Orange Drops in Rickenbacker

von hooty, 04.03.08.

  1. hooty

    hooty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #1
    Hallo,

    ich hab mal eine Frage an alle Gitarrenelektronik-Experten. Kürzlich habe ich mir eine "neue" gebrauchte Rickenbacker 360 (Bauerjahr 1988) gekauft, die wesentlich mehr Höhen als meine bisherigen (eine 92er 6seitige 360 und eine 96er zwölfseitige 360/12) hat. Nach einem Blick in das Elektronikfach habe ich festgestellt, daß in der 88er große Orange Drops verbaut sind, die allerdings die gleichen Werte (47μF) wie die in den beiden neueren Modellen besitzen. Das Modell aus den 80ern hat aber auch einen etwas (zumindest äußerlich) anderen Pickup, die allerdings nach Herstellerangaben und nach dem Messen des elektrischen Widerstandes gleich sein sollen.

    Meine Frage ist nun, können die Kondensatoren den Treble-Schub (auch bei voll aufgedrehtem Ton-Poti bewirken.


    Gruß,
    hooty
     
  2. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #2
    Wenn du das Tone Poti aufgedreht hast, geht durch den Kondensator nichts durch, d.h. sie beeinflussen den Ton in geringster Weise, nämlich so gut wie gar nicht, noch ein wenig mehr Höhen hättest du, wenn du das Tone Poti komplett stillegst.
    Die Größe der Orange Drops ist nebensächlich, wichtig sind nur die Werte, ich habe selber in meiner einen Klampfe die großen verbaut, die andere hat aus klanglichen Gründen Mallorys ;)

    Wenn die die Gitarre zu Höhenreich ist, solltest du 1. die komplette Schaltung unter die Lupe nehmen, 2. dich schlau machen welche zusätzlichen Kondensatoren am Volumepoti die Höhen nehmen könnten.
    Ich empfehle dir den Guitar Letter (Nr.2) vom Onkel ;) das ist viel Lesestoff, macht die Thematik aber sehr verständlich:
    http://www.gl.schaedla.org/
     
  3. hooty

    hooty Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #3
    Danke erstmal für den Link!

    Nein, die Gitarre ist mir nicht zu höhenlastig, eher ist meine andere zu rund in Verbindung mit meinen Orange AD30. Das Brücken des Tone-Potis ist aber vielleicht eine gut Idee, da ich die ohnehin nicht benutze.

    Gruß,
    hooty
     
  4. christian333

    christian333 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.08   #4
    Da könnte es mehrere gründe für geben. Du sagtest optisch andere pickups? Bei rickenbacker gab es ja 2 verschiedene pickups, die toasters und die neuen high-gains. Ich kenn das eher von den Bässen, da gab es ab den 70ern schon die highgains, wann bei den Gitarren gewechselt wurde weiss ich nicht genau. Die toaster klingen jedenfalls offenener mit mehr "jangle". Mir persönlich gefallen die highgains besser. Ab 1980 sollte aber alles die highgains haben, das kann es also nicht sein. Trotzdem gibt es natürlich auch bei Pickups immer Unterschiede. Wurde 88 so gewickelt wie 96? Selbst wenn es durch eine Maschine geschieht, eher unwahrscheinlich :)

    2tens: Die resonanzfrequenz der Potis. Da alle potis ziemlich starke herstellungsschwankungen haben (CTS bis +- 20%) die sich auf den Widerstand auswirken kann ein 500kohm poti auch mal bei 600kOhm liegen und schwupps liegt deine resonanzfrequenz etwas höher im frequenzgang.
     
  5. hooty

    hooty Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.03.08   #5
    Toaster-Pickups sind in keiner der Gitarren verbaut, sondern überall Higains. Die PU's aus den 80ern sehen aber ein bißchen anders aus. Ich denke mal es sind wohl nicht nur äußerliche Unterschiede...

    Ich weiß nicht, ob es an den Potis liegen kann, denn ich hab sowohl Ton- wie auch Volume-Potis immer voll aufgedreht.

    Gruß,
    hooty
     
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