Modulation von c moll nach e moll

von Buldoce, 25.03.16.

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  1. Buldoce

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    Erstellt: 25.03.16   #1
    Hallo zusammen,

    ich arbeite gerade an einer Komposition für Blasorchester und hänge an einer Modulation (das ist zugegeben nicht meine Stärke, hier fehlt es mir an Wissen).

    Ich komme von c Moll und muss den nächsten Abschnitt in e moll schreiben.
    Könnt ihr mir eine Modulation aufzeichnen, wie ich von c moll nach e moll komme?

    Vielen Dank im Voraus.

    Buldoce
     
  2. turko

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    Erstellt: 25.03.16   #2
    Ist natürlich stark von der Stilistik des Stückes abhängig ...!!

    Aber ein Weg könnte sein:

    C Moll - Cmaj7 - H7 - E Moll

    Das muß natürlich melodisch und vom HM her irgendwie gestützt werden.

    Thomas
     
  3. Buldoce

    Buldoce Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.03.16   #3
    Danke für die schnelle Antwort. Was genau meinst du mit H M ?

    Gibt es noch eine Alternative?
     
  4. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.03.16   #4
    HR ist Harmonischer Rhythmus.

    Sicher gibt es Varianten und Aternativen. Zu tausenden.

    Aber was möglich ist und was nicht, hängt doch auch stark von der Melodieführung ab. Und ohne die zu kennen ...

    Thomas
     
  5. Buldoce

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    Erstellt: 25.03.16   #5
    Hi.ok. das verstehe ich.

    Ich möchte zwei teile miteinander verbinden, die thematisch nichts miteinander zu tun gaben.
    der c moll schluss gehört zu einer eher tänzerischen melodie mit einem orient charakter.
    im anschluss folgt ein getragener, japanisch angehauchter part in e moll.
    rhythmisch haben die beiden teile also nichts miteinander zu tun.

    Ich mucc die beiden thematisch unterschiedlichen teile alos miteinander verbinen, dazu wolltw ich eine modulation von 4 takten für den übergang machen.
    verstehst du was ich meine?

    Kennst du eine gute quelle, mit der ich das thema modulation mir selbst näher bringen kann ?

    Vielen dank
     
  6. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.03.16   #6
  7. Buldoce

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    Erstellt: 25.03.16   #7
    Ok,danke.
    verstege ich nicht, was meinst du genau?
    es handelt sichnum zwei völlig unterschiedliche teile, aber ich muss diese ja irgendwie von c moll nach e moll vebinden
     
  8. turko

    turko Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.03.16   #8
    Das trifft sich gut. Ich verstehe auch nicht, was Du meinst ... :)

    Ich wollte sagen, ich verstehe nicht, warum Du das Thema Rhythmus jetzt aufgeworfen hast (Post #5).

    Der erste Musikteil ist abgeschlossen. Gut.

    Du mußt Dir dann halt irgendeine Überleitung einfallen lassen, die möglichst schlüssig, und zwar sowohl rhythmisch als auch harmonisch, "in den neuen Teil hineinführt". Und das unter Zugrundlegung der oben verlinkten Ausführungen zum Thema Modulation.

    LG-Thomas
    --- Beiträge zusammengefasst, 25.03.16 ---
    Ein direkterer Weg wäre:

    C Moll - E Moll/H - H7 - E Moll
     
  9. Buldoce

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    Erstellt: 27.03.16   #9
    Hallo zusammen,

    also ich habe die letzten Tage mal ein wenig experimentiert.
    Mir ist folgender Weg eingefallen, der passen würde:

    c Moll - F Dur - Db Dur - A - Dur - H7 Dur - E Moll

    Würde das gehen?
    Wenn ja, welche Kadenz (also genaue Akkordfolge) müsste dann noch folgen um E Moll zu bestätigen bzw. festigen? Oder ist das nicht nötig?
     
  10. RMACD

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    Erstellt: 27.03.16   #10
    Ja, das geht.

    Den F würde ich aber als F/5 setzen => also Quartsextvorhalt zur Tonika. Ich hatte:

    Cm - F/5 - A/3 - D - Am/3 - Em - C - Am6 - H7 - Em

    Bei den Akkorden F/5, A/3, D, Am/3 kann der Ton A als Harmonisches Band liegen bleiben.
     
  11. Buldoce

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    Erstellt: 27.03.16   #11
    Vielen dank für deine info.
    sorry für meine blöde nachfrage, aber was meinst du genau mi F5 bzw A3

    Also was genau bedeutet die zahl ?
    F Dur mit quinte ? Aber das wäre doch c, dieser ton ist doch eh im F Dur oder was meinst du ?

    Oder meinst du dami einen F Dur ohne terz?
    dann wäre A3 ja nur a - cis - a ?
     
  12. RMACD

    RMACD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.16   #12
    F/5 : Der Akkord F wird auf der Quinte als tiefster Ton gespielt ( 2. Umkehrung)

    A/3 : Der Akord A wird auf der Terz als tiefster Ton gespielt ( 1. Umkehrung)

    Für F/5 ergibt sich so typisch die Terzlage: Der oberste Ton ist die Terz
    Für A/3 ergibt sich so typisch die Oktavlage: Der oberste Ton ist der Grundton

    Auf diese Weise erhält man für F und A den Ton a durchlaufend; wenn D Quintlage hat, bleibt der Ton a bzw die Stimme liegen, ebenfalls für Am/3 (Oktavlage). Bedenkt man, dass hier über 4 Quinten moduliert wird, ist solche eine Verbindung sehr hilfreich.
     
  13. Buldoce

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    Erstellt: 28.03.16   #13
    Ok, danke. Hab ich verstanden. Probiere ich nachher direkt aus.
    Danke
     
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