News: Novation MiniNova - Big Things Have Small Beginnings ...

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bizkom Markus
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MiniNova ist ein Performance-Synth, der trotz seiner äußerst kompakten Abmessungen mit der gleichen Klangerzeugung arbeitet, die auch im größeren Modell UltraNova zum Einsatz kommt. Die 256 Werk-Sounds lassen sich mit fünf Performance-Reglern direkt bearbeiten oder mit den acht "Animate"-Tasten völlig verändern. Dazu stehen pro Voice fünf Effekte für weitere Klangeingriffe bereit.



MiniNova ist ein leistungsfähiger Mini-Synth mit Tastatur, der unbeschreibliche Performance-Control-Optionen bietet, um Sounds in Echtzeit zu bearbeiten und zu verändern. Das funktioniert dank verschiedener Vocal-Effekte auch mit der eigenen Stimme. MiniNova verfügt über eine beeindruckend leistungsfähige Klangerzeugung und ebensolche Synth-Effekte, die man schon aus dem großen Bruder UltraNova kennt. Neben 14 konventionellen Wellenformen (Rechteck, Sägezahn, Sinus, Dreieck, Pulse und Kombinationen daraus) stehen 36 Wavetables und 20 digitale Wellenformen zur Auswahl. Jeder der drei Oszillatoren (pro Stimme) bietet die Möglichkeit, Sounds über Density/Detune fetter klingen zu lassen. Dazu kommen noch Virtual-Sync und 'Hardness' (arbeitet als zusätzliches Lowpass-Filter).
Insgesamt finden sich in MiniNova 14 Filter-Typen (von denen zwei gleichzeitig nutzbar sind), 6 Hüllkurven-Generatoren, 3 LFOs und 20 Modulations-Slots. Die Module der Klangerzeugung können zur Klangformung miteinander verlinkt werden und bieten eine große klangliche Flexibilität und Vielfalt. Weiteren Feinschliff erhalten die Sounds von MiniNova auf Wunsch durch die fünf Effekte für jede Voice. Neben Distortion gibt es auch Reverb, Chorus/Phase, Delay, Kompressor, EQ und Novations einzigartigen Gator-Effekt im Angebot.

Kleiner Synth - große Sounds
Auch wenn die kompakten Abmessungen von MiniNova auf den ersten Blick nicht erwarten lassen, so bietet der neueste Zugang in der Nova-Serie alles und noch mehr, was schon den legendären Serien-Ur-Vater Supernova ausgezeichnet hat. In seinem Inneren arbeitet die Klangerzeugung, die man aus UltraNova kennt und die Synth-Effekte werden UltraNova-User ebenfalls bekannt vorkommen. Mit diesen Möglichkeiten ist es klar, dass MiniNova jede Menge dreckige und fette Synth-Bass-Sounds in seinen Klangspeichern bereithält. Aber auch die Abteilung mit durchsetzungsfähigen Leads ist gut bestückt, genauso wie die mit weichen Flächen und klassischen Vintage-Synth-Sounds. Perfekte Voraussetzungen für den Einsatz in der elektronischen Musik sowie im Rock-Pop-Bereich und Mainstream. Alle Klänge können mit dem 37-Tasten-Mini-Keyboard direkt angespielt werden. Über USB-Anschluss und MIDI In und Out lässt sich MiniNova einfach mit einen Laptop, Desktop-Computer, Keyboard oder Sound-Modul verbinden.

Klassische und brandneue Vocal-Effekte
Die Vocal-Effekte in MiniNova sind etwas ganz Besonderes. Neben dem Vocoder stehen VocalTune-Effekte bereit, um Vocal-Signalen den letzten Schliff zu geben, aber auch, um ganz neue Effekte zu erzeugen. Im Handumdrehen zaubert man mit MiniNova klassische Vocoder-Vocal-Sounds, die man aus HipHop- und Urban-Produktionen kennt. Natürlich lassen sich auch Gitarren und andere Signale mit dem Vocoder und der Effektsektion mit Hall, Distortion, Chorus/Phase, Gator, Kompressor und EQ bearbeiten.

