MIDI-Konfiguration Live Setup via Waldorf Blofeld

von Archivicious, 12.04.17.

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  1. Archivicious

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    Erstellt: 12.04.17   #1
    Hallo liebe MIDI-Enthusiasten!
    Ich baue gerade mein Live-Setup um und baue zum ersten Mal überhaupt mehrere Expander ein, was mich dazu zwingt, mich ein bisschen eingehender mit der Thematik auseinander zu setzen.
    Im nachfolgenden einige Infos zu meinem Equipment.

    Klangerzeuger mit Tastatur:
    Waldorf Blofeld Keyboard
    Stagepiano (habe mein SV-1 noch nicht ersetzt, warte damit, bis das Compact 2 raus ist und ich das getestet habe)

    Klangerzeuger Expander:
    Waldorf Rocket
    Ferrofish B4000+

    Masterkeyboard:
    Alexis Vortex

    Sonstiges relevantes Equipment:
    TC Helicon Voicelive touch

    Was ich vorhabe:
    1. Der Blofeld soll als Masterkeyboard für die beiden Expander eingesetzt werden, da er voraussichtlich einen flexibleren Multimode hat als das noch zu erwerbende Stagepiano. Weiterhin soll auch die interne Klangerzeugung genutzt werden.
    2. Beim Stagepiano soll nur die interne Klangerzeugung zum Einsatz kommen.
    3. Das Vortex soll Blofeld oder Rocket ansteuern, das muss ich noch anhand unserer neuen Setliste entscheiden.
    4. Alle Tastaturen (außer evtl. Vortex) sollen MIDI-Daten zur Harmonieerkennung an das Voicelive touch senden.

    Wie stelle ich das nun an? Naiv, wie ich an die Sache ran ging, hatte ich folgenden Einfall:
    Ich schicke MIDI-Daten von allen drei Tastaturen in einen Merger (habe da noch einen 4fach Merger von ESI von meinem letzten Experiment) und von dort aus in eine Thru-Box. Hier dann je ein Kabel in die MIDI-Eingänge von Rocket, B4000 und VLT und das wäre es dann (wenn ich zuvor alle MIDI-Kanäle richtig zugewiesen habe)....
    Oder ist da irgendwo ein Denkfehler???
     
  2. Archivicious

    Archivicious Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #2
    So, habe selbst weiter recherchiert, getestet und Anleitungen gewälzt! Meine allzu naive Annahme, mit einem Multitimbralen Synthesizer könnte man nicht nur auf diversen MIDI-Kanälen Daten empfangen sondern auch senden (und daneben auch noch die interne Klangerzeugung nutzen), hat sich leider (zumindest im Falle des Blofeld) als völlig falsch herausgestellt.
    Muss daher meinen gesamten Aufbau neu überdenken.
    Wenn mir trotzdem jemand sagen könnte, ob zumindest meine Annahme bezüglich der Funktionsweise/Aufbau von Merge und Thru Boxen korrekt ist, wäre ich sehr dankbar! :hail:
     
  3. WO SCH

    WO SCH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.17   #3
    Hallo Archie,

    ich glaube du bist im falschen Unterforum. Und es ist nicht klar, was du genau möchtest. Ich versuche mal eine allgemeine Antwort, leider kenne ich alle von dir genannten Geräte nur wenig - und habe keine Lust selber die MIDI-Anschlüsse und Spezifikationen aus dem Internet zu suchen! MIDI THROUGH hat aber offenbar kein Gerät? Hast du schon die Midi-Merger? Und wärest du auch bereit zu einer Lösung mit I-Pad oder Notebook?

    MIDI ist halt echt alt und war anders konzipiert. Damals grandiose Idee mehrere Geräte hintereinander zu schalten. So entstanden aber auch erst die guten Klänge, durch Layern mehrerer Expander. Das größte Problem: MIDI geht nur in eine Richtung, ein Gerät ist der Master und sendet, ein oder mehrere Geräte empfangen als Slave ihre Steuerdate, einfach auch MIDI THROUGH weiter ins nächste MIDI IN. Das ging mit vier Geräten gut, bei längeren Ketten war dann die Frage, ob alle Daten richtig ankommen.

    Das ein Gerät sowohl Daten sendet als auch von einem anderen Gerät empfängt war nie so vorgesehen. Wurde später durch Extrageräte z.B. von Miditemp dann realisiert. Das wäre die erste Lösung, dass du so was gebraucht suchst. Die zweite wäre, dass du dich streng daran hältst, und jeder Tastatur via MIDI nur einen bestimmten Expander ansteuert. Man kann dann z.B. vom Blofeld die internen Klänge und die von einem Expander nutzen. Bei deiner Idee, erst alle Daten zusammenzuführen und dann wieder zu splitten wäre ich skeptisch ob das verlustfrei klappt.

