Motu oder RME oder lieber ins Pre-Amp investieren

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SamHook

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Hallo zusammen,

Ich bin momentan dabei ein wenig "aufzurüsten" und gedanklich in einer kleinen Sackgasse gelandet.

Ich hatte bisher die Kette Focusrite 2i2 - Golden Age Pre 73 jr. - SM7B im Homestudio.

Ich nehme dort ausschließlich Vocals auf. Da mein Interface nun langsam einen Wackelkontakt an der Buchse bekommt und ich eh vor hatte es auszutauschen, wollte ich auf ein Motu m4 umsteigen in der Annahme dies würde mir eigentlich reichen.
Ein guter Freund der Produzent ist, meinte er würde an meiner Stelle direkt auf ein RME Fireface 400 (gebraucht um die 500) oder UC setzen. Prinzipiell wäre ich bereit dazu etwas mehr zu investieren um etwas mehr Qualität in die Aufnahme zu bekommen - bin mir aber gerade nicht sicher ob ich damit in die richtige Richtung investieren würde, da ich ja ein Pre-Amp zwischengeschalten habe und dies auch weiter müsste mit dem SM7b.

Wenn ich es richtig verstehe, würden in diesem Fall ja "nur" die D/A Wandler im Interface genutzt, Verstärkung und evtl Soundcharakteristik würde komplett über die Amp passieren. Das Motu soll ja nun bereits ziemlich gute Wandler haben. Macht es dann überhaupt Sinn beim Interface mehr auszugeben, oder wäre es sinnvoller das Geld zu sparen und in eine höherwertige Pre-Amp zu investieren, oder macht auf lange Sicht sogar beides Sinn? Ich hatte beispielsweise mit der Premier Variante von Golden Age geliebäugelt. Wie gesagt, alles ausschließlich für Vocals.

Vielleicht hat ja einer von euch einen Ratschlag oder Erfahrung mit ähnlichen Setups:)
 
S

saitentsauber

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Du willst "aufrüsten", hast aber nur ein reales Problem benannt: einen Wackelkontakt an einer Buchse, der anscheinend auch nicht so einschränkt (so versehe ich das "langsam... bekommt"). Da frage ich mich, ob nicht (mindestens) zweistufig vorgegangen werden könnte: 1. Reparatur des Wackligen 2. Bestimmung der tatsächlichen Schwachstelle(n) des derzeitigen Materials (wo genau fehlt es an Qualität?), evtl. unter Einbeziehung des Mikros.
 
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Was sich eindeutig beantworten lässt: die „Premier“ Ausgabe des GA hat hier sehr positive Resonanz erhalten. Der Carnhill-Übertrager im Eingang macht den Unterschied.

Beim Interface ist es deutlich diffuser. Es gibt Mic/Line Vorverstärkung, AD und DA Wandlung, sowie Ausgangstreiber. Zentrale Elemente sind die Stromversorgung und Taktstabilität.
Es geht nicht nur um die Aufnahme des Signals, sondern auch um die Wiedergabetreue beim Monitoring.
Der Typ des Wandlerchips ist da fast egal, weil eben auch der ganze Rest passen muss.
 
SamHook

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Hi zusammen,

Erstmal danke für den Input :)

@saitentsauber

Du willst "aufrüsten", hast aber nur ein reales Problem benannt: einen Wackelkontakt an einer Buchse, der anscheinend auch nicht so einschränkt (so versehe ich das "langsam... bekommt"). Da frage ich mich, ob nicht (mindestens) zweistufig vorgegangen werden könnte: 1. Reparatur des Wackligen 2. Bestimmung der tatsächlichen Schwachstelle(n) des derzeitigen Materials (wo genau fehlt es an Qualität?), evtl. unter Einbeziehung des Mikros.

Ich glaube, da hast du mich missverstanden, oder ich mich schlecht ausgedrückt :) Ich halte das Motu und das RME sowieso für ein Upgrade zum 2i2 und hatte es ohnehin vor auszutauschen zumal ich ein Interface mit zusätzlichem Input Channel benötige und das 2i2 mir diese nicht bietet. Das steht also so oder so zur Disposition. An grundlegender "Qualität" fehlt es nicht. Meine Aufnahmen klingen gut. Ich würde es eher als "Wo gibt es noch Verbesserungspotential?" sehen. Das Mikro hatte ich ja genannt. Ich habe auch ein AT2035 und ein Neumann TLM102 zur Verfügung arbeite aber oft und gern mit dem SM7B.


@Telefunky
Was sich eindeutig beantworten lässt: die „Premier“ Ausgabe des GA hat hier sehr positive Resonanz erhalten. Der Carnhill-Übertrager im Eingang macht den Unterschied.

