[Kaufberatung] Marshall JCM 900

von smnklmnn, 23.01.16.

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  1. smnklmnn

    smnklmnn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #1
    Servus,
    ich hoff das Thema gibt's jetzt nicht schon zu genüge, ich hab nichts gefunden. Also ich hätte jetzt die Möglichkeit einen Marshall JCM900 Hi Gain Master Volume mit der zugehörigen 1960er Box günstig zu kaufen. Bloß ein kleines Problem ist, das es ein Einkanaler ist... Ich spiel mit der Band schon hauptsächlich Verzerrt nur manchmal kommt mal ein kleines Intro Clean oder ein Zwischenteil ist nicht verzerrt. Da ich mich mit den Fußeffekten in meiner Zeit als Gitarrist eigentlich noch nicht so wirklich beschäftigt habe, wäre meine erste Überlegung gewesen eventuell bei diesen Liedern mit einem Distortion Effekt zu arbeiten. Also Effekt ausgeschaltet Clean und bei Aktivierung wird dann verzerrt. Wär dies eine Möglichkeit ohne heftige Soundeinbusen machen zu müssen, oder ist das gerade der übelste Müll den ich da von mir gebe? Ich hoff ihr versteht mich und könnt mir helfen.

    LG Simon
     
  2. ksx54

    ksx54 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #2
    Hi, Willkommen an Board,

    da gibt es schon einiges zu beachten, erstmal wieviel soll das Set denn kosten? Dann ist der JCM 900 schon ein besonderer Fall von Marshall, da kommt es stark drauf an, für welche Musik man den nimmt. Müsste ja dann auch der SLX sein, oder?
     
  3. Whiskey

    Whiskey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #3
    Hi, du kannst auch versuchen mit einem EQ das Signal für Clean runter zu regeln.
    Wenn du bei einem Röhren Amp das Gain aufdrehst und später an der Gitarre den Volumeregler runter drehst, wird es Cleaner.
    Das Kannst du auch mit einem Volum Pedal oder einem EQ Machen, wobei du bei einem EQ Frquenzen nachreglen kannst.

    Du kannst dir auch Logarhytmische Poties in deine Gitarre einbauen lassen, dann kannst du besser von ultra Gain zu Clean an der Gitarre regeln. Bei einem Les Paul Model noch ein 50ies Wiring und die Höhen bleiben beim Regeln besser erhalten.

    Viel Spaß beim Probieren.

    Gruß Whiskey
     
  4. cliner

    cliner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #4
    Hallo Simon,

    erstmal wilkommen im Forum :).

    Das mit dem Einkanaler hast du richtig gesehen. Zwar bekommt man mit dem Amp auch ein "Marshall" - Clean hin, aber dieser Amp ist haupsächlich für Verzerrung ausgelegt. Ich habe das Top noch nicht selber gespielt (komme aber aus der Marshall-Ecke ;)), aber bei einem Einkanaler nach dem Konzept würde ich eher mit dem Volumenpoti an der Gitarre arbeiten. Aber ob du dadurch deinen gewünschten Sound bekommst ...?

    Da der Amp nur zwei Master besitzt ist ein Umschalten zwischen Clean und Verzerrt so nicht möglich...

    Mit einem Distortion oder Overdrive Pedal zu arbeiten ist auch eine Lösung. Allerdings ist dann evtl. dieser Amp nicht die richtige Lösung wenn du ihn nur für cleane Einstellungen verwenden möchtest.

    Darf ich fragen was das ganze den kosten soll?
    Was spielst du bisher für einen Amp?
    Und wie sieht dein gewünschter Sound denn in etwa aus? Was machst du für Musik?

    Ich würde das Kriterium "günstig", nicht umbedingt als Hauptkaufkriterum wählen, wenn es nicht das ist was du suchst bzw. brauchst.

    Schönen Gruß,

    Martin :great:

    Edit: Ich gehe mal davon aus es handelt sich um den Marshall JCM 900 MkIII 2100 Hi Gain Master Volume?
     
  5. Whiskey

    Whiskey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #5
    Achja, wenn du es über die Gitarre mit den Poties machst und den vorderen und hinteren getrennt regeln kannst, kannst du den vorderen Pickup Clean einstellen und den hinteren heiß. Brauchst dann nur noch an der Gitarre zu switchen
     
  6. Jaydee79

    Jaydee79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #6
    Eigentlich ist deine Überlegung, den 1-Kanaler als reinen Clean-Amp zu verwenden und bei Bedarf ein Overdrive/Distortion Pedal dazu zu schalten richtig. Allerdings halte ICH es für Perlen vor die Säue, sich dieses Marshall-Modell zu holen und bewusst auf dessen Overdrive-Sound zu verzichten, denn dafür wurde es ja eigentlich entwickelt. Der Amp stammt noch aus einer Zeit, wo man gerne zwei Amps gleichzeitig nutzte, grob gesprochen einen Fender (Vox) für clean und einen Marshall für`s Deftige.

    Man schaltet dann via A/B Switch zwischen den Amps hin und her oder wie ich, man schaltet zwei Topteile mittels Radial Headbone auf eine Box.

    Wenn dir der Sound des Marshalls super gefällt würde ich diese Alternative eingehen, mir für Cleansounds noch einen 2. Amp holen. Die Hughes&Kettner Tube 100 oder Tube 50 gehen heute für n Appel und n Ei weg, die klingen echt amtlich und können vor allem Clean (insgesamt haben die 4 Sounds).

    Wenn du bei der 1 Amp plus Pedal Variante bleiben möchtes,t würde ich mir einem Marshall Vintage Modern oder einen JTM 45 zulegen, wahlweise auch einen JCM 800.
     
