Mesa Nomad vs. Mesa Dual Caliber

von The_Condor, 21.10.06.

  1. The_Condor

    The_Condor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.06   #1
    Hallo

    Sry dass ich schon wieder nerve, aber ich kann mich leider nicht entscheiden

    Folgendes...

    Ich habe letztens einen Mesa Boogie Caliber 50 getestet, und ich war hin und weg, jetzt stell ich mir aber die Frage ob ich mir nicht doch den Nomad holen soll.(mit dem ich schon länger liebäugle) Leider kann ich diesen nirgends testen.

    Also, weis jemand wie stark sich der Nomad im Gegensatz zum Caliber soundtechnisch verhaltet? Da der Nomad flexibler ist, wäre er bei ähnlichem Sound meine erste Wahl.
     
  2. The_Condor

    The_Condor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.06   #2
    kann da denn niemand helfen? Es gbt hier doch eh soviele Boogie Experten...
     
  3. cyanite

    cyanite Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.06   #3
    wende dich wegen dem Nomad vielleicht an Kevin Frustrato, der hat einen. Weiss aber nicht, ob er den DC auch kennt.
     
  4. kevin_frustrato

    kevin_frustrato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.06   #4
    hey,

    für welchen der beiden du dich entscheidest hängt vorallem von deinem geschmack ab, und für was du die amps einsetzen möchtest. der nomad ist schon unheimlich flexibel, allerdings ist sein gain gegrenzt, also um metal damit zu spielen muss man schon genau den eq einstellen. er ist kein high gain monster wie der dual rectifier.. der dc kann da schon eher mithalten, sein lead channel ist ja dem des rectifiers nachemfunden. soweit ich weiß sind nomads aber nicht out of produktion (außer der nomad 55).. sollte man also schon noch in einigen musikgeschäften zum antesten finden.

    grüße

    kev

    ps: wenn du was im speziellen wissen möchtest frag nochmal nach und lies bei interesse mein review zum amp hier im board.. da ist eigentlich schon viel information drin (ohne mich jetzt loben zu wollen :D )
     
  5. The_Condor

    The_Condor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #5
    Review hab ich gelesen. Dachte nur dass der Nomad der Nachfolger des DC ist. Stimmt das also nicht?
     
  6. bobZombie

    bobZombie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #6
    du hattest den nomad bei e-bucht im auge? und auch die 2-3 Caliberchen, die da grad rumfliegen?
    Ich selbst habe noch keinen davon gehört, würde aber mal gerne was vom (D)Caliber (+) hören- hat jemand evtl paar sound samples?
     
  7. AndyR

    AndyR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #7
    Nur so als kleiner Hinweis, falls der eine oder andere da was verwechseln sollte (es entsteht etwas der Eindruck das dem so ist):

    Ein Caliber (+) 50 und ein Dual Caliber DC 5 sind zwei völlig verschiedene Verstärker , die meiner Meinung nach auch unterschiedlich klingen und sich außerdem gewaltig in ihrer Soundflexibilität unterscheiden. Der Caliber + 50 ist ein Modell aus den 80zigern und die DC-Reihe ist die Nachfolgereihe aus den 90zigern.

    Der DC hat zwei völlig getrennt regelbare Kanäle während beim Caliber die Klangregelung für beide Kanäle zuständig ist. Ein guten Cleansound bei einem Caliber einzustellen ist zudem - anders als beim DC - insbesondere bei höheren Lautstärken nicht so einfach.

    Beide Verstärker werden gelegentlich bei ebay angeboten. Die Tage habe ich da z.B. einen angeblich neuen DC (3) gesehen. Neu kann der nicht sein, da der Verstärker schon seit Jahren nicht mehr gebaut wird. Also Hände weg von solchen unseriösen Angeboten.

