Metal Keyboarder

von Nighty, 02.10.06.

  1. Nighty

    Nighty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.06   #1
    Hi alle zusammen!

    Ich höre hauptsächlich metal (z.b Lamb of God)
    Da ich keyboarder bin, und die Rolle des Keyboards in Metalbands erst in der Entwicklung ist (stehs mir nicht so auf Children Of Bodom, Sonata Arctica)
    würde ich euch bitten mir Tipps zu geben!

    Was macht einen Metalkeyboarder aus?
    Was muss man draufhaben und was für "Lines" (Akkorde legen, Riffs, Zerlegungen, Schnelle Läufe etc.) werden bevorzugt?
    Welche Sounds werden häufig genommen?
    Welche Meatlstile sind am ehesten für keyboarder brauchbar?

    Ich hoffe, Ihr könnt mir Tipps geben!

    Danke im Vorraus, Nighty
     
  2. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #2
    Du hast ja schon CoB und Sonata Arctica genannt (habe ich das richtig verstanden, dass du die nicht so klasse findest?), da kann man sich ne ganze Menge raushören:

    Was macht einen Metalkeyboarder aus?
    Vielleicht könnte man dazu sagen: Er hat nur ein Key, das er im steilen Winkel mit den Tasten zum Publikum stellt.:D

    Was muss man draufhaben und was für "Lines" (Akkorde legen, Riffs, Zerlegungen, Schnelle Läufe etc.) werden bevorzugt?
    Keyboardsolos sind in der Tat oft schnelle einstimmige Läufe, ansonsten nicht so:
    Man kann durchaus Akkorde legen oder z.B. ein Intro spielen.

    Welche Sounds werden häufig genommen?
    Was am meisten auffällt und natürlich unbedingt dabei sein sollte, sind ein paar Leadsounds zum Solieren. Vielleicht ist hier noch hinzuzufügen, dass das Key über Pitch- und Modwheel verfügen sollte.
    Hinzu kommen Bells bzw Bell-Pads (wenn man das so sagen kann:confused:), Streicher (aber nicht so slow strings; für die Verwendung von Streichern in Metal bitte Nightwish hören;)) und auch hin und wieder mal Klavier. Ansonsten sollte man vielleicht auch ein paar Pads, Gitarren etc. für alle Fälle haben.

    Welche Meatlstile sind am ehesten für keyboarder brauchbar?
    Äußerst gut geeignet ist Power Metal (Beispiel: Dragonforce, Nightwish). Die Musik ist teilweise sehr durchsetzt von Keyboardsounds, manchmal sogar atmosphärisch (das kann man sogar bisweilen Pads einsetzen).

    Natürlich eignet sich ebenfalls Melodic Death Metal (also z.B. Children of Bodom), da gibts auch jede Menge fürs Keyboard zu tun. Da muss man aber meistens ziemlich schnell spielen können.


    Was sich jeder Metal-Keyboarder natürlcih genau anschauen sollte, ist die Band Dream Theater (Progressive Metal), sehr viel Keyboard einbinden.
     
  3. Nighty

    Nighty Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #3
    Danke für die Antworten und Tipps "derLuis"!!

    tschau, Nighty
     
  4. TylerDurden

    TylerDurden Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #4
    Da DerLouis schon progressiven Metal bzw Rock angesprochen hat, will ich noch einige Bands ergänzen, bei denen Du ein paar Keyboardsounds gut raushören kannst und evtl die ein oder andere Idee bekommst.

    Symphony X
    Riverside
    Porcupine Tree
    Paatos

    Die letzten drei habe ich live gesehen.. Der Riverside und der Porcupine Tree Keyboarder hatten immer so um die 5 Keyboards um sich rum... *die alten angeber* :D
    Aber klangen genial.
     
