Monitore: Fragile Aktivmodule, aber genug DSP-Endstufen vorhanden? Bastelzeit!

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Hallo zusammen,

auf dem Markt befinden sich unter verschiedenen Markennamen einander sehr ähnliche Monitorboxen, die es über die Produktionsdauer sowohl in aktiver, als auch in passiver Ausführung gab. Die Rede ist von
Den größten Unterschied machen der the box Pro Mon P10 und der Proel WD10P, die einen kleineren Hochtontreiber mit einer 1-Zoll-Schwingspule haben, während alle anderen Modelle einen 1-Zoll-Treiber mit 1,35-Zoll-Schwingspule haben. Die mir wichtigste Gemeinsamkeit ist der seitliche Ausschnitt, in dem das Anschlusspanel, bzw. das Bedienpanel eingelassen ist. Das ist bei den passiven und aktiven Modellen gleich groß.

Warum ist mir das wichtig?

Die verbauten Lautsprecherchassis haben sich bei mir und anderen Nutzern hier in der Region als robust erwiesen. Die Aktivmodule eher nicht. Nach dem x-ten Austausch der Aktivmodule sinken Vertrauen und Kontostand. Beim Umbau auf eine passive Box (mit eigens entwickelter passiver Frequenzweiche oder als reine „Bi-Amp“-Box) muss ein anderes Anschlussterminal hinein. Thomann bietet als Ersatzteil ein passendes Speakon-Anschlussterminal an. Andere am Zubehörmarkt verfügbare Anschlussterminals haben andere Abmessungen und erforderten Holzarbeiten.

Das Vorhaben.

Ein Umbau einer ehemals aktiven auf eine passive Box mit eingebauter Passivweiche aus den o.g. Baureihen scheidet für mich jedoch aus, weil die Aktivversionen mit 4-Ohm-Chassis bestückt sind. Die als Ersatzteile verfügbaren Passivweichen (Omnitronic Restbestände, The box auf Nachfrage) sind auf die 8-Ohm-Chassis der jeweiligen Passivversionen ausgelegt. Für eine Entwicklung einer Passivweiche fehlen mir Know-How und Equipment.

An welchem Equipment es mir nicht mangelt sind DSP-Endstufen. Und darauf basiert meine Bastelzeit. Ich baue die Boxen zu passiv im Bi-Amping betriebene Boxen um. Praktisch werden nicht mehr Netz- und Mikrofonkabel zum Betrieb verwendet, sondern eine vieradrige Lautsprecherleitung pro Box.

Zwei Aktivmonitore Omnitronic KM 110 A erhalten das Speakon-Anschlussterminal von the box Pro Mon. Aus Sicherheitsgründen wird der Tieftöner an 1+/1- und der Hochtöner an 2+/2- angeschlossen. So würde bei einem Fehlanschluss mit zweipoligem LS-Kabel nur der Tieftöner angesteuert und der Hochtöner stumm bleiben. In meinem Aufbau wird der Hochtöner nämlich nicht durch passive Elemente geschützt, da beide Chassis der Box direkt an einer Endstufe hängen.

Als Endstufen verwende ich für dieses Vorhaben eine QSC PLD 4.2 und eine Crown XTi 2002. Da die QSC PLD 4.2 weniger Equalizerbänder (5 vs insgesamt 16 pro Chassis inkl. Shelves) als die Crown bietet, muss das Ganze mit maximal 5 Korrekturen jeweils für Tieftöner und Hochtöner auskommen. Für den Tieftöner steht ein Endstufenkanal zur Verfügung, der einen Hochpassfilter bei 80 Hz (BW 48 dB) und zu Beginn einen Tiefpassfilter bei 3 kHz (BW 24 dB) nebst Limiter auf 150 Watt erhält. Für den Hochtöner setze ich zu Beginn einen Hochpassfilter bei 3 kHz (BW 24 dB), sowie einen Limiter auf 25 Watt im weiteren Endstufenkanal. 3 kHz sollten eine Trennfrequenz sein, die ein Treiber mit einer 1,35-Zoll-Schwingspule schon schafft und für einen 10-Zoll-Tieftöner noch unterhalb seiner kritischen Grenze liegt. Mit Rosa Rauschen werde ich nach Gehör Tief- und Hochtonweg auf etwa gleichen Pegel bringen. So der Plan, um dem Vorhaben erste Töne zu entlocken.

Was kann sich mir bis dahin in den Weg stellen?

Die Anschlussterminals wären unverhältnismäßig teuer. Dann käme anstelle des Terminals ein passendes Holzbrett mit einer Speakonbuchse hinein.

