Ein disziplinierter Drummer? Gibts sowas?
Das ist allerdings eine Möglichkeit Becken und Kessel getrennt aufzunehmen. Man muß auch nicht unbedingt in die Luft hauen, ich nehme dafür immer diese Gummibecken, dann hat man das Spielgefühl und kommt nicht so aus dem konzept, schließlich stellt sich ja ein ziemlicher Automatismus ein im Umgang mit den Becken. Becken werden dann "gesampelt" über die entsprechenden Stellen overdubbed, mit nem Ride funktioniert das natürlich nicht, das wird gespielt. Hi-Hat spiele ich meistens glecizeitig mit den Kesseln ein. Man sollte allerdings unbedingt zwei Ambience mikros in den Raum stellen und die Kessel damit aufnehmen sonst geht die Räumlichkeit ganz flöten. Ich sag immer, "weglassen kann man immer noch"
weglassen würde ich auch exciter, enhancer, spectralizer, externalizer und alle anderen bitcrushende "Programme", die klingen für 5 Minuten gut, danach Neven sie einfach nur noch, besonders beim mastern!
Bei Becken ist das wie bei einer Snare, eine 13"x4" wird mit allem erdenklichem Studioschnickschnack nicht wie eine 14"x6,5" klingen, genauso wie ein 14" Crash keinen Sound wie ein 18" Becken erzeugen kann. Wenn der Klang der Becken nicht gefällt, hat man entweder schlecht recorded oder einfach die falschen Becken verwendet. Man kann im Studio einiges machen, aber Zaubern geht noch nicht....
Bei deinem Sample würde ich einfach einen Lowcut (nach Gehör, bis die Drums etwas verschwunden sind) setzen, die Mitten ein wenig absenken. Bei Becken gilt besonders, lieber Frequenzen absenken statt anheben.
TheElk