Pentatonik / Tonleitern in der Praxis

von YouTube, 28.03.06.

  1. YouTube

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    Erstellt: 28.03.06   #1
    Hiho,

    ich weiß wie eine Tonleiter (Dur, Moll zumindest) aufgebaut wird und auch die dazugehörige Pentatonik entsteht.

    Leider weiß ich nicht, wie ich dieses Wissen in meine Musik-Gestalung unterbringen soll. Tonleitern einfach spielen hört sich total öde an...

    Wäre froh, wenn mir jemand Tonleitern an einem Lied erklären könnte :D
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 28.03.06   #2
    Tonleitern sind ja auch ein nur theoretisches Konstrukt. Musik wird daraus erst durch Melodien (und Pausen zwischen Tönen und Tongruppen).. Und die wiederum entstehen im Kopf oder durch Nachspielen. So wie ja Sätze und Inhalte nicht durchs Runterrasseln vom ABC entstehen, sondern duch bestimmte Kombinationen von Buchstaben zu Worten und von Worten zu Sätzen, die man mit Bestonungen und Pausen versehen selber spricht oder (vor)liest.

    Grundlage ist also, dass man erstmal viel "nach"spielt, um ein gewissen Repertoire an Tonkombinationen zu bekommen und damit seine musikalische Vorstellungskraft in Zusammenhang mit seinen spieltechnischen Möglickeiten nach und nach ausdehnt.
     
  3. Mr. Fastfinger

    Mr. Fastfinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.06   #3
    und jetzt mal ne Frage von mir. wie kann man dann zwischen verschiedenen Tonarten wechseln. also sagen wir mal C-Dur und dann kann man ja in F -Dur soweit ich weiß, aber kann man von da aus denn auch in Ais-Dur??? weil das passt ja nciht zu C-Dur (meines Wissens nach)
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.04.06   #4
    So viel ich weiß - und ich weiß ne Menge nicht - bist Du mit dem Quintenzirkel auf der "sicheren" Seite.
    On the other hand: erlaubt ist, was gefällt. Vielleicht hört sich Ais-Dur nicht harmonisch an - aber vielleicht schockt es, läßt einem die Haut auf dem Körper gefrieren oder läßt Dir den Atem stocken. Und wenn es das ist, was Du gerade in diesem Part willst - paßt es wieder.

    So wie ich es bisher als - Nicht-Theoretie-Kenner - mitbekommen habe, kannst Du die Theorie oder Harmonielehre oder was auch immer als eine Methode, als einen Fundus nutzen, um auf Ideen zu kommen oder die auszubauen oder bestimmte musikalische Bezüge zu setzen, die einen bestimmten historischen und musikalischen Hintergrund haben.

    Den Song machst immer noch Du. Also so ne Art Werkzeugkasten, aus dem Du Dich bedienen kannst, der aber die Tür nicht selbst macht, durch die Du hindurchgehen willst (Wat ne Metapher...).

    x-Riff
     
  5. fragelf

    fragelf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.06   #5
    ??
    @ Fastfinger :

    hast denn schonmal ne Akkordfolge mit den besagten Griffen so durchgeschrubbt ? ich weiß ja nich aber mir stellts zumindest net die haare am Nacken auf... zumindest versteh ich und Ais-Dur A-Dur um nen Halbton höher ... oder stimmt das net ?

    @ Youtube :

    Ja was hörst du denn so ? Etliche Soli in der Rock und Metalschiene basieren auf der Pentatonik.

    Judas Priest Z.b. Deren Lied "Electric Eye" bzw. das Solo davon.
    Sachen von Halford
    Van Halen... wobei der auch gern mal andere Skalen durchfiedelt.
     
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