So weit von mir bis hierher, weiter geht`s, sobald der Zugang zur Box gelegt ist.

Carsten
 
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Was kann sich mir bis dahin in den Weg stellen?
Die Gruppenlaufzeit. Wenn du wirklich so steil trennen willst bei 80hz bist du schon im Bereich 5-10ms Verzögerung - das fällt nach oben hin dann relativ zügig ab, aber es wird schwammig bei 80Hz rum.

Bei BW im Übergangsbereich zum HT kommt noch dazu das die Fc bei -3dB liegt, sprich die Summierung der beiden Zweige gibt einen +3dB Buckel. Besser LR nehmen, da ist Fc bei -6dB definiert - in Summe dann flache Summenübertragung. Gruppenlaufzeit ist bei LR24 ähnlich wie bei BW24 und im Bereich 3kHz unkritisch.
 
Grund: Ergänzung
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Danke für Deinen Hinweis, das ist aber nicht mein vorrangiges Problem. All diese Parameter sind einstellbar. Zunächst brauche ich die Anschlussplatten.
 
Ich hab ja im Hinblick auf meine diversen Sonderbauten das Glück, auf eine 4x2m Wasserstrahlschneidanlage Zugriff zu haben. Ansonsten gibts es auch diverse Dienstleister im Web für Laserteile. So richtig günstig ist das aber oft nur bei größeren Stückzahlen, dann noch Versand etc.
Vielleicht gibt es ja eine örtliche Schlosserei bei euch mit entsprechenden Maschinen. Wenn man denen ein fertig aufbereitetes CAD-File in die Hand drückt und es nicht von heute auf morgen sein muss, fährt man da wahrscheinlich am entspanntesten, falls es keine Originalteile gibt oder nur zum unverhältnismäßigen Preis.

Danke übrigens für den Tipp mit Gear4Music. Um die vielgepriesenen Pro Mon habe ich ehrlich gesagt bislang einen Bogen gemacht, weil ich sie schon mehrmals gehört habe. Da gab es dann einfach klassische MuFus zum gleichen Preis, die initial deutlich gefälliger gespielt haben. Zu dem Kurs könnte man es sich aber wieder überlegen...
 
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Die Firma WK-Mechanik fräst dir nach Skizze so eine Aluplatte sogar in schwarz eloxiert. Da das ja nur 2 Spakon-Bohrungen sind sollte das nicht alzu teuer sein.
 
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Danke übrigens für den Tipp mit Gear4Music.
Gerne. Ich hatte bei den Preisen auch überlegt, was wohl der wahre Wert dieser Monitore ist. Ich habe für die gebrauchte Pro Mon P 10 nur geringfügig weniger bezahlt als für eine neue G4M SM 10 P aktuell zu zahlen wäre.

Hallo zusammen,

ich habe von der originalen Omnitronic KM 110 A in der Wedge-Position eine einfache Messung auf Achse im Wohnraum vorgenommen. Violett = Schalterstellung "Monitor", hellblau = Schalterstellung "FOH".

1770387581527.png


Die Senke bei 1,85 kHz kenne ich schon von den passiven Pro Mon P10, wo sie etwas tiefer lag und nicht so stark ausgeprägt war.

Hier mal außerhalb der Achse in Schalterstellung "Monitor", violett wie oben, hellblau außerhalb der Achse:

1770388641712.png


Die Senke bleibt sich treu, ansonsten Pegelverlust über 10 kHz.

Audionet CARMA habe ich mit diesen Einstellungen eingesetzt:

1770389644600.png


Die Firma WK-Mechanik fräst dir nach Skizze so eine Aluplatte sogar in schwarz eloxiert. Da das ja nur 2 Spakon-Bohrungen sind sollte das nicht alzu teuer sein.

Danke auch für den Hinweis. Da ich perspektivisch auch die KM 112 A umbauen werde, sähe die Bestellung für alle drei Boxen so aus, da ich pro Panel nur eine Buchse und sechs Befestigungslöcher brauche:

1770389213748.png


So sieht die im Maßstab verzerrte Skizze aus Power Point aus:
1770396971170.png

Viele Grüße,

Carsten
 
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Die Senke bei 1,8 kHz kann auch der Übergang vom TT zum Ht sein.
In den Umbau Platten würde Ich aber zwei Löcher machen lassen für zwei Lautsprecher Buchsen.
 
