Muss nur mal ein bisschen Mi-Mi-Mi loswerden.

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Ich hatte Anfang Juni ne OP an der linke Mittelhand. Knochen gebrochen. Nach fast 8 Wochen erzwungener Abstinenz, saß ich heute zum ersten mal wieder für ne halbe Stunden am Keyboard. Es ist ein Trauerspiel :cry: Die Zeit ohne Klavier war schon schlimm genug. Kaum zu glauben, wie einem sowas fehlen kann. Und jetzt heißt es, die Finger wieder gelenkig zu machen. Ich bin grad dezent gefrustet, aber der Orthopäde sagt, es wird wieder, wenn ich mir einfach Zeit lasse.

[Jammern Ende]

Kommt gut durch die heiße Restwoche.
 
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Würde sagen, einfach auf den Orthopäden hören und dir Zeit lassen. Wenn du übertreibst und evtl. mit Gewalt und Frust im Bauch versuchst etwas zu reißen wird es bestimmt nicht besser.
Also kommt Zeit, kommt auch wieder die Gelenkigkeit und das flüssige Spiel.

Freundliche Grüße aus Unterfranken
Keysandmore
 
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Gute Besserung.
Dein Körper braucht einfach nur Zeit...., ich drück Dir die Daumen.
 
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Ja ... lass dir und deinem Körper einfach ein wenig Zeit ...
Ich hatte in letzter Zeit auch so ein paar "Aussetzer" ... das Spielen hat mir echt gefehlt. Aber nach einer Weile wieder regelmäßg und in vernünftigen kleinen Einheiten Üben gehts inzwischen wieder deutlich besser, ich lerne sogar wieder Neues.
 
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Be Water...

Lass dir Zeit entsprechend deiner Genesung.

Vielleicht hilft dir folgender Gedanke weiter: Die richtig Großen wurden erst dann richtig groß nachdem sie mit heftigen Rückschlägen konfrontiert wurden.

Vielleicht kannst du dem Ganzen auch etwas positives abgewinnen, z.B. als Chance, gewisse Techniken zu optimieren oder revidieren und das von Grund auf! Wann fängt man schon wieder von Vorne an..

Alles Gute! :)
 
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Empfehle gezielt Krankengymnastik. Mindestens 4x so lange, wie der Finger bzw. die Hand still gelegt war.
 
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Ich will Dir Hoffnung machen:
Ich hatte vor zwei Jahren einen Radunfall mit zwei gebrochenen Handgelenken. Inzwischen spiele ich wieder Gitarre und Bass. Lass Dich nicht unterkriegen!
 
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  • #8
Nein, unterkriegen lass ich mich nicht. Danke für eureren Zuspruch.
 
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Gute Besserung! Wie kam es zum Bruch des Knochens, durch Unfall?

Das ist immer meine Horrorvorstellung, eine schwerere Verletzung an den Händen zu haben. Meine Arbeit und Freizeit bestehen bei mir aus Tastendrücken, sowohl am Rechner wie auch an diversen Klaviertastaturen. Bin zwar auch noch Posaunist, aber die Gigs sind mit Tasten...
 
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  • #10
Eine gute Besserung @SteelBall - das wird auf jeden Fall wieder!

Deinen Frust verstehe ich aber total! Lass dich nicht unterkriegen und, wie schon von anderen erwähnt, lieber langsam und dafür nachhaltig wieder einsteigen, um Verzögerungen oder Schäden durch Überlastung und ungünstige Bewegungen zu vermeiden!
 
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  • #11
Gute Besserung! Wie kam es zum Bruch des Knochens, durch Unfall?
Danke. Ja, Abgang vom Fahrrad gemacht, mit der linken Hand gegen Bordstein und zack, gebrochen.
An einer PC Tastatur stört es mich gar nicht so sehr. Arbeite ich halt im 1-Finger System :LOL: Aber abgesehen von der Beweglichkeit,fühlt sich gerade alles komisch an. Das Gehirn sagt: Hand greif ne Oktave und die Hand macht was ganz anderes draus.
 