  5. Cheldar

    Cheldar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #5
    Mir fällt gerade auf, dass zwar Deathmetal genannt wurde (wohl vorwiegend wegen CoB) und auch Powermetal und Prog ned zu kurz kam, aber warum hat noch niemand Blackmetalbands genannt? Dimmu Borgir, Cradle of Filth, Finntroll (ok, nicht unbedingt Black) arbeiten alle mit Keys.

    Zur Spielweise: Sehr oft wird der schon genannte "Streicherteppich" genannt, quasi als Standardspiel. Ansonsten wird auch oft Glocken und Synthiesounds verwendet. Harpsichords sind bei Bodom auch sehr beliebt (genau wie bei Sonata Arctica), Dimmu und CoF arbeiten auch viel mit Piano/Pianoähnlichen Klängen.

    Im Prinzip ist alles möglich, solang es gefällt.
     
  6. derLouis

    derLouis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #6
    Da fällt mir gerade ein: Die Apokalyptischen Reiter haben des Öfteren auch sehr geile Keyboard-Intros.
     
  7. Full Moon

    Full Moon Registrierter Benutzer

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    kennt eh keiner
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    Erstellt: 13.10.06   #7
    hi

    geil kommt manchmal auch ne hammond unter nen streichersound zu legen, siehe die neuste scheibe (neu is jetzt vllt nimmer so der richtige ausdruck) von sonata arctica "reckoning night"... ich verwende das auch ab und an, mit leslie schnell/langsam wird des ganze dann richtig amtlich...

    auch interessant: so chor-sounds ( hört man z.b. sehr gut auf der nightwish-live: from wishes to eternity in "she´s my sin") .. is im prinzip einfach n "AH-vocals" sound... wenns düsterer wirken soll einfach nen "UH" verwenden ;)

    greetings
     
  8. odc_ns

    odc_ns Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.06   #8
    Also flinke Finger muss man schon haben... Wenn ich mir den Keyboarder von Stratovarius anhöre... meine Fresse... und der verspielt sich nie und spielt sogar teils die Soli der Gitarre synchron drüber...

    Aber am heftigsten ist immer noch der von "Dream Theater"... So komplexe und schnelle Soli, die hier auch synchron zum GuitarSolo gespielt werden... unglaublich...

    Naja, nicht nur Strings, Synths und Hapsichord werden eingesetzt, sondern ab und an auch mal Klavier...

    s.h. Edguy, Gamma Ray, Insania...
     
  9. J.K

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    Erstellt: 19.10.06   #9
    Bemerkenswert ist, dass im Metalbereich meist nur auf die Geschwindigkeit, nicht aber auf den Inhalt der Soli eingegangen wird.
     
  10. derLouis

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    Erstellt: 19.10.06   #10
    Die beschränken sich afaik in den meisten Fällen auf Moll-Pentatonik.
     
  11. AbuSimbel

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    Erstellt: 10.12.06   #11
    Kleiner Seitenhieb für unsere Gitarristen: Das liegt daran, dass die ganzen Metalkeyboarder immer versuchen, in ihren Solis Gitarren zu imitieren...:D
     
  12. emanuel

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    Erstellt: 11.12.06   #12
    @derLouis
    in den neuesten 2 Zeitschrift-Ausgaben von Keyboards funtasten(8/06 und 9/06)

    erteilt Jordan Rudess (Keyboarder von Dream Theater) Key-Unterricht :great:
     
  13. AbuSimbel

    AbuSimbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.06   #13
    Hat jetzt aber nicht viel damit zu tun, WAS man bei Metal/Prog eigentlich spielen soll...
     
  14. Dr.Watson

    Dr.Watson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #14
    Dream Theater (oder wie's auch immer geschrieben wird)

    Ich finde die Musik sowas von schlecht...Mag ja sein das Jordi da noch so schöne Pentatoniken vermischt hoch , runter spielt...aber...sind da Emotionen drin???

