Mythos Martin - Stimmt das so, oder gibt es auch echte Alternativen?

  • Ersteller Gast 52521
  • Erstellt am
G
Gast 52521
Gesperrter Benutzer
Zuletzt hier
16.02.15
Registriert
06.02.09
Beiträge
123
Kekse
0
Hallo zusammen :),
Ihr kennt das, man spielt einige Jahre und immer wieder sieht man die tollen Reviews in den Zeitungen:
MARTIN! Das ist die Wahrheit!
Und dann denkt man: Mensch! Wäre schon toll so ein Teil! Aber der Preis … .

Ich bin auch auf der Suche nach einer SUPER A-Gitarre (Dreadnought), was fürs Leben :).
Würde um die 2000 Euro dafür ausgeben.

Dabei bin ich auf FURCH gestoßen. SUPER TEILE!
Wesentlich billiger als Martin.
Was echt der HAMMER war: Die Saitenlage! Sehr flach.

Und Martin?!
Habe mit Martin noch KEINE Erfahrungen gemacht.
Unser Laden hat so teure Klampfen nicht :).
Was würdet Ihr sagen:
Gibt es ECHTE Alternativen (Furch) zu Martin, oder sollte es doch das Original sein?
Wie ist die Saitenlage bei Martin, auch so super flach, einfach zu bespielen?

Danke für Eure Meinungen :great:
 
Eigenschaft
 
Hi Torfrocker,

also ich hatte eine Martin und habe derzeit eine Furch. Beides sehr schöne Gitarren.

Falls es interessiert, die Furch ist eine D32SM, die Martin ist (war) eine D16 Special edition.

Beide im Preis ähnlich. Die Furch ist ja eine Kopie der Martin, so kann man es schon sagen.... Allerdings ist sie ebenbürtig. Das mit der Saitenlage kann man so nicht sagen, das kann man eigentlich bei jeder Gitarre hinbekommen, ist also nicht unbedingt auf einen Hersteller beschränkt.

Ich denke allerdings, dass man bei Furch sehr viel fürs Geld bekommt und kann die Gitarren nur empfehlen, günstiger sind da die Durangos... ebenfalls toll.

Alternativen gibt es tatsächlich eine ganze Reihe, blueridge macht solche "martinesken" Gitarren, und viele andere mehr...

Ich will jetzt gar nicht zig Markennamen nennen..... mit einer Furch kann man sich lebenslänglich binden... ohne bestraft zu fühlen - im Gegenteil :D

Martin ist halt emotionsbehaftet, macht natürlich auch sehr gute Gitarren, allerdings habe ich ganz bewusst die Furch behalten ;)
Es gibt da auch günstigere, die 15er Reihe zB. - allerdings ist die Auswahl in den Preisklasse wirklich riesengroß. Da sind eine Reihe von guten Gitarren hinzugekommen, früher gab es da lange nicht so viel.
 
Hey Alter, danke Dir:
Und: GEILER Name :D!!

Du, ich fand die Furch auch echt SUPER!

Also, Du ,meinst, es muss nicht immer Martin sein?
Was kostet denn Deine Furch? Und was ist der Unterschied zur Durango- Serie?

EDIT:
Was sind denn die BESTEN Gitarren von Furch?!
Kann man das sagen? Ich dachte immer, die D40 Durango wäre schon die beste?
 
Ah ... sehr interessant, sieht auch super aus!
Würdest Du sagen, dass ist die BESTE von Furch? Kann man das überhaupt so sagen?
 
...das kann man nie so sagen!
Pauschalurteile mache ich eigentlich nicht, diese treffen ja auch nicht immer zu, es mag wohl für den Augenblick und für einen selbst zutreffen, aber eben nie für alle und jeden und für jede einzelne Gitarre, die auch bei augenscheinlicher Gleichheit unterschiedlich sein kann.
 
Du hast ja eine aus der Vintage Serie.
Worin liegt denn der Unterschied zur DURANGO?

Die Durangos sind ja auch billiger.
 
Mal 'ne Frage: Hast Du schon mal ne Martin angespielt? Wenn nicht: unbedingt mal machen! Nicht wegen der Bespielbarkeit, das hat delayLLama schon gesagt: Ist in der Preisklasse eigentlich Standard, es sei denn, man drischt voll rein und will ne höhere. Wichtiger ist der Klang: Ersma gibt's auch bei den Martins schon ein paar ziemlich Unterschiede je nach Hölzern, wobei manchen Leuten z.B. Mahagoni besser gefällt und anderen Palisander. Zweitens gibt es aber auch eine klangliche Grundtendenz: Du wirst beim Blindtest meist heraushören, ob Dein Gegenüber eine Martin oder eine Taylor spielt. Keine davon ist schlecht. Für den einen ist der eine Klang das Optimale, für den Anderen der Andere. Und dann gibt es noch Leute, die weder mit dem einen noch mit dem anderen glücklich werden. Die nehmen vielleicht ne Larrivée, vielleicht ne Breedlove oder Gibson - oder gucken, ob es einen Gitarrenbauer gibt, der ihnen für das Geld oder etwas mehr eine Gitarre maßschneidert. Aber zuerst muss halt klar sein, wohin die Reise klanglich gehen soll, und das ist keine Frage von gut oder schlecht, sondern von persönlichen Vorlieben.
 
