Marshall Box JVMC212 vs. Marshall 1936

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Maggonski
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Hallo leute zusammen,
ich stehe momentan vor einem baldigen kauf einer 2x12er box für unseren proberaum.
ich spiele über einen hughes und kettner 18watt head tubemeister .
wir spielen in unserer band enen mix aus rock, pop, classic rock, und etwas "seichten" hard rock.
nun habe ich keine ahnung welche box sich eher dafür eignet ?
entweder die jvmc 212 oder die 1936?
was sind eure erfahrung zu den boxen und welche passt eher zu dem tubemeister für einen schönen vollen warmen sound den man auch gut angrungen kann aber mit nicht zu viel distortion und high gain.
vielen dank und schöne grüße,
maggonski
 
Eigenschaft
 
Die Marshall JVMC212 hat eine Lautsprecher-Mischbestückung,
die eigentlich als Erweiterung oder Betrieb eines JVM 205 Verstärker gedacht ist.

(2x12” Celestion Speaker davon 1x G12 Heritage und 1x G12 Vintage 30
Belastbarkeit bis 140 Watt)


https://www.thomann.de/de/marshall_tslc212_gitarrenbox.htm

Die Marshall 1936 ist mit
2x 12” Celestion G12/75 Speaker
bestückt. (Belastbarkeit bis 150 Watt).

https://www.thomann.de/de/marshall_mr1936_stereo_box.htm

Der H&K 18watt head tubemeister klingt im Zerrbetrieb, nach meinem Geschmack,
sehr "kratzig" wegen der "rauhen" Höhenanteile.
Daher würde ich die etwas weicher klingende Box JVMC212 nehmen.

Ist aber letzten Endes Geschmacksache!
 
vielen dank für die fachkundige aussage. ich werde natürlich in den laden gehen und mir einfach beide boxen mal zu gemüte führen und mich berauschen lassen. ich sage mal mit der zeit kann man ja immer noch die lautsprecher bestückung ändern, aber ich werde einfach mal schauen.
 
Erschreck dich nur nicht, die JVMC212 ist kleiner als so manche andere 2x12er, aber sie schreit wie ne grosse, wenn man sie lässt.
Tolles Teil.
 
Was noch zu beachten ist - die JVM Box ist rein für Monobetrieb ausgelegt, im Gegensatz zu der 1936 die auch Stereo betrieben werden kann - nur der Vollständigkeit halber.

Wenn du also z.B. mal vorhaben solltest 2 Heads über jeweils einen Lautsprecher der Box laufen zu lassen, dann wird das mit der JVM nix.
 
vielen vielen dank für eure infos. ich denke das ich sowieso nur mono mit der box spielne will . ganz allein meine=)
ja jetzt hab ich das problem schon mal hinter mir jetzt muss nur noch die neue gitarren frage geklärt werden.
waas haltet ihr so von der fender road worn 60?
 
Bitte einen eigenen Thread aufmachen oder im User Thread fragen ;).

Tolles Teil die Road Worn.... soviel sei gesagt.

mobil gesendet
 
Hallo Leute,
ich hab mir nun die JVMC 212 liefern lassen und schon im Proberaum bei einer Jam Session angetestet.
Das Ding klingt hammer geil und ist wunder schön anzusehen.
Ein Problem habe ich jedoch schon.
Wir Proben immer etwas lauter und ich habe schiss davor, dass es mir zu leise wird.
Beim jammen habe ich das Ding fast komplett aufgekriegt und ich habe relative Probleme gehabt mit dem Schlagzeuger und dem Bassisten mit zu halten.
Liegt das an den 18 Watt des Tubemeister oder brauch die Box noch etwas Zeit zum warm laufen?
bitte um rückantwort.
Grüße,
Maggonski
 
Ist jetzt vielleicht eine etwas heikle Frage aber hast du den Tubemeister auch wirklich in der 18W Stellung? Die sollten eigentlich sehr proberaumtauglich sein auch, wenn's mal lauter wird.

Hast du ihn an einer anderen Box ausprobiert - gibt's da Unterschiede?

Speaker brauchen natürlich Zeit zum Einschwingen aber das ist weniger ein lautstärkentechnischer als mehr ein klangmäßiger Effekt.
 
