Nebengeäusche durch Daumenrutschen über den Hals

von Oxymoron68, 02.02.16.

  1. Oxymoron68

    Oxymoron68 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #1
    Hallo.
    Ich habe mal eine Frage. Und zwar habe ich das Problem, dass das Rutschen bzw. das nicht richtig Rutschen des Daumens und der Handinnenfläche über den Hals meine Westerngitarre bei mir unheimlich viel Nebengeäusche produziert, die gerade auf Aufnahme sehr störend sind. Ich habe mal was vom Abschleifen des Halses gelesen um an diesem besser entlangrutschen zu können. Macht es Sinn den Gedanken weiter zu verfolgen?
    Danke und Gruß
     
  2. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.16   #2
    Ist die Gitarre neu oder spielst du sie schon länger?

    Ich hatte es oft bei neuen Instrumenten, dass sich der Lack des Halses ein wenig "abspielen" muss, damit er schön griffig und glatt ist.

    Als weiterer Grund könnte es sein, dass du zu stark an den Händen schwitzt?
    Je trockener die Handinnenfläche ist, um so besser rutscht die Hand über die Lackoberfläche.

    Hast du das Problem nur bei deiner Western oder auch bei anderen Instrumenten?
     
  3. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.16   #3
    Vielleicht packst du auch zu doll zu?;)
     
  4. Oxymoron68

    Oxymoron68 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.16   #4
    Danke schon mal für die schnellen Antworten. Die A-Gitarre is schon sehr betagt; ich hab die vor 20 Jahren gebraucht geschenkt bekommen. Bei der E-Gitarre "stoppt" der Daumen auch immer, aber die ist ziemlich neu und and der FGN will auch nicht rumschleifen - zumal das bei der E nicht ins Gewicht fällt. Ich hatte schon überlegt mir zumindest für Aufnahme die Greifhand mit Magnesia zu bepudern wie früher beim Turnen ....
     
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.16   #5
    Ich hatte diese "Kleb-Problem" bei meiner Gibson Goldtop. Die ersten Monate war der Lack am Hals wirklich fast "klebrig" - komisches Gefühl einfach.
    Nach einer Einspielzeit war das aber weg.

    Aber natürlich sollte man den Griff beim Rutschen über den Hals entsprechend kurz lösen ...
     
  6. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.16   #6
    Haha....also doch zu fest zugepackt (bestimmt Reck oder Ringturner):D
     
  7. Oxymoron68

    Oxymoron68 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.16   #7
    @Vester: in der Tat - beides ;-)
    Abgesehen vom Griff lösen, worauf ich stärker achten werde, was ist mit der Idee den Hals anzuschleifen?
     
  8. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.16   #8
    Seidenmatt rutscht tatsächlich besser als hochglänzend. Stahlwolle hilft. Aber es poliert sich durch den "laufenden Betrieb" wieder glatt...
     
  9. Oxymoron68

    Oxymoron68 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.16   #9
    hm... dann denk ich nochmal drüber nach. Hab bald mal ein paar Tage frei um das eventuell zu machen. Danke für die Antworten
     
  10. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 03.02.16   #10
    Matte Hälse gibt es viele und sind sogar beliebt..
    Du kannst ja mal einem anderen Gitarristen das Instrument in die Hand drücken und gleiches spielen lassen.
    Ich habe die leichte Vermutung, dass hier weniger am Instrument als auch an der Technik zu feilen wäre? :gruebel:
     
  11. duesenberg1966

    duesenberg1966 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.16   #11
    Bevor Du da grosse Experimente macht. Teste doch mal eine andere Gitarre an. Ich tippe auch eher auf Spieltechnik als Material.
     
  12. bastian a.

    bastian a. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.16   #12
    Mit ganz feiner (!!!) Stahlwolle, die feinste, die ich bekommen konnte, hab ich einmal einen Hals nachgeschliffen, der, ehemals matt, durch das Spielen glatt poliert war. Geräusche waren dabei weniger das Problem und somit Ziel der Bearbeitung, als vielmehr die angenehmere Haptik.
     
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