Neue Brot und Butter PA Systeme im Vermietpark

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Moin und frohes neues Jahr zusammen,

jeder fängt mal klein an und Stück für Stück wächst man wie das meistens so ist.

In meinem Mietpark habe ich für den normalen Anwender wenn wir es mal so sagen , für die Geburtstagsparty oder mal eine Hochzeit meine typischen Brot und Butter Systeme die seit vielen Jahren ihren Dienst tun.

Im oberen Preislevel für Musiker oder professionelle Anwendungen habe ich meine PL Audio PA oder für Musiker oder orientalische Hochzeiten : viel Dynacord.

Im Bereich für Brot und Butter sind es als Einstieg: 2.1 Behringer Systeme 10 Zoll/12 Zoll + mehrmals LD System 2.1 8 Zoll / 15 Zoll oder The Box Pro 2.1 + 2.2 12 Zoll / 18 Zoll oder doppel 18 Zoll.

Hier und hat gehen von The Box pro die Chassis gerne mal defekt was wenn ich glück habe in ein paar Tagen neu bestellt ist , wenn Pech dann 6 Wochen Wartezeit vergeht.
Die LD Dave laufen bald 10 Jahre im Mietpark und bis auf ein paar Kleinigkeiten oder mal ein defektes AMP ohne Probleme.

Irgendwann kommt die Zeit wo man mal erneuern muss.

Ich möchte unbedingt von dem Thomann Gedöns weg weil Bestellen und liefern geht fix aber Service und Ersatzteile ist so ein Ding Klanglich im Mittelfeld.

Dann Thema Image oder Ridertauglichkeit: mit welchen Systemen schmückt man sich ?
Was macht der Nachbar: TW Audio / JBL
Inwiefern sind vorhandene Systeme Kompatibel ? auch ein Thema worüber man nachdenken sollte.
Thema Amortisieren: Es muss sich rechnen und es bringt nichts ein System oder einen Hersteller zu wählen wo ich nach 5-8 Jahren erst anfange Geld damit zu verdienen.

Welches Publikum: low Level: wie bei mir Behringer und LD System - es geht um günstig und Robust , Grillhütte und Junge Leute , Umgang im Kofferraum - zum weglaufen....

Welches Publikum: med Level: mal eine Firmenfeier , mal der kleine Musiker mit Keyboard oder der Sänger wo schon etwas Qualität gefragt ist aber keine riesen Anlage.

Mit PL Audio bin ich bis jetzt sehr zufrieden, 1h entfernt und wenn was ist kann ich sofort hin und in der Regel wird auch sofort geholfen was sehr wichtig ist.
Viele Kunden kennen aber PL Audio nicht unbedingt und auf einem Rider ist es auch nicht so häufig bis kaum zu finden.

Geht man zu TW Audio weil es der Mitbewerber hat ? oder weil es öfters auf dem Rider ist ? Oft kann man den Kunden dann erklären wie man Systeme einstuft und dann ist das auch OK .
JBL kennt jeder und auch egal wo man in den Urlaub hinfliegt . JBL ist immer vorhanden.

Welche Systeme würde ich umrüsten: alles bis zum oberen bei mir außer PL Audio und Dynacord.

benötigt wird:

anstelle Behringer: 2.1: 10 Zoll / 12 Zoll : 1x Ersatz
anstelle LD System Dave 2.1: 8 Zoll / 15 Zoll : 3-4x Systeme als Ersatz dafür
anstelle The Box Pro 2.1: 12 Zoll / 18 Zoll: 1x Ersatz
anstelle The Box Pro 2.2: 12 Zoll / 2x 18 Zoll: 1x Ersatz
anstelle The Box Pro 2.2: 12 Zoll / 2x doppel 18 Zoll: 1x Ersatz

Die Systeme sind außer die doppel 18er Bässe alle aktiv. Ist kein muß macht es aber für den Endkunden einfacher.

