Marshall Valvestate oder Peavy bandit 112 ?

von hilf-mich, 01.12.07.

  1. hilf-mich

    hilf-mich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #1
    hallo
    ich würd gern mal wissen was ihr mir empfehlt zu weihnachten zu wünschen.^^
    also entweder den peavy bandit 112 mit 80 watt
    oder den marshall valvestate 8080 mit 80 watt
    Mein gitarren Lehrer meint, der Peavy wär in den Clean Sounds vielseitiger, der Valvestate aber wegen seiner Hybrid Technik im Verzerrten klanglich einen Tick besser.
    Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren:)
    Vielen dank.
     
  2. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #2
    Na gut, ganz subjektiv:

    Ich würde klar den Bandit bevorzugen. Ich hatte selber einen 8040 Valvestate und den Bandit kenne ich von meinem ex-Bandkollegen. Hab ihn also oft genug gehört und auch gelegentlich selber schon drüber gespielt. Ist aber auch die Frage, was du für einen Sound haben willst. Wenn du mehr auf Rock-Sound stehst könnte auch der Valvestate erste Wahl für dich sein. Für meinen Geschmack hat er zu wenig Gain und den clean Sound finde ich etwas schlapp. Obendrein haben ständig irgendwelche Potis und Buchsen Wackelkontakte gehabt und kratzende Geräusche gemacht. Um es ganz deutlich zu sagen: das Ding rangiert bei mir unter der Rubrik "Fehlkauf". Der Bandit ist präsenter, klingt aggressiver und hat mehr Gain. In der Preis- und Leistungsklasse gibt es allerdings auch noch ein paar Alternativen. In welche Richtung soll es denn musikalisch gehen? Soviel Leistung brauchst du außerdem nur, wenn du damit auch im Proberaum spielen willst.

    Edit: wenn du in der erweiterten SUFU nur den Titel nach Valvestate oder Bandit durchkämmst, kriegst du so ziemlich jede Info über die beiden Kisten die du nicht wissen willst.
     
  3. Blue_Voodoo

    Blue_Voodoo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #3
    Zu dem Vergleich kann ich leider nix sagen, da ich den Valvestate noch nie gespielt habe. Aber bei dem Bandit machst du mit Sicherheit nix falsch. Ich finde den in der Preiskategorie schon sehr gelungen. Klingt wirklich ordentlich, und hat auch ne ganze menge nützliche features wie effektloop, footswitch und anschluß für ne externe box.
    Also ich kann ihn empfehlen.
    MfG
     
  4. hilf-mich

    hilf-mich Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #4
    ok werd ich tun :)
    ja die musikrichtung is rock(von die ärzte früher bis slayer^^ )
    natürlich brauch ich aber trotzdem die clean sounds

    noch irgendwelche meinungen....?
     
  5. Coachinger

    Coachinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #5
    Die alten Valvestates sind für Rock gute Amps. Schön mittiger, britischer Sound. Bei meinem hat ein Tubescreamer das ganze noch verfeinert und für einen prima Leadsound gesorgt. Wie Moshpit aber schon sagte haben die VS begrenzte Gainreserven. Also bis klassischen Hardrock ist eigentlich alles drin, für Slayer reichts aber nicht. Bei mir dient die 8040 Combo nach über 10 Jahren immer noch als Übungsamp, allerdings kann ich auch hier Moshpits Worte bestätigen: Potikratzen war irgendwann an der Tagesordnung, bis ich dann mal alle Potis komplett gewechselt habe, seitdem funzen sie wieder einwandfrei. (BTW: das Potikratzen ist ne alten Marshall-Krankheit, 3 Marshalls hab ich gehabt, bei allen fingen irgendwann die Potis an zu kratzen). Den Clean fand ich eigentlich auch ganz brauchbar, ich hab halt immer noch etwas Chorus draufgepackt. Falsch machst du also mit nem Valvestate sicherlich nix, ob er besser ist als der Bandit ist ne Geschmacksfrage.
     
  6. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.07   #6
    Moin,

    die alte Valvestate-Serie gefällt mir überhaupt nicht, speziell die erste Serie (deren Modelle alle mit 8 beginnen, die zweite Auflage fängt mit VS an) - ich hatte mal ein 8100-Topteil, das gefiel mir in keiner Konstellation, egal welche Gitarre und Box. Für meinen Geschmack clean durchaus brauchbar, der Zerrsound unter aller Kanone, dünner, pieseliger Klang wie mit einem schlechten Distortion-Pedal, was sich auch nicht mit der ansonsten variablen Klangregelung beheben ließ.

