Metalcore Mix Kritik

von Kakorrhaphia, 01.11.16.

  1. Kakorrhaphia

    Kakorrhaphia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #1
    Hey Leute,
    ich richte mich hier das erste Mal mit einem Mix an euch.
    Drums sind (wie ich sag mal im Metalcore typisch) aus der Dose. Gitarren sind Ampsims aus dem Rechner und der Bass ist auch programmiert.
    Hab mich was den Master etc. angeht sehr an den modernen Metalcoreproduktionen der Profis orientiert, verzeiht also die fehlende Dynamik.
    Bin noch nicht so lange im Thema, also bitte konstruktiv bleiben :p
    Danke schonmal!

    Freundliche Grüße,
    Marvin

    https://soundcloud.com/frau-keludouhwig/risedemoinstrumental/s-QyPsD
     
  2. monsy

    monsy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #2
    Musikalisch passt auf jeden Fall alles zusammen... auch wenn es so extrem aus dem Metalcore-Klischeebuch abgezeichnet ist, dass es völlig sinnbefreit ist sich den Song anzuhören wenn man über ettliche Jahre ähnliche Dinge vernommen hat.
    Mastering (wie schon angekündigt) absolut grauenvoll.

    Ich bin im Endeffekt auch nicht die Zielgruppe und kann deine Fähigkeiten wertschätzen aber es fällt mir trotzdem schwer völlig innovationslose Musik mit bis zum Anschlag gesmashten Mastering irgendwie als wertvollen musikalischen Beitrag wahrzunehmen.

    Mir stehts natürlich nicht zu das in irgendner Form zu beurteilen, aber ich frag mich trotzdem was es für ne Erfüllung bringt Musik mit ner kreativen Eigenleistung von nahezu = 0 zu fabrizieren.
     
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  3. Kakorrhaphia

    Kakorrhaphia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #3
    Dass es sehr abgedroschen ist, stimmt schon. Kann das auch nachvollziehen, wenn man ohnehin nicht so der Fan dieses Genres ist.
    Bin schon am überlegen den Master etwas zurück zu fahren. Danke aber
     
  4. Philmaster

    Philmaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #4
    Im Großen und Ganzen klingt es doch ziemlich fett. Vielleicht wirklich etwas zu laut, aber finde ich jetzt in dem Genre nicht unbedingt total blöd.
    Beim Referenz Hören hatte ich ein wenig das Gefühl, dass du es mit den Hochmitten und Höhen etwas übertrieben hast. Vielleicht kannst du auch erst einmal da ansetzen und erledigst das Loudness-Problem quasi nebenbei. Mal abgesehen davon, dass sich der "dynamische Gesamteindruck" ja noch ein mal ändert sobald Vocals dazu kommen.
     
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  5. Kakorrhaphia

    Kakorrhaphia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #5
    Ganz genau das Gefühl habe ich seit heute durch Referenzhören auch!
    Ich habe am Ende der Signalkette im Master noch den JST Clipper reingehauen, ich denke der wirds verursacht haben. Habe gestern keine optimale Abhörsituation gehabt! Werde mich da heute noch mal vor meinen Monitoren dran setzen!
    Danke aber für das Lob!

    EDIT: versehentlicher Doppelpost
     
  6. Kakorrhaphia

    Kakorrhaphia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #6
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  7. Vinterland

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    Erstellt: 02.11.16   #7
    Jepp, passt doch. Ich find´s Geil. Geht gut ab. Würde mich mal interessieren, wie es rüberkommt, wenn die Vocals noch dabei sind.
    TOP :great::great::great:
     
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  8. monsy

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    Erstellt: 02.11.16   #8
    Ersma sorry für meinen (zu) unfreundlichen Ton... die neue Version klingt um Welten angenehmer.
     
  9. Kakorrhaphia

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    Erstellt: 02.11.16   #9
    Sobald Vocals fertig sind kriegt ihr ne version :)
    @monsy: alles cool, wäre ich nicht Kritikresistent, würde ich keinen metalcore machen :D
     
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  10. mjmueller

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    Erstellt: 03.11.16   #10
    Hallo,
    ist nicht so ganz mein Stil, von daher bin ich mir unsicher, ob das so sein muss.
    Der Bass - bzw. der nicht vorhandene Bass. Ist das so üblich in dem Genre?
    Und die Gitarren hören sich irgendwie recht dünn und drahtig an - in Kombination mit dem dünnen Bass geht richtig viel verloren.
    Die Drums finde ganz gut programmiert, nur an ein paar Stellen etwas "over the top".
    Grüße
    Markus
     
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  11. Kakorrhaphia

    Kakorrhaphia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.16   #11
    Also Basstechnisch bin ich sehr zufrieden, denke auch dass das so in diesem Genre üblich ist. Hätte ich mehr Bass könnte ich den track auch nicht so extrem Mastern. Als Referenz nahm ich die Band "Bury Tomorrow" mit ihrem Album "Runes".
    Mit den Gitarren bin ich selbst auch nicht ganz zufrieden und hätte sie auch gerne dicker. Tu mich nur etwas schwer damit.
     
  12. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.16   #12
    Hast Du die zwei oder drei Mal jeweils eingespielt?
     
  13. Kakorrhaphia

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    Erstellt: 03.11.16   #13
    Ja die RhythmusGitarre ist gedoppelt und links rechts gepant
     
  14. mjmueller

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    Erstellt: 03.11.16   #14
    Und diese dann jeweils noch mal jeweils gedoppelt? Das macht es erst so richtig "fett" :)
     
  15. monsy

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    Erstellt: 03.11.16   #15
    da widerspreche ich vehement... grade wenn noch vocals dazu kommen. scheiß gitarristenkrankheit immer zu glauben man bräuchte noch tausend gitarrenspuren mehr.
     