Beim Interface ist es deutlich diffuser. Es gibt Mic/Line Vorverstärkung, AD und DA Wandlung, sowie Ausgangstreiber. Zentrale Elemente sind die Stromversorgung und Taktstabilität.
Es geht nicht nur um die Aufnahme des Signals, sondern auch um die Wiedergabetreue beim Monitoring.
Der Typ des Wandlerchips ist da fast egal, weil eben auch der ganze Rest passen muss.

Hier habe ich gleich 2 Fragen: Inwiefern machen die Carnhill Übertrager einen Unterschied? Sind diese genauer? klingen besser? Das verstehe ich immer nicht ganz

Beim Interface: JA das ist auch im Kern mein Problem. Ich finde es weniger greifbar. Was bedeutet das in meinem konkreten Fall? Dass es 2 Wandler gibt AD/DA war mir bereits klar - sollte aber doch auch bereits bei einem Gerät wie dem Motu nicht verkehrt sein, zumal du meinst der Wandlerchip an sich sei fast egal. Lohnt sich hier dann ein teureres Gerät wie die RME überhaupt? Was meinst du mit Wiedergabetreue? Beide haben ja direct Monitoring und sehr gute Latenzzeiten.
 
adrachin

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2. Bestimmung der tatsächlichen Schwachstelle(n)

Gibt es überhaupt eine?

Abgesehen davon, aus dem Preamp kommt Line Signal raus. Eher unkritisch. Dazu kommt, das Fireface ist schon etwas ind die Jahre gekommen. Ich sehe nicht, welchen Vorteil das gegenüber einem aktuellen Interface haben sollte.

Mich interessiert die Begründung des guter Freund, der auch noch Produzent ist für die Empfehlung.......
 
SamHook

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Um ehrlich zu sein, hat er mir da keine klare Antwort geben können - er ist da auch ein wenig RME Fanboy hatte ich das Gefühl - Aber er hat oft sehr viel Ahnung von diesem Zeug und klangliche Vorteile zu beschreiben ist ja auch nicht immer ein Ding des möglichen - daher meine Verunsicherung ob meiner Wahl mit dem Motu, zumal das eben doch auch eine andere Preisklasse ist.
 
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... Inwiefern machen die Carnhill Übertrager einen Unterschied? Sind diese genauer? klingen besser?
Gute Übertrager sind aufwendig in Konstruktion und Herstellung... und entsprechend teuer.
Was sie mit einem Signal im Detail machen ist ziehmlich komplex, aber es „klingt“ idR richtig gut.
Die og Übertrager haben ihre Reputation aus den Neve Vorverstärkern.
Ein Focusrite ISA Vorverstärker besteht im wesentlichen aus einem halben Dutzend 5532 Opamps (ein „billiges“ Standard-IC) ... und einem speziell entworfenen Übertrager.

... zumal du meinst der Wandlerchip an sich sei fast egal. Lohnt sich hier dann ein teureres Gerät wie die RME überhaupt? Was meinst du mit Wiedergabetreue? Beide haben ja direct Monitoring und sehr gute Latenzzeiten.
Das „egal“ bezog such auf den klassischen Aufbau, wo Wandlung und Takterzeugung getrennte Einheiten sind. Derselbe Wandler-Chip liefert in 2 verschiedenen Schaltungen uU deutlich abweichende Ergebnisse.

Heute gibt es aber auch integrierte Designs, wo alles auf einem Chip stattfindet (Takterzeugung, Stabilisierung, Ein- und Ausgangswandlung, ggf für mehrere Kanäle.
Direct Monitoring und Latenz haben nichts mit der Wiedergabetreue zu tun.
Vereinfacht ist es so, dass man Pegel und Zeit eines Signals nicht gleich gut erfassen kann. Optimiert man das Eine, gibt es Einbussen beim Anderen.
Dazu kommt, dass ein Design für den Anbieter auch wirtschaftlich sein muss - daraus ergeben sich Kompromisse und letztlich die Breite des Angebots am Markt.

Im Detail ist das praktisch nicht nachvollziehbar. Entweder probiert man es aus oder verlässt sich auf (vermeintlich) kompetente Quellen.
Nebenbei: es ist nicht zwangsweise so, dass „genauer“ auch „besser“ klingt.
Meine subjektive Erfahrung mit rund 20 „Wandlern“ (im weitesten Sinne).
 
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Nun ja, mit dem Motu liegt man sicher nicht verkehrt. Wenn Dir 4 Kanäle reichen, prima. Preis - Leistung finde ich auch in Ordnung. Das hat auch Loopback. Kann man immer mal brauchen.

Bei Deinem bestehenden Setup ist das Interface sowieso die kleinste Variable, welche die Audio Qualität bestimmt.
 
