Mischpult mit eingebautem Audio-Interface und mindestens 6 Post Aux-Sends gesucht

mir wärs Geld zu teuer:D
Es gibt kostenlose DAWs oder Demoversionen, welche nach dem selben Prinzip wie ein analoges Mischpult funktionieren. Klar gibts dort mehr Möglichkeiten, aber dann siehst du auch grad mal was du an einem bezahlbaren analogen Mischpult vermissen wirst.. Das Wissen kannst du dir auch digital aneignen, das sind ja eigentlich Nachahmungen von analogen Pulten. Dann weisst du auch was für ein Mischpult du brauchst bevor du eins kaufst.
 
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Nach wie vor frage ich mich, wie andere das machen, wenn sie - vor allem mehrere - Effekte über Aux regeln, vor allem, wenn nicht genügend Aux-Sends zur Verfügung stehen
Früher hat man den Effekt dann halt auf eine (bzw. zwei) Spuren der Bandmaschine aufgezeichnet, dann hat man die Aux-Wege wieder frei.
Und man hat auch nicht soviele verschiedene Hall-Effekte verwendet. Da kommt man in der Regel ganz gut mit 3 bis 6 aus.


oder es sich um einen oder gleich mehrere Stereoeffekte handelt.
Meist beschickt man die Stereo-Effekte ja auch nur mit Mono-Signalen. Stereo kommt ja erst durch den Effekt zustande, den man sich über einen Stereo-Bus ins Pult zurück holt.
 
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Und ein kleines, dediziertes Modularsystem kommt auch noch dazu. Ich bin ja der Ansicht, dass bestimmte Geräte für bestimmte Vorhaben intuitiv besser für Inspirationen geeignet sind, weshalb ich nicht unbedingt der Meinung bin, dass ich nicht alles Gekaufte nicht bräuchte. Alles macht durchaus Sinn, denn für alles habe ich viele Ideen und Pläne. Daher sollte die Technik einfach gehalten sein
Ich gehe mal davon aus, dass nie alles davon gleichzeitig im Einsatz ist.
(eine Patchbay hattest du ja bereits erwähnt)
Aber auch reduziert wäre es mit einem Analogpult praktisch kaum zu bewältigen, schon gar nicht, wenn im Gebrauch Signal- bzw Effektwege im Routing verändert werden sollen.

Unabhängig von der Darstellung (AUM ist da verbessert worden, ich kenne nur die ältere Version) hat AUM den grossen Vorteil, dass man spontan „Aufnahme-Gruppen“ bilden kann, und sich so auch Sessions mit komplexen Signalwegen aufzeichnen lassen.

Am besten in Verbindung mit Audioshare (Dateiverwaltung/Editor) vom gleichen Entwickler.
Ich habe dort häufig eine „auto-Zoom“ Geste eingesetzt, die erstaunlich genaue Schnitte erlaubte.
Als ergänzendes Kreativ-Tool (für die snippets aus AUM) ist SamplR mein all-time favorite, ...seit dem iPad One.
Nebenbei: das ist eindeutig meine persönlich produktivste Phase gewesen.
Zum iPad kamen noch Soundquellen wie Gitarre, Bass und Mikrofonaufnahmen.

Nach wie vor frage ich mich, wie andere das machen, wenn sie - vor allem mehrere - Effekte über Aux regeln, vor allem, wenn nicht genügend Aux-Sends zur Verfügung stehen oder es sich um einen oder gleich mehrere Stereoeffekte handelt.
Am liebsten gar nicht. ;)
In Pro Tools 5 gibt es die Möglichkeit, das zumindest ansatzweise mit benannten Bussen zu realisieren, aber mir ist ein komplett freies Routing der Signalwege in einem uralten Creamware Scope System lieber.
Da ich seit einiger Zeit teilweise komplexe Effekte auf dem MacMini M1 nutze, habe ich zu diesem Zweck Plogue Bidule (gibt‘s auch für Windows) im Einsatz.
 