    Ich finde kein bisschen, das ist so TOT, ich find der Mensch hat viel zu viel gelernt und wenn er sich sachen ausdenkt: "Das darf ich nicht spielen, das past ahrmonisch nicht zusammen , also spiele ich jetzt Cm5 und dann und dann Fismolldur -.-

    oder findet ihr nich?^^
     
  15. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.02.07   #15
    Klasse Argument. :rolleyes: Bloß weil du es nicht verstehst, heißt das nicht, dass es schlecht ist.

    Wenn die Diskussion auf dieses Niveau fällt bzw. weitergeht, mach ich hier zu. *Zeigefinger* Konstruktive Beiträge jederzeit willkommen, aber kein Bashen von Keyboardern im Allgemeinen und Jordan Rudess im Speziellen. ;)
     
  16. lenin01

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    Erstellt: 12.02.07   #16
    Ich kann es verstehen, wenn jemand die Emotionen bei DT vermisst. Ich finde dortz zwar welche, aber wirklich wesentlich weniger als bei anderen. Dafür liebe ich die Band aufgrund ihres perfekten Spiels und der super Produktion.

    Jordan Rudess ist eins der besten Beispiele für erfolgreiche und anerkannte Metal-Keyboarder.
     
  17. Dr.Watson

    Dr.Watson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #17
    Ich sag ja nicht das es schlecht ist, es is nunmal geschmackssache... ich kenne halt nur mehrere Leute , die auch meiner Meinung sind, und ich glaube da ist auch was dran, denn DT ist unbestreitlich anders.... als der ganze Rest....ob nu besser oder schlechter ist darüber lässt sich streiten...

    Naja ich hab nur meine Meinung gesagt, aber ... wozu eigentlich^^

    Naja, eigentlich wollt ich ma wissen warum DT so erfolgreich ist, weil wie gesagt, ich find die musik total TOT:twisted::twisted:

    also ich bin ja lang nicht so erfahren in sachen (Metal)Musik, ich bin 16 und spiel seit 5 jahren keyboard....naja,

    @Jay... dann sag doch wo das gefühl in DT drin ist
     
  18. Pyriander

    Pyriander Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #18
  19. Dr.Watson

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    Erstellt: 16.02.07   #19
    Das lied ist genauso wider der ganze rest.. einfach schlecht.

    :eek::eek::eek::eek:


    Ne scherz ;-) :p

    Also ich find das lied gut, also es entspricht deutschlich NICHT meinen Vorurteilen, die ich einst angeführt habe.

    Nun jedenfalls. ich hab mir ma paar alben angehört und, wie gesagt , fand ich dass die Musik zum Teil hatl Emotionslos ist... aber hier ne frage...

    Wenn man zu viel über Musik weiß, kanns sein ., dass man sich dann einfährt. wie zB Jordan , auf vielen Keyboardparts.....?
     
  20. waldorfer

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    Erstellt: 28.02.07   #20
    "Zuviel" wissen ist nicht schlecht.
    Aber man muss auch mal wieder was vergessen, um dem Bauch eine Chance zu lassen.

    Zuviel Frickelei finde ich auch nervtötend, die richtige Mischung finden ist schwer.
    Viele Instrumentalisten die länger im Geschäft sind und besser werden, spielen irgendwann wieder weniger Noten - tja... woher kommt das wohl ?:)

    DT fand ich nur die Images and Words richtig goil - danach wurde das mitunter sehr Abstrakt - aber nur meine Meinung.....

    Zum Keyboardspielen allgemein: Wieso immer den Gitarristen immitieren oder doppeln.
    Fordere mal den Gitarristen heraus, dass dieser eine Keyboardlinie versucht auf der Gitarre nachzuempfinden - macht Spass :)

    Ich kann nur sagen, dass der Lernfaktor auf beiden Seiten ziemlich groß ist und diese Duelle einen wirklich fordern.
    Aber Harmonien finde ich halt trotzdem wichtig, sonst rückt das ganze wirklcih schnell in Technik-Demonstrationen aus.

    Auch Rhythmisch kann man in Prog-bands viel machen, es muss nicht immer der Teppich oder viele Noten sein.
     
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