ORTF-Recording mit LowBudget in Kirche etc.

von ortf-laie, 25.07.08.

  1. ortf-laie

    ortf-laie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #1
    Hallo,
    habe die letzten Tage schon sehr viel gelesen, bin aber nicht wirklich schlau geworden.

    Mein Ziel: mit wenig Geld akzeptable "unplugged" Aufnahmen von Chören, Kirchenmusik, Blasorchestern, Feuerwehrkapelle etc. zu bekommen.

    Vorhandene Ausstattung:
    - Laptop (2*1,9 Ghz, 2 GB Ram, miserable Soundcard, Vista - wird evtl. auf XP umgestellt)
    -Mixer: Behringer MX 1602 (4*MIC [48V Phantom] und 4 Setreo-LineIN, ...)
    -Mikros: 2 Sennheiser MD421 (uralt, aber top-OK), diverse LowCost Elektret-Nieren
    (-DVD-Recorder)

    Früher habe ich mit Sony-PCM Prozessor(+VideoRecorder) oder auch ASC-Bandmaschiene sowie Preefer-Mic-Amps ganz ordentliche Aufnahmen hingekriegt, aber diese Geräte sind z.T. defekt oder verkauft. Jetzt habe ich mal mit der vorhandenen Ausstattung auf die Tonspur des DVD-Recorders aufgenommen - das Ergebnis war höchstens suboptimal.

    Da in meinem Bekantenkreis einige Laienmusiker (Kirchenorgel, Posaunenchor, Gitarre, Klarinette etc.) ohne größeres techn. Verständnis mich gebeten haben, in nächster Zeit ein paar CD's für den persönlichen Gebrauch zu machen, wollte ich gerne wieder ins HomeRecording einsteigen.

    Meine Vorstellung: Mikros in ORTF, evtl. noch 1-2 Stützmikros, über MicAmps (z.B.im Mixer) auf Audio-USB-Interface und dann mit PC in Stereo aufnehmen.

    Mit den MD421 und dem Behringer Mischer habe ich bei leisen Passagen leider ein gut wahrnehmbares Rauschen. Auch vermisse ich ein wenig Brilliance.

    Frage 1: wären die MD421 Micros für o.g. AUfnahmen tauglich oder sollte man besser in Kleinmembran-Kondensator-Mics (? Rode NT5 - oder anderer Vorschlag ?) investieren und die Sennheiser verkaufen.

    Frage 2: ist es evtl. besser, den Behringer Mischer zu verkaufen und dann z.B. einen "ALESIS Multimix 8 USB" (nicht ... 8 USB 2.0 , mir zu teuer) für ca. 150 EUR zu holen. Oder gibt's noch bessere ALternativen in diesem Preisbereich?

    Frage 3: Oder Behringer Mischer behalten und gute USB-Soundkarte kaufen

    Frage 4: Welche gute, preiswerte USB-Soundkarte gibt es (Latenzzeit spielt keine Rolle, da nur Recording gewünscht)

    Frage 5: wären gute USB-Soundkarten mit mind. 4*Mic-IN und 48-V Phantom bis 150 EUR z.B. einem "ALESIS Multimix 8 USB" klanglich weit überlegen

    Frage 6: Sollte man lieber in Micros oder eher in Mic-Amps+Sondkarte bzw. USB-Mixer bzw. MIC-Soundkarten investieren.

    Vielleicht habe ich aber auch ganz falsche Vorstellungen.

    Für jeden Vorschlag, auch evtl. unter Einbeziehung von o.g. Equipment, wäre ich dankbar.
    Dabei ist ordentliche (aber nicht Spitzen-) Qualität genauso wichtig, wie ein günstiger Preis.

    Grüße ORTF-Laie
     
  2. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 25.07.08   #2
    Zu Frage 1: Mit den Rode NT5 liegst Du für den Zweck schon mal nicht schlecht, die klingen neutral und sauber. Eventuell wären auch die NT55 zu überlegen, denn da sind noch Kugelkapseln dabei, mit denen kann man auch gut Chöre aufnehmen, in A/B oder als Stützen, wenn der Raum gut ist. Aber mit einem Stereoset NT5 kommst Du auf jeden Fall auch schon mal recht weit. Für den Preis schwer zu schlagen.

    Banjo
     
  3. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 25.07.08   #3
    Hallo,

    die alten Behringer Pulte sind berühmt berüchtigte Rauschmaschinen.
    In Deinem Fall würde ich es für sinnvoll erachten das Du Dir ein Interface mit Mikrofonvorverstärker kaufst und daran dann Deine Mikros direkt anschließt.

    Mit dem ORTF Aufnahmeverfahren habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen für Stereomitschnitte bei Live Konzerten gemacht. Ich plaziere sie meist im Bereich des FOH in ca. 3 ... 4m Höhe um die Publikumsgeräusche etwas abzuschwächen.

    Von den Pcs zum aufnehmen bin ich etwas abgekommen. Die haben mich in der Vergangenheit zu oft geärgert. Ich favourisiere HD Recorder.

    Gruß

    Fish
     
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