Pickup-Magnete mit extrem unterschiedlicher Höheneinstellung

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Hallo zusammen
Mir ist auf dem Cover-Bild von Doug McLeods Album "Doug's Slide Guitar" aufgefallen, dass die Magnete seines (P90?) Pickups enorme Unterschiede in der Höheneinstellung aufweisen. Was hat das wohl für einen Sinn? Weiß da jemand was dazu?
 

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Man versucht so ein ausgewogeneres Verhältniss der Saiten zueinander einzustellen. Pick Up klingt bassig = Bassaiten weiter runter, Diskantsaiten eher weiter rauf. Pickup klingt eher bassarm dann umgekehrt usw
 
  • Ersteller
  • #3
Danke für die Antwort. Soweit so nachvollziehbar.
Auf dem gezeigten Bild ist es aber ein "wildes" Durcheinander: E und A sehr niedrig, D und g dann extrem hoch, h wieder ganz unten und e dann wieder ganz draußen. Das erschließt sich mir irgendwie gar nicht.
 

Das erschließt sich mir irgendwie gar nicht.
Na ja, wer seine Magnete so einstellt hält sich sicherlich nicht an allgemein "Vorgaben". Solche Einstellungen finden mit dem Ohren statt, was auch grundsätzlich Sinn macht. Dabei wird womöglich auch die ganze Signalkette berücksichtigt wie Spielttechnik, Frequenzen der Gitarre (Resonator!), Ampklang und Speaker. Man kann damit also störende Frequenzen abschwächen und gewünschte verstärken, was eben zur eigenen Spielweise optimal passen soll. Auch wird sicherlich berücksichtigt welche Saiten tonal, zueinander harmonischer klingen.

Hättest du die Möglichkeit die verschiedenen Einstellungen mit eigenen Ohren zu hören, würdest du es wahrscheinlich sofort verstehen bzw. nachvollziehen können.
 
Nö der hat wohl keine glatte G Saite sondern eine mit Umwicklung. Deren Kerndurchmesser ist kleiner als der der H Saite. Da ist meist die H Saite lauter als die umwickelte G Saite. Sieht für mich alles normal aus und ja man stellt das nach Gehör ein.
 
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Ob's für P90 auch gilt, weiß ich nicht, aber bei Humbuckern verändert sich zusammen mit dem Pegel auch der Sound. Tendenziell wird der Klang präsenter/heller/klirriger je weiter die Polepieces über das Pickupcover hinausragen und dementsprechend dumpfer/hohler/hintergründiger je weiter die Polepieces unter dem Pickupcover liegen.
 
  • Ersteller
  • #7
Danke Leute für eure Antworten!
Ich finde halt diese extremen Einstellungen richtig krass: 3x komplett runter gestellt, 3x ganz weit draußen. Und das auch noch wild durcheinander.
 
  • Ersteller
  • #9
Ansichtssache!
Mit "wild durcheinander" meinte ich halt
2 x tief, 2 x hoch, 1 x tief, 1 x hoch
und nicht "sortiert" wie z.B 3 x hoch 3 x tief
 
  • #10
Das weiß ich, aber was für dich wild durcheinander ist, klingt für andere gut. Und damit für ihn richtig. Benutz deine Ohren und vergiss deine Erwartungen.
 
  • Ersteller
  • #11
Ich habe nicht angezweifelt, dass es gut klingt. Ich kenne seine Musik und auch dieses Album.
Das mit den Ohren und den Erwartungen ist aber sicherlich ein guter Hinweis!
:prost:
 
  • #12
Meiner Erfahrung nach vertragen/brauchen P90s in E Gitarren einen möglichst geringen
Abstand zu den Saiten um "gut"zu klingen. Da sowas zu verändern in einer Resonator
Gitarre u.U. schwieriger ist, hat sich der Gitarrist auf dem Photo eben so beholfen.
Und zwar bei den Saiten die es am nötigsten hatten (nach seinem Geschmack).
 
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  • #13
Hey,
würde mal davon ausgehen, dass die Gitarre so auf eine recht stark vom "Normal" abweichende Besaitung abgestimmt ist. Da ist zum einen eine umwickelte G Saite mit dünnem Kern die deutlich leiser ist, desweiteren wahrscheinlich eine (wohl einer offenen Stimmung geschuldete) dünnere D Saite. Wenn das dann in Sachen Lautstärke ausgeglichen wird, vielleicht sogar noch mit der Vorliebe für (in Sachen Slide) für etwas lautere 3. und 4. Saite, kann das schonmal so aussehen...😉
Gruß,
Bernie
 
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  • Ersteller
  • #14
Hey @OldRocker
Danke für deine Antwort!
Ja das klingt plausibel, damit kann ich was anfangen.
Ein Danke natürlich auch an alle Anderen, die sich die Mühe gemacht haben, mir zu antworten. Ihr seid Spitze!!
Grüße
Stefan
 
  • #15
Es geht ja hier auch um eine "Slide Gitarre", wo oft mit offenen Tunings und darauf angepassten Saitenstärken gespielt wird. Dabei ergeben sich schnell deutliche Lautstärke und/oder Klangunterschiede zwischen den Saiten. - - Einfacher als über die Polepieces kann man das nicht ausgleichen
 
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