Mit null Ahnung einen Song schreiben?

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Mucki
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hallo!

ich habe mir überlegt, eigene songs zu schreiben wär' irgendwie klasse. ich habe leider keine kenntnisse in musiktheorie und spiele auch kein instrument :( gibt es ein musikprogramm, wo man trotzdem was zusammenklöppeln kann? und wie stelle ich das an?

liebe grüße


mucki
 
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hallo!

ich habe mir überlegt, eigene songs zu schreiben wär' irgendwie klasse. ich habe leider keine kenntnisse in musiktheorie und spiele auch kein instrument :( gibt es ein musikprogramm, wo man trotzdem was zusammenklöppeln kann? und wie stelle ich das an?


Mit null Ahnung, einem Klöppel und ordentlich Seemannsgarn kannst Du jede Art von musikalischer Spitze zusammen klöppeln. Das wäre doch gelacht.

Übrigens, ich will mich demnächst in Raketenforschung ernsthaft betätigen. Mit Null-Ahnung und einem dementsprechenden Klöppel wäre es doch gelacht wenn da nichts dabei raus käme.
 
Mit null Ahnung, einem Klöppel und ordentlich Seemannsgarn kannst Du jede Art von musikalischer Spitze zusammen klöppeln. Das wäre doch gelacht.

Übrigens, ich will mich demnächst in Raketenforschung ernsthaft betätigen. Mit Null-Ahnung und einem dementsprechenden Klöppel wäre es doch gelacht wenn da nichts dabei raus käme.

Danke, das hat mir den Tag gerettet :D:D

Ich bin schon mal so einem begegnet, der wollte unbedingt Klassik und Fantasymusik schreiben, hatte aber keine Ahnung und dachte irgendso ein Programm würde da eigenständig komponieren :D

Ein anderer meinte, als ich ihn auf Bleistift und Notenpapier verwies: "Für Hardcoretechno brauch ich so ein Theoriezeug nicht!", und leider hatte er wohl auch recht...

Ich bau mir demnächst auch nen McLaren zusammen, obwohl ich Null Ahnung habe. Ich weiß ja schließlich, wie er aussehen muss.

Aber um ernsthaft zu werden, Threadstarter:

Man kann nicht aus dem nichts irgendwelche Songs schreiben!
Ein Instrument müsste man nicht unbedingt spielen (einige Komponisten haben beispielsweise vor dem erlernen eines Instrumentes schon komponiert), aber es ist extrem(!) hilfreich.

Und auch Theorie ist unheimlich wichtig! Lass dich nicht davon verführen, dass man angeblich keine Noten können muss und nur nach Gefühl schreiben, so klingts dann nämlich letztendlich auch...

Ich würde an deiner Stelle mit Klavier anfangen, oder einer Gitarre, auf jedem Fall einem Harmonieinstrument und mich dann in die Grundlagen der Theorie einlesen (die wirklich nicht so schwer sind).
Dann nach und nach Songs schreiben, das klappt nicht auf Anhieb, aber es klappt irgendwann, wenn man Ehrgeiz hat und genügend theoretische Kentnisse.
 
Die besten Lieder sind imo entstanden, wenn die Musiker keine oder nur sehr wenig Erfahrung oder "Ahnung" hatten ;)
 
Die besten Lieder sind imo entstanden, wenn die Musiker keine oder nur sehr wenig Erfahrung oder "Ahnung" hatten ;)

:eek: Das haut mich um. Keine Ahnung zu haben scheint richtig gut zu sein.
Unfassbar, unglaublich, einfach sensationell.

Wenn Du aber wirklich etwas darüber weißt, dann solltest Du nun auch Ross und Reiter nennen.
Wir müssen schließlich lernen, lernen, lernen popernen (oder besser nicht, sonst schreiben wir keine guten Songs) oder wie?

Helge weiß zu viel, sonst hätte er schon längst einen guten Song geschrieben.
 