Einfache Sound-Wahl & kostenlose Sound-Packs
Neben den 256 Werksounds gibt es 128 Speicherplätze für eigene Sounds. Mit der praktischen Such-Funktion ist jeder Klang in Sekundenbruchteilen gefunden. Als Suchkriterien stehen sowohl Genre (Techno, HipHop usw.) als auch Sound-Art (Bass, Lead etc.) zur Auswahl. Zusätzlich wird eine kostenlose Patch-Verwaltungs-Software mitgeliefert, um z.B. weitere Sounds auf einem Computer zu speichern. Unter www.novationmusic.com/soundpacks finden sich einige kostenlose Soundpacks für MiniNova, die von bekannten Künstlern und Sounddesignern programmiert wurden.

Live-Synth - editieren, warpen und arpeggieren
MiniNova ist dank seiner vielfältigen Performance-Optionen der ideale Live-Synth. Mit den vier Performance-Controllern lassen sich Sounds in Echtzeit editieren, als fünften Controller gibt es einen großen Filter-Cutoff-Regler für feinfühlige Eingriffe oder radikale Cuts. Dank der acht "Animate"-Tasten mit Hintergrundbeleuchtung werden Klänge lebendig. Jede Taste triggert dabei einen "Mod" in der Klangerzeugung an. MiniNova bringt auch einen Arpeggiator mit, der über die acht "Animate"-Tasten das Jammen mit Arpeggien in Echtzeit erlaubt.

Editier-Software im Lieferumfang
Im Lieferumfang befindet sich auch ein von Novation entwickelte kostenlose Editier-Software. Der MiniNova-Editor klinkt sich als Plug-in in DAWs oder Musik-Software ein und bietet vollständigen Zugriff auf die Hardware von MiniNova.

Key-Features

  • Sehr leistungsfähiger Mini-Synth mit der Klangerzeugung aus UltraNova
  • Brandneue VocalTune- und klassische Vocoder-Effekte
  • Sounds in Echtzeit verändern und warpen
  • 256 beeindruckende Werksounds mit Suchfunktion im direkten Zugriff
  • Bis zu fünf Effekte pro Voice
  • Editier-Software und Patch-Verwaltungs-Software im Lieferumfang
  • Gitarren und andere Instrumente können mit dem Vocoder und den Effekten bearbeitet werden

  • Kostenlose Soundpacks erhältlich inklusive Vintage-Synth- und Bass-Synth-Sounds

  • 37 Tasten Controller-Keyboard mit MIDI I/O

Preis und Liefertermin
MiniNova wird ab Mitte Oktober 2012 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 449,- Euro lieferbar sein.

Weitere Infos unter www.novationmusic.de
 
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Hurra, ein MikroKorg in blau!

Aarrgh... ich wollte ja eigentlich was grosses à la Supernova, multitimbral bitte, und jetzt so was kleines...

Wehe das Ding hat kein Batteriefach...


EDIT: Moment mal... Big things have small beginnings... Da kommt noch was...
 
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http://de.novationmusic.com/hardware-synths/mininova


Na wenn das mal nicht eine Kampfansage an den microKorg ist... :) Leider nach wie vor monotimbral... http://de.novationmusic.com/hardware-synths/mininova/specifications


 

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Der MicroKorg ist Kult und unangreifbar, aber der XL ist hiermit dem Tode geweiht.

Ich glaub, ich leg schon mal die GAS-Blocker raus. Wir werden sie brauchen... *Schachtel aus'm Schrank hol*


Martman
 
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Vielleicht fehl am Platz, aber warum ist der XL zum Tode geweiht?
 
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aber warum ist der XL zum Tode geweiht?

Selbe Preisklasse und der Mininova macht allein schon optisch einen viel besseren Eindruck, zudem ist die Technik (Ultranova) bekannt. Den XL finde ich persönlich hässlich und unangenehm, den würd ich nichtmal für ca. 250€ kaufen. :D

Der MicroKorg ist Kult und unangreifbar

Sehe ich auch so ...

LG, Andreas
 
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Sehe ich persönlich auch so, MiniNova bietet mehr fürs Geld, allein von den Controllern her. Okay, es ist nicht der "Korg Sound", aber wo werden solche Instrumente eingesetzt? Vermarktet werden sie als cooles kleines Gadget für einen DJ oder upcoming Dubstep Produzenten :D Hip müssen die kleinen sein, und der XL ist mM nicht wirklich Hip :p
 
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Was mich beim XL stört, dass er noch weniger direkten Parameterzugriff als der Klassiker hat!
 