Worauf weicht man aus ? : TW Audio ? JBL ? PL Audio weil schon Produkte im System ? werde mich auf der Messe mal umschauen.

Was haben wir noch für andere Marken : Voice Acoustik ? sehr teuer aber gut ja , dp technologies ? Wharfedale ? soll gut klingen aber wie schaut es mit dem Rider aus ? ( habe viele Digitale Endstufen davon )
RCF ? QSC ? EV ? LD System ? NOVA ? Harmonic Design ? TW Audio ? JBL ? Seeburg? Turbosound

Wo steckt der Mehrwert an Qualität drinnen ? wo steckt der gleiche misst drinnen mit anderem Branding und man zahlt nur den Namen ? Logisch oftmals ist es der Name....

Thema Transport und Abdeckhüllen etc. ist auch ein Thema weil viele Kunden gehen damit um wie als wäre es Sperrmüll aber wie das halt im Mietgeschäft so ist.
Es gibt Systeme am Markt wo die Topteile in den Bass versteckt werden um es einfach zu Transportieren , sowas ist immer ein Gedanke Wert wenn man sich in den Kunden versetzt.
Mietpreise: Wie immer , niemand hat Geld dafür , die wenigsten schätzen VA Technik , im oberen Bereich wie bei PL Audio gibt es oft Kunden die sagen , JA mir ist es das Geld Wert weil es Klingt.
Aber wie es auch bei Mercedes und co ist: mit der S Klasse macht man nicht den Umsatz: es sind die A Klasse und die C Klasse....

Ich statte mit den Brot und Buttersystemen ca 200 Veranstaltungen pro Jahr aus.

Ich würde mich mal über eure Meinungen freuen und freue mich auf ein Gedankenaustausch.












kkk

mittl
 
RCF ist bei vielen als hochwertiges Material bekannt. Daher hab ich mir ja auch ein Pärchen Art712 und Sub705 zugelegt.
 
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Moin,

für kleine Partys habe ich vor 1.5 Jahren ein Schwung bei Thomann bestellt: DSX 112 Tops und the box pro DSP 18 Sub (an der Front umgelabelt und hinten über den Namen Aufkleber …).

Damit habe ich diverse Angebote mit unterschiedlicher Anzahl an Bässen.
Stand jetzt sind die Teile schon bezahlt, und es sind noch 1,5 Jahre Garantie übrig.
Kunden sind durchweg zufrieden.

Für hochpreisige Veranstaltungen habe ich derzeit noch was von Cadenbach / KME und Yamaha im Lager.
Werde allerdings dieses Jahr Seeburg-Klamotten kaufen und alles vereinheitlichen.
 
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Also würdest du es im reinen Vermietergeschäft für private Zwecke absolut wirtschaftlich sehen … das ist es ja …

RCF ist ja im erschwinglichen Rahmen für das Lowprice Level … QSC geht auch ….
Ob das alles Einheitsbrei ist ?
 
Du schreibst ja selbst, das Privat-Kunden / Selbstabholer mit den Geräten umgehen, als wäre es Sperrmüll. Und so ähnlich sehe ich das auch. Und bei einer Grillhüttenparty fließt auch gerne mal im strömen Bier über die Technik, und Zigarettenrauch gibt es da auch nicht nur selten und wenig. Da will ich kein hochwertiges Material stehen haben.

Da muss das Zeug schnell Geld verdienen. Wenn du auf die Preise bei Thomann schaust und dann überlegst, was du dafür nehmen kannst, wenn du 200 Leute mit 2 Bässen und 2 Tops beschallen kannst, funktioniert das.