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  16. mjmueller

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    Erstellt: 03.11.16   #16
    Hallo,
    :eek: Frecher Kerl ... "Gitarristenkrankheit" :D Ist es denn nicht üblich in dem Genre, 3 oder gar 4 Mal die Gitarren einzuspielen?
    Selbst bei so seichtem Rock wie ich den mache, komme ich manchmal nicht drumherum die Gitarren (zumindest in einigen Songparts) zwei Mal je Seite einzuspielen. Sonst hört sich das schon mitunter recht dünn an.
    Und für meinen Geschmack sind die Gitarren im dem Sample hier deutlich zu dünn.
    Grüße
    Markus
     
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  17. Zelo01

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    Erstellt: 03.11.16   #17
    3 oder 4 mal ist noch harmlos^^
    Klar, doppeln macht nicht immer Sinn, kommt halt ganz drauf an was man will.
    Bei nem Rammstein-ähnlichen Track hab ich das mal ins extreme getrieben, weil ich (nur im Refrain) ne echte Gitarrenwand wollte. Hab die Gitarre 40-fach gedoppelt:D (die Spuren habe ich vorher alle punktgenau quantisiert.) Interessanterweise klang das transparenter, als wenn ich nur 1 Dopplung gemacht hätte. Grund: Ich konnte jede einzelne Gitarre viel leiser machen, und das setzt sich trotzdem wunderbar durch. Es entstand ne Gitarrenwand, die jedoch "etwas weiter weg" klingt. (Ich wollte die Wand ja nicht "in your Face" haben. Wer will schon ne Mauer direkt im Gesicht^^ aber wenn die Gitarrenwand quasi "hinter der Band" steht, bleibt dem Gesang und den anderen Instrumenten Raum um zu atmen.)
     
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  18. monsy

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    Erstellt: 03.11.16   #18
    Ich bin ja selber Gitarrist... also nehm ich mir da einfach heraus gegenüber meinen Gitarristenkollegen etwas frecher zu werden :D

    Teilweise wird schon Quadtracking (oder mehr) betrieben.

    Ist in meinen Augen aber einfach meistens eine schlechte Vorgehensweise, weil es zu Lasten der anderen Elemente geht. Eine verzerrte Gitarre hat ja fast durchs ganze Frequenzspektrum nennenswerte Anteile und wenn du Elemente mit maximaler Kompression (bedingt durch die Zerre) und fast kompletten Frequenzgang dann auch durchs ganze Panorama verteilst... da bleibt eben relativ wenig Spielraum für den "Rest" (eigentlich schon schlimm selbigen als solchen zu bezeichnen :D ).
    In meinen Augen klingen die meisten modernen Metal(core)-Produktionen auch grade so unmusikalisch und schlecht, weil einfach viel zu gitarrenlastig produziert wird. Viel Groove und Leben hat das dann am Ende nicht mehr, wenn man alle anderen Elemente dann so mischen muss, dass sie noch irgendwie durchkommen (die Drums dann bspw. sehr trocken mit kurzen attackreichen Signalen etc).
    Nen schöner Hall auf der Snare (und Raumanteil auf dem Drumkit) oder den Vocals etc. kann sich kaum vernünftig entfalten, wenn alles voll mit verzerrten Gitarren ist.
    Mit weniger Elementen vernünftig zu haushalten ist für mich auf jeden Fall die intelligentere und musikalische Variante und es bleibt schließlich ja auch noch nen Bass dem man auch noch nen verzerrtes Layer hinzufügen kann. Damit hat man dann quasi schon 2 1/2 verzerrte Gitarren die dann oft unisono agieren.

    Bei anderen Anwendungsgebieten ists aber was anderes....
     
  19. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.16   #19
    Hallo,
    40 x Gitarre ist aber schon etwas grenzwertig ;) Aber wenn es so klingt, wie erhofft.
    Da will ich gar nicht widersprechen. Es ist aber auch ein Balanceakt: Einerseits will man ja schon Hörerwartungen erfüllen und andererseits auch irgendwie eigenständig sein. Das finde ich nicht einfach (also für mich sowieso nicht).
    Und wenn so ein Genre halt ganz "dicke" Gitarren verlangt, naja, dann ist das vermutlich auch der Sound der gewünscht wird.
    Mir fehlt aber auch definitv Erfahrung mit dem Genre. Wo da Grenzen liegen und welche auch gebrochen werden können, kann ich nicht beurteilen.
    In anderen Musikstilen traue ich mir das aber schon zu. So habe ich gerade ein kleines Stück (seeeehr gitarrenlastig) eingespielt und dabei einerseits ganz bewusst so klischeehafte Sounds verwendet, in einem instrumentalen Zwischenstück dann aber genau die zu erwartende Gitarre nicht geliefert.
    Grüße
    Markus
     
  20. Kakorrhaphia

    Kakorrhaphia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.16   #20
    Also nach Unterhaltungen mit anderen Produzenten/Tontechnikern, die sich auch mit dem Genre befassen kam für mich raus, dass in den Metalcore Produktionen der letzten Jahr nur noch links-rechts gedoppelt wird um den Mix tighter und differenzierter zu halten. Da sich das Genre ohnehin immer mehr Richtung Pop bewegt (was Produktion und "glattbügeln" angeht) und mehr Gitarrenlayer das ganze zwar fetter aber auch unpräziser machen, sind die meisten dazu übergegangen mit nur noch 2 Rhythmus Gitarren zu arbeiten. Da gibt es auch echt beeindruckende Ergebnisse teilweise, nur hab ich das mit den Gitarren noch nicht so hundert Prozent raus :D
    Es ist aber schon um einiges besser geworden, war mal noch schlimmer :D
    Grüße,
    Marvin
     
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