Musikunterricht

Es gibt halt Bereiche in denen man notenlesen können sollte, in anderen ist es wurscht. Kommt halt drauf an was man machen will. Schaden kann es ganz bestimmt nicht.
In der Band bei der ich spiele, hat nur die Hornsection Noten, alle Saiteninstrumente, Drums und Keyboards kommen ohne aus.
Manche Leute brauchen halt eine Vorlage nach der sie spielen können. Ich persönlich will gerne beim spielen fühlen, will in den Tönen aufgehen und spielen ohne gross zu überlegen, mit der Zeit weiss man eh was wann amtlich kommt und dabei empfinde ich Genuss. Ich wollte nicht immer konzentriert auf ein Blatt starren, dann hätte ich ja keine Zeit mehr für den Spass an der Sache :)
Andere Leute sehen das halt anders und lesen lieber Noten. Und wie gesagt, je nachdem was man machen will ist es sogar unabdingbar. Dort wo es drauf ankommt, möglichst schnell ein Ergebnis zu liefern, das fremden Vorstellungen gerecht wird macht es Sinn.
Aber um in einer Band spielen zu können, egal ob eigenes Material oder Covers, braucht man diese Fähigkeit definitiv nicht.
 
ich denke, dass das aneignen von notenkenntnissen davon abhängig ist was man spielen will.
soll heißen:
es ist klar das man für musikrichtungen wie punkrock,hardcore oder nu-metal nicht unbedingt notenkenntnisse braucht, da es hierbei meist nur akkorde gespielt werden und die musik ansich sehr einfach struckturiert ist (ausnahmen bestätigen natürlich die regel!!!) - wozu also noten!?
bei anspruchsvollerem kram sind notenkenntnisse aber meist von vorteil.
man braucht sich nur die großen gitarristen wie steve vai, joe satriani oder auch kerry king (slayer) bzw.kirk hammet (metallica) angucken die spielen alle nach noten weil sie einfach sehr anspruchsvolles zeug spielen.
also wie gesagt es kommt drauf an was man spielen will!
 
Nein, zum rocken bruacht man wirklich keine Noten... Viele der großen hatten keine hnung von Musiktheorie und konnten keine Noten lesen... Der schon unten erwähnte Jimi Hendrix ist nur ein Beispiel, keiner der Beatles hat je Noten gelernt und vom Blatt spielen - auf der Gitarre spielt man halt nach einiger Zeit eh nach Gefühl, ob man Noten lesen kann oder nicht.
 
ihr redet immer von diesen stars die keine noten lesen konnten und es doch geschafft haben. bedenkt aber mal die "dunkelziffer" der leute die keine noten lesen konnten und es (deshalb?) nicht geschafft haben. ich sage ja nicht dass man es höchstwahrscheinlich braucht (ich kann sie auch kaum lesen) aber jimi hendrix ist kein argument. es gibt ja auch storys von diesen "Tellerwäscher zum millionär" typen. da haben es dann 2 geschafft aber 300000 die gescheitert sind werden da außer acht gelassen. ich hoffe man erkennt was ich mit dem vergleich sagen will *g
 
dass sie es "nicht geschafft" haben liegt dann aber nicht an der mengelnden fähigkeit, noten zu lesen.. es is ja so, noten namen kennen ja die meisten, wissen wo sie aufm griffbrett liegen.. das is eine sache. die richtig geschriebenen noten sind was anderes irgendwie, das muss man nich wirklich können find ich..
kreativität is da um einiges wichtiger
 
sgler schrieb:
Du kannst deinenm E-Gitarren-Lehrer ja sagen, dass du nur nach Tabs, nehm ich halt mal an, spielen willst.
Das ganze ist aber Schwachsinn:
1. Du wirst die Konfrontation mit Noten, bzw. nach Noten spielen nie vermeiden können.
2. Wie willst du selbst Lieder komponieren können, wenn du nicht weißt aus was z.B ein D7 sus4 besteht.
3. Jeder gute Musiker muss nach Noten spielen können!!!!!
4. Nur Nach Tabs spielen kommt mir so vor wie Malen nach Zahlen. Du malst irgendwas hast aber keinen Plan was. Bei der Gitarre dasselbe.
-Lern nach Noten zu spielen-

Was für ein Müll..... Sorry es gibt mehr als genug gute Musiker, die keine Noten lesen können...

IMHO ist es sogsr besser wenn mann nicht die ganze Theorie beherscht, da man sich dann nicht ständig Fragt ob das richtig ist was man da macht, sondern einfach nach gefühl spielt...