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  7. ksx54

    ksx54 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #7
    gute Idee:great:,

    das mit den PU`s schalten von @Whiskey halte ich pers. für Blödsinn, da Steg und Bridge PU ja völlig unterschiedlich klingen.
     
  8. coxton yard

    coxton yard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #8
    Muss es denn der SLX sein? Ich zum Beispiel spiele den HGDR 100, der ja bekanntermaßen zwei Kanäle hat. Auch wenn das der am stärksten verschriene 900er von den sowieso schon verschrienen 900ern ist (wobei das in den letzten Monaten scheinbar etwas zurück geht)...

    ICH finde den Amp für super flexibel für alles was in der Rock-Ecke gebraucht wird, auch Clean geht damit für einen Marshall ganz gut. Den SLX clean zu fahren und mit Overdrive Pedalen zu arbeiten, das ginge zwar, halte ich aber auch für unlogisch, weil der Amp ja eben doch eher auf verzerrten Sound ausgelegt ist, das demnach auch seine Stärke ist.

    Mein Tipp, wenn du mal einen HGDR anspielen kannst, gib ihm mal eine Chance. Ansonsten würde ich an deiner Stelle lieber einen richtigen Clean Amp kaufen als Einkanaler und dort dann mit den Pedalen arbeiten. Oder was vielleicht auch noch was sein könnte, wenn es bei Marshall bleiben soll, einen JCM 2000 DSL. Die werden in ähnlichem Preisbereich gehandelt wie der 900er.
     
  9. smnklmnn

    smnklmnn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #9
    Hey Leute erstmal fettes Danke, für alle Antworten und besonders so gute Antworten, freut mich echt sehr!
    Also wir spielen Rockmusik mit, ich nenne es jetzt mal so, Punk und Metaleinflüssen. Also wirklich hauptsächlich verzerrt. Ich finds auch geil wenn der Clean Sound etwas angezerrt ist, weil ich steh auf das, wenns etwas dreckiger klingt. Ausserdem will ich etwas eigener klingen, so in Richtung Grunge kann es schonmal ruhig gehen. Ich kenn halt ne Band bei uns deren Gitarrist spielt mit diesem und das hört sich schon ziemlich so an wie ich mirs vorstelle.
    Ich hab ja ne Gibson Les Paul Standard und die Idee mitn Toggle so umzuschalten find ich gar nicht mal so abwägig. Aber das könnte ich mir dann ja noch überlegen wie ichs genau mach, aber prinzipiell könnte ichs eben so machen?
     
  10. Jaydee79

    Jaydee79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #10

    Du wenn dein Clean etwas dreckiger sein darf, dann schau dich nach dem o.g. JCM 900 High Gain Dual Reverb um. Das sollte dann deins sein... Die werden günstige verkauft, um 400,-EUR. Ggf. hast du da ja sogar noch je nach Budget Luft um den eingangs erwähnten Einkanaler zusätzlich zu erwerben (um dann ggf. die Radial Headbone Lösung anzustreben - quasi ein 2 Amp-Drei-Sounds-Konzept)





    Wobei man den HGDR auch gut mit nem Booster anfetten kann, der klingt dann dem JCM 900 SLX sehr ähnlich....
     
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  11. Whiskey

    Whiskey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.16   #11
    Wenn man das über die Poties löst und auch noch gutes Material verbaut hat, dann funktionieren die Regler wie an einem Mischpult.
    Schau mal Gary Moore an, er regelt auch viel über die Poties.

    Ich perönlich habe glaube ich noch nie für einen Cleanen Sound den Bridge pickup benutzt, ist halt geschmackssache. Ich hag es halt mollig warm im Cleansound.
     
  12. Soliid

    Soliid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.16   #12
    Mit dem 2-Kanal Modell der JCM 900 Reihe machst du mMn nichts falsch. Hatte das Teil selber knapp ein Jahr, wobei der Amp für mich falsch ausgelegt war. Glaub jetzt mal nicht allen Vorurteilen, denn die Kiste geht immens ab, wenn man weiß wie ;) Natürlich ist das Geschmackssache, aber laut deiner Genrebeschreibung passt der Amp perfekt. Der Zweikanaler wird ja auch von einigen bekannten Bands gespielt, was mich persönlich total gewundert hat, weil er eben einen schlechten Ruf hat.

    Was der Amp halt braucht, um sich komplett zu entfalten, ist ein TS. Da gibt's ja bekanntermaßen hunderte Klone von dem Pedal, die bei 30 € los gehen. Lass dich davon nicht abschrecken, der klingt kein Stück schlechter als ein Originaler. Mir gefällt z.B. der Harley Benton Vintage Overdrive sogar besser.
    Ein Trick, den z.B. Tom DeLonge in den älteren Blink-182 Zeiten genutzt hat: Kanal A als Zerrkanal, Kanal B als Cleankanal oder Soloboost, was auch immer. Der erste Kanal klingt klassischer, wärmer, zerrt angeblich auch nur über Röhre, wobei das Dioden/Röhren-rum-getue eh völliger Mist ist (mMn!). Der Kanal B lässt sich von Clean bis High Gain regeln, kann somit auch als Cleankanal "missbraucht" werden. Der eigentliche Zerrkanal B ist aber auch zu gebrauchen, hat etwas sehr Eigenes.

    Aber die Kiste ist einfach Geschmackssache. Würde ich etwas härtere Musik spielen und hätte nur beschränktes Budget, würde ich die Kiste sicher wieder holen.
     
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