Möglichst gute Gitarre für möglichst wenig geld

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Falscher thread....
Wenn ein Mod mal reinschaut kann der den Post hier löschen
 
Ok, back to topic: Kann man (rein theoretisch) ne gute Gitarre um dire 100€ kaufen? (wohl nicht, aber fragen kostet nix)
Is es vl. besser, ne billig-gitarre zu kaufen, und die dann mit marken PUs zu versehen?
 
Raimund schrieb:
Ok, back to topic: Kann man (rein theoretisch) ne gute Gitarre um dire 100€ kaufen? (wohl nicht, aber fragen kostet nix)
Is es vl. besser, ne billig-gitarre zu kaufen, und die dann mit marken PUs zu versehen?
Wenn du Glück hast kriegst du gebraucht was nettes, beispielsweise ne Yamaha Pacifica (Neupreis bei etwas 200) oder was von Ibanez. Von Marken wie Harley Benton und Stagg würde ich auf jeden Fall abraten, Keiper würde ich nicht nehmen (auch wenn hier schniebar zwei sind, die die ganz gut finden), J&D, JustIn, Jacky Jackson, Clarity, Stevenson & Brown und einige andere lohnen nicht, die werden nicht wahnsinnig besser als deine Alba sein.

Zu dem Aufrüsten : Nein, es wird in der Preiskategorie nicht wirklich was bringen. Tonabnehmer machen ja nicht den Ton, sie geben ihn nur wieder. Der Ton kommt natürlich auch aus den Fingern, aber zu einem großen Teil aus Korpus,Holz und Hals. Dementsprechen würdest du für rund 150 Euro Tonabenhmer kaufen, aber keine wirkliche Besserung erzielen. So als Faustregel : Wenn die Tonabnehmer mehr kosten als der Preis der Gitarre war ,dann läuft da was schief. An deiner Stelle würde ich dann eher für 250, 300 Euro eine Gitarre nehmen wo du keine neuen Tonabnehmer einbaust, da hättest du mehr von.

Also meine zwei Tipps wären : a) alte Gitarre verkaufen, das Geld für eine neue Gitarre und das für neue Tonabnehmer zusammenlegen und was für um die 250, 300 Euro kaufen. b) Ausschau nach einer gebrauchten Yamaha Pacifica, Ibanez GRX170, RG Serie oder ähnliches ausschau halten. Aber diese Gitarre, besonders die Ibanez, haben einen sehr viel dünneren Hals als bei deiner Alba. Wenn du das "solideres" in der Hand halten möchtest solltest du dir vielleicht mal eine Les Paul anschauen. Da vielleicht die Johnson Professionell für 259€, SX für ca. 239€oder eine gebruachte Epiphone. Für 250 kriegst du schon eine gute Standard gebraucht und glaube mir, das ist eine Gitarre, die wirst du dein Leben lang spielen, und sei es auch nur als Zweitinstrument. (Vorrausgesetzt, man erwischt ein halbwegs nettes Exemplar und mag den Hals/Klang einer Les Paul)

Aber wirklich, als gut gemeinter Rat : Der Unterschied einer Neupreis 79€ Gitarre zu einer Neupreis 120€ wird nicht groß sein. Da solltest du dir wirklich was gebrauchtes holen oder sparen.

Wegen der Tonabnehmergeschichte schau mal hier rein:
https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=83654&highlight=billige+Gitarre+Tonabnehmer
 
Also das geld für PUs lieber für ne nette gitarre sparen...
War eben sone idee, da z.B die keipers (hab keinen keiper-fetisch, nur das ist eine der wenigen billig-marken, die ich kenne :D ) aus Mahagoni bestehen, und mit nem tremolo hätte ich auch keine probleme, da ne Les Paul ja keins hat :D
Annsonten kam die idee daher, dass du irgendwo gepostet hast, dass die epiphones auch Verarbeitungsprobleme haben...
Danke für die Tipps
 