    Ich selber habe einen DC 5 und das gleiche Modell (aber nicht der selbe) ist z.B. aktuell in ebay:

    eBay: Mesa Boogie Dual Caliber DC-5 (Artikel 230040529280 endet 24.10.06 18:00:00 MESZ)

    Die 1000 EUR als Startpreis sind schon ganz schön happig. Ich persönlich halte ihn aber definitiv besser als einen F 50, und die sind noch teuerer. Für mich ist der F 50 eine Art "abgespeckte" Variante, um Produktionskosten zu senken. Das merkt man z.B. schon an der Anzahl der Vorstufenröhren (nur noch 4 statt 6) und beim fehlenden parametrischen EQ. Der angegebene Neupreis von 3800 DM stimmt aber nie im Leben. Die Teile haben bis maximal 3000 DM gekostet.

    Den Nomad habe ich selbst noch nie ausprobiert. Von der Ausstattung kommt er den DC's am nähsten. Ich schätze mal, dass das der Grund ist, warum der zu Gunsten der F-Reihe nicht mehr oder kaum noch verkauft wird. Der ist von den Produktionskosten sicherlich so hoch gewesen, dass es in dem Preissegment (um mal marketingtechnisch zu klugscheißen) zu teuer wurde und dem MK IV von der Ausstattung zu nahe kam. Da lässt sich dann eine abgespeckte F-Reihe als MESA-Einstiegsmodell besser verkaufen. Ist aber logisch, dass man sowas nie in der Mesa-Werbung lesen wird. Da sind die Produkte aus dem aktuellen Verkaufsprogramm immer die Besten aller Zeiten.




    Noch was zum Sound des DC 5: Ein Metal-Verstärker ist das trotz relativ hoher Gain-Reserven auch nicht. Man kann aber nachträglich einiges verändern. Ich selbst war jahrelang nie so superzufrieden mit dem Sound (ist bei mir auch ziemlich schwierig). Irgendwie klang er für mich immer etwas zu muffig bei den verzerrten Sounds. Das ist heute anders (mehr mittig und durchsetzungstark) und hatte gleich mehrere Gründe:
    • Ich habe ihn immer zusammen mit einer Marshall 8222 Box benutzt und die war echt übel. Inzwischen habe ich eine ENGL-Box und das ist eine andere Welt.
    • Beim parametrischen EQ war zumeist die typische Badewannen-Einstellung und das zuviel der Mitten gekappt. Der EQ bewirkt ebenso wie alle anderen Poti's ne Menge wenn man dran dreht.
    • Nach dem Tubetown-Röhrenselektor habe ich jetzt ganz andere Röhren drin als vorher. Speziell die Endstufenröhren haben den Sound sehr zum positiven verändert.
     
  8. The_Condor

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    Erstellt: 23.10.06   #8
    Danke, für diese ausführlichen Antworten. also daraus schließe ich: Der Nomad wäre mein Ding, wenn ich nicht allzuviel Bumms brauche und sehr flexibel sein möchte. Außerdem ist er nicht wie angenommen der Nachfolger des DC.

    Den DC habe ich ja schon getestet (war ganz sicher der DC, nicht der Caliber 50, wie oben geschrieben) und der hat mir wirklich verdammt gut gefallen.

    Jetzt ist das Problem: Ich spiel zwar nicht mehr hauptsächlich in der Post-hardcore/Metalcore schiene, jedoch will ich da demnächst wieder ein Projekt anfangen und deshalb sind ein akzeptabler High Gain Sound schon wichtig, sollte aber kein komprimierender Lead Kanal sein....eher was "luftiges"


    lg
     
  9. Explorertype

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    Erstellt: 23.10.06   #9
    ICh habe selbst einen Nomad 55 und finde das er für Metalrhythmussounds sehr gut geeignet ist. Das liegt aber wohl daran das ich allgemein mit ziemlich wenig Gain spiele (im Vergleich zu vielen anderen Gitarristen die ich kenne).

    Wenn du also einen Nomad ergattern kannst und den auf eine 4x12 er Box stellst dann hast du einen in meinen Augen richtig guten MEtalsound der für Soli vielleicht noch ein bisschen angeblasen werden sollte.

    Wie immer gilt aber testen, testen und nochmal testen.
     
  10. The_Condor

    The_Condor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #10
    Wird sowieso kein Weg dran vorbei führen, den zu testen, dachte nur eben, dass es der DC Nachfolger ist, und deswegen ja ähnlich klingen sollte, deshalb dachte ich mir, ich könnte mir das Testen sparen. Aber ok.
     
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