Ja ich habe den Tubemeister auf 18 Watt gestellt.
Wenn ich mein Boss GT 10 anschließe kriegt das ganze noch etwas Saft dazu. Ich denke aber das es an der Box nicht liegen kann. Die läuft spitze und klingt hammer, aber halt verhältniss mäßig leise.
Der 50 Watt Transistoramp ist ein ganzes Stück lauter, den wir auch noch im Raum stehen haben.
 
Also ich könnte mir nur vorstellen, dass du vielleicht mit zu wenig Mitten spielst (die treiben die Lautstärke vehement in die Höhe) - vielleicht mal probieren ein bisschen Gain rausnehmen und dafür die Mitten zu pushen - das gibt durchsetzungsfähigen Sound.

Ob's an der Box liegt kannst du nur im A/B Vergleich herausfinden. Bei nem Kollegen mal eine 212er ausborgen und schauen ob sich da was tut. Vielleicht hat auch einer der beiden Speaker was, aber das würde man schätze ich hören.
 
Hi! Wennse mich frachst.... Die Box dürfte nicht das Problem sein! Was den Heritage betrifft, kann ich dir nicht sagen, welchen Wirkungsgrad er hat, der ist auf jeden Fall ein "Custom"-Speaker von Celestion und nur in der Box erhältlich! Aber der V30 ist Sau!!laut! Auch mit weniger Leistung. Spielst du denn eher clean und dann mit Pedalen? Stell mal alle Regler am Amp auf Mitte und Teste dann nochmal! Evtl. ist der wirklich zu leise, ähnliches Problem kenn ich mit den Tiny Terror!
 
also ich spiele eher auf dem clena chanel und benutze dann mein gt 10 für die verzerrung. wenn ich ihn aber ohne pedal spiele ist er ein stück leiser.
ein freund hat mir angeboten sein hughes und kettner statesman el 34 zu tauschen. meint ihr das hätte sinn? ich mein das ding hat 50 watt und klingt auch hammer .bin zwar mit meinem tubemeister zufrieden, aber was würdet ihr sagen?
 
Naja der Zerrsound wird nicht wirklich leiser, man verliert sich aber durch die Kompression eher im Bandkontext! Vielleicht leihst du dir den Statesman mal aus? Ich kenne nur den 100er und fand ihn Super, gerade der Cleansound kam schon gut, und aufgrund der 50W hat der Amp auch Headroom genug!
 
Also der Statesman hat 2 EL34 Pentoden in der Endstufe.

Zwei EL34 erzielen 34 Watt als Gegentakt-AB-Verstärker

Zitat aus Wikipedia

Ob der wirklich 50 Watt hat, wage ich zu bezweifeln, zumal er ab der Hälfte Mastervolume im Clean Kanal zu zerren beginnt (Humbucker). Egal, der Statesman hat da schon lange aufgegeben, da kommt mein AC30 erst so richtig in Fahrt (mein persönlicher Eindruck). Ich muss sagen, mein AC30 (der ja angeblich 30 Watt liefert ^^) ist, wenn er zerrt, UM EINIGES LAUTER, als mein Statesman Head (welche ich an einer 2x12" mit V30 betreibe). Im Bandcontext haben ich zwar keine Probleme, wir spielen aber auch keinen Metal.
 
Also ich hatte auch immer Probleme mit kleineren Amps im Proberaum. Ich habe meinen JTM45 immer halb aufgerissen und es kommt mir oft noch zu leise vor. Wir spielen 70er Heavyrock. Für mich klingen kleine Amps im Bandcontest immer schlecht ortbar und undefiniert. Deshalb benutze ich die 4x12er. Verstehe nicht warum viele meinen weniger Watt seihen mehr. Ab 30 Watt macht es erst richtig Spass, eher noch lieber mehr.
 
