Mischpult für kleinere Band - Yamaha MG 16/4 oder Peavey PV14

von guitar.freak, 28.08.07.

  1. guitar.freak

    guitar.freak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.07   #1
    Hallo

    ich suche für meine Band ein Mischpult für max 300eur, dass folgende Anforderungen erfüllen sollte:
    -roadtauglich: sollte schon ein paar kleinere Auftritte (min. 10 pro Jahr) und den Proberaumalltag mitmachen, und nicht nach ein paar monaten schlappmachen. 5 Jahre sollts halten
    - min. 10 Monokanäle, Stereo sind nicht so wichtig, da reichen zwei
    ach ja: rauscharm und ordentliche potis!

    in der näheren Auswahl stehn im Moment das Yamaha MG 16/4 für 277eur und das Peavey PY14 USB für 269eur

    Was sagt ihr zu diesen beiden? hab von beiden noch nichts gehört, hätte also nichts gegen erfahrungsberichte.
    Bin aber auch offen für andere Vorschläge!
    Vielen Dank schonmal!!
     
  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 28.08.07   #2
    Vorneweg: Transporte überlebt ein Pult (von Samthandschuh-Methoden mit Mischerle auf'm Beifahrersitz mal abgesehen) durch das Vorhandensein eines Cases. So gesehen blieben für das Pult noch 200.- Steine... :D

    Aber to topic:
    Das Peavey mischerle ist mir unbekannt; der Hersteller gehört zwar im PA-Bereich zu denen, die bei mir Gänsehaut aufkommen lassen, aber das ist zu subjektiv, um es als Argument zählen zu lassen.

    Das Mischerle von Yamaha ist ein recht robustes Kerlchen und tontechnisch der klasse entsprechend mehr als ok. Dennoch würde ich zum 16-6er raten, gerade weil die Angabe, daß hauptsächlich Monokanäle benötigt werden, mich viele Mikrofone erwarten lässt. Und bei selbigen tut die Semiparametrik in den Mitten einfach gut.

    Wenn man sich vor Augen hält, daß das Mischpult das Herz der PA ist, weil hier alles zusammen und wieder auseinander läuft, scheinen mir ein paar euro mehr an dieser Stelle gut angelegt...


    der onk mit Gruß
     
  3. guitar.freak

    guitar.freak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.07   #3
    Micros sinds im Moment nur 3, deshalb reichen die 10 Monokanäle aus.
    Ich würd gern noch was zum Peavey hören, weil ich da den USB-Ausgang sehr interessant finde, für Probenmitschnitte usw
    Das 16/6 sprengt leider den Preisrahmen
     
  4. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 28.08.07   #4
    Einfache Frage.
    Versuche mal ein gebrauchtes Yamaha oder ein Peavey-Mixer zu verkaufen,was meinst Du welches ist am Wertstabilsten.
    Gibt es auch bei Yamaha und auch Einzeln.
    Das USB-Interface wäre kein Kaufargument für den Peavey-Mixer.
     
  5. guitar.freak

    guitar.freak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.07   #5
    Das hilft mir jetzt aber ehrlich gesagt nicht weiter. Ich würd nur gern wissen, welches das bessere ist. Wenn ihr mir jetzt sagt, das Peavey-Pult ist gut, dann kauf ichs, weil ichs dann besser gebrauchen kann als das Yamaha (wegs dem schon eingebauten USB-Interface). Wenn ihr jetzt sagt, das Peavey ist schlecht, nimm das Yamaha, dann werd ichs so machen
     
  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 28.08.07   #6
    Das Problem bei der Sache ist, daß das Pult von Peavey verglichen mit dem Yamaha ein rechter Exot ist und deshalb Erfahrungsberichte dünn gesäht sein dürften.

    der onk mit Gruß
     
  7. S-A-P

    S-A-P Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.07   #7
    Da hast Du wohl recht.
    Ich denke auch das man in dieser Preisklasse keine Wunder erwarten darf.