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In den Umbau Platten würde Ich aber zwei Löcher machen lassen für zwei Lautsprecher Buchsen.
Bei einer 8-Ohm-Bestückung würde ich das auch sofort tun. Es wird zwar mit diesen Boxen bei mir keinen Anwendungsfall mit parallel angeschlossenen 4-Ohm-Chassis geben, aber mal sehen, vielleicht kommen auch zwei Buchsen hinein. Wer weiß, wofür die Panels noch so verwendet werden ...

Maßstabsgetreu sähe das dann so aus:
1770443247976.png

Noch warte ich auf die Antwort auf meine Ersatzteilanfrage für die Anschlussterminals bei Thomann. Die Maßanfertigung bei WK-Mechanik käme etwas über 70 € für drei Stück.

Hier habe ich noch Bilder vom intakten Aktivmodul.

Für Anwender sichtbarer Teil:

Aktivmodul - 01.JPG


Und im Verborgenen die Rückseite:

Aktivmodul - 02.JPG


Sowie der eigentliche Verstärker:

Aktivmodul - 03.JPG
Aktivmodul - 04.JPG
Aktivmodul - 05.JPG
Aktivmodul - 06.JPG
 
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Noch warte ich auf die Antwort auf meine Ersatzteilanfrage für die Anschlussterminals bei Thomann.
Bei Thomann gibt es das Anschlussterminal nur in Kombination mit der Frequenzweiche für die 8-Ohm-Bestückung der Pro Mon P-Varianten. Also Anfertigung beauftragen.
 
Guten Morgen,

um meinem Bastelzeit-Projekt eine Einordnung geben zu können, gehe ich noch auf die Qualität der verwendeten Komponenten anhand der Omnitronic KM 110 A ein.

Der wertvollste Teil dieser neu 269 € kostenden Box ist m.E. das Gehäuse. Nimmt man die deutschen Stundensätze für Schreiner und Lackierer, käme man mit 269 € für die Anfertigung eines solchen Gehäuses nach Bauplan nicht in jedem Fall zurecht. Daher kommt mir der aktuelle Ausverkaufspreis der Gear4Music SM-10P sehr günstig vor. 136,50 € für ein gut gemachtes Leergehäuse inkl. Passiv-Bestückung.

Die Lautsprecherchassis am Beispiel der Omnitronic dürften nämlich am Markt die billigsten Produkte ihrer Art sein:

1770698195501.png
1770698231511.png

Hochtontreiber für 9,17 € zzgl. Versand
1770698298650.png

Tieftöner für 23,94 € zzgl. Versand
1770698532520.png

Verstärker für 106,80 € zzgl. Versand
1770699628665.png

Frontgrill 19,80 € zzgl. Versand

Preise von LTT-Versand in Bocholt.

Das zeigt aber auch, dass ich den Kreis derer, für die ich mein Bastelzeit-Projekt für nachahmenswert halte, sehr klein sehe. Wer also diese Boxen mit defektem Verstärkermodul hat und außerdem DSP-Endstufen im Bestand hat und statt der rund 107,00 € für das Aktivmodul etwa 25,00 € für ein Anschlusspanel nach Maß ausgeben möchte, kann hier eine Alternative finden. Eine Verbesserung ergibt sich in meinem Fall durch das geringere Verstärkerrauschen gegenüber dem originalen Einbaumodul und durch gezielte Ansteuerungsmöglichkeiten beim DSP-Zugriff.

Ich rechne nicht damit, dass am Ende der Top-Bühnenmonitor heraus kommt. Klanglich gute Bühnenmonitore habe ich ja bereits mit meinen JM Audio MCX 12.

Viele Grüße,

Carsten
 
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Tag auch, für einen befreundeten Musiker habe ich mal den kleinen 10" Thomann Monitor mit einem Lavoce CSF102.50K neu bestückt. Klanglich danach besser als das Original . Eminence Beta 10CX sollte auch gut gehen allerdings kostet der knapp 200€ ....

 
Die Chassis stehen für meine Bastelzeit nicht zur Diskussion.
 
Hätte man mit vertretbaren Aufwand vielleicht auch die aktiven Module reparieren können und so verbessern das Sie nicht mehr so schnell das Zeitliche segnen.
Was war denn immer das Problem ,lässt sich das evaluieren.
 
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Leider nein.

Vermutlich könnte man mit mehr technischem Know How, als ich es habe die Module reparieren. Ich selbst war vom plötzlichen Ausfall noch nicht betroffen, daher baue ich die Boxen vorsorglich um. Ich besitze drei intakte Module.
 
Die Firma WK-Mechanik fräst dir nach Skizze so eine Aluplatte sogar in schwarz eloxiert. Da das ja nur 2 Spakon-Bohrungen sind sollte das nicht alzu teuer sein.