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SamHook

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Im Detail ist das praktisch nicht nachvollziehbar. Entweder probiert man es aus oder verlässt sich auf (vermeintlich) kompetente Quellen.
Nebenbei: es ist nicht zwangsweise so, dass „genauer“ auch „besser“ klingt.
Meine subjektive Erfahrung mit rund 20 „Wandlern“ (im weitesten Sinne).
.
Erst mal Danke für die Ausführliche Erklärung. Vor allem, da ich auch auf den ISA schon mal ein Auge geworfen hatte :) Der Prämisse, dass genauer nicht immer besser klingt gebe ich auch uneingeschränkt Recht. Sonst hätte ich ziemlich sicher auch das falsche Mic gewählt :D
und Klar: Ausprobieren ist eigentlich immer die beste Wahl - hier ist meine Frage v.A. auch aufgekommen, weil ich letztere auch gebraucht in Betracht gezogen habe und momentan auch alle Musikläden geschlossen sind

Nun ja, mit dem Motu liegt man sicher nicht verkehrt. Wenn Dir 4 Kanäle reichen, prima. Preis - Leistung finde ich auch in Ordnung. Das hat auch Loopback. Kann man immer mal brauchen.

Bei Deinem bestehenden Setup ist das Interface sowieso die kleinste Variable, welche die Audio Qualität bestimmt.


Genau das war am Ende jetzt auch meine Vermutung und 4 Kanäle reichen mir vollends. Vielen Dank auch dir!


Wenn ich eure beide Informationen/Posts gedanklich zusammenlege würde ich zu dem Entschluss kommen, dass ich mit dem MOTU eigentlich doch sehr gut fahre, da das Interface hier auch den vermeintlich "kleineren" Anteil hat - und es für diesen Zweck eine gute Wahl ist - und ich in der Kette auf Zeit gesehen lieber in ein besseres Pre-Amp investiere mit wertigeren Überträgern investiere die u.U. nochmal was rausholen könnten, wobei die GA Premier Reihe eine gute Wahl wäre.

Danke euch vielmals! Das waren exakt die Denkanstöße die ich gebraucht hatte!
 
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Vor allem, da ich auch auf den ISA schon mal ein Auge geworfen hatte :)
Der ISA ist vor allem für seinen „nüchternen“ Ton bekannt ... und die 70dB gain (iirc).
Dh deutlich anders als dein aktueller GA und vor allem der Premier.
In dem Fall wäre RME imho gleichwertig, aber unter‘m Strich preisgünstiger.
Die Vorstufen PGA2500 (ein Preamp-on-a-Chip) schlagen in die gleiche Kerbe, was zB bei stark bearbeiteten Vocals ein Vorteil sein kann.

Über den 10dB gain Unterschied braucht man sich imho keinen Kopf machen - ich nutze ein Audient ID22 mit geschätzt 57dB gain (beim Maximum von 60dB steigt das Rauschen überproportional) und addiere regelmässig per Software 18dB ohne dass es auffällt, dh effektiv sind es 75dB.
Das geht deshalb, weil die Preamps extrem rauscharm sind.
(ich nehme ausschliesslich mit dynamischen Mikros auf, oft Akustik Gitarre und mit teilweise wenig empfindlichen Mikros)

Die Audient Preamps liegen klanglich irgendwo zwischen vintage und modern - sind aber in jedem Fall „färbender“ als die von RME.
Ein 2nd hand ID22 würde ich nicht empfehlen - die ersten Geräte hatten einen Design Fehler bei der Kühlung des DC/DC Spannungswandlers. Die Idee hinter der Regelung ist qualitativ top, nur die Umsetzung leider etwas zu optimistisch. Ich habe meins nach 4 Jahren repariert...
 
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Hallo,

...ein wenig "mitsenfen" möchte ich auch noch ;) Ich hatte schon mehrere Interfaces von MotU unter den Händen - allerdings ältere - und bin am Ende für "mobil" beim RME UFX gelandet. Die MotU-Interfaces waren wirklich gut, sowohl von der Bauqualität her als auch vom Klang, aber RME war für mich "das Bessere als Feind des Guten". Die Treiberversorgung ist bei RME hervorragend, auch wenn ich bei MotU niemals Grund zu klagen hatte.
Die RMEs (ich benutze auch einen Octamic II) sind allerdings im Klang staubtrocken, das mag nicht jeder (für mich, da überwiegend in der Klassik unterwegs, ideal). Immerhin bieten sie eine hervorrage Basis, wenn man einen Preamp mit Charakter davorsetzen möchte.

Viele Grüße
Klaus
 
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Senf ist doch immer willkommen :) Am Ende lernt man was oder kommt auf eine gute Idee. Ich hatte ja selbst noch nie ein Motu, sondern lediglich ein Presonus und Focusrite und jeweils das, was Produzenten im Studio hatten :) Da habe ich aber gar nicht immer so stark drauf geachtet. Mein Kollege der auf RME setzt macht vor Allem Rap. Was ich zwar auch mache, aber eben nicht hauptsächlich.

