Modale Akkordfolgen

von marco1, 04.02.06.

  1. marco1

    marco1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.06   #1
    hallo,
    ich habe mich malvor einiger zeit kurz mit den 7 modi beschäftigt und das tonale zentrum mit der bassspur oder einer orgel oder so kreiirt
    nun habe ich ein video von frank gambale gesehen, wie er so modale akkordfolgen nur mit der gitarre macht. er nimmt slashchords dazu.....

    bsp : A-dorisch

    wir befinden uns in G-dur und die starken akkorde darin sind G, C und D

    jetzt nehmen wir davon mal das C und das D und setzen ein A als Basston im Akkord

    das gibt dann C/A -> wird zu Amin7 (bsp X02010)
    und D/A (bsp X00232)

    unsere A-dorische Akkordfolge könne also so aussehen

    Amin7 ¦ D/A ¦ Amin7 ¦ D/A



    hab ich dies nun vom video richtig interpretiert?
    Was für möglichkeiten bieten sich sonst noch so an, modale akkordfolgen zu kreiiren?
    Kann man sich dabei die Arbeit etwas vereinfachen, als immer einzeln jeden akkord zusammen zu suchen?
    ich bin musiktheoretisch nicht so der held, also bitte in einer einfachen sprache antworten....

    Gruss
    Marco
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 04.02.06   #2
    Ja. So geht das.

    Da steckt der Wiederspruch in sich schon drin ;) . Es wird nämlich erst dann einfacher, wenn Du ein wenig Theorie lernst. Sonst ruderst Du mit dem modalen Zeug nämlich nur herum und findest allenfalls zu Zufallsergebnissen.

    Das Wichtigste ist, dass Du erstmal die auf einer Tonleiter aufgebauten Akkorde kennst - genua DAS ist die nämlich die Vereinfachung - ohne das geht es nicht, sonst fischt Du ewig im Trüben:


    Aufgabe 1:

    1. C / 2. Dm / 3. Em / 4. F / 5. G / 6. Am / 7. H7b5

    Aufgabe 2:

    Übertrag das Schema nun gleich mal auf eine Zettel übungshalber in G.

    Dann wirst Du feststellen, das in Deiner oben geposteten Folge das Am die 2. Stufe und das D die 4. Stufe von G ist. Auf der 2. Stufe ergibt sich der dorische Modus, auf der 4. der mixolydische, wenn Du mit G-Dur drüber spielst.

    Aufgabe 3: Das lernst jetzt Du einfach stur auswendig und...

    Aufgabe 4:

    ... überträgst das Schema auf einige andere Tonarten. So schwer ist das ja nicht. :D

    Aufgabe 5:

    Anschließend stellst Du Dir mal 2 andere Harmonien aus der G-Harmonisierung als Übungsbeispiel zusammen. Beispielsweise: Die 5. Stufe und die 4. Stufe. Also D7 und C. Wobei das Du das F als Slash spielst: C/D. Und fertig ist der modale Jam in mixolydisch (5. Stufe) und lydisch (4. Stufe), sofern Du Töne der G-Dur-Leiter benutzt. Beachte: Der Jam steht in der Tonart G, nur dass eben kein G-Akkord vorkommt.


    Jetzt hast Du die nächsten Tage was zu tun :D
     
  3. marco1

    marco1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.06   #3
    hallo hans,
    da hab ich nicht nur ein paar tage zu tun, sondern wohl noch eine ganze weile mehr
    allerdings muss ich da ja nicht bei 0 anfangen, da ich mich bereits mit akkorden und stufenakkorden quer übers ganze griffbrett beschäftigt habe und von den gängigsten keys drauf habe.
    in der 2ten aufgabe, wter abschnitt hast du dich verschrieben. wir sind mit dem d in der 5ten stufe nicht 4ten

    was ich jetzt aber aus deinem beitrag entnehmen kann, aus der aufgabe 5 ist, das man den modi nicht für ein stück anschaut, sondern für jeden einzelnen akkord........wir befinden uns in mixolydisch und lydisch....

    wie ist das nun in meinem beispiel wo ich für jeweils C und D das A als Basston nehme. Da kann ich doch einfach, je nachdem wie ich es spiele, das A als musikalischen fixpunkt machen um welchen sich die harmonie abspielt. mit den akkorden aus dem key von g, hätte man doch einfach dorisch und nicht. dorisch und mixolydisch? ich möchte keinen theoretische abhandlung darüber, sondern einfach den durchblick

    kennst du einige gute, moderne musikbeispiele, wo ich so sachen heraushören kann? also so ganz einfache modale sachen, nicht nur ionisch und aeolisch.
    gruss
    marco
     
  4. alex123

    alex123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.07   #4
    betrachte dorisch als eine Skala, weiß nicht ob das theoretisch korrekt ist aber mir hilft es beim improvisieren. du musst dann versuchen die 2 stufe als grundton herzuleiten, wobei du die Skala einhalten musst. Das ganze hat dann eher einen moll charkater, da du ja auf der zweiten stufe einen moll akkord aufbauen musst damit du dorisch bleibst.
     
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