Ich stehe vor einer ganz ähnlichen Entscheidung... nur mit dem Unterschied, dass das Topteil, das ich mir zulegen werde, weit mehr als 18 Watt hat :)

Momentan überlege ich mir nur, ob es die 1936, also 2x12, werden soll oder doch eher eine klassische 4x12 (1960). Meine Sorge dabei ist, dass ich den Rest von der Band nicht erdrücken will mit so einer brachialen Kombination - gleichzeitig will ich aber auch nicht zu viel vom Punch und Klangspektrum verlieren, indem ich eine zu kleine Box verwende. Wobei ich mittlerweile glaube, dass man eine 2x12 ordentlich kitzeln kann, aber genauso auch eine 4x12 nicht unbedingt ausreizen muss - je nach Geldbeutel, Optik, Tragekomfort, Platz etc. kann ich persönlich schon verstehen, wenn man sich mit der 2x12 ernsthaft auseinandersetzt.

Na ja, in jedem Fall raten ich jedem, dasselbe zu tun wie ich jetzt auch: Ausprobieren, Vergleichstest und am besten noch im Bandkontext.
 
412 klingt meist größer, fetter, weil ein Signal durch 4 Speaker läuft, je nach Laufzeit des Signals bis zum jeweiligen Speaker entsteht also jedes Signal kurz versetzt zum anderen, was ein "breiteres" aber gerne auch mal etwas "verschwommen" klingendes Geräusch fürs Ohr erzeugt! vereinfacht gesagt: wie bei einer Gitarrenaufnahme, wo man mehrere Monospuren mischt! Mixt man die jetzt alle mal in die Mitte, klingt es räumlich und fett, aber genauer klingt es nicht!
Zudem haben die 412er bauartbedingt pro Speaker mehr Volumen, was zusätzlich den Klang verändert! Eine 212 wird dagegen genauer, und gerichteter klingen, man hört aber u.U. erst richtig was von ihr, wenn man sie hochstellt! Bei einer 412 hat man ja die oberen Speaker, die unteren nimmt man eher unbewusst war.
Mittlerweile gibt es jedoch auch 212er in Oversized, für mich war das die beste Lösung für Klang/Roadtauglichkeit! Zudem hat sie eine schräge Frontplatte. Das bringt bessere Abstrahlung nach oben. Auf dem letzten Gig hab ich damit ne Mesa 412 OS geplättet :)

Aber was die Kompaktheit angeht, ist die JVM sicher das beste, was ich kenne. Klanglich fand ich sie (einmal live gehabt) Super und leicht erhöht gestellt, hat die sowas von gereicht.... Meine 212 stand auch auf der Bühne! Aber die JVM fand ich nichts schlechter, auch wenn sie nicht das Volumen hat, daher etwas "kleiner" klingt. Durch die offene Rückwand einfach Top! Wäre bei finanzieller Möglichkeit sicher meine "Box at home"!
 
Mal eine kurze Frage: Ist die hier erwähnte JVMC212 = die JCMC212 ? Die habe ich nämlich im Handel entdeckt und sowohl Ohm, als auch Wattzahl stimmen überein. Optisch sieht sie jedoch anders aus. Kann mir da jemand weiterhelfen?
 
@Maggonski:

Spiele die JVMC212 seit Jahren Live. Sie hat 140 Watt. (Habe sie zu einer geschlossenen umgebaut, um mehr mehr Druck zu erzeugen und um schnelles Riffing präzise wider zu geben).
Sie ist klasse. Die Mischbestückung ist für höhenbetonte Amps ideal, da der G12 H-65 schrille Höhen abmildert. Benutze die Box zusammen mit einem JVM410h.

Wie einige Vorredner auch erwähnt: es ist garantiert nicht die Box, wenn Du zu leise bist: Das sind dann deine 18 Watt des Amps. Wenn Dein Amp EQ-Setting, dann auch noch ungünstig im Bandkontext eingestellt ist, kannst Du dann schon etwas untergehen (inbesondere bei lautem Drummer). Versuche 'mal mehr Mitten rein zu drehen. Das hilft meistens, um sich bei gegebener Lautstärke besser im Bandsound durchzusetzen.

Ergänzend kannst Du auch 'mal die Box anders stellen: ich habe sie auf einem angewinkelten Ständer. Sie fönt mich sehr schön auf Ohrenhöhe an. Damit bin ich ingesamt auch leiser geworden.

Grüße aus Franken - wolbai
 

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