    @ guitar.freak
    Zur PV Serie (PY kenne ich gar nicht) ;-) kann ich Dir nichts sagen.
    Wenn Du auf die FX Serie gefragt hättest, hätte ich sofort gesagt "kauf das Teil" aber das ist ja leider zu teuer für Euch.
     
  8. guitar.freak

    guitar.freak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.07   #8
    Also, danke für die Hilfe an alle
    ich habe mich für das Peavey PV14 entschieden, ich denk mal, schlecht wirds nicht sein. Peavey sind ja ne recht renommierte Firma.
    Liebe Grüße
     
  9. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.07   #9
    Nanana, so pauschal kann man das nicht sagen.
    Peavey hat und hatte immer hervorragende Produkte im Programm, z.B. die Endstufen der alten CS-Serie (Ende 70er/Anfang 80er), später z.B. die PV2000 (leider eingestellt), aktuell die neue CS-Serie (die übrigens von Crest Enwicklern stammt).

    Über das Mixerdesign und die optische Qualitätsanmutung der Kisten kann man sicherlich streiten, allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass Peavey u.a. auch im eher hochklassigen und -preisigen Segment mit sehr guten Controllern vertreten ist.
    Zu nennen wären da z.B. die Geräte aus der MediaMatrix-Serie die mit Produkten von Crest, XTA und Martin Audio beim gleichen Deutschlandvertrieb sind.
    Zugegeben, die Consumerschiene ist eine andere Baustelle - dass sie es können, brauchen die Peavey-Jungs aber sicher nicht mehr beweisen. Mit der Übernahme von Crest steht so ganz nebenbei eine Menge Know-How zur Verfügung, das sicherlich noch einige interessante Produkte bei Peavey bringen wird.

    Zurück zum Pult: Wenn die PV-Serie annähernd auf dem Level der CS-Amps (oder leicht darunter) spielt: Kaufen.
     
  10. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #10
    Ich werf an mischpulten mal noch ds Soundcraft E8 oder E12 in die Runde.
    Das E8 war soweit ichs in erinnerung hab sogar schon für 222€ erhältlich...

    Kleine Veranstaltungen kann man damit ganz nett mischen, für den Proberaum isses auch super.

    Hervorzuheben sind auch die 100 mm fader!
     
  11. wyman

    wyman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.07   #11
    Hi,
    wir betreiben in unserer Kapelle seit knapp zwei Jahren ein Peavey PV14 als Submixer für die Drums sowie zum Einspeisen eines CD-Players. Damals hat's 239 Euronen gekostet und für den Preis ist es völlig in Ordnung. Eigenrauschen ist kaum feststellbar, die Fader und Regler arbeiten ordentlich.

    Die zehn Monokanäle sind mit Mikros belegt: bd, sn, 5x tom, hh, 2x oh (...unser Trommler spielt immer noch so ein altmodisches Riesenset... :-). Bei den Drum-Mikros vermisst man die semiparametrischen Mitten nicht wirklich, lediglich der CD-Player klingt etwas muffig. Aber was soll's, zum gelegentlichen Einspielen bei Probe oder Gig reicht es völlig aus.

    Einziges Manko des Pults: den in der Bedienungsanleitung beschriebenen STEREO EFX RETURN Eingang gibt es gar nicht. Braucht man ihn, muss man einen Stereokanal opfern. Wir nutzen diesen Weg zum Rückführen des Signales von einem Behringer Ultrabass, mit dem der Bassdrum ein paar tiefe Frequenzen hinzugeschummelt werden.

    Fazit: Als Submixer für Drums ein absolut brauchbares Pult zum angemessenen Preis.

    Wäre mal interessant zu lesen, wie sich das Pult schlägt, wenn man eine komplette Band darüber laufen lässt!

    Na denn: Mischen possible!
     
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