Anschluß XLR Mikrofon am PC

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Hallo zusammen,
da ich Gaming Podcasts am PC streamen will, habe ich vor mein PC Setup um ein Mikrofon zu erweitern.
Soundtechnisch hatte ich meinen PC vor 2 Wochen schon um eine Asus Essence STX II aufgewertet.
https://www.asus.com/de/Sound-Cards/Essence_STX_II_71/

Als Mikrofon würde ich gerne ein Dynamisches mit XLR Ausgang verwenden, da ich dieses dann auch an meinem DJ Mischpult verwenden kann. Hier hatte ich mir das „Rode Procaster“ ausgesucht.
Soweit so gut…

Ich stehe jetzt allerdings vor dem Problem wie ich das Mikrofon am PC Anschließe.

Situation 1 – Anschluß in den „Line In“ der Internen PCI-E Soundkarte über einen Mic Pre Amp

Hier hatte ich mir als PreAmp den Presonus TubePre V2 ausgesucht.
https://www.thomann.de/de/presonus_tubepre_v2.htm

Für diese Situation habe ich allerdings 2 offene Fragen.
1.Wird der „Line In“ der internen Soundkarte voraussichtlich gut genug sein?
2.Kann ich mir mit dem PreAmp die Soundkarte oder sogar das Mainboard beschädigen???

Situation 2 – Anschluß in eine zusätzliche Externe Soundkarte mit XLR Eingang

Hier hatte ich mir als externe DAC die Steinberg UR22 MK2 ausgesucht.
https://www.thomann.de/de/steinberg_ur22_mk2.htm

Auch für diese Situation habe ich dann eine offene Fragen. ;)
1.Bräuchte ich für diese Anschlußsituation auch noch einen Mic PreAmp oder reicht die Verstärkung der externen Soundkarte?

Vom Gefühl her würde ich zur Situation 1 tendieren, aus dem einfachen Grund weil ich neugierig auf den Röhrensound des TubePre bin, und den Line In meiner Internen Soundkarte ungern ungenutzt lasse.

Meinungen?? :D

Freundliche Grüße
Denis
 
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... in aller Kürze, ist schon spät ...
1.Wird der „Line In“ der internen Soundkarte voraussichtlich gut genug sein?
Das ist ganz sicher zu erwarten.

2.Kann ich mir mit dem PreAmp die Soundkarte oder sogar das Mainboard beschädigen???
Das ist ganz sicher nicht zu erwarten.

1.Bräuchte ich für diese Anschlußsituation auch noch einen Mic PreAmp oder reicht die Verstärkung der externen Soundkarte?
Sicher nicht, der Gain des Steinberg sollte ausreichen, da du ja sicher recht nah am Mikrofon bleibst und wohl eher nicht nahe an der Hörgrenze flüstern wirst.

Aber verspreche dir in diesem Zusammenhang nicht zuviel vom angepriesenen "Röhrensound". Im linearen Bereich ist die Röhre praktisch so neutral wie ein Transistor und in die Sättigung bzw. in die Übersteuerung, wo die Röhre ihre besonderen Möglichkeiten ausspielen kann, wirst du die Röhre wahrscheinlich nicht fahren.
Möglicherweise reicht deshalb für die Lösung "1" sogar so ein super-preiswertes Mini-Pültchen wie dieses hier: https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Behringer-XENYX-502/art-PAH0004216-000

In jedem Fall würde ich den Line-In der Schnittstellenkarte nutzen, da sie erstens schon vorhanden und zweitens hochwertig ist.
 
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Sry Adrachin. Hatte die Amps noch nicht gewechselt. :)
Werd meine Erfahrung aber Posten wenn ich nächste mal ans Rechner Innere muss. Spätestens wenn ich mir nen HDMI grabber zuleg.

Und LoboMix,
vielen Dank für die Einschätzung.
Würde das kleine Behringer denn genug Power fürs Procaster liefern. Hab gelesen das dies Mic schon sehr viel Amp Leistung braucht...
 
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Würde das kleine Behringer denn genug Power fürs Procaster liefern. Hab gelesen das dies Mic schon sehr viel Amp Leistung braucht...
Das Procaster wird ja ausdrücklich beworben mit "Kapsel mit hohem Ausgangspegel". Die 1,6 mV @ 94 dB SPL sind aber trotzdem ein vergleichsweise niedriger Ausgangspegel wie er für dynamische Mikrofone typisch ist. Da du aber sicher das Mikro aus geringer Entfernung besprechen wirst und mit einer mindestens normal lauten Stimme, spielt das praktisch keine große Rolle. Und da wird der Gain und das Rauschverhalten solcher Mini-Mixer auf jeden Fall reichen und keine Probleme machen.