Das gute Zeug steht auch für viel geld in der liste, wenn ich das zeug selbst aufbaue und vor ort bin dibt es dann auch den ein oder anderen Nachlass. Wobei man bei qualitativ hochweritgen geräten 10 Jahre laufzeit als minimum sehen kann, auch die machen sich auf dauer gut bezahlt
 
RCF ist ja im erschwinglichen Rahmen für das Lowprice Level … QSC geht auch ….
Ob das alles Einheitsbrei ist ?
Viel teurer als TBox sind die 3er und 7er Serien von RCF auch nicht und es gibt normalerweise keine Diskussionen bezüglich irgendwelcher Namen.
EV und JBL hat auch recht günstige Serien im Angebot und die Hersteller kennt eigentlich auch jeder. Was die dann im Vergleich zu denen vom Thomann taugen, kann ich allerdings nicht sagen.

Wenn es wirklich nur aufs Geld ankommt, kommt man an den Systemen vom Thomann natürlich nicht vorbei.
 
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bei den Serien kommt es auf das amortisieren drauf an weil der Kunde einfach mir Musik will und das am besten günstig
 
Ohne jetzt für eine bestimmet Marke zu sprechen: Beim Verleih würde ich auf einfache und übersichtliche Bedienbarkeit achten.

QSC K10
K10.png
RCF ART710
ART710.png



Bei der K10 wirst du als Laie von der Vielfalt erschlagen (die einem Profi eventuell hilft)
Bei der ART710 gibt es praktisch nichts einzustellen und auch nur einen Eingang.

Ich mache das ja nur hobbymäßig, aber ich habe deshalb auch immer wieder mit Laien zu tun, die schon ganz schnell überfordert sind. Jedes Bedienelement weniger ist etwas, das man nicht fehlbedienen kann.
 
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Bei der K10 wirst du als Laie von der Vielfalt erschlagen (die einem Profi eventuell hilft)
Bei der ART710 gibt es praktisch nichts einzustellen und auch nur einen Eingang.

Ich mache das ja nur hobbymäßig, aber ich habe deshalb auch immer wieder mit Laien zu tun, die schon ganz schnell überfordert sind. Jedes Bedienelement weniger ist etwas, das man nicht fehlbedienen kann.
Da hast du absolut recht, einfache Bedienbarkeit hilft richtig weiter und verringert die Supportquote gewaltig.

Ich habe für meine Mietanlagen Erklärvideos. Es gibt eine Anleitung über 2 DIN-A4 Seiten mit Fotos, und ich klebe unnötige Elemente mit Gaffa Tape ab.

Das, was jetzt noch gelegentlich schwierig ist, sind die Kombobuchsen für Klinke und XLR, Da denken manche Kunden: "das kann nicht gehen" ohne es zu probieren. Wer da eine hilfreiche Lösung hat, her damit ;
 
Die LD Dave laufen bald 10 Jahre im Mietpark und bis auf ein paar Kleinigkeiten oder mal ein defektes AMP ohne Probleme. ... Welches Publikum: low Level: wie bei mir Behringer und LD System - es geht um günstig und Robust , Grillhütte und Junge Leute , Umgang im Kofferraum - zum weglaufen.... Die Systeme sind ... alle aktiv. Ist kein muß macht es aber für den Endkunden einfacher.
Guten Morgen,

ein Teil meiner Antwort ist in Deiner Eröffnung schon enthalten: LD Systems, hier im Speziellen die Stinger G3-Serie. Ich hatte aus allen drei Serien schon Produkte. Die sehen ordentlich aus, funktionieren über Jahre zuverlässig und der Service von Adam Hall ist gut.

Meine Erfahrung ist nicht, dass Aktivboxen in jedem Fall für den Endkunden einfacher handhabbar (d.h. Nutzung ohne Zerstörung) sind. Ein Set aus passiver Sub-/Sat-Kombination gebe ich mit einer Vierkanalendstufe heraus, deren Einstellungen gesperrt sind. Eine ausgefallene separate Endstufe wird nicht direkt zum Servicefall mit Wartezeit (falls Ersatz im eigenen Bestand vorhanden ist), sondern allenfalls zu einem Tausch vor Ort beim Mieter. Das würde ich als Ersatz für die Behringer- und die Dave-Geschichte nehmen.

