Ich unterrichte auch. Die erste Stunde ist NICHT umsonst. Bei Bedarf geb ich auch ´ne 2. Probestunde.Die kostet auch.Warum soll ich das umsonst machen?? Sollte sich jeder mal selbst überlegen, ob er bei seinem Arbeitgeber unbezahlt arbeiten würde??
Primär sollte es erstmal egal sein ob es ein Autodidakt ist oder ein Studierter. Es zählt eigentlich nur sein Renomee´als Lehrer bzw. als Musiker, wobei ein super Musiker nicht zwangsweise ein guter Lehrer sein muss.Man brauch als Lehrer ´ne Menge Geduld und Einfühlungsvermögen.
Wenn der Mann das nebenbei macht würde ich 25-30 Euro als zuviel betrachten.Zumal es privat ist.Wenn er es hauptberuflich macht sieht das anders aus. Steuern, Versicherungen, etc. ...die meisten Schulen bei uns hier in der Vegend verlangen zwischen 68 und 75 Euro/Monat...also ca. 27-19 Euro/Stunde./45 Minuten. Für eine ganze Stunde sind dann 25 Euros vielleicht angemessen.
Da du die erste Schülerin wärst, würde ich das als zu hoch einstufen.
Beim Lehrmaterial mach ich persönlich es so, dass die Leute von mir eine CD bekommen mit dem von mir erstelltem Lehrmaterial und dann können sie sich die Sachen ausdrucken. Bei Wunsch arbeite ich auch mit einem bestimmten Buch.
Nach ´nem eigenen Stil zu fragen ist lustig. Man sollte erst mal sehen was der Schüler denn so kann und was für ein Typ er ist. Wie willst du Lieder lernen ohne vernünftige Grundlagen? Man sollte schon wissen was man spielt, snst kann es in einer Band mal eben in die Hose gehen. Ein Beispiel: Wir haben mal einen Gitarristen für ´ne Band gesucht. Da kam einer rein und spielte Knockin on heavens door / Guns´n´Roses version. War ziemlich gut... dann sollte er mal bei ´nem Song von uns mitspielen. Wir gaben ihm einen Zettel auf dem ich die ganzen Akkorde, Spielteile, Ablauf, etc. notiert hatte(keine noten...)...Ich sagte ihm...hier und da Chords mitspielen und dann kannste da und da ein Solo drüberlegen. ... konnte er dann nicht! Weder kannte er die Chords noch wusste er was er darüber improviesieren sollte.Un der Typ hatte Musikunterricht gehabt. Hatte schön lauter Lieder gelernt, aber keine wirkliche Ahnung von irgendwelchen Zusammenhängen.Und da stand er nun...wir haben ihn NICHT genommen, es würde viel zu lange dauern, wenn sich jemand immer 1 oder 2 Wochen lang was Passendes zusammensuchen muss um mitspielen zu können. Man muss jetzt nicht der superduper Theortiker werden oder so,...aber so´n bisschen ist nicht schlecht. Und das sollte ein Lehrer auch vermitteln können. Einmal das Wissen dieser Theorie und dann auch die Notwendigkeit dieser.
Stell dir folgende Konstellation vor: 2x Gitarre, Bass Drums, Keyboard und Gesang. Jetzt kann keiner so richtig was mit Chordbezeichnungen anfangen. Ein Gitarrist kommt an und zeigt das neue Lied. Entweder spielt der ander Gitarrist dann dieselben Lagen oder er probiert rum...und er Keyboarder probiert auch rum und der Bassist...alle probieren bis sie was Passendes haben...das dauert...besser wäre es auf jeden fall zu wissen, was man spielen kann und was eher nicht so gut passt.