Hallo marius,
klingt jetzt vielleicht ein wenig rüde, aber wenn du sowohl seitens des Mikrofons als auch seitens des Kopfhörers derart viel Nachbearbeitung per EQ nötig hast, dann hast du dich vielleicht einfach für die falsche Hardware entschieden. Vom Grundsatz her würde ich erst mal schauen, genau den Kopfhörer und genau das Mikrofon zu finden, welcher/s zu deinen klanglichen Erwartungen und Hörgewohnheiten passt. Denn je mehr du eine Komponente entzerrst, desto stärker leidet auch die Signalqualität darunter. Zumal hier durch das ganze Routing über qualitativ vielleicht auch nicht immer ganz lupenreine Ins und Outs nochmal zusätzliche potenzielle Fehlerquellen mit eingeschleust werden.
Im weiteren solltest du bedenken, dass solch ein dynamisches Mikrofon einen sehr schwachen Ausgangspegel besitzt und daher höhere Anforderungen an den Vorverstärker stellt. Ich weiß nicht, ob ein günstiges Behringer Pult hier wirklich so zielführend ist.
Ich würde mir an deiner Stille mindestens etwas wie ein Yamaha AG zulegen. Bei denen hast du auch direkt eine passende DSP Software mit im Bundle, mit dessen Hilfe du das Mikrofonsignal bearbeiten kannst.
Review: Yamaha AG03 & AG06 - USB-Mixer / Mischpult mit DSP [Deutsch]
An dem kannst du dann auch deinen Kopfhörer anschließen.
Wenn du auch hier noch etwas am EQ feilen möchtest, dann würde ich dir die Open Source Software
EQ Apo ans Herz legen. Diese ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem du
deutlich mehr anstellen kannst, als mit drei einfachen Hardware-Reglern. Theoretisch könntest du damit sogar deinen Mikrofoneingang bearbeiten. Die Software kann sowohl Inputs als auch Outputs abgreifen.
Alles komplett hardwareseitig zu regeln, ist schön und gut. Allerdings auch mit sehr viel Funktionseinschränkungen verbunden.
Ich würde mir die Sache noch mal grundlegend durch den Kopf gehen lassen.