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Früher hat man den Effekt dann halt auf eine (bzw. zwei) Spuren der Bandmaschine aufgezeichnet, dann hat man die Aux-Wege wieder frei.
Und man hat auch nicht soviele verschiedene Hall-Effekte verwendet. Da kommt man in der Regel ganz gut mit 3 bis 6 aus.
Die guten alten Zeiten:D

Ich hab so 1996 mit zwei Minidiscrecordern angefangen mehrspurig aufzunehmen. Ohne Mischpult.
1. Spur: Drummaschine Output mit einem selbstgelöteten Y Kabel mit Gitarre/Multieffekt Output verbunden und zusammen in --> Minidiscrecorder 1
2. Spur: Anstelle, der Drummaschine, ist jetzt Minidiscrecorder 1 mit Spur 1. Wieder per Y-Kabel mit Gitarre Multieffekt verbunden, und zusammen in Minidiscrecorder 2
3. Spur usw, kann man so oft wiederholen wie man lustig ist, und jedes mal ist der Rauschpegel lauter. Aber es funktioniert und macht Spass, wenn man nix Anderes hat:D
 
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Die guten alten Zeiten:D
In der Ausbildung Otari 24 Track :cool: und Neve Pult , dann in Projektstudios von Bekannten mit 2 gekoppelten Alesis ADAT (die ständig den Sync verloren haben - furchtbar).
 
@Erotischer Sound

ja das ist echt mal ne krasse Sammlung. da würde ich vor Neukäufen erstmal das vorhandene sortieren und lösungen finden, bevor das nächste kommt.
wenn die Geräte in deinen Raum/Räumen alle nen Festen platz haben würde ich die alle zuerst auf ein Patchbay legen und von da aus weitergehen.


zwecks Effekteinbindung wäre wenns analog sein soll vermutlich eine art Loop vor dem Interface sinnvoller als ein Mischpult.



in MONO hab ich auf die schnelle das hier gefunden, evtl hat jemand hier was im Kopf was das gleiche in Stereo kann
Electro Harmonix Tri Parallel Mixer



bzw. wenn du nur ON/OFF brauchst, dann wäre ein ganz einfacher looper auch denkbar, programmierbare könnte man vermutlich sogar als Stereo konfigurieren, indem du ein preset erstellst wo halt immer zwei loops gleichzeitig on Off geschalten werden.

 
ja das ist echt mal ne krasse Sammlung.
Vielleicht sollte man, also @Erotischer Sound , diese Liste mal überarbeiten und in Kategorien unterteilen, die die Verwendung etwas besser verständlich macht. ich z.B kenne einige der Kisten, zumindest was die machen, aber bei vielen anderen weiß ich das nicht, und bei ca 50 Kisten wäre das eine ordentliche Arbeit, selbst mit Hilfe von g...gle oder einer anderen Suchmaschine, das sollte der TE mal für uns erledigen.
Denn diese Kategorisierung macht es dann erst möglich zu sagen, was soll bei einem analogen Pult mittels Kanal Insert Punkt benutzt werden und was über Busse (Aux-Wege).
Wenn man viele Effekte über die Auxwege ansteuern will, dann muss man sich halt auch überlegen, wie die wieder ins Pult zurück kommen und wie diese Effekte eventuell auch mit aufgezeichnet werden sollen.
Also auch wenn ich persönlich entgegen der hier vorherrschenden Meinung den Einsatz eines analogen Setups durchaus für sinnvoll erachte, so soll das doch etwas detailierter durchdacht werden.

Vielleicht hilft da ein "Schwank" aus meinem Leben. Ich besitze, obwohl ich inzwischen als Live-Tontechniker da ausschließlich mit digitalen Mischpulten arbeite, daheim so als Steckenpferd immer noch einen analogen Mischplatz. Die Zentrale ist ein Soundcraft Ghost 32, welches neben Insertpunkten in den 32 Eingangskanälen auch insgesamt 6 Mono (vier gleichzeitig nutzbar) und zwei Stereo Aux Wege besitzt. Dann gibt es auch noch 8 Mono Subgruppen. Ich habe da noch ein Motu AO24 Interface und einen Rechner dran, damit ich eben aus einer DAW, die mir als digitale Bandmaschine dient, Multitrackaufnahmen an dieses Pult schicken kann.
An Effekten habe ich ein Siderack mit Kompressoren, Gates und so Zeug, die ich mir via Inserts in das Pult hängen kann. Diese Effekte sind mit ihren Ein- und Ausgängen an einem Patchbay-System von Neutrik angeschlossen. Auch die Inserts vom Pult liegen auf dieser Patchbay auf. So kann ich mit kurzen Klinken-Kabeln z.B den Insert-Send vom Kanal 14 auf den Drawmer Gate1 Eingang stecken, den Ausgang des Gates weiter auf den DBX Kompressor und dann wieder von dort zurück zum Return vom Kanal. Wenn an Send und Return vom Kanal nichts angeschlossen ist, so werden diese beiden miteinander verbunden, damit der Signalfluss vom Kanal nicht unterbrochen ist. So etwas können diese Patchbays.

