Muss ich die Endstufenröhre einmessen?

von FantomXR, 10.10.07.

  1. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 10.10.07   #1
    Hey Leute!

    Ich habe hier einen H&K Crunchmaster und wollte mal fragen, ob ich die Endstufenröhre einmessen lassen muss! Er hat ja ne Vorstufen und ne Endstufenröhre. Hab die jezz gewechselt und es funktionirt...die Vorstufe muss man ja nicht einmessen...aber wie siehts bei einer endstufenröhre aus?

    Grüße,
    Christian
     
  2. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 10.10.07   #2
    noemalerweise ja!
    ausser die neue röhre hat genau die selben elektronischen werte wie die alte, dann kann man sich das einmessen sparen.

    klar läuft der amp auch ohne einmessen, aber die eingebauten röhren können dadurch stärker verschleissen, weil sie nicht auf ihrem optimalen arbeitspunkt arbeiten. entweder zu kalt oder zu heiss. also trag das teil zum techniker, dass er ihn einmisst.
     
  3. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.07   #3
    Der H&K Crunchmaster ist meines wissens ein Class A Röhrenamp, bei dem die einzelne Endstufenröhre nicht eingemessen werden muss. Letzte Unsicherheiten könnte sicher eine Mail an den Support von H&K beseitigen.
     
  4. warwicki

    warwicki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #4
    G.A.S.Mann hat Recht, wenn er auf einer Endstufenröhre läuft, läuft er im SE Modus, die muss man eigentlich nicht einmessen, weiss übrigens jemand worauf sich das "Class A" bezieht? Auf den Arbeitspunkt ;)

    MfG
    Andy
     
  5. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.10.07   #5
    Dass der Amp im Eintakt arbeitet bedeutet aber auch noch lange nicht dass man ihn nicht einmessen muss ;)

    Ich gehe aber mal davon aus dass das ein fixed bias amp ist und dass es dort nichts nachzuregeln gibt.
    Wie schon gesagt, entweder den H&K Support anschreiben oder aber mal einen Schaltplan hochladen.
     
  6. FantomXR

    FantomXR Threadersteller Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 11.10.07   #6
  7. ThePolice

    ThePolice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #7
    Wo willst du denn das Bias einstellen wenn es kein Bias Poti gibt?
    - Alle Klarheiten beseitigt?
     
  8. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 11.10.07   #8
    hi!
    zur klärung:

    "fixed bias" heißt nicht, daß der bias einmal eingestellt wird und dann so bleibt, sondern im gegenteil - eingestellt werden muß/sollte.

    bei "kathode bias" (wie die meisten single-ended amps und die meisten als "class a" bezeichneten amps (vox ac30 etc.) stellt sich der bias gewissermassen selbst - über einen kathodenwiderstand - ein.

    nö, man macht das indem man die entsprechenden widerstände ändert.



    ganz allgemein kann man sagen, daß man den bias/arbeitspunkt nicht einstellen MUSS - es empfiehlt sich lediglich um einen optimalen punkt im hinblick auf lebensdauer der röhren und den gewünschten sound zu finden.
    nur im extremfall weichen die röhren vom vorgesehenen arbeitspunkt so stark ab, daß entweder der sound mies oder die röhren sehr kurzlebig sind.



    sorry, bezogen auf den fraglichen amp habe ich auch keine klaren infos...


    cheers - 68.
     
  9. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.10.07   #9
    Ich verstehe unter "fixed bias" die unveränderliche Einstellung einer Gittervorspannung. Damit ist ein nachregeln nicht mögliech und somit nicht nötig.

    In diesem Fall gibts da nichts nachzuregeln, da die Gittervorspannunf über den Kathodenwiderstand erzeugt wird. Einfach Plug & Play
     
  10. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 12.10.07   #10
    hi bierschinken!
    sorry, aber du bringst da die beiden begriffe durcheinander - "fixed bias" ist das wo man die spannung selbst einstellen muß.

    ich zitiere aus "the complete guide to guitar and amp maintainance" von ritchie fliegler (heute fender´s vize-präsi).

