Passender Übergang von Tonleiter X zu Tonleiter Y

von ChicksTerminATor, 25.07.08.

  1. ChicksTerminATor

    ChicksTerminATor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #1
    Hi,

    Ich hab' da mal 'ne Frage:

    Bsp:

    ll C l C l F l F l G l G l C l C ll

    (..ist nur ein Beispiel!)

    Stellen wir uns vor, dass wäre ein kleines Stück. Wir haben aber nur die Akkorde und man verlangt von uns, dass wir mit den Pentatonik(en?) C, F und G dazu improvisieren.
    So alles schön und gut, doch nach Ende des zweiten Taktes kommt die Frage auf, wie wir einen passenden Übergang zu F spielen können. Spielen wir jetzt einfach mit der F-Pentatonik weiter oder gibt's da doch einen passenden Übergang, der sich hören lässt und harmonisch mit dem Stück klar kommt?

    Danke im vorraus

    ChicksTerminATor
     
  2. voice7

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    Erstellt: 26.07.08   #2
    Hi.

    Irgendwie verstehe ich die frage nicht richtig bzw. sehe ich nicht wo genau das Problem liegt? C|F|G ist doch eine I-IV-V Verbindung und benutzen den gleichen Tonvorat. Spontan würde ich die Moll-Penta mit b5 benutzen, klingt dann ein wenig Blusig. Du kannst aber auf der I-V auch mixolydisch mit chromatischen Annäherungen/Verzierungen benutzen und auf IV Moll-Penta, klingt dann ein wenig Jazzig.

    Ich glaube, ist nicht ganz das was du wissen wolltest, oder? Könntest du deine Frage präzisieren bzw. eine Konkrete Akkordfolge schreiben die dein Problem genauer beschreibt? Weil bei I-IV-V fällt mir halt immer Moll-Penta mit b5 ein die über die ganze Akkordfolge passt ;)

    Gruß

    EDIT:
    Argh, sorry hab deine Frage nciht richtig gelesen gehabt :o


    Wie kommt man auf solche abstrusen Forderungen? Naja wie dem auch sei, ich müsste erstmal auf meiner Gitarre/Keyboard testen, aber spontan würde ich versuchen eine Linie zu Bauen und von einer Penta zu anderen über chromatische Nebennoten zu wechseln, das es stimmig ist bzw. so den wechsel langsam vorbereiten das es nicht wie ein harter Bruch wirkt. Welche Noten sich dabei besonders anbieten hängt vom Song ab und welche Wirkung man erzeigen will.

    Aber C-, F- und G-Penta auf C|F|G, naja :D

    EDIT: Aber Chart-Kompatibel ist mein Vorschlag sicher nicht :D
     
  3. ChicksTerminATor

    ChicksTerminATor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.08   #3
    Warum ist es denn nicht passend, wenn man über C-Dur o.a eine C-Dur Pentatonik oder C-Dur Tonleiter spielt?
     
  4. voice7

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    Erstellt: 26.07.08   #4
    Das habe ich nicht behauptet. C-, F- und G-Penta auf C|F|G passt schon.

    CDEGA (C-Dur-Penta) + FGACD (F-Dur-Penta) GABDE (G-Dur-Penta) == CDEFGABC == C-Dur Tonleiter.
    Der unterschied ist halt wenn du die pentas benutzt das du die "avoide notes" umgehst, deshalb ist es (für mich) langweilig (und stellt für mich einen harten Bruch dar).

    Gruß
     
  5. ChicksTerminATor

    ChicksTerminATor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.08   #5
    Ok, sry...hast mir sehr geholfen, danke.
     
  6. Funkeybrother

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    Erstellt: 29.07.08   #6
    Hat Dir wirklich jemand diese Aufgabe so gestellt? Also, daß Du zum C-Akkord die C-Pentatonik, zum F die F-Penta usw. spielen sollst?
    Grundsätzlich gibt es viele Möglichkeiten - vor allem die Stilrichtung spielt dabei eine wichtige Rolle. Die einfachste ist, über die ganze Folge die C-Pentatonik zu spielen. Das führt natürlich beim G-Akkord zu Spannungen beim C, was aber durchaus seinen Reiz hat - es unterstützt den Dominant-Charakter der fünften Stufe.
    Letztendlich kommt es auch immer darauf an, auf welchen Zählzeit die Töne klingen, also ob man sie eher als Durchgangs- oder Zieltöne hört.
    Auf jeden Fall ist es nicht immer notwendig, zu jedem Akkored die gleichnamige Pentatonik zu spielen.
    Über Tonika oder Subdominante - in diesem Fall C und F - ist auch immer die Pentatonik auf der Quinte interessant (G-Penta über C bzw. C-Penta über F) da sie anstelle des Akkord-Grundtones die Maj7 enthalten (unterscheiden sich also jeweils nur in einem Ton).
    Die letzte Instanz sollte bei solchen Entscheidungen immer Dein Ohr sein. Theorie bietet immer nur Erklärungsversuche für das, was man hört.
     
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