MIC. Für Gesang und E-Gitarre?

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Servus zusammen.

Ich bin noch Recording beginner und hab eine Frage :)

Gibt es ein Micro dass ich sowohl für Gesang als auch vor dem Verstärker nutzen kann?
Für den Gesang denke ich an ein großmembran mic. Aber kann ich so eines auch vor den Verstärker stellen?

Alternativ hab ich noch ein shure sm58. Mit dem könnte man es ja auch mal probieren was ich gelesen hab...

Was meint ihr?

Danke, Greg
 
Eigenschaft
 
hallo Greg,

hast du denn ein Interface? Falls ja, spricht nichts dagegen mit dem SM 58 erste Erfahrungen zu sammeln. Am Amp wird es sich sicher sehr gut machen. Für deine Stimme wirst du möglicherweise irgendwann etwas anderes wollen.

Da gibt es dann zum Beispiel die Standardempfehlung AT 2020.

Viele Grüße, Klaus
 
Nummer verwechselt ? die Standardempfehlung heisst AT 2035 ;)
(was ich in der hier praktizierten Konsequenz aber nicht unterschreiben möchte) :engel:
 
Hi,

Interface ist alles da, ging mir nur um ein mic. welches man möglichst universell verwenden kann

Ich werde mir das at2035 mal besorgen. Vielen Dank
 
(was ich in der hier praktizierten Konsequenz aber nicht unterschreiben möchte) :engel:
Sehe ich auch so. Aber wenn es günstig und relativ flexibel sein soll, wäre das AT2035 schon mal nicht verkehrt.
Für Stimme sowieso. Vor einem Amp ginge es, aber da gäbe es einige Kandidaten, die mir persönlich besser gefallen.
Kommt ein bißchen auf das Budget an. ;)
 
Was wäre denn der bessere Kandidat?
 
Was wäre denn der bessere Kandidat?
Achtung: Es folgt eine höchst subjektive Aussage, die durch ganz persönliche Vorlieben geprägt ist.
Vor einer Gitarrenbox gefallen mir Bändchenmikrofone am besten. Je nach Soundwünschen zB ein NoHype LRM (hört sich aus dem Stand schon irgendwie "vintage" an) Wenn es untenrum mehr schieben soll, kommt mir ein Samson VR88 vor die V30 Membran.
Und wenn es ein "Rundum-Sorglos-GMK-für-alle-Lebenslagen" sein soll: AKG C414XLS
:hat:
 
Was wäre denn der bessere Kandidat?

z.B. das MK4 für 299,€. https://www.thomann.de/de/sennheiser_mk4.htm?ref=search_prv_7

Es wurde hier schon mal im Blindtest gegen TLM102 und AKG 214 getetet. Zum Nachlesen: ( https://www.musiker-board.de/thread...udio-projects-c1-sennheiser-mk4.532724/page-2 )

Einige Aussagen:

...
Obwoh ich das TLM102 nicht so gut kenne wie artcore, ging mir "TLM102" beim Mic 3 sofort durch den Kopf, vor allem der Bereich ab höhere Mitten-/Höhen und Air, und das saubere S.
...


... Ich würde aber auch das Mic 3 nehmen. Es klingt wesentlich offener und transparenter.
...

So ich löse das ganze jetzt auf.

Mic 1 ist das Neumann TLM 102 kostet aktuell 550 euro und klingt in meinen Augen ziemlich dem AKG C214
...
Mic 3 ist dann natürlich das MK4 .
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte die Unterschiede zwischen einem MK4 und AT2035 für zu gering.
Es sind Unterschiede da, das sind aber eher Geschmacksfragen als Abbildungsfragen (Auflösung, Neutralität etc.)

Aus meiner Sicht sollte man Qualitätsklassen überspringen bspw:
AT2035 --> Violet The Maestro --> Gefell M930/Gefell MT71 --> dann die obere Röhrenklasse Gefell UM92.1 oder Blackspade UM17 oder Flea 49 usw.

Sprich für Deine Anwendung Vocals: AT2035
Für Gitarrenabhame Amp: tbone RM700, ein neutral klingendes Bändchenmikro, hervorragend am Amp
Achtung: Bändchen sind etwas empfindlich(Nicht reinpusten, dann reißt das Bändchen), also sorgsamer Umgang, ca. 20-30cm vorm Amp entfernt positionieren, passt.
 
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Ich halte die Unterschiede zwischen einem MK4 und AT2035 für zu gering.
Es sind Unterschiede da, das sind aber eher Geschmacksfragen als Abbildungsfragen (Auflösung, Neutralität etc.)

...

Das ist eine subjektive Meinung, ich finde den Qualitäts Unterschied zwischen beiden doch ziemlich deutlich. (Ich habe mir extra die Mühe gemacht zu vergleichen)
Für den Vergleich ist aber schon eine hochwertige Aufnahme- und vor allem Wiedergabekette notwendig.
 
Ich hatte vor ein paar Jahren ebenfalls beide im Test, sowohl das AT2035 (mein damaliges Haupt-GMK) als auch das MK4 als potentielle Erweiterung.
Das MK4 sehe ich nach meinen Erfahrungen von damals eine Qualitätsstufe höher.
Wenn man in Attributen sprechen möchte, empfand ich das MK4 weicher zeichnend als das AT2035. Letzteres ist kein wirklich harsch klingendes Mikrofon, je nach Stimme kann das MK4 aber doch noch mal besser funktionieren.

Ist aber an sich auch kein Wunder, es ist preismäßig mehr als doppelt so teuer (bei vergleichbarer Ausstattung wie das 2035 - die Spinne ist im günstigsten MK4 - Preis noch nicht enthalten).

