Subwoofer: 2x Achat 112 Sub A vs 1x EV EKX-15SP

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drumbaer
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Ich muss in diesem Jahr eine Hochzeit beschallen mit 150 Gästen. Am späteren Abend dürfte dann wohl etwas Party angesagt sein mit vermutlich eher so 60 tanzwütigen. Aktuelle Pop Musik bis hin zu Schlagern. Veranstaltungsort eine Schützenhalle. Keine Mörderpegel, aber schon Party.

Als Subwoofer kann ich entweder zwei Achat Sub 112 A (gehören mir) oder einen EV EKX 15-SP organisieren. Habe allerdings eher nicht die Möglichkeit, das vorher mal an einer geeigneten Location selbst anzuhören. Daher zwei Fragen an euch:
  1. Traut ihr das überhaupt einem von diesen Subwoofer-Varianten zu?
  2. Welche Variante hat aus eurer Erfahrung eher die Chance, das einigermaßen hinzubekommen?
In kleineren Locations bin ich bisher mit den beiden Achats gut zurecht gekommen. Aber bei dieser Herausforderung bin ich unsicher.
 
Auf dem Papier ist der eine EV EKX 15SP lauter als zwei von den Achat Sub 112 A. Die untere Grenzfrequenz ist zwar identisch, aber ich würde dem EV da dennoch mehr Druck zutrauen. Mein Rat wäre der EV EKX.
 
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Ich könnte noch einen dritten Achat Sub 112 A geliehen bekommen. Und dann die 3 als Zahnlücke aufstellen. Das wäre dann deutlich mehr Membranfläche als ein 15er. Habt ihr Meinungen oder Einschätzungen zu dieser Variante?
 
Veranstaltungsort eine Schützenhalle.
Wie ich solche Hallen kenne, sicher viel Beton und kahle Wände, also akustisch sehr ungünstig. Ich zweifle, ob da mehr Bass den Sound besser macht.
 
Ich würde auch die von @Rockopa vorgeschlagene Variante mit dem mittigen Monocluster wählen. Das ist die Variante, die mit größter Wahrscheinlichkeit die wenigsten Probleme macht.
Wie sind denn die Subs und Tops getrennt? Die Achats haben leider nur einen Mono Eingang und auch nur einen Tiefpass.
Das schreit nach einer externen Frequenzweiche, die für die Bässe eine Mono-Summe bereitstellt und für die Tops jeweils den vom Bass befreiten Anteil.
 
Tops sind EV ZXA1, die haben einen eingebauten schaltbaren Hochpass. Und am Digitalpult X32 könnte ich da auch noch was frequenztechnisch unterstützen.

Als Delayline habe ich zwei passive EV ZX1, da muss ich eh übers Pult Verzögerung und Equalizer bemühen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

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Das ist der Saal, bessere Bilder habe ich nicht, war auch noch nicht selbst vor Ort. Die vorhandenen Lautsprecher dürfen nicht benutzt werden.
 
Oh, da hätte ich eher mit den Tops Bedenken. Ich kenne eine Location, da sind 4 der passiven ZX1 in den Ecken und die Location ist geschätzt 1/3 bis 1/2 mal so groß wie die auf dem Bild (schwer zu schätzen durch die Perspektive).
Wenn da ein DJ laut macht, kotzen die Tops. Subwoofer ist dort ein Klipschorn in einer Ecke, was für die Musik dort reicht. Ok, wenn die ZX1 so laut sind, dass sie kotzen, dann ist es mir dort auch zu laut.

Ok, dann wäre das Main LR an die Tops, die den Hochpass bekommen, Mono Summe auf die Subs (kann man ja durchschleifen, die in der Tiefpassfrequenz passend eingestellt werden (sind bei den ZXA1 - glaube ich - 100 Hz) und ein Delay Output an die Endstufe zu den passiven ZX1.

Die Deckenstruktur lässt hoffen, dass es keine ganz schlimmen Raummoden bei den Bässen geben könnte.

Techno - Party Musik mit hoher Lautstärke wird nicht drin sein, für normale Tanzmusik, bei der noch eine Unterhaltung ohne Anschreien möglich sein sollte, reicht es allemal dicke.

Die Frage ist ohnehin, ob es nicht vorne eine Tanzfläche gibt und weiter hinten Tische, an denen sich Gäste unterhalten.
 
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Die Tanzfläche wird vor der Bühne sein, also auf dem Bild "hinten". Subwoofer plane ich vor der Bühne auf den Boden zu stellen, zur not könnte ich die auch auf die Bühne stellen. ZXA1 auf Stativen seitlich vor die Bühne oder auf die Bühne, ZX1 als Delayline auf der Höhe, wo jetzt auch die Lautsprecher der Delayline an der Wand montiert sind.

Dann kann ich die Delay-Lautsprecher nach dem leiseren Teil der Veranstaltung umdrehen und bei Bedarf die Tanzfläche von vier Seiten beschallen. So dass es hinten im Saal (also vorne im Bild) auch nicht ganz so laut wird. Techno ist definitv nicht angesagt.

Mono für Sub und Mono für die Delayline würde ich über je eine Matrix im X32 machen. Eine kleine Band (Schlagzeug, Keys, Gitarre, Aerophone und Gesang) wird auch da sein, wobei die meiste Partymusik aus der Konserve kommen wird.
 
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Dann kann ich die Delay-Lautsprecher nach dem leiseren Teil der Veranstaltung umdrehen und bei Bedarf die Tanzfläche von vier Seiten beschallen.
Dann aber das Delay zurück auf 0, sonst wird's komisch. Aber die Idee mit dem Umdrehen kam mir auch.

Es ist für die Gäste, die sich unterhalten wollen, schon schöner, wenn es nicht gar so laut ist.
 
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