Yamaha MG 102 C oder 124 C oder MG 16 / 4?

von pjotre36, 06.06.08.

  1. pjotre36

    pjotre36 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.08   #1
    Hallo in die Runde!

    Hier wird ja immer mal wieder auf die Yamahas verwiesen (z.B. in dem Mini-Workshop... Danke dafür!).

    Wir haben folgende Situation:

    - 2 Mikes
    - 1 Bass
    - 1 Gitarre
    - 1 DJ
    - Schlagzeug

    Yamaha MG 102 C

    # 2 Mono Mikrofon-/Line-Eingänge
    # 2 Mono Mikrofon-/Stereo-Line-Inputs (XLR/2xKlinke)
    # 2 Stereo Line-Eingänge

    So wie ich das sehe könnten wir also alles ausser dem Schlagzeug über den Mixer laufen lassen.

    Eigentlich schwebte mir vor, dass man jede Probe komplett mitschneiden kann, deshalb hätte ich gerne das Schlagzeug mit drauf. Macht das Sinn?

    Wenn ja müssten wir wohl etwas tiefer in den Geldbeutel fassen und was anderes kaufen. Mir sind da das MG 124 C und das MG 16/4 aufgefallen. Welches wäre denn besser geeignet?


    Yamaha MG 124 C

    # 4 Mikrofon-/Mono-Line-Inputs
    # 2 Mikrofon-/Stereo-Line-Inputs
    # 2 Stereo-Line-Inputs


    Yamaha MG 16/4

    # 8 Mono Mikrofon- / Line-Eingänge
    # 4 Stereo Line-Eingänge, von denen zwei auch als Mono Mikrofon-Eingänge einsetzbar sind
    # 10 leistungsstarken Mikrofon Preamps

    Im Preisbereich dieser Pults hier ist es uns eigentlich egal wie viel wir blechen müssen.

    Ich wär echt froh, wenn hier ein paar Experten ihren Senf dazugeben würden!!

    DANKE!!
     
  2. pjotre36

    pjotre36 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.08   #2
    Hmm. Schade, noch keine Antworten :rolleyes:

    Nachdem was ich so mitbekommen habe scheint es ja kein weit verbreitetes Konzept zu sein wirklich alles Instrumente (Schlagzeug...) immer über die PA laufen zu lassen. Ist das irgendwie problematisch?

    Ich komme aus der DJ-Schiene und habe jetzt mit ein paar Leuten ne Band gegründet. Persönlich würde mir es gut gefallen, wenn man nach jeder Probe schnell den Mitschnitt auf den Mp3-Player ziehen könnte und da dann alles mit drauf hat, deshalb hätte ich gerne alles über den Mixer.

    Im PA-Probenraum-Workshop wird ja dargelegt, dass Bass & Gitarre eigene Verstärker nutzen sollten und Schlagzeug gar nicht verstärkt werden soll. Ist da der Hintergrund der, dass normalerweise eh Bass- & Gitarrenverstärker schon vorhanden sind?

    Wir müssten nämlich noch mind. nen neuen Gitarrenverstärker kaufen, deshalb (und wegen dem Aufnehmen) dachten wir einfach alles über den Mixer und die PA laufen zu lassen.

    Gut mit dem Schlagzeug ist mir auch klar dass das eh schon laut genug für nen kleinen Raum ist. Trotzdem würde ich nur für die Aufnahme da gerne mit 1-2 Mikros abnehmen...

    Ist dieses Konzept total für die Tonne oder wäre das so realisierbar?
     
  3. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 07.06.08   #3
    Reine Kontrollmitschnitte kann man sicher mit einem oder zwei Raummikros in zufriedenstellender Qualität machen. Soll dagegen aus den Aufnahmen was gemacht werden und selbige aufgebrezelt also umfassend nachbearbeitet werden, geht an der Mikrofonierung des Drumkits sowie der Instrumentenverstärker kein Weg vorbei.
    Wenn Du die Drums aufnehmen willst, musst Du sie ja nicht zwingend auf die PA schicken - in Sachen unnötig hoher Lautstärke ist das also kein Thema.

    Bei der grundlegenden Frage, ob man Instrumentenverstärker anschaffen soll, oder eine DI-Lösung via PA realisiert, kann man so einfach nicht beraten. Hat beides Vor- und Nachteile, wobei die überwiegende Mehrheit der Saitenzupfer sicher lieber einen Instrumentenverstärker verwenden dürfte. Da man eine Stromgitarre nicht pur in den Mischer stöpseln kann (der Instrumentenverstärker macht nämlich sehr viel vom Sound aus), gibt es also kein "Einsparen" an dieser Stelle, denn ein einigermaßen tauglicher Preamp/Modeller/Multieffektkübel für gitarre kommt auch nicht billiger als ein Amp.

    domg
     
  4. pjotre36

    pjotre36 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.08   #4
    Vielen Dank für deine Antwort.

    Wie ich merke ist natürlich alles wieder eine Wissenschaft für sich ;-)

    Habe jetzt mal etwas quer gelesen hier im Forum und mir folgendes zurechtgebastelt:

    "DI-Lösung" bedeutet, dass das Gitarren- und das Basssignal zunächst umgewandelt werden muss bevor ich damit in meinen Mixer kann, richtig?

    Für eine A-Gitarre mit Ausgang gilt das wohl nicht, oder?

    Das heisst also, dass ich Gitarre & Bass gar nicht direkt aufnehmen kann, sondern noch einen speziellen Gitarren-Preamp zwischenschalten muss, z.B. sowas:

    BEHRINGER V-TONE GUITAR GDI21
    BEHRINGER V-TONE BASS BDI21

    Kann man damit dann schon "arbeiten", oder ist die Soundqualität zu übel...?

    Ansonsten werden wir uns für den Anfang mal einen der Yamaha-Mixer (nur welchen?) und eine Tapco Thump TH-15A zulegen.

    Danke für die Hilfe....
     
  5. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 08.06.08   #5
    Richtig. Wobei die Sache beim Bass weniger kritisch ist, weil hier überwiegend mit cleanen Sounds gearbeitet wird, wo der klangliche Einfluß eines (echten oder simulierten) Bassverstärkers gering ausfällt. Aktive Bässe kann man direkt in den Mischer stöpseln, passive brauchen i.d.R. eine DI-Box.

    Hier gilt dasselbe wie für den Bass. Verzerrte A-Gitarre ist einfach nicht so gängig... :D

    Das wäre so die Minimallösung. Zum Sound kann ich Dir nichts sagen.

    Wenn's nur um Kontrollaufnahmen geht oder die Spuren einzeln aufgenommen werden sollen, wobei die Nachbearbeitung im Rechner passiert, reicht eines der kleinen MGs. Für "echten" Einsatz im Proberaum bzw. bei kleinen Gigs ist mein persönlicher Einstieg das MG166...


    domg
     
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