Ich würde mir die Frage anders stellen: Wie lang hast du vor, mit dem Mikrofon zu arbeiten? Wenn es eher als langfristige Lösung gedacht und in absehbarer Zeit kein Schritt auf eine deutlich höhere Stufe geplant ist, würde ich das MK4 kaufen.

Aber vorher besser mal beide Mikrofone an deinem Gesang gegeneinander vergleichen. Das Rückgaberecht macht es möglich, die Sachen bei dir zuhause einmal in Ruhe zu testen.
 
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Unterschiede sind da, keine Frage, das ist aber auch eine Frage des eigenen Gehörs, der eingesetzten Recordinglkette, des Geschmackes und natürlich auch der Stimme zu der das Mikrofon passen sollte.
Das hat auch schon seinen Grund, warum das MK4 im Mikroempfehlungsthread auftaucht.

Ich empfand allerdings mit etwas zeitlichem Abstand gesehen, den Unterschied aber doch nicht so, das sich das per se lohnen würde.
Wir empfehlen ja sowieso, sich die Mikros nach Hause zu holen, und dann mit eigenem Equipment zu testen.

Meine Erfahrung ist eben die, Klassen zu überspringen, bringt mehr klanglichen Gewinn, der sich deutlicher hörbar macht.
Wir Mikro-Nerds ;) hören sowieso auch kleine Unterschiede größer ;)

Btw, ein AT2035 macht sich sehr gut an einem BAE 1073 oder BAE 1084, beim MK4 wird es auch so sein.
 
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Btw, ein AT2035 macht sich sehr gut an einem BAE 1073 oder BAE 1084, beim MK4 wird es auch so sein.
Das glaube ich, sogar ungehört :)
Aber ich kann mir das MK4 auch gut als Hauptmikro vorstellen für lange Zeit. Sogar noch ein bisschen eher als das 2035, was ja auch mehr als in Ordnung ist, P/L halt unerreicht.
 
Das AT 2035 gibts bei Kleinanzeigen neuwertig auch schon für 125. Lässt sich sicher auch noch was verhandeln.
Vielleicht gibt das ja den finalen Anreiz ;)
 
Moin,
dann will ich doch auch noch mal dazusenfen :)

Ich denke mittlerweile auch, dass der Sprung vom Einsteigermikrofon in die mittlere Region nicht wirklich lohnt. Wenn, dann schon in Richtung untere Oberklasse.
Der Markt im Bereich der Mittelklassemikrofone ist derart vielfältig und mein Eindruck ist, das hier zwar mittlerweile einige gute Kandidaten dabei sind, letztlich aber dann doch Kompromisse darstellen.

Am Rande: Es wäre wirklich ein dickes Ding, den StickyThread "Empfehlenswerte Mittelklassemikrofone" zu überarbeiten (es fehlen zB die Astons und auch das Miktek MK300 um mal zwei Beispiele zu nennen ;) ).

In der Hinsicht stellt das MK4 schon eine Ausnahme dar. Denn es ist ja total reduziert und wird noch immer in Deutschland hergestellt.
Das AT2035 ist definitiv ein wirklich gutes Einsteigermikrofon und kann noch mal mit besseren Preamps gewinnen. Die Schwächen bleiben aber.
Stünde ich heute noch mal vor der Wahl (mit dem, was ich heute weiß) würde ich auch zum MK4 greifen, auch wenn es erst mal deutlich mehr kostet.

Andererseits habe ich (!) den Unterschied vor ein paar Jahren noch gar nicht wahrgenommen und war mit den AT2035 zufrieden. Mit zunehmenden Vergleichsmöglichkeiten "verlor" das AT2035 aber zunehmend an Boden bei mir. Die Investition war aber echt überschaubar und daher überhaupt nicht ärgerlich - im Gegenteil.
Grüße
 
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Am Rande: Es wäre wirklich ein dickes Ding, den StickyThread "Empfehlenswerte Mittelklassemikrofone" zu überarbeiten (es fehlen zB die Astons und auch das Miktek MK300 um mal zwei Beispiele zu nennen ;) ).
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Das gilt im Grunde für alle Klassen. Da gibt es immer wieder herausstechende Mikrofone.
Wobei die bisherigen immer noch ihre Gültigkeit besitzen, bspw. das MK4 oder auch TLM102 sind neutrale, gut auflösende und technisch gute Vertreter, die ihre Empfehlung zu recht verdienen.

Aktuell sehe ich im Bereich bis 500€ den neuen Preis-/Leistungssieger Violet The Maestro für knapp 500, der aber locker in die angehende Spitzenklasse geht.
Gerade für Vocals eine sehr gute Empfehlung. Erstaunlich was heute für 500€geht.
Einziger Nachteil, das Mikrofon hat schon seit Wochen Lieferengpässe oder was auch immer, man bekommt es aktuell sehr schlecht.

Bei den Astons bin ich zwiegespalten, auf akust. Gitarre gefällt mir das zum Teil gut, bei Vocals höre ich unterschiedliche Ergebnisse von gut bis überzogen in den Höhen.

Auf der anderen Seite bin ich auch ehrlich, richtig interessant ist die Spitzenklasse und Referenzklasse, und da habe ich in letzter Zeit einiges selbst testen können oder auch sehr gute Files von mir "vertrauten" Kollegen hören können. Da möchte man gar nicht mehr unter dieser Klasse testen ;)

Es bleibt spannend im Mikrofonmarkt, eine Ergänzung der Empfehlungsthreads gehe ich bestimmt an, aber das hat momentan Prio 3 ;), es gibt soviel gute Musik zum Aufnehmen und Mischen, da fehlt mir momentan die Zeit. Ggf. im Urlaub habe ich die nötige Ruhe und Zeit :)
 
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