Da ich ein Faible für Effekte habe, verfüge ich auch nach wie vor über eine Menge Multieffektgeräte. SPX 90, SDR1000+, Intellifex, DP/4, DRP 20, PCM90, MPX500, M2000, M3000 usw. Also deutlich mehr als ich de facto über die paar Auxwege permanent ansteuern könnte. Aber auch da habe ich selben Patchbays im Einsatz. Da liegen auch die Ein- und Ausgänge der Effekte auf sowie die Sends von den Auxwegen.
von den für wichtigsten Effekte habe ich auf der Patchbay die Returns direkt ans Ghost zurück geroutet und der Rest geht in einen alten Keyboard Mixer, dessen Ausgang direkt an Ghost Eingangskanälen steckt. So kann ich mir (fast) nach Belieben meine beiden Sideracks ins Pult integrieren.
Allerdings ist das schon ein recht komplexes Setup und zum Glück habe ich da keine Klangerzeuger, die ich auch im direkten Zugriff haben muss. Etwas das im hier vorliegenden Fall sicher auch ein Faktor ist.
Und so einfach aufgebaut ist das jetzt ja auch nicht, da habe ich mir schon einiges überlegt und auch eine Zeit lang herum optimiert bis ich es so hatte, wie es jetzt ist.

Live würde ich mir das aber inzwischen auch nicht mehr antun, einfach weil Auf- und Abbau schon viel zu aufwendig wäre. So, daheim und permanent installiert, ist es für mich eine nette Geschichte, vor allem weil mir das Mischen "in the box" also rein mit einer DAW mit Plugins nicht behagt. Ich brauche eine Mischmaschine. Und das Mischen auf dem Setup macht ja auch wirklich Spaß, viellöeicht auch weil es eben einen mit dem doch am Ende nicht so unendlich flexiblen Möglichkeiten wie in einer DAW dazu bringt mehr commitments einzugehen. In der DAW neigen viele, auch ich weil ich es eben nicht gewohnt bin, sich in den unendlichen Möglichkeiten zu verzetteln und das für mich Wesentliche, die Soundgestaltung, außer Acht zu lassen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich mag es auch, von einer Anzahl unbearbeiteter Signale ausgehend in sehr schneller Zeit zu einem klingenden Ergebnis zu kommen. Und da finde ich diesen analogen Mischplatz echt ganz weit vorne. Hin und wieder hole ich mir irgend einen Multitrack Mitschnitt (von Konzerten die ich gemischt habe oder z.B von der Cambridge Library) ind die DAW, resete mein Pult (das einzige was um einiges länger dauert als in einem Digitalpult) und lege los. Quasi als Training für ein sog. Guerilla Mixing, etwas das ich im Live-Job dann hin und wieder machen muss, weil halt das Pult nicht vorab schon eingestellt ist.

Also, ich kann das mit dem analogen Pult verstehen. Aber da sollten doch noch genauere Überlegungen angestellt werden, wie man da viele Signalquellen (Klangerzeuger, Bus-Effekt Returns usw) am Mischpult bereitstellen will und was auch mal z.B via Patchbay jeweils vorkonfiguriert werden soll. So kann man z.B die Ausgänge der Klangerzeuger alle auf einer Patchbay bereitstellen, die wichtigsten per Default auf das Pult legen und wenn man dann doch eine andere Klangquelle auch braucht, halt einen Kanal umzubelegen. Das selbe kann man mit den Aux Ausgängen und den Buseffekten machen. Die Returns der Buseffekte kann man sich ja, so wie ich es mache, in einen einfachen Submixer zusammen fassen um Eingänge am Pult zu sparen.
Und dann ist es halt auch wichtig, wie man sich das ganze so anordnet dass man alles, Klangerzeuger, Effekte und Pult, in Reichweite hat. Denn das ganze bringt nichts wenn ich, damit ich das Pult vor mir habe, 3 Meter bis zum Synth weit weg sitze und den gar nicht mehr spielen kann.
 