-=KDD=-
 
Ebenfalls megakompletteZustimmung!!! :rolleyes: Ich kann Noten lesen, aber nicht fliessend. Kann man sich aber relativ schnell aneignen, learning by doing. Harmonielehre, also z.B. das theoretische Wissen übe den Aufbau von Skalen,Akkorden,Kadenzen,etc.setzt nicht zwangsweise Notenkenntnis voraus. Bei mir war´s umgekehrt. Erst hab ich mir Harmonielehre reingezogen,...dadurch bin ich zum Blattspiel gekommen...
 
kann denn nicht jeder auf seine art musik machen?
ich hatte als 'kleines kind' 5 jahre lang ne klassische ausbildung und habs gehasst, als ich mit gitarre dann anfing, wollt ich nie wieder was mit noten lesen zu tun haben, weils mir spass gemacht hat einfach so zu spielen, irgendwann haben mich noten und harmonielehre wieder interessiert, knuepfte wieder an meine klassische ausbildung von frueher an und versuchte das eine mit dem anderen zu verbinden,
warum kann sich nicht jeder selbst gedanken ueber die musik machen und fuer sich selbst entscheiden, was fuer ihn wichtig ist und warum gibts immer wieder deppen die woerter wie 'muss' oder 'immer' oder 'nie' in diesem zusammenhang benutzen, musik ist anarchie!!! und jeder hat andere gefuehle, die er auf individuelle weise zu interpretieren vermag,
lw.
 
littlewing schrieb:
kann denn nicht jeder auf seine art musik machen?
ich hatte als 'kleines kind' 5 jahre lang ne klassische ausbildung und habs gehasst, als ich mit gitarre dann anfing, wollt ich nie wieder was mit noten lesen zu tun haben, weils mir spass gemacht hat einfach so zu spielen, irgendwann haben mich noten und harmonielehre wieder interessiert, knuepfte wieder an meine klassische ausbildung von frueher an und versuchte das eine mit dem anderen zu verbinden,
warum kann sich nicht jeder selbst gedanken ueber die musik machen und fuer sich selbst entscheiden, was fuer ihn wichtig ist und warum gibts immer wieder deppen die woerter wie 'muss' oder 'immer' oder 'nie' in diesem zusammenhang benutzen, musik ist anarchie!!! und jeder hat andere gefuehle, die er auf individuelle weise zu interpretieren vermag,
lw.


die beste antwort in dem thread
ich stimm dir 100%ig zu !!

die hauptsache is doch dass sich das endprodukt gut anhört ich kann auch scheiss lieder schreiben wenn ich noten vom blatt spielen kann
 
Also ich denk noten tragen echt zum gesamtverständnis bei.
Willst du etwa die richtig komplizierten Sachen wie mehrstimmigen Satz als Tab lernen? Und so schwer is Notenlesen auch nicht. Am anfang denkt man das packt man nie aber die Fortschritte werden schnell kommen.
Ich finde wenn sich jemand stur dagegenstellt irgendwas Theoretisches zu lernen zeugt das irgendwie von ignoranz. Mein Kollege z.B. hatte Git unterricht erst ham die da nen bisschen gespielt und irgendwann hat der Lehrer dann mit Theorie angefangen. Dann er gleich voll abgefuckt, Höhhh was ne scheiße usw. Ich so was machst du denn da so? er: Ja Kirchtonleitern und Pentatonik. ich: Is doch gut. Kannste besser Solis improviesieren wenn du die drauf hast. er: ne brauch ich nich angus young hatte auch nie unterricht.

So aber wenn man sich mal nen AC/DC Solo anguckt besteht das zu 99% aus PEntatonik und Kirchtonleiern. Und ich glaub nich das der gute Angus sich die
selbs ausgedacht hat. Irgendwer wird ihm das wohl auch gezeigt haben aber keiner kann sich diese ganzen Sachen selbst ausdenken.

Also Notenlesen is nich schwer und ich denke nen bisschen Theoretisches Verständnis is unerlässlich wenn man nich sein ganzes Leben sachen wie "Smells like teenspirit" spielen will
 
ja ich denk auch das Notenlesen wichtig ist und die Theorie genauso. Es gibt zwar so Leute wie Jimi Hendrix usw. jedoch denk ich das diese als Argument für die sinnlosigkeit von Noten etwas weithergeholt sind da diese besagten personen ein ganz anderes "Musikverständniss" hatten, und ich denke kaum das man sie deshalb mit jedem x-beliebigen vergelichen kann.

Mir hat der Gitarrenlehrer die noten auch nahegelegt da ich richtig improvisieren will und er auch gemeint hat das man sich dann die Akkorde relativ einfach selber bilden kann und so nicht alle auswendig lernen zu braucht wie die, die nu rnach Tabs spielen.

mfg
 
Revan schrieb:
Mir hat der Gitarrenlehrer die noten auch nahegelegt da ich richtig improvisieren will und er auch gemeint hat das man sich dann die Akkorde relativ einfach selber bilden kann und so nicht alle auswendig lernen zu braucht wie die, die nu rnach Tabs spielen.

mfg
Das hat aber nicht umbedingt was mit Notenlesen zu tun. Um Akkorde bilden zu können, muss man nur die Noten aus den jeweiligen Skalen kennen. Sehr hilfreich ist es noch, wenn man weiß, wo die Noten auf dem Girffbrett liegen.

Ich kanns nur unterstreichen, dass die Fähigkeiten Notenlesen zu können, nichts mit theoretischen Wissen zu tun hat.
Naja, ich fange auch wieder mit "Sight-Reading" an, da ich Gitarre studieren will.
Mein Gitarrenlehrer, der am GIT studiert hat, meinte, dass man selbst für Studiojobs nicht umbedingt Notenlesen können müsste.

Notenlesen ist eine nützliche Sache, aber jeder sollte selber wissen, ob er es erlernen möchte.
 

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