Der Hintergrund dazu ist, dass die Schallenergie im Quadrat zur Entfernung zur Schallquelle abnimmt. Verdoppelt man also den Abstand des Mikros zur Schallquelle, sinkt der Schallpegel an der Membran auf ein Viertel (gilt genau genommen nur für kugelförmig abstrahlende Schallquelle, tatsächlich werden besonders die hohen Frequenzen meistens mehr oder weniger gerichtet abgestrahlt, da sinkt der Pegel dann weniger).
Wenn man also nah ans Mikro geht und man nicht gerade das Geräusch hüpfender Flöhe abnehmen will, braucht man erstens nicht viel Gain und zweitens muss dann auch das Mikro keinen hohen Pegel abgeben können damit kein störendes Rauschen auftritt.
Ich habe an solche Behringer-Mixer auch schon dynamische Mikrofone wie das Sennheiser MD421 angeschlossen und es funktionierte problemlos.

Nebenbei:
Bei der Verstärkung von Mikrofonsignalen in Preamps geht es immer um reine Spannungsverstärkung. Die Ströme gehen praktisch gegen Null und deshalb hat das nichts mit "Leistung" zu tun, wo auch immer höhere Ströme im Spiel sind. Bei Preamps sind der Gain und die Rauschfreiheit relevant, erst am Ausgang einer Endstufe geht es um Leistung und "Power".
 
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Das Procaster klingt doch eigentlich schon nasal genug. Warum sollte man da noch eine Röhre simulieren wollen?

Was du brauchst, ist ein USB-Interface oder -Mixer mit hohem Gain und geringem Eigenrauschen.
Um die günstigen Xenyxs würde ich lieber einen Bogen machen. Wenn schon Behringer, dann besser ein U-Phoria.

Die STX II würde ich fürs Recording komplett umgehen. Die macht leider nicht mal bei der Kopfhörerausgabe eine sonderlich gute Figur:
https://www.audiosciencereview.com/...-asus-stx-ii-pci-sound-card.4915/#post-109903
 
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Die Verzerrungen können - je nach Quelle - auch zu einem dumpferen Klangeindruck führen.
Das Procaster zeigt schon nicht sonderlich viel Transparenz. Denke daher nicht, dass es (insb. bei dem Budget) die klügste Kombination wäre.
 
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Es geht bei einem Röhrenmikro nicht darum, die Röhre in die Sättigung zu treiben.
Ganz im Gegenteil - eine Röhre ist wesentlich unempfindlicher gegen Übersteuerung als ein Transistor - der übersteuert mit Verzerrungen.
- aber das ist jetzt zu sehr OT.
 
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[Bezieht sich auf die Messungen bei der STX-Karte, hatte nicht darauf geachtet, das Zitat mit dem Link hier einzufügen.]
Diese Quelle kannte ich nicht. In der Tat liegen die gemessenen Werte alle z. Tl. deutlich unter den Herstellerangaben. Aber, abgesehen vom regelrechten Ausreißer beim Frequenzgang, auf den ich mir so recht ´keinen Reim machen´ kann, sind sie immer noch gut und ich würde die Karte daher nach wie vor als für den beabsichtigten Zweck als ausreichend betrachten.

Den Kauf einer solchen oder ähnlichen Karte hätte ich aber auch nicht empfohlen, da es für wenig Geld heutzutage eine große Auswahl an guten externen Interfaces gibt, die über USB nachgewiesenermaßen gut und zuverlässig funktionieren.
Wirklich sehr gute PCIe-Karten wie z.B. die vom RME sind nicht umsonst teuer.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ganz im Gegenteil - eine Röhre ist wesentlich unempfindlicher gegen Übersteuerung als ein Transistor - der übersteuert mit Verzerrungen.
Das tun Röhren auch, wenn sie im nichtlinearen Bereich betrieben wird, also in der Sättigung bzw. übersteuert. Trioden produzieren dann vorwiegend gradzahlige Harmonische, die unser Ohr als ´musikalischer´, eben ´harmonischer´ empfindet, weshalb diese Röhren für diesen Effekt so geschätzt werden. Transistoren pflegen bei Übersteuerung grellen Matsch zu produzieren, weshalb man das bei Transistoren besser vermeidet. Außerdem werden sie dann schnell übermäßig heiß (was der Röhre naturgemäß nichts ausmacht, da sie ohnehin weiß sein muss) und das bekommt Transistoren nicht gut.
Innerhalb des linearen Bereichs der Kennline sind die Röhren - eben - linear.
 