Nein, noch nie!
Danke für Deine Tipps!
 
Abgesehn von alledem ist Martin natürlich ein Mythos ;)

Und.... es gibt auch Alternativen :D

...aber es gibt ja auch gün;)stige Martins, dennoch würde ich mich vom Namen nicht beeindrucken oder gar beeinflussen lassen.
 
Ich hatte mal eine Martin im 700€-Bereich (glaub war es) in der Hand. Fand die Bespielbarkeit nicht sehr gut, und der Sound war auch nicht das meine.
Ich bin dann eher der Taylor-Typ. Auch wenn ich eigl nur daheim akustisch unterwegs bin, und daher die Preisklasse für mich ausscheidet.
Du siehst - Geschmäcker sind verschieden...;)
 
Hallo, frisch aus Frankfurt zurück - Windowshopping um Eindrücke zu sammeln. U.a. einige Martin angespielt (000, D,M Formate) und mich dann nach Alternativen erkundigend - lass uns aus der Box heraus denken - den Verkäufer angesprochen. Dabei kam das Gespräch auf Boucher aus Kanada und weil es auch was zum Testen gab, habe ich diese http://www.musik-schmidt.de/Boucher-SIG-LL-BA-D-06-SE-Lynda-Lemay-Bubinga-Goose.html angespielt. Fazit: eine echte Alternative !!! nicht zu weit von den Martin´s entfernt aber - für mich - noch etwas angenehmer vom Klang und "offener" mit Ausstrahlung.

Ein Teil des Geheimnisses könnte in der speziellen Lagerung der Decken liegen. Diese werden mit Musik beschallt, sind also schon am "Schwingen" seit das Holz zum Gitarrenbau ausgewählt wurde. Ob dies in den Bereich "Voodoo" fällt kann jeder selbst entscheiden, ich würde aber zumindest sagen, dass ein Teil des Alterungsprozess der eine gut eingespielte Gitarre vom Klang auszeichnet bereits in der Manufaktur erledigt wird.

Falls in erreichbarer Nähe eine beim Händler ist - Anspielen !!!

Gruß
Martin
 
Hallo, frisch aus Frankfurt zurück - Windowshopping um Eindrücke zu sammeln. U.a. einige Martin angespielt (000, D,M Formate) und mich dann nach Alternativen erkundigend - lass uns aus der Box heraus denken - den Verkäufer angesprochen. Dabei kam das Gespräch auf Boucher aus Kanada und weil es auch was zum Testen gab, habe ich diese http://www.musik-schmidt.de/Boucher-SIG-LL-BA-D-06-SE-Lynda-Lemay-Bubinga-Goose.html angespielt. Fazit: eine echte Alternative !!! nicht zu weit von den Martin´s entfernt aber - für mich - noch etwas angenehmer vom Klang und "offener" mit Ausstrahlung.

Ein Teil des Geheimnisses könnte in der speziellen Lagerung der Decken liegen. Diese werden mit Musik beschallt, sind also schon am "Schwingen" seit das Holz zum Gitarrenbau ausgewählt wurde. Ob dies in den Bereich "Voodoo" fällt kann jeder selbst entscheiden, ich würde aber zumindest sagen, dass ein Teil des Alterungsprozess der eine gut eingespielte Gitarre vom Klang auszeichnet bereits in der Manufaktur erledigt wird.

Falls in erreichbarer Nähe eine beim Händler ist - Anspielen !!!

Gruß
Martin

Das weit größere ´Geheimnis´ liegt wohl darin, dass die Gitarre eine Adirondack Decke hat und Boden aus Bubinga. Ich würde jetzt fast eine Wette eingehen, dass es bei den Gitarren von Martin nicht der Fall war die du verglichen hast. ;)

Und natürlich sind Boucher gute Gitarren, aber sie klingen schon anders... .
 
Martin ist EIN Mythos, aber es gibt auch andere Mythen. Gibson ist wieder im Akustikbereich akzeptiert, Lowden ist auch akzeptiert, aber eine klanglich ganz andere Baustelle. Ich musste das auch erst lernen;-) Und habe mir dann keine Martin gekauft, wobei es "die" Martin auch nicht gibt, sondern auch hier gibt es verschieden klingende Instrumente. Mythen muss man mögen. Oder auch nicht.

Wenn du professionell im Studio Musik machen wolltest, kann es natürlich sein, dass du den typischen xyz-Sound verfügbar haben musst. Ob du diesen dann mit einem Markenoriginal oder einer guten (oder besseren) Kopie hinbekommst, ist dahingestellt. Aber wenn Martin draufsteht, glaubt man es dir;-)

Vielleicht macht's ja auch Flügel!
 