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hab mal kurz gegoogelt, und bin grad überrascht wie weit man heute mit ca 500 Euros kommt. Das müsste so knapp funktionieren, wenn auch nicht unbedingt ganz so komfortabel wie gewünscht.

Das Routing der Effekte würde ich dann vor dem Mischpult per Patchbay machen. Hinten an der Patchbay kannst du deine Effekte fest verkabeln. Vorne kannst du mit deiner Gitarre, Mikrofon oder was weiss ich, wahlweise quasi auswählen welchen Effekt der hinten anliegt du befeuern willst. (Für XLR-Anschluss musst halt noch was davor schalten).
Ich habs mir jetzt nicht im Detail alles durchstudiert, ich bin müde. :D Aber ich meine es müsste auch möglich sein, Effekte in Serie zu routen, ohne die feste Verkabelung hinten zu verändern.
Die Ausgänge der Effekte gehen dann auf ein Mischpult, und belegen dort halt ganz normale Kanäle, oder wenn mehrere Effekte in Serie geschaltet werden sollen steckst den Ausgang des Effekts vorne in die Patchbay, und befeuerst den nächsten Effekt damit. Für die Anzahl deiner Effekte brauchst was Grosses:
Damit kannst du immerhin 16 Stereo Effekte als Inserts einbinden. Und hast am Pult noch 2 Aux-Sends und 4 Busse frei. Nachtrag: Korrektur, die rechnen die Busse mit. Dieses Pult hat nur 28 Kanalzüge, bzw 14 Stereoeffekte können als Inserts eingebunden werden, nicht 16.

All die Kabel die du dafür benötigst dürften nochmal ungefähr gleichviel kosten:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Patchbays haben die Möglichkeit, das Verhalten der einzelnen "Slots", also jeweils zwei Buchsen übereinander, vorne und hinten, festzulegen. bei der Behringer geht es einfach durch den Schalter auf der Oberseite, bei der Neutrik muss man die Einzelplatine ausbauen, so wie gewünscht drehen und dann wieder rein bauen. Ist umständlicher aber auch sicherer gegenüber verstellen.
Meine Insert-Effekte habe ich einfach nur auf der Patchbay aufliegen, da ist der "Modus" dann "Isolated", also es sind einfach die hinteren Anschlüsse nach vorne gelegt.
1769151983572.png

Ich habe für mich festgelegt, dass A hier der Eingang des Gerätes (bzw der eines Kanals auf dem Gerät) ist und B der Ausgang.
Bei den Inserts des Pultes habe ich diesen "Halbnormalisierten" Modus gewählt.
1769152109337.png

Da ist A der Send des Kanals und B der Return.
So kann ich auch das Signal abgreifen ohne es zu beeinflussen. D.H ich kann es auch quasi splitten.

Diesen Modus verwende ich auch für die Aux Sends.
Da steckt hinten an A der Aux Send des Pultes und an B der Eingang des Effektgeräts das ich Standardmäßig damit ansteuern will. Ich kann den Aux Send aber vorne an A abgreifen und irgendwo anders als Eingang verwenden, z.B einen Kompressor. Oder ich stecke eine andere Quelle vorne an B an um es in das Effekt Gerät zu senden.

Die Effekt Returns gehen dann auch an solche Slots hinten an A. Hinten an B stecken dann entweder Retourkanäle vom Pult oder eben den schon genannten Submixer. Aber auch da kann ich vorne mir die Signale abgreifen und wo anders hin routen bzw z.B den Kanal an den das Signal von dem Effekt üblicherweise gehen soll, mit einer anderen Quelle verbinden.
Das ganze geht sich bei mir mit 4 solcher 24er Patchbays aus. Eine für die Inserts von 24 Kanälen, die zweite für die Insert Effekte, und mit den anderen beiden habe ich mir die Bus-Effekt Geräte versorgt. Hab ich schon gesagt, dass ich da einige davon habe?
 
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