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Es geht bei einem Röhrenmikro nicht darum, die Röhre in die Sättigung zu treiben.
Genannt war ein günstiger TubePre.
Mich würde es interessieren, in wie fern der in dieser Konstellation irgendwelche Vorteilen bringen sollte.

Ich zitiere mal aus einer Thomann-Rezension:
Der TubePre V2 rauscht höhrbar und verstärkt ein AKG C3000 erst brauchbar, wenn man ihn 3/4 aufdreht.
...
Die Röhre muss man sehr sparsam dosieren, da es sonst schlichtweg zerrt. Allerdings ist das so ein Sache, denn man merkt die Röhre auch erst ab ca. der Hälfte des Regelweges. Immerhin bekommt man dann eine "samtige" Kompression.
Danach musste ich nichtmal suchen. War die erste Rezension, die aufploppte.

Vor der Hintergrund, dass hier ein dynamisches Mikro mit 1.60mV @ 94 dB-SPL (und der damit einhergehenden Nachbesprechung) geplant ist, klingt das für mich nicht nach der besten Grundlage.

"Samtige Kompression" schön und gut. Aber sowas sucht man wenn, dann doch eher bei einem zu hart klingenden Kondensator. Nicht bei einer eher dunkel abgestimmten Tauchspule.

Das tun Röhren auch, wenn sie im nichtlinearen Bereich betrieben wird, also in der Sättigung bzw. übersteuert. Trioden produzieren dann vorwiegend gradzahlige Harmonische, die unser Ohr als ´musikalischer´, eben ´harmonischer´ empfindet, weshalb diese Röhren für diesen Effekt so geschätzt werden. Transistoren pflegen bei Übersteuerung grellen Matsch zu produzieren, weshalb man das bei Transistoren besser vermeidet. Außerdem werden sie dann schnell übermäßig heiß (was der Röhre naturgemäß nichts ausmacht, da sie ohnehin weiß sein muss) und das bekommt Transistoren nicht gut.
Innerhalb des linearen Bereichs der Kennline sind die Röhren - eben - linear.
Danke für die informative Ausführung!

Aber in wie fern können bspw. HiFi-Verstärker mit Röhre dann als besonders "warm" und "druckvoll" beschrieben werden? Hieße dass, dass sie streckenweise immer auf Anschlag aussteuern um eben diese Effekte (geradzahlige Harmonische) zu erzeugen? Oder anders formuliert: wo liegt die Schwelle zwischen linear und non-linear?

Den Kauf einer solchen oder ähnlichen Karte hätte ich aber auch nicht empfohlen, da es für wenig Geld heutzutage eine große Auswahl an guten externen Interfaces gibt, die über USB nachgewiesenermaßen gut und zuverlässig funktionieren.
Selbst ein Onboard-Audio muss heuzutage nicht schlechter sein, als die gängigen PCI-Karten (im Gaming-Bereich).
Für die rund 200 Euro finde ich die technischen Unzulänglichkeiten der STX II schon bitter. Das ganze Budget hätte man auch in einen Pott werfen und sich bspw. ein Audient zulegen können. Oder wenn Ausgangsleistung beim Kopfhörer gefragt ist, dann vielleicht ein SPL.
 
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++
Aber in wie fern können bspw. HiFi-Verstärker mit Röhre dann als besonders "warm" und "druckvoll" beschrieben werden?
Nun - bei einem HiFi-Amp befinden wir uns in einer anderen Technik als in einem Röhren-Preamp: beim Preamp ist das Design auf linearität ausgeleget, beim Verstärker, der Lautsprecher ansteuert eher auf Leistung.
Ein Tube-Poweramp liefert im "leisen" Betrieb ein lineares Signal, Impulsspitzen werden im nicht mehr so linearen Bereich "weicher" verarbeitet, als in einem Transistoramp: der fängt dann an hässlich zu zerren.

Für die Verwendung bei Podcasts sehe ich hier keinerlei Vorteil (aber auch keinen Nachteil - außer dem Preis).

Als Mikro würde ich für solche Zwecke (am Galgen/Stativ) ein Sennheiser 906 verwenden - auch wenn es nicht ausdrücklich als "Sprechermikro" verwendet wird.
Ansonsten halte ich ein Großmembran (vor allem in dieser Preisklasse) für die beste Wahl - das NT1A ist da wohl der Renner bei den Podcastern und YTubern.