Vielleicht mal zur Einordnung meiner Stimme:

Ich persönlich denke ja, dass eine wärmere, weniger sterile Note mir nicht schlecht tut. Stark bearbeitet wird bei mir in der Regel (über ein wenig Hall hinaus) nichts. Daher habe ich eigentlich eher immer zu wärmeren Komponenten tendiert und weniger zu den komplett "nüchternen" wie ihr es nennt.

Am Ende muss es ja einfach zu einem passen. Gut wird beides sein. Wovor ich bislang tatsächlich zurückschrecke war es den Pegel nachträglich digital in der DAW hochzuschrauben, aber vielleicht bin ich da auch zu vorsichtig.
 
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Wovor ich bislang tatsächlich zurückschrecke war es den Pegel nachträglich digital in der DAW hochzuschrauben, aber vielleicht bin ich da auch zu vorsichtig.
Da bist du keineswegs der einzige - vermutlich denken die meisten dabei (assoziativ) an Kamera Digital-Zoom und Klötzchengrafik.
Die Sache ist tatsächlich vollkommen anders ... und extrem trivial: verschiebt man das 24bit Datenwort um eine Stelle nach links, (oder korrekt formuliert: Richtung höherwertig), entspricht das 6dB mehr Gain. 2 Stellen ergeben 12dB, 3 Stellen...
Da bei leisen Signalen an den höchstwertigen Stellen eh Nullen sind, passiert auch nichts ungewöhnliches.
Wichtig: das Signal selbst (bzw das Datenwort) wird nicht verändert.
Natürlich lässt sich das nur (wie oben erwähnt) bei entsprechend rauscharmen Eingängen sinnvoll nutzen.
 
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Raumakustische Maßnahmen wurden bereits getroffen?
 
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Ich persönlich denke ja, dass eine wärmere, weniger sterile Note mir nicht schlecht tut.

Da sollte man dann aber nicht unbedingt bei der Auswahl des Interface anfangen. Die Beschreibungen des Klangs von Interfaces ist wohl eher Legende und Wishful Thinking, als etwas, das tatsächlich durch Hörvergleiche festgestellt oder verifiziert werden kann.

Es gibt einen Vergleich von Focusrite, bei dem drei Interfaces parallel die selben Signale aufgenommen haben. Vermutlich auf micro dB eingepegelt. Und dann das Ergebnis verschiedenen Menschen in Pro Studios, ebenfalls akribisch im Level angeglichen, präsentiert wurde.

Kaum anzunehmen, dass, sollte einer von den Hörern eines der Interfaces persönlich besitzen und als Main Interfaces einsetzen, in der Lage gewesen wäre, das sicher aus einer solchen Auswahl zu identifizieren.

Man beachte den technischen Aufwand, das auch vergleichbar zu machen.
 
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SamHook

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Wichtig: das Signal selbst (bzw das Datenwort) wird nicht verändert.
Natürlich lässt sich das nur (wie oben erwähnt) bei entsprechend rauscharmen Eingängen sinnvoll nutzen.
Das ist tatsächlich interessant. Ich dachte immer hierbei gingen entweder Informationen verloren oder würden von Anfang durch zu wenig Gain nicht erfasst. Danke für den Tipp

Raumakustische Maßnahmen wurden bereits getroffen?
Ja, wobei ich da auch noch mehr reinstecken will und sollte. Ich bin diesbezüglich noch nicht ganz zufrieden, habe aber mal mit Teppich und ein paar Akustik Elementen begonnen.

Da sollte man dann aber nicht unbedingt bei der Auswahl des Interface anfangen.

Da hast du vermutlich Recht - Aber ich habe ja auch meine Amp und Mic ein wenig danach ausgesucht. Danke für den Link, das ist tatsächlich ziemlich interessant. Erinnert mich ein wenig an Audiotestkitchen, was auch ziemlich interessant ist https://www.audiotestkitchen.com/, nur dass sie hier Mic's direkt vergleichbar gemacht haben. Aber gerade bei denen die eine gleiche Kapsel haben sollten ist es schön herumzuspielen:)
 
SamHook

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Falls es übrigens jemanden interessiert, oder den Thread jemals jemand nachlesen sollte: ich bin in Sachen PreAmp schlussendlich wohl am Cranborne Audio Camden EC1 hängen geblieben. Das sagt mir extrem zu von der Funktionalität. Habe es zuletzt bei einem Kollegen gesehen der selbst sehr begeistert ist. Ich muss zwar noch ein wenig warten, weil meine Frau mich killt wenn ich schon wieder alles auf ein mal kaufe, aber werde dann sicher auch bald berichten können :)
 
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adrachin

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