht aus...

Und nunja, Fotos helfen schon ungemein um ein Stück Holz anhand der Farbe und Maserung auszusuchen... Auch wenn ich das Stück vorher in die Hand nehme, weiß ich nicht, wie nachher ein fertiger Hals ausfällt und klingt
 
house md
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Bünde sind weder bei Musikraft, Warmoth oder Allparts gefinished. Der Job bleibt immer zu tun, das ist kein Grund zur Beschwerde. Den Preis hierfür musst Du bei jedem Hals einrechnen!

Der kosmetische Mangel mit den Dots ist zugegeben sehr ärgerlich. Ich würde tatsächlich einen farblich geeigneten Holzspachtel (Clou) zum verfüllen nehmen und versuchen, wenigstens die groben Schleifspuren mit Micromesh-pads zu egalisieren.

Musikraft hat einen exzellenten Ruf, Dein Hals wird dem zumindest hinsichtlich der Dots nicht gerecht. Ärgerlich.
 
gitarrero!
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Bünde sind weder bei Musikraft, Warmoth oder Allparts gefinished
Wie bitte? Das ist ja was ganz Neues. Zumindest bei Warmoth ist der Hals fix und fertig (inklusive Bundierung, Abrichtung, Verrundung) und nach Montage und Besaitung kann sofort gespielt werden, wenn der Sattel und der Rest der Gitarre funktionieren. Mit den anderen genannten Herstellern habe ich keine Erfahrungen.

EDIT: In der Tat spart Warmoth heutzutage. Habe soeben mit Schrecken folgendes Statement auf der Website lesen müssen:

Warmoth does not perform fret leveling. Most Warmoth necks are playable as they are received and do not require fret leveling. However, because wood moves with changes in temperature, humidity and string tension fret leveling may be required. This is best done after the neck has been strung up to pitch for several days and allowed to adjust in the assembled state. For this reason, Warmoth leaves this fine tuning to the end user.
:eek2:

Das war in der Zeit, als ich die Warmoth-Parts für mein erstes Bastelprojekt geordert habe, noch anders! Aber das ist auch schon über 20 Jahre her.
 
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Bünde sind weder bei Musikraft, Warmoth oder Allparts gefinished. Der Job bleibt immer zu tun, das ist kein Grund zur Beschwerde.
Das stimmt nicht. Musikraft-Neck sind fix und fertig und Warmoth auch. Das erste weiß ich aus Erfahrung und das zweite habe ich bislang aus Diskussionen zu dem Thema so mitbekommen.
 
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@KickstartMyHeart - ich hab' meinen vorigen Beitrag nochmal editiert. Was ich da gefunden habe, hat mein Warmoth-Weltbild etwas erschüttert.
 
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Auch Musikraft macht keine Bund(finish)arbeiten.
Das wurde mir auch in zwei Mails bestätigt:
"As for the fret work, while we go above and beyond most other manufacturers with our fret work, it is perfectly reasonable that you should expect to do some polishing and minor leveling during setup and assembly of the guitar. This is common practice for aftermarket parts and we highly recommend it as it will take a good neck and make it great!"

"We always suggest a micro polish and level for all of our necks (especially stainless steel frets) after they are received as it takes a very good neck and makes it great!"

Ich habe übrigens einen refund in Höhe von 80€$ für die Ausstände bekommen. Ich bin damit zufrieden. Der Hals liegt auch schon beim Gitarrenbauer und wird fix und fertig gemacht, einen Sattel braucht er ja auch noch.
 
Bassturmator
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und das zweite habe ich bislang aus Diskussionen zu dem Thema so mitbekommen.

Was ich da gefunden habe, hat mein Warmoth-Weltbild etwas erschüttert.

Ich habe einen Jazzbass-Hals von Warmoth der etwa zwanzig Jahre alt ist und Edelstahlbünde auf dem Ebenholzgriffbrett hat die nie abgerichtet wurden und bei denen auch kein Bedarf dafür besteht.

Aus meiner Sicht ist es das Ideal wenn ein Hals aus gut abgelagerten Hölzern gebaut wird und dann vor dem bundieren das Griffbrett perfekt abgerichtet wird. Werden dann die Bünde mit gleichmäßigem Druck eingepresst besteht kein Grund diese noch abzurichten und sie haben eine perfekte Krone.

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Kein Fret-Job bei den großen US-Zulieferern ist noch ein Grund mehr, einen Custom-Gitarrenhals vom deutschen Gitarrenbauer zu holen.
 
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