Pickups schräg einsetzen

von tt~, 26.04.05.

  1. tt~

    tt~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #1
    Was bringt es einen Pickup schräg einzusetzen, so wie beispielsweise der Steg SC bei der Fender Stratocaster ?
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.04.05   #2
    Man hat auf den Bassaiten noch etwas mehr Fundament.

    Bestes Beispiel ist die Tele. Da sitzt der PU noch schräger, allerdings nicht auf der Treble-Seite, sondern auf der Basseite. Deshalb hat die Tele, trotz höhenlastigem Twang, immer noch mehr Fundament als baugleiche Strats der gleichen Serie, deren Steg-PU immer so mager ist.

    Würde man das Ding gar nicht schräg stellen (wie z.B. bei ner Fat Strat mit Splitmodus auf die hintere Spule), würde das noch dünner ausfallen. Deshalb nimmt man zum Splitten dann meistens die vordere der beiden Spulen.

    Bei schrägem PU hast du halt gut Höhen oben, aber trotzdem noch halbwegs bissel Bass unten.
     
  3. tt~

    tt~ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.05   #3
    ok danke :great:
     
  4. billie joe

    billie joe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.05   #4
    der effekt den ray beschreibt funktioniert folgendermaßen:


    die auslenkung der saite nach dem anschlag ist ganz an der bridge relativ gering und wird in richtung hals (bzw. saitenmitte) immer größer. d.h. die saite beinflusst das magnetfeld des pickups umso mehr je näher der pickup der saitenmitte kommt. man stellt also den stegpickup etwas schräg um die magnete welche die basssaiten abnehmen weiter in richtung saitenmitte (d.h. zur größeren auslenkung hin....also zur höhren magnetfeldänderung) zu platzieren. achte mal auf die werkseingestellten höhen der pickups einer strat... die abstände sind je nach lage des tonabnehmers (bridge,mitte,hals) verschieden. so wird dieser effekt kompensiert und die abnehmer weisen gleiche lautstärkepegel auf
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.04.05   #5
    das meinte ich allerdings nicht. Obwohl das auch ne Rolle spielen könnte.

    Ich meinte effektiv, dass die Bassaiten-Seite des PUs näher zu Mitte kommt, um noch mehr tiefe Frequenzen abzubekommen. Nicht primär für nen lauteren Ton, sondern effektiv ANDERE Frequenzen aufgrund einer Tonabnahme an anderem Ort.

    Was du anprichst, ist das Lautstärkeproblem aufgrund der schwächeren Amplitude der Saitenschwingung in Stegnähe. das wird in der Regel kompensiert, indem man einfach den PU näher an die Saiten schraubt. Der Hals-PU ist am weitesten weg, der mittlere so in der Mitte, der Steg-PU ist am nächsten.

    Oder man baut stärkere Steg-PUs ein. Fender macht das mittlerweile serienmässig fast überall.


    Die Schrägstellungs des PUs um die Hochachse (Strat-/Tele-Steg-PU) hat damit afaik aber nix zu tun. Denn dann müsse auch der mittlere PU leicht schräg stehen, da die Saite auch hier noch schwächer schwingt als am Hals-PU.
     
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