Marshall JCM 900

von Gary Moore, 02.05.07.

  1. Gary Moore

    Gary Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.07   #1
    Hi,
    ich hätte mal n´paar fragen zum Marshall JCM 900.

    a) Man kann ja bei dieser Serie von 100W auf 50W bzw. von 50W auf 25W schalten. Ist da ein Unterschied zu hören? Sowie ich das verstanden habe, läuft der nähmlich dann nur auf der halben Anzahl der Röhren.

    b) In der Serie gibt es ja verschiedene Modelle. Wo liegt der Unterschied? Oder klingen die doch alle gleich?
     
  2. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 02.05.07   #2
    Zu a kann ich dir nix sagen weil ichs nie ausprobiert hab mit der wattzahl-reduzierung.


    Zu B:

    Nein, die klingen definitiv nicht alle gleich.


    Da gibts die MK3 amps, das waren afaik die ersten der serie, warn im Prinzip einkanaler mit zwei mastervolumen.

    Dann gabs die SLX amps, das wars gleiche nur mit ner zusätzlichen Vorstufenröhre, hatten noch mehr Gain.

    Und dann die HiGainDualReverbs. Zwei kanäle, in jedem Kanal Gain & Master sowie einzeln regelbarer reverb. Ist glaub ich der meistverkaufte amp der serie.
    Alles jeweils 50 und 100W auf 25 bzw. 50 umschaltbar.

    Gespielt hab ich aber nur den HGDR und den SLX. Den MK3 hab ich nur mal gesehen (und zwar samstag vor 10 tagen standen die als backline auf der bühne rum :D ).


    Die HGDR klingen ziemlich komprimiert, haben nicht aaallzuviel gain (für normalen metal langts) und irgendwie ziemlich "bröselig". An sich mag ich den sound net, aber mit Tubescreamer als booster geht da die sonne auf :D
    Der cleankanal ist ganz ok, aber praxistauglich ist anders, der verzerrt halt extrem schnell, der reverb gefällt mir gut, ist nicht zu krass.

    Den SLX empfinde ich als Versuch von Marshall, dem Tuning der 2203/2204 amps entgegenzuwirken.
    Klingt wie der leadkanal vom HGDR mit mehr Verzerrung und leicht anderem charakter, bissl mehr growl richtung 2203.


    Allerdings muss ich dazusagen dass ich den SLX und den HGDR nie im direktvergleich gespielt hab.
     
  3. BCI_MAN

    BCI_MAN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.07   #3
    Hallo Gary Moore,

    Die Umschaltung der Leistung bewirkt, daß alle Röhren vom Pentoden- in den Triodenbetrieb gebracht werden. Dadurch wird nur ca. die Hälfte der Leistung erbracht. Der Sound wird "weicher". Viele mögen diesen Sound, der ja eh schon komprimiert ist, nicht so sehr.
    Wenn man bei einem 100-Watter dann noch ein Röhrenpaar zieht und auf Triode stellt, hat man sagenhafte 25 Watt. Die sind aber in aller Regel immer noch viel zu laut.....
    Es gibt von der HGDR-Serie zwei Ausführungen: eine mit 5881-Röhren, eine mit EL34.
    Die EL34-Variante klingt halt eher so, wie Lieschen Müller sich einen Marshall vorstellt. 5881-Versionen sind nicht so beliebt.
    Aber das ist alles Geschmackssache. Mein 4100 läuft mit 2 6L6 und klingt für mich gut. Trotz Triodenbetrieb :-)

    Gruß

    BCI_MAN

     
  4. Gary Moore

    Gary Moore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.07   #4
    Hi,
    mir ist noch ne Frage eingefallen:D :
    zur Zeit verwende ich meinen Clean-Kanal des MG15CDR, verzerren tu ichs mit nen Boss DS-1. Soli spiel ich mit nen gemoddeten Guv´nor plus, der ist hinter dem DS-1 geschaltet und wird zusätzlich aktiviert. Ich hab mal mit den 2. Kanal des Amps gespielt (klingt ziemlich schei*e) und dann den Guv´nor plus aktiviert. Das Ergebnis war:
    - Änderung am Sound nur ganz minimal
    - Lautstärkezuwachs gleich 0
    Jetzt wollt ich ja den 2. Kanal des JCM 900 benutzen. Wie wirkt sich das bei Röhrenamps auf den Sound aus? Wird da was lauter oder bleibt das wie beim MG15CDR gleich?
     
  5. BCI_MAN

    BCI_MAN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.07   #5
    Hallo Gary Moore,
    In wie weit ein Zerrer oder Booster ein mehr an Lautstärke bringt, hängt auch davon ab, wieviel Gain Du am Amp eingestellt hast. Wenn die Vorstufe eh schon am Anschlag läuft, wird ein Booster/Zerrer nur zu mehr Kompression und Matsch führen. Wenn Du noch Reserven hast, kannst Du die mit dem Bodentreter ausnutzen. Röhrenamps sind allerdings in der Hinsicht imho etwas toleranter als Transistor-Sägen.

    Wenn Du allerdings Musk machst wie Dein Nick vermuten lässt, sollte der HGDR genug Gain haben.

    Gruß

    BCI_MAN
     
  6. nite-spot

    nite-spot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.07   #6
    hallo garymoore,

    ich hatte bis vor einem jahr den jcm 900 hi gain dual reverb als 100 watt combo (ich glaube 4101 hieß die modellnummer, bin mir aber nicht mehr sicher).

    dass die leistungsreduzierung durch wechsel von pentoden - auf triodenbetrieb (wie von bci man beschrieben) geschieht, wusste ich gar nicht, wobei ich einräumen muß, dass meine technischen kenntnisse eh sehr bescheiden sind.

    im 100 watt betrieb hat man mehr cleanen headroom, der 50 watt betrieb klingt in der tat
    weicher, und der amp verzerrt früher.

    die lautstärkeunterschiede sind allerdings nicht superdramatisch.

    gruß hanno
     
  7. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.05.07   #7
    @gary moore:

    WEnn du beim JCM900 in den 2. kanal spielst und dann noch den booster VOR dem amp anmachst, ist der einzige effekt dass du mehr Verzerrung hast die auch noch wesentlich geiler klingt als die Grundzerre.

    WEnn du nen soloboost haben wllst musst du ihn in die effektschleife hängen.
     
  8. Gary Moore

    Gary Moore Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.07   #8
    Hi,
    das war genau das was ich wissen wollte:great: .
     
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