Neue Pickups für Fender Strat Plus (USA), Baujahr 1990

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne die Pickups in meiner 1990er Fender Strat Plus tauschen. Seit ich sie damals gekauft habe sind dort Lace Sensor Gold Pickups verbaut (die, bei denen man die Magnete nicht sieht) und ich bin einfach nicht mehr damit zufrieden. Selbst die "Made in Japan"-Strat eines Kollegen klingt knackiger und "mehr nach Strat" als mein US-Teil. Die Lace Sensor wirken irgendwie kraftlos, matt und wenig durchsetzungsfähig. Einziger Vorteil der Lace (der mir damals versprochen wurde) ist wohl das nämlich geringe Rauschen und Brummen.

Wie dem auch sei, ich möchte die Dinger tauschen. In meiner Cover-Band brauche ich Strat-Sounds bspw. bei "Sultans of Swing", "Sweet Home Alabama" und "Pink Floyd - The Wall" und noch ein paar Country Sachen. Das wären so die typischen Anwendungen/Anforderungen.

In die engere Auswahl kommen momentan:

Fender Texas Speial
https://www.thomann.de/de/fender_texas_special.htm

Fender Custom 69
https://www.thomann.de/de/fender_custom69strat_puset.htm

Vielleicht könnt' ihr mir meine Kaufentscheidung erleichtern, und es hat jemand einen Tipp für mich mit welchen Pickups ich für die besagte Anwendung am besten fahre?


Danke und Grüße
Hans
 
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Danke, die Noiseless hatte ich schon auch im Auge. Manche haben geschrieben, dass damit der typische Stratsound etwas verloren geht. Und gerade dieses Problem habe ich ja auch mit den Lace Sensor. Die sind ebenfalls geräuscharm, aber der Strat-Sound kommt etwas kraftlos daher.
Es soll halt trotzdem "perlen" und "glockig" klingen, so wie z.B. bei Mark Knopfler. Tun das die Noiseless?
 
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Das hängt natürlich auch noch vom Verstärker, Lautsprecher, Saiten, Spielstil etc. ab.
Wobei ich den Mark-Knopfler nicht perlig oder glockig bezeichnen würde, sondern eher
dumpf und chrunchig. (liegt sicherlich auch am Fingerpickung)

Kraftlos in Bezug auf weniger Ausgangsleistung als z.B. die Texas-Special stimmt.
Die Noisless-Pickups sind keine Outputmonster klingen aber nach Strat.

Wenn du aber einen Amp mit getrennter Gainregelung hast, kannst du den geringeren
Output wieder ausgleichen.

Da ich sehr großen Wert auf NULLBRUMMEN lege, waren die Noisless-Pickups, neben
evtl. noch Humbucker im Singlecoilformat die einzige Alternative.

Wichtig beim Einbau neuer Pickups ist aber, das die Kabel so kurz wie möglich gehalten werden,
sauber gelötet wird (und nicht gebraten) und das die Abschirmung aller Metallteile,
inkl. alles was sich unter dem Pickguard befindet, in Ordnung ist.

Letztenendes muss dein Geschmack darüber entscheiden, welche Pickups dich in die
gewünschte Soundrichtung bringen.
 
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banjogit
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O.k. - danke.

Ich würde noch hoffen, dass sich vielleicht jemand meldet, der die Lace Sensor ebenfalls kennt und mal vor dem gleichen Problem stand.
Das doofe ist, dass man sie nicht mal kurz einlöten, ausprobieren und dann bei Nichtgefallen zurückschicken kann (vermute ich zumindest).

Noch was zu den Noiseless - es gibt sie ja in Hot oder in Vintage Version. Hot haben einfach mehr Output? Oder wo liegt der Unterschied?

Ansonsten bleibt vielleicht wirklich nur die Möglichkeit - einfach bestellen, und hoffen dass es besser als bisher klingt.
 
EricB
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Da du ja etwas in die Richtung 60er schielst, sprich etwas mehr Draht für etwas saftigere Sounds, möchte ich Dir mal diese ans Herz legen:
Die Rockinger Texas Twister.

Ich habe sie in einer 60s Strat drin (passt ja auch gut da hin ;) ), und sie klingen fantastisch!
Ich persönlich bin ja ein wahrer Fan von Rockinger PUs. Aber bei diesen hier habe ich festgestellt, dass sie mir besser gefallen, als die Texas Special von Fender, die ich in der gleichen Gitarre auch schon drin hatte. Nicht, dass die jetzt schlecht waren. Definitiv tolle Pickups!
Die Rockinger klingen IMHO einen Hauch offener, was sie im Cleanen Betrieb auch schön brilliant macht. Gleichzeitig haben die Teile ediesen schönen Schmatz bei Zerrklängen (wie man das von den Fender Texas Special ja kennt).
Habe dazu den unteren Tonpoti für den Stegpickup alleine verdrahtet (der mittlere bedient Mitte- und Hals-PU). Dadurch kann man auch bei übermächtig viel Gain einen angenehmen Brettsound durch Dämpfen der Höhen erzielen.