Ein passives System aus Stinger 10G3 mit Stinger Sub 15G3 und entsprechender Endstufe (bei mir zwei Crown XTi 4002 oder eine QSC PLD 4.3) samt eindeutiger Rack-Verkabelung mit vierpoligen LS-Kabeln wäre mein Favorit. Wenn es aktiv sein soll, verwende ich als Universallösung ein Paar Yamaha DXR 15. Dazu gibt es Alternativen wie z.B. LD ICOA 15 A, Wharfedale Tourus+ A15, DAS Altea 15 A, RCF ART 715-A MK 5 oder Mackie Thump 215.

Viele Grüße,

Carsten
 
Vielen Dank für eure Antworten , schön , dass ihr dass auch so seht.

Ja , der liebe Alkohl und die Jungen Partygäste.

Ich denke , es ist besser das hochwertige System noch etwas aus zu bauen .

Ich nutze oft für Fasching oder sonstige mittlere Events auch oft die Mittelklasse von 2.2 vom T da es genau die mittlere Größe Ist .

Die Tops gefallen mit persönlich von der Auflösung garnicht , der Kunde findet es Gut .

Da kann man sich jetzt die Frage stellen ob es um mich oder das Geld verdienen geht ?

Aber ich denke , wenn man kommerzielle mittlere Events ausstattet könnte es gerne musikalischer klingen .


Das war damals bei meiner PL Audio , wo ich ein Event in einer Turnhalle ausgestattet hattet und dann aus Spaß mal zum gleichen Preis die neue mitgebracht hatte weil ich sie testen sollte .
Der Mietpreis ist doppelt so hoch aber ich war überrascht , der Kunde Bucht seit dem nur noch das System weil es mehr Qualität hat .


Ein Beispiel, was aber jetzt bei einer Grillhüttenparty weniger zu tragen kommen wird weil das finanzielle kein Verein ist sondern hart verdientes Geld was die Leute immer weniger haben und dort bringt mit ein Seeburg Topteil wenig ….
 
Bei der K10 wirst du als Laie von der Vielfalt erschlagen
Wobei die eigentlich direkt zugänglich nur den Gainregler haben, wie die ART auch, der Rest in Menüs "versteckt" (da muss keine Laie ran). Einmal eingestellt (Flat Frequenzgang), Gainregler ca. Mitte, müssen eigentlich nur die Kabel eingesteckt werden (o.k., an der richtigen Stelle 😊, notfalls Pflaster über die falsche), wie bei den ART auch, die zusätzlich nen für Laien unklares Knöpfchen Flat/Boost und Line/Mic offen zugänglich haben, was sicher öfter mal "verstellt" werden könnte, was bei den QSC nicht passieren kann. Das einzig "kompliziertere" bei den QSC sind die verschiedenen Einsteckmöglichkeiten, die für echten PA-Betrieb halt ggf. vorher erklärt bzw. die falschen abgeklebt werden müssten. O.k., ich bin QSC Fan (K8.2) 😂
 
Wharfedale ? soll gut klingen aber wie schaut es mit dem Rider aus ? ( habe viele Digitale Endstufen davon )
Ein Set aus passiver Sub-/Sat-Kombination gebe ich mit einer Vierkanalendstufe heraus, deren Einstellungen gesperrt sind. Eine ausgefallene separate Endstufe wird nicht direkt zum Servicefall mit Wartezeit (falls Ersatz im eigenen Bestand vorhanden ist), sondern allenfalls zu einem Tausch vor Ort beim Mieter. Das würde ich als Ersatz für die Behringer- und die Dave-Geschichte nehmen.
Da ja schon Wharfdale Endstufen vorhanden sind ,wäre das eine Alternative,Einstellungen mit Passwort schützen und fertig.
Delta X12 oder 15 dazu dann 15/18" Subs von WD
 
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Hast du die Delta x12 und die Subs schon getestet oder besitzt diese ?
 