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Stimmt, und dazu sieht er für mich richtig hässlich aus. Die Tastatur im alten microKorg, das wärs :)
 
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Hey, der ist Kult! :rock:Du hast natürlich Recht!
 
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Weiß jemand, ob der MiniNova auch ein paar Piano und Orgel Sounds dabei hat? Das finde ich nämlich am MicroKorg XL klasse, dass man damit auch mal kurz eine Orgel o.ä. spielen kann.
Ich habe leider in den Produktbeschreibungen vom MiniNova und auch auf den YouTube Links nur Synthie Effekte gehört.
 
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Das ist n VA, da geht nix in die Richtung, maximal annähernd und dann auch ziemlich "fake" tönend. Wobei die MiniNova-Presets bei meinem ersten Test eine recht akzeptable Wavetable-Orgel herausspuckten - aber kein Vergleich zu richtigen Orgelgeräten, lediglich meine persönliche Ansicht - und auch meine Orgelsounds haben Wavetables...
 
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Der "EPiano Sound" im Mininova ist ganz okay. Ich bin gerade am Weg in die Klangfarbe um mir einen zu holen. :)
 
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Der "EPiano Sound" im Mininova ist ganz okay. Ich bin gerade am Weg in die Klangfarbe um mir einen zu holen. :)

Glückwunsch zum kleinen blauen.

Dann tippst du den MiniNova - Test mal als erster, ich lege nach, wenn das Gerät hier ist... wenn mir Thomann aber keinen schenkt, hat der MX zuerst Vorrang...
 
gerch_winnheuer
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Wobei die MiniNova-Presets bei meinem ersten Test eine recht akzeptable Wavetable-Orgel herausspuckten - aber kein Vergleich zu richtigen Orgelgeräten, lediglich meine persönliche Ansicht
Okay, danke, das ist doch schon mal ein Anfang ;) Bevor ich mir irgendetwas kaufe werde ich es natürlich sowieso Probe hören. Aber ich wollte zumindest schon mal wissen, ob man auch solche Orgel und EPiano Sounds dem Teil entlocken kann.

Wie macht der MicroKorg XL denn das mit deinen Piano Sounds? Das sind doch vermutlich Samples, oder? Kann sowas der MiniNova nicht abspielen? Also kann er quasi "nur" wavetables?
 
egoldstein
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Weiß jemand, ob der MiniNova auch ein paar Piano und Orgel Sounds dabei hat?

Ich habe nur den "großen Bruder" UltraNova, aber die Sound Engine ist laut Novation die selbe. Ich habe dir mal ein paar Sachen aufgenommen, dann kannst du ja selbst reinhören und entscheiden. :]

http://soundcloud.com/rada-7/ep-und-orgel-demo

Die Sounds sind größtenteils aus dem Daniel Fischer Soundpack, das es auf der Novation-Seite zum Download gibt. Ein paar Factory Presets sind auch dabei, dann noch ein selbst erstellter Patch. Die Dateien von UN und Mininova sind miteinander kompatibel, also sollte es kein Problem geben.
Man möge mir mein dilettantisches Spiel verzeihen...ich spiele erst seit zwei Monaten und habe einfach mal etwas improvisiert. |:

Aufgenommen wurde das Ganze mit einem Tascam DR-05 Rekorder, dessen Eingang direkt mit dem Ausgang des UN verbunden war.
 
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gerch_winnheuer
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Wow, krass ey, vielen Dank. Das hilft mir echt sehr weiter!!! :)

Wiei hast du denn die Geschwindigkeit des Leslies bei den B3 sounds verändert? Ich vermute, dass das einfach ein Effekt ist, dessen Geschwindigkeit man variabel drehen kann?
 
egoldstein
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Das Leslie im Ultranova ist leider kein eigener Effekt, sondern wird mit einer Kombination von Vibrato, Panning, Phaser und Chorus simuliert. Die Geschwindigkeit bei den B3-Patches wird verändert, in dem man am Modwheel dreht. Je weiter oben, desto schneller.
Dadurch wird (vor allem):
1.) Die Geschwindigkeit des ersten LFOs (Dreiecksform) erhöht, der wiederum für ein leichtes Vibrato und ein recht intensives Panning, außerdem für die Modulation der Frequenz eines Low-Pass-Filters verantwortlich ist.
2.) Die Geschwindigkeit des Phasers stark erhöht und seine Tiefe leicht verringert
3.) Die Geschwindigkeit des Chorus stark erhöht und seine Tiefe verringert.

