Sammelthread - Pickup Identifikation/Wertschätzung

bloody_marry

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Hallo liebe Leute, ich habe in einer schrottigen Gitarre, beim spaßeshalben Rumschrauben einen Humbucker von Schaller Gefunden.
Bilder:
SANY0005.jpg SANY0003.jpg
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand sagen könnte, was das genau für einer ist.
Er war in der Bridge eingebaut, aber wie man offensichtlich sieht, steht NECK drauf.
Leider ist das Kabel, wohl durch den, der ihn eingebaut hat etwas kurz geraten.
Gibt es die Möglichkeit, das i w zu verlängern, oder ien neues dran zu machen ?
Weil wenn ich ihn verwenden will oder kann, dann am Hals.

Danke
 
Fabi_S

Fabi_S

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Hallo!
Hast du die Bilder schon an den Schaller Kundenservice geschickt? Dauert zwar ein wenig, bis die Jungs antworten, aber Ahnung haben sie schon (meine Erfahrung).
Wenn ich raten müsste, würd ich sagen, es ist ein Golden 50. Kannst ja auch mal den Widerstand messen und die Info dazupacken, dann bekommst du vielleicht ein sichereres Ergebnis.
Du könntest einfach bunte Litze an die alten Kabel löten. Die Lötstellen kannst du dann mit Schrumpfschlauch isolieren.
Grüße,
Fabi
 
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silver-pool

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hallo zusammen,

bin neu im forum und freue mich auf eine gute zeit":)

ich habe neulich ein set der tex-mex pickups ersteigert,,
habe gerade nachgemessen und weiss das der pickup mit der gelben leitung die bridge position ist (7,4K),,
neck und mid haben demzufolge die weisse und die rote leitung...,,beide haben identische 6,4k...,,aber welcher ist jetzt neck oder mid? hinten steht leider nichts drauf...,,
könnte mal jemand der die pickups laufen hat, schauen welche farbe mid und neck ist?

thxx;)
 
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bluesfreak

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Ganz einfach: Nachdem der Mid PU nen umgedrehten Magneten hat halt die beiden PUs zusammen mit dem Bridge mit den Vorderseiten zusammen: Stoßen sie sich gegenseitig ab, hast Du Neck und Bridge, kleben sie zusammen hast Du Bridge und Mid .. ansonsten bin ich etwas verwundert denn die TexMex kenn ich nur so:

Neck - white/black
Middle - red/black
Bridge - yellow/black

cu
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Ganz einfach: Nachdem der Mid PU nen umgedrehten Magneten hat halt die beiden PUs zusammen mit dem Bridge mit den Vorderseiten zusammen: Stoßen sie sich gegenseitig ab, hast Du Neck und Bridge, kleben sie zusammen hast Du Bridge und Mid .. ansonsten bin ich etwas verwundert denn die TexMex kenn ich nur so:

Neck - white/black
Middle - red/black
Bridge - yellow/black

cu
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joo !danke..,,:great:
...super sache, hab das nicht gewusst mit den umgedrehten magneten...,,ist das immer so bei sss pickups?
 
bluesfreak

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Nur wenn der mittlere PU RW/RP (Reversed Wind / Reversed (Magnet) Polarity) ist... das wird gemacht um in den Zwischenstellungen Brummfreiheit zu erreichen
 
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Aus was für einer Gitarre stammt den der Hum? Verglichen mit der aktuellen Modellpalette könnte es sich um einen 220B handeln. Den Zahlencode würde ich als Herstellungsdatum interpretiren, also März 1990. Keine Ahnung, ob Schaller seit so langer Zeit verschiedene PUs im Programm hat. Am besten ist, Du wendest dich wirklich an den Kundendienst von Schaller.
 
capridriver

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Hallo Leute,

habe die Tage für kleines Geld eine Strat in der Bucht geschossen, 45 Euro und es war in der Nachbarschaft, also abholbar. Der Verkäufer konnte nichts zu dem Instrument sagen, man sah allerdings, dass einer der Vorbesitzer viel gebastelt hatte. Der Hals war in Eigenregie schwarz lackiert, zwar recht ordentlich, aber ich mag lieber unlackierte Hälse, also habe ich es runtergeschliffen. Der Body hat eine "Decke", Anführungszeichen deshalb, weil es ein etwas dickeres Funier ist. Sonst alles Standard.

