Mallory Kondensatoren Klangveränderung

von Günter47, 25.04.19.

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  1. Günter47

    Günter47 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.19   #101
    Ich habe jetzt gerade noch die drei 22uf gegen neue getauscht und wie vorhergesagt, hat sich nichts verändert.
    Da ich die Orange Drops alle gemessen hatte und ich hier erfahren habe, dass diese eigentlich nicht getauscht werden müssen...ist das jetzt für mich abgeschlossen.
    Was bleibt ist eine Erfahrung und ein Stückchen weiteres Wissen.
    Danke für die interessanten Beiträge.
     
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  2. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.19   #102
    Mit anderen Kondensatoren? Ich habe aus dem Zweck einmal sämtliche Widerstände (die meisten Carbonfilm) getauscht (die Caps übrigens auch, die alten hatten zu kurze Beine) und auf Handverdrahtung umgebaut, es brachte keinen Erfolg. Klangänderungen übrigens auch nicht, die erreichte ich erst mit einer zusätzlichen Klangregelung.
    Die Lösung war für mich der Einbau eines Mastervolumes, das beseitigt das Rauschen, zumindest bei Zimmerlautstärke, völlig.
    Inzwischen tippe ich auf die Röhren, den Trafo oder die gesamte Konstruktion als Übeltäter.

    So haben wohl die meisten, die keine E-Technik studiert oder in dem Bereich eine Ausbildung gemacht haben, angefangen, ich nehme mich da nicht aus. Etwas E-Technik im Physikunterricht und nur in einem Hochschulsemester vor x-Jahren, hilft einem da auch nicht weiter.
    Das heisst aber auch nicht, dass man nicht versuchen kann, bei solchen Lötaktionen auch den Schaltplan (wieder?) verstehen zu lernen.
    Stimmten die Kondensator- und Widerstandswerte mit dem alten Schalplan eigentlich überein? So würde ich bei einer solchen Ampinstandhaltungsaktion vorgehen..

    Richtig, da sind aber zunächst die Elkos fällig und dann vielleicht noch der Multimeterabgleich mit dem Schaltplan.
     
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  3. Stratspieler

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    Erstellt: 03.05.19   #103
    Brummen. Wenn es wirklich weniger rauschen werden soll, dann geht das nur über andere Widerstände und ein gezieltes Herabsetzen der Verstärkung einzelner Stufen.
     
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  4. Günter47

    Günter47 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.19   #104
    Ja..das ist eben das Problem, dass mir komplett die Grundlagen der Elektronik fehlen.
    Gibt es eigentlich deutsche Literatur, die mir den Verstärkerbau näher bringen kann?
    Wahrscheinlich aber setzen solche Bücher die Grundlagen voraus... wie zum Beispiel das Lesen und Verstehen von Schaltplänen?
     
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  5. mikroguenni

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    Erstellt: 03.05.19   #105
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  6. losch

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    Erstellt: 03.05.19   #106
    Grundsätzlich können viele Grundlagen sowohl in der Röhren- als auch in der Transistortechnik sehr ähnlich betrachtet werden. Der Unterschied liegt dann aber doch in vielen Details und dich scheint aktuell besonders die Röhrentechnik zu interessieren.

    Deshalb hier ein Link auf eine sehr hilfreiche deutschsprachige Seite http://www.elektronikinfo.de/strom/roehren.htm
     
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  7. JOKER

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    Erstellt: 03.05.19   #107
    Geht mir leider genauso wie dir! Bis ich mal so weit sein "sollte" einen Amp aufzubauen, bin ich wahrscheinlich zu alt, um ihn in der Band einzusetzen..:rolleyes: Daher lasse ich es auch bleiben und spiele Gitarre in der Zeit :D
     
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  8. Rostl

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    Erstellt: 03.05.19   #108
    das muss man doch gar nicht :D
    ich könnte es machen, mache ich aber nicht, warum auch
    es reicht doch wenn man sein eigens Zeugs reparieren kann
     
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  9. crazy-iwan

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    Erstellt: 03.05.19   #109
    Du kannst mir also Elkos wechseln und Röhren einmessen? Ich bezahle in Lautsprechern für Dein Boxenprojekt, falls das noch nicht fertig ist :)
     
  10. MichiK

    MichiK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.19   #110
    WEIL ES SPASS MACHT :D
     
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  11. Rostl

    Rostl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.19   #111
    klar kann ich das
    von Freunden nehme ich nichts :D
     
  12. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.19   #112
    die Details um die es hier geht, folgen natürlich aus den technischen Grundlagen - liegen aber in einem Bereich, der sich messtechnisch schwer erfassen lässt, quasi das Kleingedruckte im Anhang. ;)
    Was in gewisser Weise auch aus dem typischen Einsatz eines Gitarrenverstärkers resultiert: es wird oft nicht die exakte Wiedergabe des Originalsignals gewünscht, sondern Klanggestaltung betrieben.
     