Raimund schrieb:
Also das geld für PUs lieber für ne nette gitarre sparen...
War eben sone idee, da z.B die keipers (hab keinen keiper-fetisch, nur das ist eine der wenigen billig-marken, die ich kenne :D ) aus Mahagoni bestehen, und mit nem tremolo hätte ich auch keine probleme, da ne Les Paul ja keins hat :D
Annsonten kam die idee daher, dass du irgendwo gepostet hast, dass die epiphones auch Verarbeitungsprobleme haben...
Danke für die Tipps
Zu den Holzarten: Das Problem ist, das beispielsweise der Audruck "Korpus aus Mahagoni" eigentlich nicht viel aussagt. Der Korpus kann aus einem Mahagonimix bestehen, also 4,5,6 aneinandergeleimte Mahagonistücke, es kann nur ein 1/4tel der Korpus Mahagoni sein und der Rest andere Holz usw. Ebenso ist es so, dass es sowohl billiges als auch teures Mahagoni gibt. Also nur weil da steht, dass die Gitarre aus Mahagoni ist heisst das noch lange nichts, da es ncihts über die Qualität des Holzes aussagt.

Zu den Epis: Jepp, da habe ich mal eine FAQ drüber geschrieben. (https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=76160). Das Problem bei Epiphone ist, dass die Werkskontrolle recht mies ist bei Epi und demnach und des öfteren mal sogenannte Montagsmodelle in den Handel geraten. Auch gibt es die Gerüchte der Holzpanschereien, also dass die Gitarre teils aus "Pappe" ;) seien usw. Eins sollte man jedenfalls wissen bei Epiphone Les Pauls : Der Korpus ist nicht bei allen aus Mahagoni, sondern auch bei einigen aus Erle oder zu einem Teil Mahagonie und zu einem anderen Teil Erle. Ist ansich nichts schlimmes (es gibt auch teure Erle und billiges Mahagoni, man kann also preislich nicht sagen, dass das eine billig und das ander eschlecht sei), der Klang variiert jedoch bei den einzelnen Gitarren. Ich habe beispielsweise eine custom udn dachte auch erst, die sei aus Mahagoni. Doch ich finde sie ein wenig zu leicht für komplett Mahagoni, auch wenn das Holz an einigen Stellen als rötlich zu erkennen ist. Bei den Gurtpins jedoch ist es etwas heller. Im Endeffekt interessiert es ich jedoch nicht, da ich den Klang meiner Epiphone LP mag. Vielleicht hatte ich gar schon eine komplett Mahagoni in der Hand und mochte von der den Klang nicht und konnte eher was mit einer Erle Les Paul anfangen, wer weiß. Auf jeden Fall sollte man Epiphones grundätzlich (wie alle anderne Gitarren, nur hier nochmal besonders erwähnt) möglichst antesten udn auf die Mängel in meiner FAQ achten. Wenn das jedoch alles in Ordnung ist kann man schon echt gute Instrumente kriegne *In Deckung geh da sicher gleich die Epi Kritiker kommen* Auf jeden Fall würde ich dir mal eine LP als Testobjekt empfehlen, da diese doch einen sehr kräftigen Hals haben, ist ein sehr gutes Gefühl.
 
Zu den customs: Gibt es zwischen standart und custom eigentlich nur optische unterschiede, oder klingen die auch anders?
 
Raimund schrieb:
Zu den customs: Gibt es zwischen standart und custom eigentlich nur optische unterschiede, oder klingen die auch anders?
Psst, schau mal in die FAQ die ich in meinen letzten Post geschrieben habe ;)

Sieht sehr schön aus mit durchsichtigem Lack, wo man dann die Maserung sehen kann. Angenehmes Gewicht (gibt hier und da ein paar schwerere), doch der Ton ist recht knackig, höhenreicher als bei Studio und Custom

Klingt wärmer und bauchiger als die Standards, die ich angetestet hatte. Kann aber wiederum an Epis Holzpolitik liegen (hatte jedoch 2 Standards und 2 Customs getestet). Mir gefällt der sehr warme Klang, könnte jedoch wie bei der Studio ein paar mehr Höhen am Hals vertragen.

Mehr dazu in der FAQ ;)
 
OK. Danke für die Tipps
Ist es bekannt, was der klanggebende Unterschied ist? Also was wird bei Custom uns standart anders gebaut?
 
Raimund schrieb:
OK. Danke für die Tipps
Ist es bekannt, was der klanggebende Unterschied ist? Also was wird bei Custom uns standart anders gebaut?
Wird wohl im Endeffekt an der Decke liege, auch wenn sie recht dünn ist. Ansonsten können die Unterschiede auch mal gravierender sein bzw. auch nur marginal, je nachdem welche hölzer gerade in den Gitarren sind.
 

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