Insgesamt gibt es bei den B3-Patches etwa ein Dutzend Einträge in der Modulationsmatrix des Ultranova, die für das Leslie zuständig sind. Ist recht komplex, das Ganze.*g
Statt dem Modwheel könnte man allerdings nach ein paar kleinen Änderungen auch beispielsweise ein Expressionpedal oder Aftertouch als Quelle benutzen.
 
gerch_winnheuer
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Okay, thx.

Und wie ist das mit den Zugriegeln bei dem Orgelsound? Ist das einfach fest in den Presets eingestellt, oder kann man da irgendetwas dran drehen, bzw. ziehen?
(Ich weiß natürlich weiterhin, dass es sich hierbei um einen Synthie handelt und nicht im eine Orgel. Aber da ich gerne auch ein paar Orgel-ähnliche Sachen spielen möchte, interessiert mich das halt.)
 
egoldstein
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Beim Ultranova kann man für jeden Patch eine Tweak-Abteilung einrichten, die sich mit einem einfachen Knopfdruck erreichen lässt. Dort kann man jedem der 8 Encoder ein Ziel zuweisen, das sich dann mit diesem Regler verändern lässt. Von Oszillatoren über Filter, LFOs und Effekte bis hin zur Tiefe anderer Modulationen lässt sich da nahezu alles ansteuern, ohne noch einmal in Untermenüs abtauchen zu müssen. Daniel Fisher, der Ersteller der meisten Orgelpatches, hat in einer Art Gebrauchsanweisung für seine Patches gemeint, dass sich dort die Drawbar-Einstellungen mit 6 Reglern verändern ließen. Nun ja, die Regler sind folgenden Parametern zugewiesen: Lautstärkelevel der Ringmodulation von Osc 1 mit Osc 3; Lautstärkelevel der Ringmod von Osc 2 mit Osc 3; jeweils Sync und Lautstärke von Osc. 2(Sinus, zwei Oktaven über dem Hauptoszillator) und Osc.3(Sinus, 19 Halbtonschritte über dem Hauptoszillator).

Wenn man dann ein bisschen damit rumspielt, klingt das etwa so:

https://soundcloud.com/rada-7/drawbars

Verwendet wurde der Patch "JazzPerc", aber die anderen B3-Orgeln haben praktisch die gleichen Einstellmöglichkeiten.

Allerdings ist das die Funktionsweise auf dem Ultranova. Der MiniNova hat in der Beziehung ein kleines Problem: Er hat nur vier dafür vorgesehene Endlosregler. Im Handbuch wird zwar angedeutet, dass es die Möglichkeit gibt, acht zu steuern, aber dafür müsste man vermutlich in den Menüs hin- und herwechseln. Man könnte allerdings auch statt Abstufungen einfach "Drawbar ein/Drawbar aus"-Effekte basteln und die dann auf die 8 Animate-Tasten legen.
So oder so muss man sagen, dass weder Resultat noch Bedienung auch nur ansatzweise an echte Drawbars rankommen. Aber gut, in der Preisklasse sind die Orgel-Simulationen auch nicht gut genug, um es als Hauptfeature eines Synthesizers auszuweisen. Die Casio-XW-Modelle versuchen das gerade und werden dafür teilweise recht verrissen.

Wenn dir Orgel-Sounds wichtig sind, dann wirst du mit einer MiniNova alleine nicht glücklich. Als kleines Extra sind sie durchaus okay, aber im Vergleich mit Sounds aus etwas besseren Stagepianos (die allerdings auch mindestens das 2,5-fache kosten) oder gar reinen E-Orgeln (die auch mindestens das Doppelte kosten) ist das schon ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Kleiner Nachtrag: Aufgenommen wurde das Ganze übrigens direkt vom Ultranova über USB in mein MacBook, auf dem GarageBand läuft.
 
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