Bei den dynamischen könnte man auch noch ein Headset-Mikro wie das AT Pro8 oder das Shure WH20 ins Spiel bringen (hat den Charme, dass man sich frei bewegen kann).
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
wo liegt die Schwelle zwischen linear und non-linear?
In den Signalspitzen - Bass, Schlagwerk, ...
Wobei das in der Broadcasterei keine REolle spielt - die dazu notwendige Dynamik wird durch die unsägliche "Compression to death" bei YT, FB auch im Radio - plattgemacht.
Ein Röhren-HiFi-Amp spielt seine Vorteile nur bei unkomprimierten Musikkonserven aus - aus einer möglichst analogen Signalkette (mp3 geht gar nicht).
 
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Da Bilder mehr sagen als Worte, hier mal ein Bild einer typischen Röhren-Kennlinie:

Kennlinie Röhre.jpg

Beim Transistor sieht es vergleichbar aus.
Der lineare Teil ist der gerade Teil der Linie. Übersteuerungen mit Verzerrungen ("Harmonische") beginnen, wenn die Röhre in den "Buckel" gefahren wird.
 
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Besten Dank - hatte ich mobil nicht zur Hand :great:
 
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Interessante Diskussion, aber letztlich irrelevant für diesen Thread, da das Kistchen, welches der TE verlinkt hat, kein Vorverstärker auf Röhren-Basis ist.
 
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... aber letztlich irrelevant für diesen Thread, da das Kistchen, welches der TE verlinkt hat, kein Vorverstärker auf Röhren-Basis ist.
Was ist den der "PresonusTubePre V2", den der TE im Eröffnungspost verlinkt hat:
Hier hatte ich mir als PreAmp den Presonus TubePre V2 ausgesucht.
https://www.thomann.de/de/presonus_tubepre_v2.htm

In der Produktbeschreibung steht ausdrücklich: "Mikrofon XLR Eingang mit XMAX-Preamp und 12AX7 Röhre" und "Gain und Röhrensättigung regelbar".
Oder handelt es sich hier wie so oft nur um einen Marketing-Gag?
 
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Oder handelt es sich hier wie so oft nur um einen Marketing-Gag?

Ja. Nein. Je nach den. Da ist ein normaler OP Preamp drin. Zusätzlich kann Röhrensättigung dazugefügt werden. Das Signal wird geteilt und dann eben ein Anteil durch die Röhre geschickt. Verstärken muss die eigentlich nichts.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Röhre mit viel zu niedrigen Spannungen gefahren wird. Röhrensound kommt da also nur sehr begrenzt dazu.
 
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Ja, wie bei allen "Tube-Preamps" aus diesem Preissegment ist es Augenwischerei bzw. ein "Marketing-Gag", denn die Röhre ist nicht Teil der eigentlichen Verstärkungsschaltung, sie liegt in einem parallelen Signalweg, der zugemischt werden kann. Es wird also ein Teil des Signals über die Röhre geführt, dabei mehr oder minder etwas angezerrt, mehr nicht. Zu dem Preis für den diese Kisten angeboten werden ist es nicht möglich einen echten Vorverstärker auf Röhren-Basis anzubieten.
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Mann, bin ich langsam beim Tippen... Naja, es ist ja noch früh am Morgen. :D
 
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Um noch mal den Bogen zurück zum Thema zu schlagen:
was wäre eigentlich mit einem...


+ 60 dB Gain
+ Compressor
+ De-Esser
+ Enhancer (da hätten wir wieder die Harmonischen)
+ Noise-Gate

- benötigt noch ein Interface (z.B. UMC202HD, UR12, Scarlett Solo)
... oder Tryhard über die 3.5mm-Buchse der Soundkarte
 
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Erstmal vielen lieben Dank für die Hilfe. Auch wenn ich meist die Hälfte nicht verstanden habe. :)
Ich habe jetzt meine Asus Essence STX II wieder Retour geschickt. Dann habe ich noch meine VR Brille bei Ebay eingestellt und werde bis zum Ende des Jahres nur noch von Wasser und Brot leben.
Dann kann ich mir meine Audient 22 + Rode Procaster mit Stativ und dem Beyerdynamic Dt 990 250ohm kaufen. :D
Brauch man bei Procaster eigentlich unbedingt die elastische Halterung, oder kann ich mir wenigstens die sparen...
 

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