Die Delta X12" habe Ich selber.
Die hat bei einem Preis von ca.400€ sogar schon einen 1,4" HT drinn mit einer 2" Spule,das findest Du bei nahmhaften Hersteller erst ab 1000€ und mehr.
Einziger Nachteil der ein Vorteil ist der mir aber zum Verhängniss wurde,Ich hatte mir leider keine Mühe gemacht die Endstufe auf die Box anzupassen also Limiter
nicht eingestellt,massive Rückkopplung hat mir sofort die Hochton Sofitten zerstört wozu Sie ja auch da sind dafür war aber der Hochton weg .
Habe dann die Monitore als Front benutzt.
Habe mir danach einen Schalter eingebaut der die HT Sofitten im Fall des Falles überbrückt so das es danach auch mit HT weitergeht.
Hier das Review dazu.
Die Subs sollen über jeden Zweifel erhaben sein ,ist mir berichtet worden.
In Passiv steht bei Wharfdale auch noch 2x12"1,4HT und sogar 3Wege Top 12"/8"/1,4" zur Verfügung .
Weiterer Vorteil ,mit den Endstufen von WD mit DSP kann man die Tops auch BiAmp anfahren.
Dann braucht man aber für das Top alleine schon eine 4 Kanal Endstufe,aber O.k bei 1HE und 6-9 kg spielt das ja keine Rolle.
An Endstufen von WD habe Ich eine 2200 speziell nur für Subs eine 4065 ohne DSP für Monitore und eine 4065 Mit DSP für die Tops.
 
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Klingt gut , die 2200er 4065er habe ich auch alle für meine PL Audi wo ich die Tops auch Biamp anfahre …

1.4‘ Treiber ist natürlich nicht schlecht .
 
Hm, schwierig, was rät man da am besten?
Ich habe dein Ausgangsposting jetzt heute nochmal etwas konzentrierter durchgelesen, gestern wars schon spät und für mich beim Überfliegen kaum zu überblicken, wo die Reise - nicht mal ganz konkret, sondern auch nur einigermaßen konkret - denn überhaupt hingehen soll. Einiges würde ich fast sagen widerspricht sich sogar zu einem gewissen Teil.

Aber der Reihe nach. Thema günstige Systeme und deren Nutzer. "Umgang im Kofferraum - zum weglaufen" trifft es eigentlich auf den Punkt, und zwar exakt. Das habe ich leider sogar im Freundeskreis erleben müssen, wenn nach der Geburtstagsfeier unbedingt alles in einem Aufwasch zu den jeweiligen Besitzern retourgekarrt werden soll und dann die Lautsprecher mit Kunststoffgehäuse unter den scharfkantigen Klapp-Bierbänken begraben werden... :bad:

Vielleicht sollte man sogar in der Einsteigerklasse da nochmals unterteilen. Für die Klientel "darf überhaupt nix kosten" und wenn man anhand der Anfrage schon einigermaßen erahnen kann, dass das eine Anwendung wird, wo die Anlage nichts anderes als elendes Leid erfahren wird, würde ich wirklich das absolut billigste vorhalten, das sich am Markt zumindest als so weit hinreichend eigensicher etabliert hat, dass es zumindest nicht vor dem Amortisationszyklus die Grätsche macht. Auf den Sound achtet da kaum einer, das zeigt meistens schon die Qualität des abgespielten Materials. Und Bluetooth sollte m.E. zwingend vorhanden sein, idealerweise mit der Möglichkeit, irgendwie ein Stereo- oder zumindest 2xMono-Paar (hört da eh keiner) bilden zu können. Wer meint, immer das neueste Daddelfon zu brauchen, kriegt ob des Wegfalls von Miniklinkenausgängen die Musik da eh nurmehr digital raus und dann kann man es auch gleich drahtlos machen. Und es ist schon mal mindestens eine Leitung weniger, über die man besoffen drüberfallen kann (sic!). Mag hart klingen, ist aber die Realität. Meistens leuchtet bei dieser Sorte Party der, der sich um die Musik kümmert und dementsprechend die Technik im Blick haben sollte doch nach spätestens zwei Stunden selber wie ein Weihnachtsbaum und es wird auf nix mehr Acht gegeben.