Hallo @MatzeRockt ,

das war ein sehr guter Tipp. Die Anschlusspanels sind bestens verpackt für knapp unter 68,00 EUR (drei Stück) geliefert worden.

1771066354559.jpeg

Jetzt kommen die nächsten Schritte, in denen ich mich auch mit dem Dämmmaterial in den Boxengehäusen befassen werde.

Viele Grüße,

Carsten
 
Helau und Alaaf,

meine Bastelzeit geht weiter und startet mit zwei Malheuren:
  1. Nach dem Einschaltknacks blieb der Hochtöner stumm.
  2. Die Bohrlöcher hätten nicht M3, sondern M4 sein müssen.
Also, Malheur Nr. 1 werde ich nur mit einer Geldausgabe lösen können. Neuen Treiber für rund 16,00 € inkl. Versand gekauft, sowie Kondensator 6,8 µF oder kleiner davor setzen (hatte ich mir eigentlich auch vorgenommen).

Aber, mein Multimeter zeigt das hier:

1771165177635.jpeg


Merkwürdig. Nachdem ich die Box an der QSC-Endstufe anders angeschlossen hatte, funktionierte der Hochtöner. Also kein Zusammenhang aus Einschaltknacks und stummem Hochtöner. Damit habe ich künftig einen Ersatzhochtöner. Und mein Preset für einen KM 110 Bi-Amp an der PLD 4.2 gehört auf den Prüfstand. Ergebnis: Zwischen "AB auf 1+/1- und CD auf 2+/2-" und "A+B auf 1+/1- und C+D auf 2+/2-" vertan. Kaum macht man´s richtig ...

Malheur Nr. 2 löst ein entsprechend großer Metallbohrer.

Der Tieftöner in einer Einzelmessung im Gehäuse:

1771162382251.png


Der schafft´s bis 3 kHz und hat wohl seinen Anteil an der Senke zwischen 1 und 2 kHz. Mit einem Hochpassfilter bei 100 Hz beraube ich ihn keinesfalls seines Potenzials im Bassbereich.

Mit vier steilflankigen Eingriffen sieht es dann so aus:

1771163979007.png


So habe ich die Filter gesetzt:

1771164599414.png


Und die Trennfrequenzen so:

1771164655163.png


Messtechnisch sieht das erst mal ordentlich aus. Jetzt - nach Erkundung der zahlreichen Optionen an der PLD 4.2 - geht es an den Hochtöner.

Anmerkung zu meinem Eröffnungspost:

weil die Aktivversionen mit 4-Ohm-Chassis bestückt sind.
Nur der Tieftöner hat in der Aktivversion 4 Ohm. Der Hochtontreiber hat 8 Ohm.

Ich habe nun einen akzeptablen Zwischenstand erreicht.

Rosa Rauschen:

1771173743478.jpeg


Die Spitze bei 5,6 kHz konnte ich mit einem schmalen Filter herausnehmen, so dass es mit einer 1/48-Glättung nun so aussieht:

1771173816132.jpeg


Für die Folgegrafiken habe ich die Korrektur bei 5,6 kHz entfernt, weil es dadurch klanglich schlechter wurde.

Gruppenlaufzeit mit einer 1/3-Glättung:

1771173860242.jpeg


Und Wasserfall:

1771173902721.jpeg


Sowie Verzerrungen:

1771173936258.jpeg


Und die dazu gehörenden Einstellungen:

1771174880883.png


Für einen dieser Monitore habe ich jeweils zwei der Kanäle gebrückt. Nun muss ich noch die Einstellungen für zwei Monitore - mit jeweils zwei ungebrückten Kanälen pro Box - vornehmen. Man kann aber die Speakerdaten speichern und für andere Konfigurationen verwenden. Parallel dazu lege ich die Presets für die Crown XTi 2002 an.

Mein Zwischenfazit:

Bekannte Musikaufnahmen offenbaren, was die Messungen andeuten: Klingen tun die Boxen nicht. Aber die Messungen haben sich verbessert:

1771174656958.png


Türkis = Originalbox, hellblau = KM 110 Bi-Amp

Noch einige Bilder:

KM 110 Koax.JPG
1771175578776.jpeg
1771175608708.jpeg


Viele Grüße und allen für morgen einen schönen Rosenmontag!

Carsten
 
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Helau und Alaaf,

in meinem Bericht zu Crown XTi 4002 und Lab IPD 2400 hatte ich ja geschrieben, dass es bei der XTi etwas dauert, bis "Detected", "Matched" und "Synchronized" erledigt sind. Danach geht es mit der Einstellung von Presets aber zügig. Nur bei der Polarität ist etwas Aufmerksamkeit geboten.

