Mehrere USB-Geräte an einem Computer / DAW

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cubemusic
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Hi,

ich habe diverse Geräte mit USB-Anschluss, der auch Audio übertragen kann, sowohl Ins als auch Outs. Das ist einerseits klasse, denn damit kann man digital übertragen, aber ich frage mich, was es bringt, sobald man mehr als ein Gerät hat. Ich habe versucht, mir so eine ´übergeordnete virtuelle´ Soudkarte in den Audio- und Midi-Einstellungen des Mac Pro zu konfigurieren, um sie dann unter Logic bereit zu stellen. Aber das Resultat war eine unzuverlässige Audio-Einheit, die ständig Störgeräusche und Aussetzer verursacht hat. Konkret hatte ich versucht, mein RME Fireface800 (das aber über Firewire), ein TC-Helicon Voicelive 2 und einen Yamaha mox8 zu ´verheiraten´.

Wozu dienen also all diese schönen USB-Schnittstellen, wenn man sie nicht gleichzeitig nutzen kann? Im Grunde ist es ja so, dass man jetzt eigentlich ein Interface bräuchte, das aus USB-Anschlüssen studionormierte Audios produziert, sei es als Adat, AES/EBU, SPDIF, Madi oder was auch immer.

Oder?

Wie macht Ihr das?

VG,

Philip
 
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Also, mit diesen "Virtuellen Geräten" funktioniert das Ganze eigentlich recht gut. Allerdings kann es immer vorkommen, dass die einzelnen Interfaces nicht miteinander wollen. Stichwort Synchronisation. Versuch mal verschiedene Geräte als Clock-Source. Das könnte eventuell was bringen.

Gruss
-Chris
 
der Mac geht da zwar deutlich weiter als die typische Windoze Asio Konfiguration, aber letztlich kann er auch nicht hexen.
In einem digitalen System (hier Logic) sollten die einzelnen externen Quellen samplegenau zur Verfügung stehen.
Deswegen nutzen Studios 1 Mastertakt um alle Geräte zu synchronisieren.
Die geeigneten Schnittstellen hast du bereits aufgezählt...

USB verfolgt völlig andere Ziele und ist (im Audio Kontext) überhaupt nur brauchbar, weil es inzwischen rattenschnelle CPUs für kleines Geld gibt. Als es seinerzeit eingeführt wurde (bei Taktfrequenz zwischen 300 und 800 MHZ), etablierte sich schnell die Bezeichnung 'Unbekannter Störender Bus'.
Es ist seit USB 2.0 durchaus praktisch für mobile Speicher, Kameras, Scanner etc... also Anwendung in denen Echtzeit keine Rollle spielt.
Für standalone Geräte ist es ebenfalls brauchbar und die Popularität schreckt irgendwann auch etablierte Anbieter nicht mehr zurück, selbst wenn das ganze Konzept suboptimal ist. Wir müssen alle Miete zahlen etc... ;)

Für professionelle Verbundsysteme ist es aber völlig ungeeignet - die Synchronistions-Ebene 'Datenpaket' ist um Faktoren grösser als die Einheit 'Sample', die bei der klassischen 'Word-Clock' zum Einsatz kommt - und selbst diese wird heute oft zugunsten noch höher auflösender Synchron-Impulse vermieden.

Im Klartext heisst das, dein Logic wird im Studiobetrieb mit einer mindestens 1000 mal höheren Auflösung synchronisiert, als es USB je könnte.

Der Punkt ist eminent wichtig, weil eine Verschiebung im Samplebereich, vor allem wenn sie schwankt oder gar unkalkulierbar ist, eine gezielten Mix komplett verhindern könnte.
Dupliziere einfach eine hi-hat Spur und verschiebe dann eine um 1, 2, 3 etc Samples und du hörst, was gemeint ist.

Die 'vielen schönen' USB Schnittstellen bauen die Hersteller ein, weil's billig ist und weil man dann ein quantitatives Verkaufsargument hat. Für Rechner unter Windoze, die als DAW genutzt werden, deaktiviert man häufig sogar alle bis auf die absolut notwendigen, um Interrupts zu sparen. Das ist ein Resourcen Problem, das beim Mac nicht auftritt, bzw nicht in der heftigen Form.

bezogen auf deinen geplanten Verbund: einfach die analogen Schnittstellen verwenden.
Das ist schon ok, 'Wandlerverluste' dürften bei deinen Geräten allenfalls messbar sein, einen hörbaren Verlust halte ich bei 1 Durchgang für ausgeschlossen.

cheers, Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 'vielen schönen' USB Schnittstellen bauen die Hersteller ein, weil's billig ist und weil man dann ein quantitatives Verkaufsargument hat. Für Rechner unter Windoze, die als DAW genutzt werden, deaktiviert man häufig sogar alle bis auf die absolut notwendigen, um Interrupts zu sparen. Das ist ein Resourcen Problem, das beim Mac nicht auftritt, bzw nicht in der heftigen Form.


Danke! Denn das genau ist auch mein Eindruck. Ich fahre ja meinen digitalen Kram eh über Wordclock und komme damit auch gut klar. Ich wollte eben nur wissen, ob ich in den letzten Jahren irgendwas übersehen habe, weil ja mittlerweile jede Kaffeemaschine USB hat und 8,5 Millionen Audiospuren überträgt. In beide Richtungen - versteht sich.

Nein, ich habe mir jetzt mal einen Focusrite Wandler gekauft und gehe mit dem per Adat in mein Fireface und nutze wie empfohlen eben die analogen Schnittstellen. Und es stimmt schon - so schlimm ist das heute nicht mehr im Vergleich zu früher.
 
Hi,

ich habe diverse Geräte mit USB-Anschluss, der auch Audio übertragen kann, sowohl Ins als auch Outs. Das ist einerseits klasse, denn damit kann man digital übertragen, aber ich frage mich, was es bringt, sobald man mehr als ein Gerät hat. Ich habe versucht, mir so eine ´übergeordnete virtuelle´ Soudkarte in den Audio- und Midi-Einstellungen des Mac Pro zu konfigurieren, um sie dann unter Logic bereit zu stellen. Aber das Resultat war eine unzuverlässige Audio-Einheit, die ständig Störgeräusche und Aussetzer verursacht hat. Konkret hatte ich versucht, mein RME Fireface800 (das aber über Firewire), ein TC-Helicon Voicelive 2 und einen Yamaha mox8 zu ´verheiraten´.

Wozu dienen also all diese schönen USB-Schnittstellen, wenn man sie nicht gleichzeitig nutzen kann? Im Grunde ist es ja so, dass man jetzt eigentlich ein Interface bräuchte, das aus USB-Anschlüssen studionormierte Audios produziert, sei es als Adat, AES/EBU, SPDIF, Madi oder was auch immer.

Oder?

Wie macht Ihr das?

VG,

Philip





du weißt schon das viele audiogeräte störungen untereinander verursachen können?
musik kann jeder zur jederzeit machen aber vermeiden sollte man geräte unter 100 euro.
am besten sind die apples zum recorden und designen gemacht .
unter 8000 euro ist da nix zu machen.
willst du strep dann benutze equilizer mit verzerrermodus ,die explodieren sofort also no range in modus.
versuchs mit steinberg classe e.
 

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