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  13. losch

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    Erstellt: 03.05.19   #113
    Das meinte ich so nicht! Die Details von Unterschieden zwischen Röhre und Transistor lassen sich messtechnisch schon präzise erfassen und erklären. Jedoch ist das an dieser Stelle überhaupt nicht das Thema.:tongue:

    Das ist natürlich völlig richtig.:great:
     
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  14. Telefunky

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    Erstellt: 03.05.19   #114
    natürlich nicht - die 'Details' waren auf die bereits erwähnte Betrachtung des Kondensator-Ersatzschaltbilds bezogen. Die Kapazität ist zwar die Haupteigenschaft, wird aber von Widerstand und Induktivität beeinflusst. In den meisten Einsätzen des Bauteils bedeutungslos, nicht aber in diesem sehr speziellen Bereich.
    Die Mallory 150 sind übrigens (Herstellerangabe) besonders induktivitätsarm produziert.
     
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  15. Pleasure Seeker

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    Erstellt: 03.05.19   #115
    Damals habe ich mir das mit einem Skript eines Profs und dem Internet wieder draufgebracht. Wenn du dann anhand eines Schaltplanes einen Amp komplett neu aufbaust, kannst du den Schaltplan immerhin ordentlich lesen und als Bauplan benutzen, zum verstehen gehört allerdings noch wesentlich mehr. Dafür hat Guenni gute Tips gegeben.

    So schwer ist das nicht. Für den Anfang sollte man ein paar Effektgeräte zusammenlöten und sich dann Fachliteratur anlesen oder auch Webseiten studieren. Wenn man die Grundlagen und Gefahren verstanden hat, dann auch etwas Löterfahrung mitbringt, entsprechendes Werkzeug gesammelt hat, kann man schon nach passenden Ampbausätzen Ausschau halten.
     
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  16. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.05.19   #116
    Korrekt. Schrieb ich oft genug schon und gern immer wieder: Ein Gitarrenverstärker ist ein klangveränderndes Effektgerät.

    Jede Menge sogar, aber röhrenbezogen eher nur noch antiquarisch. Aber es ist nicht nur das Lesen der Bücher von populärwissenschaftlich bis hin zum Lehrwerk an Fach- und Hochschulen. Es ist im Idealfall das "Großwerden" damit, das Lesen und Verstehen von Schaltungen, um Fehler zu finden, usw.

    Die Bandbreite ist dabei sehr weit gefasst: Von Gleichstrom und Gleichspannung bis hin zum VHF- und UHF-Bereich. Ebenso ist es die Herstellung der Röhren, ihr Aufbau und ihre Funktion, usw. usf... Dazu das Spezifische von Röhrenschaltungen. Es ist komplex.
     
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  17. Günter47

    Günter47 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.19   #117
    Worin liegt denn der technische Unterschied zwischen einem Mallory und einem Orange Drop?
     
  18. losch

    losch Registrierter Benutzer

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    Genau, KEINER! :D
     
  19. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.19   #119
    ok... dann die ganz ausführliche Geschichte
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kunststoff-Folienkondensator

    um den genauen Unterschied zu ermitteln, vergleicht man die Datenblätter von Mallory und dem Hersteller der Drops (falls auffindbar...)
    'kein Unterschied' ist schon aufgrund der unterschiedlichen Produktionszeiten sehr unwahrscheinlich ;)
     
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  20. bluesfreak

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    Erstellt: 03.05.19   #120
    Falsch....außerdem ist OD nicht OD, 225P, 418P, 715P, 716P...mit Polyester oder PolyPropylene-Dielektrikum, gewickelt, gefaltet, gepresst...jeder hat zwar die angegebene Kapazität aber andere Eigenschaften. Nimmt man die Bauart einen Mallory 150 (Polyester, gewickelt) wäre die in etwa identische Bauart eines OD der Type 418P (der allerdings meist von den bei uns üblichen Distributoren gar nicht geführt wird) wobei beim OD die Elektrode aus Aluminiumfolie besteht während der Malory eine metallisch beschichtete Polyester Folie hat und dadurch eine deutlich geringere parasitäre Induktivität. Auch besteht hier dann immer noch der Unterschied im Coating (Epoxy vs. Polyesterfolie) die hier aber jetzt mal außen vor gelassen wird weil in den in üblichen Amps herrschenden Bedingungen hier kein Einfluss besteht. Wie man sieht, also doch Unterschiede...
     
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