Martin ist EIN Mythos, aber es gibt auch andere Mythen. Gibson ist wieder im Akustikbereich akzeptiert, Lowden ist auch akzeptiert, aber eine klanglich ganz andere Baustelle. Ich musste das auch erst lernen;-) Und habe mir dann keine Martin gekauft, wobei es "die" Martin auch nicht gibt, sondern auch hier gibt es verschieden klingende Instrumente. Mythen muss man mögen. Oder auch nicht.

Wenn du professionell im Studio Musik machen wolltest, kann es natürlich sein, dass du den typischen xyz-Sound verfügbar haben musst. Ob du diesen dann mit einem Markenoriginal oder einer guten (oder besseren) Kopie hinbekommst, ist dahingestellt. Aber wenn Martin draufsteht, glaubt man es dir;-)

Vielleicht macht's ja auch Flügel!


Hi Rw

mich würde mal interessieren was du mit deiner Aussage über Lowden genau meinst
"Lowden ist auch akzeptiert, aber eine klanglich ganz andere Baustelle. Ich musste das auch erst lernen;-) "

Gruß
wyn
 
Das weit größere ´Geheimnis´ liegt wohl darin, dass die Gitarre eine Adirondack Decke hat und Boden aus Bubinga. Ich würde jetzt fast eine Wette eingehen, dass es bei den Gitarren von Martin nicht der Fall war die du verglichen hast. ;)

Und natürlich sind Boucher gute Gitarren, aber sie klingen schon anders... .

Adirondack Decke hatten auch die getesteten Martin´s... Bubinga jedoch nicht....

Martin
 
Hi Rw

mich würde mal interessieren was du mit deiner Aussage über Lowden genau meinst
"Lowden ist auch akzeptiert, aber eine klanglich ganz andere Baustelle. Ich musste das auch erst lernen;-) "

Gruß
wyn

Als ich mir die erste gute Steelstring gekauft hatte (31 Jahre her), habe ich sicherlich 100 verschiedene Instrumente in einem Dutzend Läden angespielt. Klar musste es eine angesagte Martin oder eine Tama (Fachblatt-Test überinterpretiert: genauso gut, nur billiger) sein. Ist es aber nicht geworden: Ich habe erst beim Probespielen die Unterschiede festgestellt, gemerkt, dass mir in der Regel Mahagoniinstrumente besser liegen als Palisanderinstrumente, dass Dreadnoughts nicht das Mass aller Dinge sind (und sogar so ein schräger Vogel wie die Levin 34, eine Steelstring im Format einer klassischen, tierisch gut klingt), und wenn schon eine Dread, dann doch lieber eine Guild. Gelandet bin ich dann bei einer Gurian, der dann später noch ein paar andere gute Instrumente folgten. Auch eine Lowden S5. Nur eine Martin habe ich immer noch nicht! Falls mir mal billig eine über den Weg läuft, gerne als zusätzliches Instrument, aber mir gefallen andere Instrumente einfach besser: Gurian, Lowden, Fylde, Stoll, Seagull, auch evtl. Ovation (akustisch). Und wenn Martin, dann am ehesten noch die 15er-Serie.

Im Vergleich zu den 70ern, 80ern sind mittlerweile mehr Marken "Kult": Gibson ist wiedererstarkt, relativ neu sind Lakewood, Kevin Ryan, Furch hat einen guten Namen, Lowden, Larrivee, Avalon usw. usf. Dennoch lohnt es sich, alles mögliche zu spielen. Seagull ist für mich nicht nur im Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch absolut sehr ordentlich, Jimmy Moon (Glasgow) war für mich eine sehr interessente Überraschung, Avalon hat mich hingegen enttäuscht, ...
 
@rw

das ist interessant. Ich habe mir im Januar dieses Jahres eine Avalon L25 mit Zederndecke gegönnt und bin von der Gitarre schwer angetan.
Gerade in Verbindung mit der Zederndecke hat die Gitarre einen wunderbar vollen "orchestralen" Sound.

Was hat dich an der Avalon enttäuscht?
Gruß
wynn
 
Ich denke, dass man sich solche Pauschalurteile sparen kann.... denn wer hat hier überhaupt die allumfassende Erfahrung, das auch noch mit mehreren baugleichen Modellen... um solche Aussagen machen zu können?
 
Ich denke, dass man sich solche Pauschalurteile sparen kann.... denn wer hat hier überhaupt die allumfassende Erfahrung, das auch noch mit mehreren baugleichen Modellen... um solche Aussagen machen zu können?

Worauf beziehst du dich jetzt genau?

P.S.: Mir scheint das Hauptproblem doch an der Ausgangsfrage zu liegen, die auch im weiteren Verlauf nicht präziser gestellt wird. Was heißt denn "echte Alternativen"?

Ob es auch andere gute, sehr gute Gitarren gibt? Ja, klar...

Ob es Gitarren gibt, die wie eine Martin klingen, nur noch besser? Ich denke auch ja, bzw. sehr nahe an einer Martin und sehr gut. Die sind dann aber eher noch teurer als das Original.

Das scheint mir einfach wieder ein Thread von und mit relativ Unerfahrenen zu sein... .
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben