Phantomspeisung auf Effektboard?!

von Mastergitaizer, 05.11.08.

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  1. Mastergitaizer

    Mastergitaizer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.08   #1
    Hi,
    ich hab ne Frage bezüglich der Phantomspeißung vom Mischpult. Manche Geräte wie zb ein Kondensatormikrophon brauchen ja diese externe Speisung um überhaupt funktionieren zu können. Doch was ist wenn das Gerät am Anfang der Leitung keine extra Energie braucht? Beeinträchtigt das dann das Signal? Bei mir ist es zb so, dass von der Gitarre auf meine Bodentretereffekte spiele und dann via Klinke-XLR Kabel ins Mischpult gehe. Kann dann irgendwas kaputt gehen wenn die Phantomspeißung eingeschalten ist? Und spielt es einen Unterschied ob ein Verbraucher (zb. Kondensatormikrophon) angeschlossen ist oder nicht?

    Viele Fragen, aber ich hoffe ihr könnt mir da ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

    MfG,
    Mastergitaizer
     
  2. ThomasA1000

    ThomasA1000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.08   #2
    Ja, es kann was kaputt gehen. Manche Effektgeräte vertragen das überhaupt nicht (Vox TL zB). Außerdem hat Phantomspeisung auf einem Klinkenstecker nichts verloren (Kurzschlußgefahr!!!).
    Warum nimmst du nicht ein Klinke-Klinke Kabel vom Effekt zum Mixer, da liegt keine PP drauf?
    Es ist egal, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist (warum dann aber PP an ist??). Vor dem Ein und Ausschalten PP aus.
     
  3. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 06.11.08   #3

    die meisten geräte vertragen es, nicht alle...

    kann dir nur der support sagen

    wenn du sicher gehen willst häng ne DI-Box dazwischen....
     
  4. Mastergitaizer

    Mastergitaizer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.08   #4
    Vielen Dank für eure schnelle Hilfe!

    Das mit der DI-Box werde ich gleich mal machen. Ich habe deshalb ein Klinke-XLR Kabel benutzt weil dann das Signal lauter war als wenn ich ein Klinke-Klinke Kabel benutzt habe.

    Aber ist nicht generell die 3. Leitung von XLR auf Klinke tot? Also zu mindestens bei einem Monostecker?
     
  5. ThomasA1000

    ThomasA1000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.08   #5
    Klarer Fall von unsymm Leitung. Symm haben 6dB mehr. Hast du keinen Gain reserve mehr, weil dir das eine DI Box Wert ist?

    Generell ist bei Verkabelung und speziell bei Adaptern gar nichts. Es ist doch die Aufgabe eines Adapters ein spezielles Problem zu lösen. Selbst wenn es "Quasistandards" gibt halten sich nicht alle Produzenten dran, bestes Bsp Insertkabel.
     
  6. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 06.11.08   #6
    nein klarer fall von mikrofonverstärker im pult :rolleyes::rolleyes:


    im allgemeinen ist bei einem asymetrischen klinke/XLR kabel der 3te pin auf den ersten gebrückt
     
  7. ThomasA1000

    ThomasA1000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.08   #7
    Das sowieso, darum auch der Hinweis mit dem Gain, hätte ja sein können dass er im Klinkeneingang auf Rechtsanschlag steht. Ist natürlich der größere Effekt. Dachte das wäre nicht extra zu erwähnen, mann muss hier anscheinend immer alle mögliche Fallunterscheidungen mit angeben.
     
  8. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.08   #8
    Das kommt jetzt darauf an :-)
    Es gibt symmetrische Ausführungen, bei denen alle 3 Pins des XLR-Verbinders auf Spitze/Ring/Schaft einer 3poligen Klinke gelegt werden.
    Mit etwas Pech grillt man sich damit eine angeschlossene Quelle oder schließt (falls der Ausgang des Quellgerätes asymmetrisch belegt ist) die Phantomspeisung kurz.

    Bei 2poligen Klinken legt man idR. Pin 1 und 3 auf den Schaft und Pin 2 auf die Spitze.
    Schließt man so ein Kabel an einen Mikrofoneingang mit aktivierter Phantomspeisung an, schließt man die Phantomspeisung kurz.

    Die saubere Lösung ist eine DI-Box zwischen Effektgerät und Mischpult. Da kann dann auch die Phantomspeisung eingeschaltet bleiben und alles wird gut.
     
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