Dann kann der Mensch am Mischpult möglichst wenig versaubeuteln
Eigentlich finde ich so eine Aussage schade. Wünschenswert wäre doch, wenn Musiker und Tontechniker einander vertrauen würden.
Ich, als "Toni", finde es immer recht angenehm, wenn ich relativ fertige Sounds von den Musikern bekomme, bei denen Effekte mit zu ihrem Sound gehören.
Den finalen Mix, die Abstimmung im Raum möchte ich dann aber noch selbst machen dürfen. Letztlich bin ich der einzige, der auch hört, was nach seiner Aktion aus den Lautsprechern heraus kommt.
Effekte, wie z.B. Hall sind individuell auf den Raum zu optimieren. Wenn mir dann ein Gitarrist seinen Standard schickt, dann kann das für den Raum viel zu viel oder auch zu wenig sein.
Bei EQs sollte der Sound weitgehend so abgestimmt sein, wie es für das Arrangement sinnvoll ist. Wenn die PA auf den Raum gut eingestellt ist, dann sollte das auch dann weitgehnd passen. Letztlich behalte ich mir aber vor, da noch nachregeln zu dürfen.
bzw. hat einen lockern Job
Die Einstellung finde ich gut. Einen lockeren Job habe ich aber erst, wenn die Signale so kommen, dass ich damit was anfangen kann (und auch darf).
Sind die Sounds zu komplex, aus Sicht des Musikers fertig abgemischt und mir fehlen die Eingriffsmöglichkeiten, dann werde ich zum Faderschubser degradiert. Darauf habe ich dann aber keine Lust.