:rolleyes:


Ich hab doch nicht gesagt dass zuviel Wissen schlecht ist :confused:
Aber vielen Leuten geht es so, dass sie, wenn sie ein neues Instrument ausprobieren erstmal total intuitiv an das Songschreiben herangehen, weil man das Instrument halt nicht beherrscht.
 
Es gibt imo zwei herangehensweisen. Einmal eine abstrakte über theoretische Kenntnisse und einmal eine intuitive. (und natürlich die Mischung aus beidem)


Für das erste kommt man auch ohne großes Instrumentalkönnen aus. Die wenigsten klassischen Komponisten konnten all die Orchesterinstrumente spielen und sogar ich bin in der Lage einem Trompeter ein Notenblatt in die Hand zu drücken, ohne dass ich aus einer Trompete einen Ton herausbekommen könnte der nicht nach einem sehr feuchtem Furz klingt.

Die andere Herangehensweise kommt ohne Noten, Theorie und wirkliches Wissen aus, braucht aber unbedingt Können auf einem Instrument mit dem man so lange herumspielen und modifizieren kann bis man etwas bekommt was einem gefällt. Viele Songs sind auf diese Art entstanden, darunter auch sehr großartige.


Aber ohne eins von beiden hat man irgendwie keinen Ansatzpunkt.

Ein Instrument kann übrigens auch der Rechner sein, ein Tracker Programm oder ein Sequenzer. Ein Freund von mir macht wirklich richtig gute Musik, und der Computer ist sein Einstiegsinstrument und das einzige welches er wirklich beherrscht - man darf nur nicht die Erwartung haben dass man damit schneller zu Ergebnissen kommt als wenn man sich eine Gitarre kauft und das Spiel mit dieser erlernt. Es ist imo sogar das Gegenteil der Fall.


Mein Tipp: Fang erstmal an ein wenig Spielen zu lernen. Gitarre ist eigentlich ein guter Ansatzpunkt. Gut für das Songwriting geeignet, billig und man kommt relativ schnell zu einem anhörbaren Ergebnis. Gründe ein Punkband und schreibe deinen ersten 3-Akkord-Songs. Danach mach einfach was dir gefällt, aber das wäre schon mal eine Grundlage.
 
Die besten Lieder sind imo entstanden, wenn die Musiker keine oder nur sehr wenig Erfahrung oder "Ahnung" hatten ;)

Und von diesen vielen Liedern, wer kennt die heute noch? Und wer wird die in 50 Jahren kennen?
 
Also Imagine von John Lennon (nur als Beispiel) , das kennt ja auch keine Sau , ne :rolleyes:
 
Wow, einer!

Das nenne ich repräsentativ.

Die Beatles und alles was daraus wurde sind eine große Ausnahme in diesem Geschäft.
Die tausenden anderen kennt heute kein Schwein mehr.

Zurecht, ich lass mir mein kaputtes Auto ja auch nicht von einem Stümper reparieren.

Was meinst du, was jemand wie Chuck Berry damals losgetreten hat?
Kennen tut man heutzutage größtenteils nur noch ihn.
 
Im Gegensatz zur Reperatur eines Autos ist Musik aber Kunst und nicht Handwerk. Es gibt keine "Stuemper" :rolleyes:
 
Doch die gibt es. In jeder Kunst, die die Zeit überdauert hat, steckt auch Theorie und Wissen und jeder großer Künstler hat sein Handwerk beherrscht.

Und die Stümper und Dilettanten gab es damals wie heute. Manche mit Talent und Potenzial haben sich weitergebildet, auch ein Schubert, dem angeblich die Ideen von Gott gegeben wurden hatte Unterricht.
Charles Mingus hatte Unterricht, Miles Davis hat sogar an der Juilliard studiert (und das heißt was!).
Die Leute von Dreamtheater haben auch ihr Instrument studiert. Der Sänger hat eine klassische Ausbildung, Petrucci war ein Jahr am Berklee College of Music.

Selbst die, die nicht studiert hatten, oder berühmte Lehrer hatten, haben sich fortgebildet und damit auseinandergesetzt..
 