Zu meiner Frage: Die verbauten Pickups sind identisch mit einem Satz, den ich mal als Fender Powerhouse Strat Pickups von einem Freund bekam - sogar die eingeprägte Nummer ist identisch. Kennt sich jemand damit aus und kann mir sagen, ob ich mit meiner Vermutung richtig oder falsch liege? Ein Indiz für die Richtigkeit wäre, dass ich knapp zwei Dutzend Single-Coil-Kappen (die PUs natürlich auch noch) aus Schlachtstrats hier habe, und nur vier davon passten vom Spacing auf die PUs - China- und Korea-Kappen passen ja normalerweise nicht auf US-Pickups.

Danke im Voraus für die Mühe, schönes verlängertes WE wünscht der -Alex.


P.S.:Auf dem letzten Bild sieht man schon, dass der Hals ein Custom-Decal bekam - der Lack trocknet gerade, daher noch der starke Glanz.
 

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Nachtrag bzw. eigene Recherche: Die eingeprägte Nummer auf dem Bobbin bezieht sich wohl auf das Fender-Patent, scheinen also in der Tat Fender-PUs zu sein - freu', für 45 Euro ein Schnapp ;)!

Quelle: Siehe diese Ebay-Auktion - http://www.ebay.co.uk/itm/Fender-Classic-50s-Loaded-Pickguard-/170678208955

---------- Post hinzugefügt um 21:49:43 ---------- Letzter Beitrag war um 21:22:40 ----------

Weiteres Indiz: Siehe hier - http://www.strat-talk.com/forum/pickup-forum/32437-tex-mex-pickups.html
 
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Ploppy8

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capridriver

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Es ging nicht um die Strat, sondern lediglich um die Pickups. Das alles andere nicht original Fender ist, dürfte klar sein ;-) ...
 
Ploppy8

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Das hat Du aber nie erwähnt ! Vor mir liegen aus meiner Bastelkiste die Pickups einer 76 Fender Mustang , daneben die einer Ibanez Roadstar(RG).Der Vergleich zeigt ganz klar , das die Magnete der RG und auch die meiner Harley Benton Strat dichter zusammenliegen als die der alten Fender/CBS PUs. Ganz ehrlich gesagt finde ich die Fender PUs billig und schlampig ,sie basieren auf einer Art Presspappe und haben weder Abschirmung noch irgendwelche Massnahmen gegen Feedback , sei froh wenn Du was besseres hast.
 
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capridriver

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Das hat Du aber nie erwähnt !

Ich bin mal so frei und zitiere mich selbst aus der Überschrift des Fadens:
Hilfe bei Identifikation von Strat-Pickups

Ich habe mehrere Fender hier, aus japanischer, amerikanischer und mexikanischer Fertigung. War nur zu faul, das Pickguard abzuschrauben und zu vergleichen. Aber eine Internet-Recherche brachte ja dann das gewünschte Resultat. Die Boppins tragen die Patent-Nummer der Fender-Pickups, die anscheinend alle außer den Custom-Shop-Modellen tragen. Mich würde nur noch interessieren, welches Modell es genau ist. Gibt es irgendwo eine Tabelle, mit deren Hilfe man anhannd der technischen Daten (Gleichstromwiderstand, Induktivität etc.) den Typ bestimmen kann? Hat jemand eine Idee/einen Tipp? Vielleicht sollte ich mal den Onkel anschreiben, der ist in solchen Sachen ja recht firm...aber vielleicht verirrt er sich ja auch so hier hin ;)...
 