Sind "Made in Germany", etwas günstiger als die Fender, und der mittlere ist auch reverse wound/reverse Poled, so dass die Zwischenpositionen schon mal nicht brummen. Die restlichen Geräusche halten sich aber auch im Rahmen.

ZU den 69ern von Fender kann ich aber leider keine Erfahrungen bringen.
 
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ValleysOfNeptune
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Ich hatte ähnliche Soundvorstellungen und hab in meine 2011er Standard Strat das Fender Tex-Mex Set eingebaut. Ich bin damit wirklich super zufrieden und die Gitarre klingt jetzt wesentlich fetter und kräftiger. Die Tex-Mex kann ich dir wirklich empfehlen. Das Set kostet auch "nur" 85€ und damit nur die Hälfte der 69er Customs, welche ich auch ins Auge gefasst hatte.

Aber wenn du Nachts auch noch schlafen kannst, wenn in deiner Strat Pick Ups drin sind, die in Mexico hergestellt wurden, dann solltest du auf jeden Fall mal einen Blick auf die Tex-Mex werfen. Das ist sozusagen ein mexikanischer Nachbau der Texas Specials. Oder zumindest sind sie sehr ähnlich zu den Texas Specials.


Zum Thema Pick Up Tausch bei einer Strat habe ich außerdem einen Thread verfasst. Du kannst ja mal reinschauen, wenn du willst :)
https://www.musiker-board.de/pickup...7-d-i-y-pickups-wechseln-bei-einer-strat.html

lg
ValleysOfNeptune
 
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O.k. - danke.

Noch was zu den Noiseless - es gibt sie ja in Hot oder in Vintage Version. Hot haben einfach mehr Output? Oder wo liegt der Unterschied?

Richtig, die Vintage haben weniger Output, klingen aber trotzdem nur unwesentlich anders!
 
bagotrix
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Es soll halt trotzdem "perlen" und "glockig" klingen, so wie z.B. bei Mark Knopfler. Tun das die Noiseless?

Hi,

nach meiner Erfahrung gibt es deutlich bessere brummfreie PUs im SC-Format. Neben einigen teuren Exoten wie Kinman sind das für mich vor allem die Dimarzios aus der Virtual Vintage- und Area-Serie. Die Noiseless klangen für mich einfach etwas leblos im Vergleich, gar nicht mal höhenarm, sondern es fehlte einfach "Ausstrahlung", wenn man so will. Es war, als wenn immer ein paar Feinheiten des Spiels verschluckt werden. Klar bekommt man das am ehesten mit "richtigen" SCs, aber die brummen eben bei Verzerrung. Die Nebengeräuscharmut der Noiseless war mir schon sehr angenehm, weil ich halt auch SCs gerne mal richtig saftig verzerrt spiele. Trotzdem soll die Strat clean dann natürlich auch mal dieses gewisse perlige Klingeln verbreiten können...Ich muss dazu sagen, dass ich nicht der Vintage-Fender-Gourmet bin, aber den Unterschied habe ich schon deutlich bemerkt - das gewisse Etwas fehlte.

Knopfler selbst spielt ja gerne Texas Specials (erstaunlicherweise), also gar nicht mal so ganz glasige, leise Vintage-Dinger. Wenn es also schon ein Quäntchen mehr Output sein darf, ohne den Strat-Sound zu verlieren, würde ich zu den Dimarzio Area 61 greifen. Noch weniger Nebengeräusche als ein normaler HB, aber einen richtig guten SC-Sound.

Ich selber hab am Hals einen Virtual Vintage Blues. Der ist etwas mittiger und aggressiver (in die Richtung Texas Specials) aber auch noch sehr stratig. Ganz oben fehlt ein bisschen der letzte Glanz, deshalb werde ich da demnächst mal den erwähnten Area 61 einbauen. Am Steg habe ich noch was heißeres, nämlich den Virtual Vintage Heavy Blues 2. Das ist nun wirklich ein geiles Teil. Ich musste mich ehrlich gesagt ein bisschen damit anfreunden, weil ich anfangs immer einen HB am Steg vermisst habe. Hatte dementsprechend auch mal einen JB jr. drin, aber bin zum SC-Sound zurückgekehrt. Was mich an dem Teil jedenfalls begeistert: Er klingt nach Strat, aber nicht nach Eierschneider. Dreht man das Tonpoti etwas zurück, deckt er verzerrt sogar Sachen ab, für die man meinte, einen StegHB zu brauchen. Und die Kombi mit dem MittelPU ist clean und crunchy richtig schön knackig und glasig, wie ich es bei einem so relativ heißen StegPU nie erwartet hätte, klingt aber auch nicht zu dünn und anämisch, sondern setzt sich schön durch.