Eins drüber in der "gehobenen Einsteigerklasse" für etwas gediegenere Events mit Konserve oder kleiner Band, wo der Anwender tatsächlich auch noch mitkriegt was er da eigentlich macht und auch Wert auf einigermaßen akzeptablen Klang legt, ist man mit den genannten Systemen wie LD, RCF & Co. ja schon ganz gut bedient.
Wobei sich mir die Frage stellt, inwieweit das gern gehörte Argument "aktiv = deutlich fehlbedienungssicherer" denn wirklich stimmt. Okay - wenn man das System nicht an die im vorigen Absatz genannte Klientel rausgibt, entschärft man damit sicher schon vieles. Wenn man es aber doch tut, sehe ich zum Beispiel gerade den Mic-/Line-Schalter sich gedanklich die Hände reiben, der wird vom professionellen Anwender über den gesamten Lebenszyklus der Box meist energisch ignoriert und kann es daher kaum erwarten, endlich mal als Auslöser des Super-GAU aus seinem Schattendasein heraustreten zu dürfen. "Ey, es kommt immer noch nix, ich hab schon alles auf Anschlag gedreht...wart mal, hier ist auch noch ein Schalter...hm nee geht immer noch nicht" während Kollege 2 in genau diesem Moment feststellt, dass er ja noch gar nicht auf Play gedrückt hat....[hier gedanklich jetzt das GIF mit dem Atompilz einfügen]...:ugly:

Im Gegensatz dazu kann ich halt bei einem Passivsystem das Amping so in ein Case reindengeln inkl. frontseitigem Anschlussfeld und verschraubter Rückseite (mit Lüftungsschlitzen) und zusätzlich softwaremäßig verriegeln, dass da im Grunde wirklich überhaupt keiner Schindluder treiben kann. Wenn man dann noch konsequent 4-polige Kabel nutzt und Tops und Bässe auf unterschiedliche Belegungen umbaut, kann aus meiner Sicht nichts mehr schiefgehen. Okay, irgendwer wird immer dabei sein, der nicht versteht, dass man den Speakon einfach nur um 180° drehen müsste damit er passt und stattdessen lieber den großen Vorschlaghammer holt, bis es "passt". Dann gibts für den halt an dem Tag nur Mono und am Montag drauf ne Rechnung über 50€ für den Austausch von Speakonstecker und -buchse, immer noch besser als neue Pappen oder ein Aktivmodul...

Sollte es in die Richtung gehen (passiv), würde ich @Rockopa beipflichten und mir die Wharfedale-Serien Delta und Reason genauer ansehen. Die Delta gäbe es im Übrigen auch aktiv.

Ja, dann die letzte Geschichte. Große Systeme. Ab dem Moment, wo das Wort "Rider" fällt, kann man es wahrscheinlich eh schon fast vergessen. Da mag tatsächlich TW dann tendentiell etwas über PL liegen von der Akzeptanz, in einer ähnlichen Liga wie Seeburg, aber vermutlich z.B. immer noch eher hinter hd, noch weiter hinter K&F und gaaaaanz weit hinter A-Brand-Systemen wie L'Acoustics oder d&b. Und selbst in der Liga entbrennen noch regelmäßig Glaubenskriege. Wer eingefleischter d&b-User ist, gibt sich bestenfalls naserümpfend mit braunem Holz aus Frankreich zufrieden.

Die Frage ist halt, muss und will man diesen Markt bedienen? Da geht's halt sehr sehr schnell ins sechsstellige und manchmal ist vielleicht am Ende der gewinnbringendste Auftrag tatsächlich der, den man freundlich an den Kollegen weitergibt, der das entsprechende Holz im Stall hat, anstatt zu meinen, ihm jetzt unbedingt auch noch Konkurrenz machen zu müssen...
Nur mal zum drüber nachdenken.

