Ok, nachdem wir uns mit OT durchgemogelt haben, hier vom Frühstückstisch erste kurze Eindrücke vom Besuch bei Jean Larrivee.
Jean ist vor 17 Jahren aus Kanada in die USA gewechselt - im wesentlichen, weil die Kanadier auch für Kleingewerbe die Notwendigkeit einer Gewerkschaftlichen Vertretung eingeführt haben, welche ihn pauschal 5 Millionen Dollar im Jahr gekostet hätte.
Die Fabrik in Kanada wurde dann noch lange weiter betrieben und erst vor Kurzem komplett aufgelöst. Seit dem stehen noch 2 Überseecontainer hinter seinem Haus mit reichlich Holz und Ersatzmaschinen. Im Rahmen des Umzuges hat er sich verkleinert - und aus meiner Sicht auch verfeinert. Volumen ist ihm fremd (17 am Tag - Taylor 600) und auch wenn es wenige Stock-Modelle gibt, so ist die individuelle Bestellung im Vormarsch. Durch Kunden definiert, oder als "Vorauswahl" durch seine Vertriebe (in DE Musik Wein, die uns auch geholfen haben den Besuch zu ermöglichen).
Hier ist er ... 50 Jahre Gitarrenbau ... und eine Familie die komplett dabei ist. Seinen Sohn konnten wir bei der Tour kennen lernen.
Seine Frau hat zusätzlich eine künstlerische Ader und daher kommen die Headstocks nicht von ungefähr.
Bevor das allerdings "Glanz" bekommt, ist da einiges im Vorfeld zu tun. Und an der Stelle auch gleich die Anmerkung !!! Auch wenn eure Gitarre ein sauberes Kunstwerk ist, wird auf dem Weg dahin einiges an Staub aufgewirbelt und der ein oder andere martialische Schnitt im Holz vollzogen.

Rated PG18
Alles klar ... Nach den Steinen des Death Valley, geht es heute via Shopping Mall (bis es nicht nur sonnig, sondern auch warm ist) an den Strand. Wir melden uns vom Sundowner.
Gruß
Martin