    Den Bandit habe ich selber, allerdings das erste Modell, wenn ich mich nicht irre - die Transtube-Serie gibt es ja auch schon mindestens zehn Jahre. Klanglich sowohl clean als auch verzerrt recht gut, sehr variabel - der leicht muffige Grundsound lässt sich mit der Klangregelung entschärfen. Vom Sound her natürlich was ganz anderes als Marshall.

    Eventuell eine Alternative: Die aktuelle AVT-Serie von Marshall - ich habe selber das kleine Topteil und war letztens doch sehr überrascht, als ich es im Proberaum nach langer Zeit mal wieder gespielt habe (nur zum Testen, weil ich es verkaufen möchte).
    Sowohl clean als auch verzerrt sehr variabel, rockiger Grundsound - klingt in etwa so, wie man es von einem Marshall erwartet.
    Zur Haltbarkeit kann ich nicht viel sagen, es stand halt mehr zuhause und ist nicht alt - jedenfalls funktioniert es einwandfrei.
     
  7. EP

    EP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.07   #7
    hol dir den bandit und n warp factor! hab ich als zweitamp auch... klingt richtig geil muss ich sagen...
    nur leider ist der warpfactor nicht mehr so billig glaub ich wie er noch vor 2 monaten war.
    aber wie gesagt, ich würd an deiner stelle auch den bandit nehmen!
     
  8. petereanima

    petereanima Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.07   #8
    stimmt schon dass die valvestates (8er serie) gianmässig ziemlich schnell an die grenze kommen...dass man damit allerdings nur maximal rock machen kann halt ich für ein gerücht da ich das 8100er topteil (mittlerweile zwar geboostet, aber immerhin ~5jahre ohne boost) seit jahren in einer deathmetal band verwende. zu hören auf http://www.myspace.com/reanima , der zweite song (eternal darkness) ist von unserem 05er demo und da hab ich alle gitarren eingespielt, nur gitarre - valvestate - crate box. würde nicht sagen dass man da von zu wenig gain sprechen kann..
     
  9. rog_72

    rog_72 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.07   #9
    Mh, kann die meisten Statements nicht wirklich nachvollziehen... Ich selber spiele auf einem VS100 und unsere Sängerin spielt auf einem Bandit. Also dass der VS100 irgendwo mal an Gain-Grenzen stösst ist so... Wenn man aber nicht grad ganz bösen Metall spielen will, ist das kein Thema. Allerdings gefällt mir die Zerre trotzdem viel besser als beim Bandit. Dort finde ich den Clean-Kanal ganz ok - die Zerre ist mir da viel zu "kratzig" und weniger "organisch" als beim VS... Auch finde ich dass der VS vor allem im Bandgefüge besser klingt als der Bandit. Ok sowas ist Geschmackssache, aber ich würd mir den Bandit auf jeden Fall vorher anhören bevor Du ihn kaufst... Ganz abraten würd ich von der AVT-Serie: Meiner M. klingen die alten VS um einiges besser (hab mal einen AVT275-probegespielt und mit erstaunen festgestellt, dass er meinem alten VS klanglich nicht das Wasser reichen kann).
     
  10. spikke

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    Erstellt: 05.12.07   #10
    die alten valvesate sind sehr feine amps - und wer behauptet sie haetten zu wenig gain hat vermutlich nie den contour regler gefunden...
    unser saxophonist spielt manchmal die dritte gitarre ueber einen valvestate 8240 und ich bin jedesmal wieder begeistert wie gut er klingt...
     
  11. Audax_Parvus

    Audax_Parvus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.07   #11
    Ich habe auch nen alten VS (8100+2*12er) und bin auch ziemlich zufrieden da er für den Preis wirklich verdamt gut klingt.

    Zufall meiner steht zum verkauf ;-)
     
  12. Moshpit

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    Erstellt: 05.12.07   #12
    Doch, den countour-Regler kenne ich aber die Behauptung hat wohl eher mit den persönlichen Maßstäben zu tun. Nebenbei: mein Valvestate war Baujahr 1993 und wenn man als zweiten Amp einen H+K Tube 20 daneben stehen hat zum Vergleich, hat der Valvestate wirklich wenig Verzerrung.

    Was das kratzen im Sound betrifft: da tun sich beide nicht viel.
     
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