Liesvielleicht mal die Dimarzio-Website zu den Areas durch, es gibt noch glasigere, dünnere Modelle (Area 67) aber auch welche, die beonders die "Glocke" hervorheben sollen (Area 58) usw. aber der 61 ist einfach ein toller Allround-StratPU, nur ohne Brummen.

Gruß, bagotrix
 
Dr. PAF
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Hey,

ich habe fuer die Verkaufsanzeige meiner Strat (ist schon verkauft!) kuerzlich und sehr schnell ein Soundsample aufgenommen. Pickups sind Kinman Hx Mk-II ... also noiseless. Im Unterschied zu den meisten anderen Noiseless-PUs (Fender, etc.) "laufen" diese mit den Standard 250kO Potis und nicht mit 1MO Pots. Und stratig klingen tut's auch, wenn Ihr mich fragt ...

https://soundcloud.com/drchevchelios/sag-custom-stratocaster-laney
Sorry fuer das schlampige Spielen, war schoen ziemlich spaet ...:redface: Aber ... aaaaahhhh ... null Brummen!!!
 
banjogit
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Der Thread ist schon a bissl alt, trotzdem führ ich ihne jetzt weiter, denn ich hab mir nun letzlich zum Testen doch mal die Texas Special bestellt.
Kann ich die Potis (incl. TBX-Tone Control) in der Strat Plus so belassen wie sie sind? Oder muss ich da auch noch was tauschen? Bei der Beschreibung der Texas Special ist dzbgl. nichts angegeben.
 
Dr Dulle
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Kann ich die Potis (incl. TBX-Tone Control) in der Strat Plus so belassen wie sie sind? Oder muss ich da auch noch was tauschen? Bei der Beschreibung der Texas Special ist dzbgl. nichts angegeben.

Naja kannst du erstmal lassen und schauen wie es dir gefällt .......

Warum sind es denn ausgerechnet die Texas special geworden ....?
Oben schriebst du was von perlig a la Mark Knopfler. Über die
TS hab ich schon einiges nicht so begeistertes gelesen
(und von perlig war da nie die Rede.....).

Ich würde dir also raten die PUs so vorsichtig wie möglich und ohne ein
Kürzen der Kabel einzubauen (falls man PUs überhaupt umtauschen kann ??)
 
banjogit
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Nun, weil in der Mark Knopfler Signature Strat die Texas Special verbaut sind und man 'zig Reviews und 'zig Forenbeiträge durchlesen kann - aber Dir letztlich doch keiner genau sagen kann, was Du brauchst. Man muss es wohl selbst ausprobieren und das Lehrgeld zahlen. Fakt ist - ich wollte etwas ändern, und wenn es nur IRGENDETWAS ist, denn der Sound der Lace stellte mich nicht mehr zufrieden und ich stelle mir immer noch die Frage, warum die billige Japan-Strat meines Kumpels besser klingt als meine teure American Strat Plus ???

Oder hast Du noch 'nen weiteren Tipp?
 
Dr Dulle
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Oder hast Du noch 'nen weiteren Tipp?

Vorsichtig einbauen und antesten. Sonst keinen direkten Tip.

Hm das Texas Special in der Fender MK drin sind hätte ich nicht gedacht.
Evtl klingt das mit dem restlichen Kram den MK benutzt genau so wie er das will.
Evtl. hat er die aber auch gar nicht drin........?? Definitiv aber klingt
MK ,egal mit welchen PUs, immer nach MK !!!
 
coolaclark
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Fakt ist - ich wollte etwas ändern, und wenn es nur IRGENDETWAS ist, denn der Sound der Lace stellte mich nicht mehr zufrieden und ich stelle mir immer noch die Frage, warum die billige Japan-Strat meines Kumpels besser klingt als meine teure American Strat Plus ???
ich habe auch noch ein paar Lace aus einer 93 US-Plus, meine SCs musste ich noch über Fender identifizieren lassen, weil die Nummern nicht richtig zuzuordnen waren.
Ich war mit den Dingern vom ersten Tag unzufrieden, man kann damit einen guten, mittenbetonten und - für meine Zwecke leider unbrauchbar - modernen Stratklang erzeugen. Das war mir von meinem gewünschten Zielsound einfach zu weit weg. Ich habe dann erst das o. g. Texas Twister von Rockinger und später die SSL1 verbaut und schließlich die Gitare verkauft, die Lace wollte niemand haben, so sind sind sie in der Strat meiner Kinder gelandet.
Ich glaube die Grundsatzentscheidung ist, ob man eher Texas-mäßige oder standard-SC mag. Dabei finde ich, ist es nahezu egal ob das die Fender, Rockinger, die SD oder sein Namedarfnichtgenanntwerdensounds sind. Die Texas-artigen, ich habe derzeit nur noch die hot Antiquities, liefern auch einen schönen saftigen Sound schon zu Beginn einer leichten Zerren super ölig für Hendrix, bei bestimmten Zerrgraden in den hohen Bünden nerven sie mich bei manchen Liedern, da sind für mich die St-rat von Rockinger, die SSL1 oder ähnliche vielseitiger zu spielen. Wie dem auch sei, mit den CS ggü. den Lace dürftest Du schon viel Stratcharakter bekommen.
 