Das Hauptmenü

1771241667785.png


Unter "Input" sorge ich dafür, dass mir die Endstufe einen Y-Adapter zur Verfügung stellt.

1771241734255.png


Danach liegen CH 1 und CH 2 auch gemeinsam an der Speakonbuchse von CH 1 als CH 1 an 1+/1- und als CH 2 an 2+/2- an. Beste Vorbereitungen für den Menüpunkt "X-Over".

1771241897928.png


Acht geben, dass "Polarity" das blaue, bzw. rote Kästchen drumherum hat. Trennfrequenzen eingestellt, weiter zum Ausgangsequalizer (blau: CH 1 = LF, rot: CH 2 = HF).

1771242047825.png
1771242095128.png


Gleiche Farbgebung für die Limiter:

1771242179384.png
1771242239593.png


Funktionstest?

1771242583357.jpeg


Hat geklappt.

Viele Grüße,

Carsten
 
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Nur mal so als Hinweis.
Ich finde die Trennung eindeutig zu hoch.
Hätte den HT mal einzeln gemessen.
m.M.n liegt die Trennfrequenz bei ca.1,8-2 kHz.
Diese hohe Trennung macht keinen Sinn da der 12" bei 3 kHz schon längst am Ende ist.
 
Es ist ein 10-Zöller.

the box Pro Mon A10 mit 1 Zoll-Treiber:
  • 4140 Hz (Hochpassfilter Hochtöner), 2550 Hz (Tiefpassfilter Tieftöner)
the box Pro Mon A12 mit 1,35 Zoll-Treiber:
  • 2830 Hz (Hochpassfilter Hochtöner), 2550 Hz (Tiefpassfilter Tieftöner)
Das ist nicht weit von 3 kHz entfernt.
 
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Ich finde die Trennung eindeutig zu hoch.

Guten Morgen,

ich bin auch diesem Hinweis nachgegangen. Ich habe die Trennfrequenz auf 2 kHz bei steileren Flanken herab gesetzt. Es entsteht ein transparenterer Klangeindruck, zum anderen ändert sich der Klang seitlich der Achse nicht so schnell.

Hätte den HT mal einzeln gemessen.

Das sieht dann so aus:

1771487161703.jpeg

2 kHz, 24 dB, LR

2026_02_19 KM 110 HT 2k 48 dB LR.jpg

2 kHz, 48 dB, LR

Und den Tieftöner mit 2 kHz, 48, LR dazu:

2026_02_19 KM 110 TT 2k 48 dB LR.jpg


Als Monitor misst sich das mit EQ-Eingriffen so (1/6-Glättung, vorher 1/3):

2026_02_19 KM 110 2k 48 dB LR.jpg


Und die Entwicklung vom Original zur Variante mit 2 kHz, 48 dB, LR:

2026_02_19 KM 110 Orig zu 2k 48 dB LR.jpg


türkis = aktueller Zustand, hellblau = Originalzustand

Danke @Rockopa für den Hinweis mit der tieferen Trennung. Das brachte messtechnisch, aber vor allem vom Höreindruck her eine deutliche Verbesserung.

Das sind die Einstellungen, mit denen ich zu diesem Ergebnis gekommen bin:

1771491655064.png


Mal schauen, wie viel ich von den - auch durch Euch @MatzeRockt und @Rockopa - gewonnenen Erkenntnissen auf die KM 112 A anwenden kann. Oder steht am Ende sogar der Umbau meiner drei Pro Mon P 10 mit KM 110-Hochton-Treiber (würde nur 30 € kosten, da ein Ersatztreiber schon da wäre) nebst Bi-Amp-Ansteuerung?

Nun noch die neuen Einstellungen an der QSC PLD 4.2 nachziehen.

1771491938730.png

Tieftöner

1771491985394.png

Hochtöner

Die Eingaben sind hier nicht so fein skaliert wie bei der Crown XTi. Dafür ist der Limiter dank "Automatic"-Modus einfacher einzustellen:

1771492098433.png


Für Experten gibt`s den "Advanced"-Modus, um RMS- und Peak-Limiter getrennt voneinander einzustellen:

1771492149646.png


Stellt man die PLD 4.2 über den PC ein, sollte nach Trennung vom PC ein Blick auf die Impedanzeinstellung des Limiters direkt am Gerät geworfen werden. Die App setzt die Impedanz gerne auf 2 Ohm.

Viele Grüße,

Carsten
 

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