  • #12
Gute Besserung u.lass nicht hängen...Für Instrumentalisten u.Sportler gibts wohl nix Schlimmeres, als, "ES" nicht tun zu können. Aber, wie bereits erwähnt, man kann es auch als Chance begreifen,z.B.für ein neues Tuning im Kopf,Malerei,links/rechts ausbalancieren oder Tiefenentspannung. Enjoy...!
 
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  • #13
Das Gehirn sagt: Hand greif ne Oktave und die Hand macht was ganz anderes draus.

Ist ne Schutzreaktion und völlig normal. Denn, von der Hand kommt zurück: Mach das nicht, das tut weh.

Nach meinem Motorradunfall (ohne Mi-Mi; 5 Wirbel und eine Rippe gebrochen, 9 Monate AU) sagte mein Hirn: Arme kannst du über Kopf bewegen, kein Problem.
Die Muskulatur sagte aber: Ne, nicht machen. Verursacht Schmerzen.
Da ging von alleine nix mehr.

In der Reha, speziell für Unfallopfer und Wirbelsäulenerkrankungen, hat man mich wieder aufgebaut, und von der Muskulatur ans Hirn "funken" lassen; Hey, das geht wieder, ohne Schmerzen.
Brauchte Zeit, viel Zeit, aber ich konnte dann fast alles wieder machen. Das war 2012/13. Durch eine "Muss-OP" an der Halswirbelsäule diesbezüglich bestehen weiterhin Einschränkungen, und muss auch bei meinen Hobby (Band, Rhytmus-Gitarre) etwas aufpassen.

Mit einer guten Physiotherapie und Zeit wird das bei Dir wieder werden..... Man braucht Geduld.
 
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  • #14
Das Gehirn sagt: Hand greif ne Oktave und die Hand macht was ganz anderes draus.
Ja, das sind noch die Schutzreflexe... Das wird aber wieder, wenn das Gehirn wieder gelernt hat, daß es nicht mehr weh tut (wenn es dann auch nicht mehr weh tut)... Gute Besserung, Frank
 
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  • #15
Ich bzw ein Mit-Sportler hatte mir auch mal einen Mittelhandknochen gebrochen. Ist alles wieder geworden.

8 Wochen sind natürlich lang. Ich durfte damals schon nach 4 ganz vorsichtig wieder bewegen.
Nimm Dir mindestens so viel Zeit, um langsam wieder reinzukommen. Warmes Wasserbad, vorsichtige Massage, Dehunungsübungen. Vorsichtig spielen.

Ich kann Dir sagen: ein Knochenbruch heilt meistens völlig aus und alles wird wieder wie vorher. Sehnen oder Gelenkprobleme sind viiiel langwieriger und werden manchmal nicht wieder so wie vorher.

Alles gute - und nutze die Zeit für die andere Hand.
Die Zeit ohne Klavier war schon schlimm genug.

Rechts gebrochen - Etüden für Links, zB Revolutionsetüde, Chopin Nocturnes linke Hand üben, Stride Bass, Walking Bass, rootless II-V-I durch alle Tonarten.
Links gebrochen: Etüden und Übungen für Rechts, zB Chopin C-Dur-Etüde Nr. 1, Licks, alle Scales in Patterns, Barry-Harris-6dim-Akkorde, Melodien von Songs, Impro zu Playbacks ...

(ich hatte beide Seiten schon ...) zu tun gibt es auch mit einer Hand genug! ;)
und Dehnung kann man immer machen tagsüber.
 
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  • #16
Es wird langsam wieder :) Noch ein bisschen ungelenk,aber allmählich wirds wieder geschmeidig.
 
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  • #17
Gute Besserung!
Das ist eine gute Gelegenheit um sich mit neuen Sounds und Sequenzen zu beschäftigen.
 
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