banjogit
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Vielen Dank, endlich jemand der meine Einschätzung der Lace bestätigen kann. Und ja - das trifft es, die Lace machen einen modernen, poppigen Strat-Sound, der Ende der 80er, Anfang 90er wohl angesagt war. Der engagierte Verkäufer hatte sie mir damals angepriesen, bzw. aufgeschwatzt, ich hab sie gekauft und mich ständig gewundert, warum die Standard Strat meines Freundes so authentischer klang (dafür brummte die halt).
Interessant wäre jetzt noch zu wissen wie sich die ganzen Noiseless Pickups (N3, Hot, Vintage) von Fender gegenüber den Lace verhalten? Könnte man mit denen schon einen Klanggewinn erzeugen? Denn die Brummfreiheit würde mich natürlich weiterhin reizen.

Und wenn ich die gekauften Pickups gar nimmer umtauschen kann, muss ich sie halt in der Bucht verscherbeln.

HIer noch die Daten der Mark Knopfler Signature:
http://guitarspecs.net/guitars/specs/i/230

EDIT:
Um dem Verkäufer nicht Unrecht zu tun - die Strat Plus ist ansonsten eine Top Gitarre, die seit mittlerweile 25 Jahren unversehens ihren Dienst verrichtet.
 
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Hast du jetzt die Texas Special ausprobiert? Wie war dein Eindruck?
Ich selber spiele auch eine Fender Strat mit Texas Special (Neck-Middle) und einem SD Pearly Gates Humbucker (Bridge) und bin sehr zu frieden mit dem Sound.

Und ich könnte mir vorstellen, dass du mit dem TS auch zufrieden sein wirst!
 
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Nein, noch nicht. Das Wetter ist momentan einfach zu schön für Lötarbeiten im Keller ;-)

Eine Sache noch - ich benutze neben der Strat auf der Bühne noch eine American Standard Telecaster in der ich die Seymour Duncan Nashville Studio Pickups verbaut habe:

http://www.seymourduncan.com/products/electric/telecaster/vintage-output/fivetwo_for_tel/

Beide Gitarren laufen über dasselbe Setup. Liegen die Texas Special da pegelmäßig höher als die Seymour? Der Gleichstromwiderstand ist bei den Texas um ca. 0,5 bis 1 kOhm niedriger. Lässt sich daraus was schließen? Wäre halt schön, wenn beide Gitarren ungefähr den gleichen Output aufwiesen.

Die Seymour Nashville erzeugen ja einen eher mittigen Tele-Sound, die Texas Special sollen auch kräftige Mitten aufweisen, vielleicht ergänzen sich beide Setups ganz gut? Ich werde es wohl einfach ausprobieren müssen.
 
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An dem Widerstand in kOhm kann man nicht die Lautstärke eines PUs ablesen. Ein SH-4 JB mit ca. 16kOhm ist auch nicht doppelt so laut wie z.B. ein PAF, der ca. 8kOhm hat. Man kann bei beiden Gitarren auch noch mal etwas mit der PU-Höhe spielen, damit die Lautstärke dann bei beiden annähernd gleich ist.

Wenn beide PUs ein ähnliches, mittiges Voicing haben, ist das nicht unbedingt schlecht. Dann muss man nicht so lange fummeln, bis man ein akzeptables EQ-Setting für beide Gitarren hat.
 
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Wenn beide PUs ein ähnliches, mittiges Voicing haben, ist das nicht unbedingt schlecht. Dann muss man nicht so lange fummeln, bis man ein akzeptables EQ-Setting für beide Gitarren hat.

Ja, genau das meinte ich.
Nur kann mir das hier wohl keine beantworten, wie sich Texas zu Nashville verhält. Wäre Zufall, wenn jemand die gleiche Kombi hätte.

Bei den Nashville hab ich übigens keine oder zumindest nur kaum Brumm und Störgeräusch-Probleme. Allerdings hatte ich meine Tele vor geraumer Zeit mal mit so einem Gödo-Abschirmset ausgestattet. Ich denke bei den Texas hält es sich dann auch in Grenzen (in den Zwischenpositionen sowieso).
 

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