    "Most amps are biased in one of two ways: fixed bias or auto/self bias. Self bias refers to an older type of biasing scheme that uses a high-current resistor between the cathode and ground and a constant negative grid voltage. As the name implies, in self-biasing amps the tube itself determines the bias, based on its condition and operating circumstances. In fixed-bias amps the cathode is grounded, and the bias voltage is controlled by a bias pot in the grid circuit."

    wie oben gesagt - manche "fixed bias" amps haben eben kein bias-poti. da muß man den entsprechenden widerstand austauschen um die spannung anzupassen - ist aber keine große sache.

    cheers - 68.
     
  11. elmwood_3100

    elmwood_3100 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #11
    Das ist so ziemlich genau das Gegeteil von dem was Martin eben in 'nem anderen Thread geschrieben hat ;)


    [​IMG]

    Gruß P.
     
  12. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 12.10.07   #12
    hi elmwood!

    "Das ist so ziemlich genau das Gegeteil von dem was Martin eben in 'nem anderen Thread geschrieben hat"

    ganz + gar nicht.

    nochmal:

    "fixed bias" heißt, daß der bias-wert FEST (fixed) eingestellt ist. wenn man in einem solchen amp den arbeitspunkt für neue röhren justieren will, muß man diesen festen wert verstellen - entweder durch ein evtl. vorhandenes poti, oder - wie auch 7ender sagte - durch das wechseln des entsprechenden widerstandes.

    wie du in deinem mesa-anhang gesehen haben wirst, benutzt mesa keine bias-potis damit möglichst kein schindluder damit getrieben wird, bzw. die potis sich nicht versehentlich selber verstellen.
    ein paar zeilen tiefer wird dann ausführlich darauf hingewiesen, daß du aber gerade deswegen die vielfach geprüften mesa-röhren benutzen sollst, weil die eben so ausgewählt sind, daß sie in dem entsprechend eingestellten toleranzbereich arbeiten.

    mit anderen worten: wenn du röhren kaufst die (zufällig) nicht in diesem toleranzbereich arbeiten, solltest du (bzw. dein techniker) - ja genau - den bias-widerstand verändern.

    cheers - 68.
     
  13. elmwood_3100

    elmwood_3100 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #13
    Hi sixty eight,


    Beim Martin (7ender) hatte ich das so verstanden man kann die teuereren Röhren des Herstellers mit dem entsprechenden Farbcode verwenden, man kann aber auch ein beliebiges Duett/Quartett von Svetlana/Tube Town/Electro Harmonix verwenden wenn man halt den festeingelöteten Widerstand ändert.
    Bei Dir hab ich's so gelesen, man muss den Widerstand neu reinlöten, egal ob man jetzt die vom Hersteller vorselektierten mit dem Farbcode verwendet oder die eines anderen Labels. In jedem Fall also
    ....und genau so hab ichs bei Swen (Bierschinken) herausgelesen und verstanden.
    Ein fest eingebauter Widerstand = kein Poti


    Der von dir ins Spiel gebrachte Fender Vize präsi schreibt aber klar von einem "In fixed-bias amps the cathode is grounded, and the bias voltage is controlled by a bias pot in the grid circuit = BIAS POTI


    Gruß P.
     
  14. 68goldtop

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    Erstellt: 12.10.07   #14
    hallo elmwood!
    es ist bereits alles gesagt worden - aber für dich nochmal:

    die absolute mehrzahl der auf dem markt befindlichen amps hat "fixed bias".
    viele davon haben ein poti mit dem man diesen fest-eingestellten wert (unkompliziert) variieren kann - viele nicht. bei denen muß man dann eben den widerstand tauschen wenn man die bias-einstellung verändern will.

    ich hab nirgendwo gesagt, daß man IMMER irgendwas verändern muß - lediglich, daß man was verändern KANN wenn man was verändern WILL.

    cheers - 68.
     
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