Ansonsten muss ich im Zuge dieser Diskussion auch immer noch an den Rider einer gut gebuchten Partyband denken, die als Mindeststandard "L'Acoustics KARA, bestehend aus 3 Stück A15 pro Seite" (sic!!) forderten.
Wie war das? "Ich kann das alles nicht mehr..." :D
 
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Sehr schön beschrieben :)

Je mehr man drüber spricht , desto mehr denke ich : Alles richtig gemacht .

Das Zeug für das Publikum wie es das auch haben will .
Ich habe schon Fotoboxen mit raus gerissenen USB Ports bekommen oder noch nichtmal die Distanzstange auseinander gebaut .
Veranstaltung fertig - Stecker raus und ohne ab zu bauen in den Kofferraum weil jemand anderes es zurück bringt wie derjenige der eine technische Einweisung bekommen hat.
Alles schon erlebt .

Ich denke mal , die PL Audio etwas aufgerüstet mit kleinerem Besteck um die mittlere Klasse mit professionellerem zu bedienen sollte gut sein .

Da für ist so ein Forum da um mal über den Teller zu schauen und um mal andere Meinungen zu hören . Vielen Dank schon mal


Mich würde interessieren ,

Wie viel besser ist L acoustics ?
Ist es der Name oder bügelt es halt alles platt ?

Ich selbst habe live noch keine direkt angehört .

4x KS 21 und 3x A10 Focus Pro Seite

Oder

PL Audio wie ich sie habe mit 4x B3 und Big Bananas als kompaktes Linearray

L acoustics ist mit seinem System und der Software zum bearbeiten und berechnen natürlich perfekt
 
Wie viel besser ist L acoustics ?
Ist es der Name oder bügelt es halt alles platt ?
Alles liegt immer im Auge des Betrachters.
Die einen sagen so die anderen so.
Ich habe schon die eine oder andere Anlage gehört und das hängt m.M nach immer davon ab wieviel Ahnung derjenige hat der das Zeugs aufstellt.
Soweit mir bekannt ist gibt es bei den höherwertigen Anlagen beim Hersteller Schulungen zum jeweiligen System was aber immer noch nicht heisst das der Anwender das
auch so umsetzen kann.
Ich habe schon Anlagen besagter Hersteller gehört die super klangen aber auch welche bei dehnen das nicht der Fall war.
Woran es gelegen hat ist immer schwer einzuschätzen.
Zu schnell wird dann ein Urteil über besagte Anlage getroffen ohne das diese daran einen Anteil hat.
z.B PL Audio hat mich einmal enttäuscht würde Ich mir nicht mehr antun.
Voice Acustik ist meiner Meinung nach überbewertet.
KME wiederum unterbewertet m.M.n
Es gibt massenhaft Hersteller speziell in D. die gutes Material herstellen alle kochen mit Wasser keiner davon kann die Physik austricksen auch wenn dem die Angaben der Hersteller widersprechen.
Jeder hat seine Vorlieben,jeder hat unterschiedliche Erfahrungen gemacht,jeder Hersteller hat auch in seiner Zeit schon mal einen Rohrkrepierer im Portfolio gehabt der ihm immer noch hinterher
hinkt andem sich aber immer wieder aufgehängt wird.
Dein Problem habe Ich nicht da mein Material nur mit mir unterwegs ist,habe auch keine Erfahrung mit Material verleihen weiss deshalb auch nicht wie die Trümmer zurück kommen.
Wie hier schon geschrieben für günstigen Verleih Saufparty e.t.c muss es einfach nur laut sein ohne Qualitätsanspruch,Ich würde einfach Probeweise die Preise anheben und deutlicher kontrollieren wenn Material zurück
kommt und bei Schäden diese sofort geltend zu machen.
 
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