    Ich habe das bei meinem Setup eine Zeit lang durch Verwendung von Ableton umgangen. Alle Expander als eigene Spur in Ableton anlegen. Dann jeweils Controller zuordnen. Da ich auch VSTi nutze, war es so optimal. Btw: Hast du einen eigenen Submixer? Programme wie Brainspawn können so ein MIDI-Routin meines Wissens auch, müsstest du hier im Board mal nachfragen...

    Was du mit diesem Voice Dings vorhast, erschießt sich mir gar nicht. Loopen? Akkorde ergänzen?

    Ich hoffe, diese Infos helfen dir ein wenig... LG, Wo.
     
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  4. Archivicious

    Archivicious Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.17   #4
    Erst einmal schönen Dank für die Antwort!
    :great:
    Ja, gut möglich, ich wusste auch nicht genau, wohin damit; dachte mir, da es um MIDI geht, wäre es hier am besten aufgehoben....

    So ist es.

    Jawohl, einen ESI MikroMerge.

    Das (iPad) hatte ich in der Tat schon in Betracht gezogen, wenn auch zur Klangerzeugung (eigentlich bin ich eher ein Hardware-Mensch, aber auch ich bin lernfähig). Wenn ich das übrige auch noch damit erschlagen bekomme, umso besser!

    Hm, eigentlich wollte ich nicht gleichzeitig senden und empfangen. Vielmehr wollte ich mit einem Teil der Tastatur (also einem Multimode-Part) die interne Klangerzeugung anspielen und mit einem anderen MIDI-Daten senden. Aber da habe ich den Blofeld überschätzt, wie ich inzwischen weiß (oder zumindest zu wissen glaube).

    Das Problem ist, dass ich dann bei 2 Expandern auch 2 Tastaturen bräuchte, und über das Stagepiano (das wird ja vermutlich auf eine Hammermechanik herauslaufen) möchte ich eigentlich weder Orgel noch Synth spielen. Dann wäre ich wieder bei drei Tastaturen, und als keyboardender Sänger möchte ich eigentlich nicht hinter einer Keyboardburg verschwinden. Wenn es aber nicht geht, dann werfe ich einfach den Rocket wieder raus, das wäre nicht so tragisch...

    Derzeit nun nen kleinen Xenyx Q1202

    Ne, ich bin in erster Linie Sänger. Das Voicelive Touch ist ein Gesangseffektgerät, mit dem ich auch Harmoniegesang (also 2., 3. 4. Gesangsstimme) erzeugen kann. Um die zur Musik passenden Harmoniestimmen zu ermitteln, benötigt das VLT über MIDI die gespielten Akkorde.
     
  5. WO SCH

    WO SCH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.17   #5
    Das ist aber ganz schöner Kabelsalat! Und alles Desktopgeräte, auch der Merger. Ein kleines Mischpult. Willst du das vor jedem Auftritt neu verkabeln? Wie hast du die ganzen kleinen Geräte z.B. Rocket befestigt? Dann noch Strippen zum Harmonizer und zum Vortex...

    Hm, ich würde alles umschmeißen. Entweder Steuerung und auch Sounds aus dem Notebook. Oder zumindest Rackgeräte (Mixer, Expander). Beim Orgelexpander kann ich es ja verstehen. Aber wofür der monophone Rocket?

    Wie oft benutzt du das Vortex? Ein Expander von zwei Tastaturen ansteuern ist halt auch irgendwie Murks ohne eine "Schaltzentrale". Mit welcher Tastatur willst du denn orgeln, mit dem Blofeld?
     
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  6. Archivicious

    Archivicious Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.17   #6
    Heyho WoSch!
    Wenn ich das mal sacken lasse, muss ich zugeben... Du hast völlig Recht! Ich kaufe mir immer Mal wieder spontan neues Spielzeug und probiere, dass dann zwanghaft in mein Setup einzubauen. Und das wird dann im Laufe der Zeit immer unübersichtlicher und live kaum noch zu handlen (auch wenn wir als Hobbytruppe nur ne Handvoll Gigs im Jahr haben).
    Ich muss das mal überdenken (und sorgfältig planen), aber dir schon Mal besten Dank für den Denkanstoß!
     
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