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Ich hatte hier noch einen gebraucht gekauften Pickup unbekannter Herkunft liegen , der so eine Nummer trägt.
Ich habe mal nachgegoogelt , die Nummer 016730 weist darauf hin , das er aus einer USA Standard Strat stammt ,
Baujahr oder näheres lässt sich daraus allerdings nicht erschliessen , es ist eben nur eine Ersatzteilnummer wie
beim Auto , für mehrere Typen passend.Scheinbar hat Fender.com eine Mailadresse für solche Anfragen
 
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Haben wir eigentlich einen Pickups-Identifikations Sammel-Thread? Keinen gefunden.... egal...

Kennt sich jemand mit Gibson Pickups aus? Ich habe da einen unbekannten, bei dem es mich interessieren würde um welches Modell es sich handelt. Wicklungswiderstand beträgt 8,3 kOhm und der Magnet ist ein Alnico. Definitiv kein Keramik, da er silbrig glänzt. Spulen sind gewachst, keine Kappe, keine Beschriftung, die Rückseite sieht so aus. Kann man daraus auf irgendein bestimmtes Modell schließen? Schonmal vielen Dank für alle Hinweise :)

pickup.jpg
 
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Das Problem hab ich auch. Dummerweise schreibt Gibson die Typenbezeichnung nicht hinten drauf. Somit hab ich auch diverse PUs (490er, 496, 498) in einer Kiste und hab keine Ahnung wer welcher ist....
 
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Also einen 496er könntest Du identifizieren, wenn Du Dir den Magnet anguckst. Das ist ein Keramik-Magnet, der sollte dunkelgrau, fast schwarz sein, während die Alnico Magnete metallisch glänzend sind. Dumm nur, wenn der Pickup eine Kappe hat, die man erst entfernen muss. Das Isolierband ist ja schnell mal ein Stückchen abgezogen. Ob Hals oder Steg Version könnte man am Widerstand herausfinden.

Einen 500T kann man auch recht leicht an den Magneten erkennen, denn er hat gleich drei davon.
 
bagotrix

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Hi,

Dein Pickup ist mit ziemlicher Sicherheit ein 490T. Classic und Burstbucker fallen schon mal aus, weil die kein eingraviertes Gibson-Logo auf der Unterseite tragen. Es muss also ein "Modern Alnico" sein, denn 500T / 496R haben ja Keramik-Magnete.

Ein 498T kann es aufgrund des Gleichstromwiderstands nicht sein. Die Wicklungen sind leider auch heute noch nicht sehr konsistent, aber 8,3 KOhm ist im üblichen Bereich eines 490T. Es gibt wohl öfter mal 490R, die über 8 KOhm haben, aber 8,3 wäre schon ziemlich abweichend vom Standard. Die Messung des Widerstands ist übrigens auch nicht immer ganz exakt, schon wegen Ungenauigkeiten an Gerät oder Mess- oder Pickupkabel, er verändert sich sogar bei unterschiedlichen Temperaturen noch etwas.

Du kannst beide 490er aber zuverlässig unterscheiden, indem Du das Spacing der Polepieces misst. Der 490R misst 49,2mm, der 490T ca. 52mm von Mitte zu Mitte der Polstücke.

Gruß, bagotrix
 
buzzdriver

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Danke! Das Spacing ist 49 mm (von Mitte zu Mitte), dann muss es wohl doch ein 490R sein. Oder?
 
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Danke! Das Spacing ist 49 mm (von Mitte zu Mitte), dann muss es wohl doch ein 490R sein. Oder?

Ja, würde ich sagen. Außer, Du hättest Dich mit der Einordnung des Magneten geirrt, mit Keramik wärs ein 496R. Theoretisch könnte auch ein Vorbesitzer bei letzterem nachträglich einen AlNiCo-Magneten eingebaut haben, aber ob der dann so viel anders klingen würde als ein "echter" 490R...? Wär also eher eine akademische Frage. Und wie gesagt, die Widerstandswerte bei Gibson-PUs werden aus gutem Grund nicht groß kommuniziert, die schwanken ziemlich.

Gruß. bagotrix
 

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