Dann hoer ich eben weiter meine Stuempermusik und ergoetze mich daran :rolleyes:
 
Jetzt tu nicht einen auf beleidigt, nur weil mal einer deine Musik kritisiert.
Mir war von vornherein klar, dass du, komme was wolle, an deiner Meinung festhälst, aber ich wollte das für andere klären.
Und die Zeit gibt mir Recht: Die Leute, die ihr Handwerk beherrschten, haben die Zeit überdauert und all die anderen, die Theorie oder Wissen rigoros ablehnten, oder nicht beherrschten kennt doch keiner mehr.
Wer weiß, wie viele andere Komponisten zu Mozarts Zeiten herumliefen, die heute niemand mehr kennt.

P.S. Außerdem haben die großen Komponisten sich nie(!) von der Theorie beherrschen lassen, sondern sie haben die Theorie beherrscht.
Ohne Gefühl und Gehör für die passenden Töne wären sie natürlich auch nicht so gut geworden, es gehört beides dazu, wohlgemerkt: BEIDES!
 
Ich hab doch auch nie gesagt, dass Theorie doof und verurteilenswert ist?
Du hast doch mit dem Stuemper angefangen.. Dass Beides dazugehoert ist auch richtig, da stimme ich dir zu. Ich habe nur behauptet dass es definitiv moeglich ist, auch ohne Ahnung einen Song zu schreiben. Wer das einmal getan hat, bleibt i.d.R. dabei, weiter Songs zu schreiben und lernt irgendwann von alleine dazu.
 
Genau das ist das Problem. Diese romantische Weltsicht entspricht leider nicht den Tatsachen.

Einige haben den Drang zu lernen und neues zu entdecken, ihre Technik zu verbessern und den Horizont zu erweitern.
Einige (und leider zu viele) entwickeln sich nicht, weil sie zu faul sind, oder zu untalentiert, oder aus unlogischen und unerfindlichen Gründen Theorie und Fortschritt ablehnen und ewig gleich zu komponieren.

Da fällt mir spontan die kleine Kapelle Linkin Park ein, oder Sum 41, oder (in letzter langer Zeit) sämtliches belangloses Zeug auf MTViva.
Wenn der Threadsteller also Songs schreiben will, dann bitte ich ihn, dabei ehrgeizig zu bleiben und sich immer weiter entwickeln zu wollen, besser werden zu wollen und den Horizont zu erweitern, das sollte der Idealzustand sein.
Wo wären wir denn sonst, wenn sich niemand entwickeln will?
Eventuell in der Steinzeit?
 
Ich bleibe gerne in der Steinzeit wenn ich mir Musik ohne den Krampf den du wie ein Leistungsportler zu verfolgen scheinst "besser" zu werden. Sum 41 und Linkin Park sind natuerlich absolute Paradebeispiele, wenn man nach experimenteller Musik sucht. Und sich vor einer Seite ueber mich und ein doof gewaehltes Beispiel aufregen. :D Finde ich uebrigens sueß, wie du hier allein aus deinem Denken heraus "Tatsachen" entwickelst :)


Und wer bist du eigentlich, dass du ueber "belanglos" und nicht belanglos entscheidest?
 
Du bist auch einer von denen. Da du merkbefreit bist, macht es keinen Sinn mit dir zu diskutieren, selbst, wenn man versucht dir entgegenzukommen.

Und wenn du das als verkrampft ansiehst, dann kann dir auch nicht geholfen werden.
Die Zeit gibt mir, wie gesagt recht, wenn du das nicht als Tatsache ansiehst, dann bitte, in Amerika gibt es da so eine Familie, die würde dich gerne aufnehmen. Die sind auch unzugänglich für Logik und Tatsachen.

Ich kann Musik als belanglos ansehen, wenn ich das will, das kann mir keiner nehmen.

Übrigens, dass was du auf deiner Myspaceseite als experimentell bezeichnest ist nicht experimentell.
 
Oh, vielen Dank fuer den Hinweis, Großmogul Abstellhaken :D

Da ich ja eh "einer von denen" bin, brauch ich ja auch nicht weiter auf deinen Post einzugehen.
 

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